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  1. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Zitat Zitat von RomiaSophia Beitrag anzeigen
    Klar ist der Begriff wertend und nicht nett.

    Noch viel schlimmer finde ich es allerdings, wenn Bücher z.B. von Cecelia Ahern als 'Frauenliteratur' beworben werden.
    Na ja, es gibt schon sinnvolle Frauenliteratur.

    Zum Beispiel: „wie bringe ich einen Mann um, der ausschließlich (selbst so bezeichnete) Tussi-Literatur liest.“

  2. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Das soll Gandhi gesagt haben?
    Hatte er ein Problem mit der Grammatik?
    Seufz - schön, daß Du über meine schnelle Übersetzung spottest, die ich nebenbei gemacht habe, damit auch die, die nicht so gut englisch können, den Artikel lesen können....

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    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Marian Keyes: Bitte können wir aufhören zu sagen "chick-lit"?

    Bestseller-Autor Marian Keyes sagt, die Verwendung des Begriffs "chick-lit 'ist eine Möglichkeit", um Frauen und alles, was sie lieben zu diskreditieren
    Ich weiß nicht, ob das richtig ist. Ich sehe es eher als Bezeichnung eines bestimmten Stils in der Literatur, den sicher nicht alle Frauen lieben, und der auch ganz bestimmt nicht für die Frau an sich stehen kann.

    Wenn man es überhaupt in eine Art Genre fassen muss, wäre eine geschlechtsneutrale Beschreibung aber wahrscheinlich schöner als Tussiliteratur oder Chick Lit.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Chick-lit" ist eine abwertende Bezeichnung, die mit dazu beiträgt, das geschlechtsspezifische Lohngefälle beizubehalten, indem sie Frauen zu Witzfiguren macht.
    Es macht ja nicht Frauen zu Witzfiguren, sondern maximal die Konsumentinnen dieser Art von Literatur und die Bücher selbst, wenn man sich den Schuh anziehen will. Würde ich das mögen, würde ich es mit Vergnügen lesen, egal wie andere es bezeichnen.

    Ich hätte aber wie gesagt nichts gegen eine andere Bezeichnung.

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    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na ja, es gibt schon sinnvolle Frauenliteratur.

    Zum Beispiel: „wie bringe ich einen Mann um, der ausschließlich (selbst so bezeichnete) Tussi-Literatur liest.“
    Naja gut, das stimmt natürlich .

    Aber ganz poltisch korrekt ist es auch nicht. Was ist mit dem homosexuellen Partner, dem Freund, dem Bruder, die vielleicht auch gerne Mörder wären?

  5. Inaktiver User

    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    rodrigue

    Meine beiden liebsten Romane um die Liebe:

    Irrungen, Wirrungen von Theodor Fontane
    Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz von Fruttero/Lucentini
    Danke. Sind diese Romane eine leichte Brise, romantisch, natürlich oder sehr emotional und kompliziert?

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    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für Liebesroman-Leserinnen wäre es ein Schock, wenn sie sie hören würden, wie sich Männer unter Männern unterhalten. Also dann, wenn sie so sein dürfen, wie sie von Natur aus sind.
    Wieso? Seit wann können die von Natur aus reden?


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    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Wenn Du nur Frauen kennst, die nur Liebesromane lesen, könnte das Problem auf Deiner Seite liegen.
    Für ein differenzierteres Bild empfehle ich Dir hier die zahlreichen Lesethreads mit ihren zahlreichen, sehr breit gefächerten Leseempfehlungen. Eventuell ein Schock für Dich wenn Du liest, was Frauen außerhalb Deines Zirkels lesen ...


  8. User Info Menu

    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Ich lese keine Liebesromane, ich lese Krimis, Biografien und Reiseliteratur.
    Doch: "Zwei an einem Tag" habe ich gelesen, war ein Liebesroman, sehr nett!

    MannSIcht: Frauen lesen unter anderem auch mal Liebesromane.
    Wir fahren aber auch Auto , gehen arbeiten und schauen Nachrichten-haben politische Meinungen und tragen Hosen. Ich hoffe das schockiert dich jetzt nicht.....

  9. User Info Menu

    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    MANNsicht,

    Dass Frauen gerne Liebesromane lesen, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sie ein größeres Bedürfnis nach Beziehung und Geborgenheit haben als Männer. Man liest gerne über die Themen, die einem am Herzen liegen.

    Die Welt erwartet von Frauen und die meisten Frauen fühlen sich im Unterbewusstsein dazu aufgefordert, Kinder zu haben und gute Hausfrauen zu sein. Frauen, die das verleugnen, weil der Zeitgeist diese Einstellung als reaktionär und von gestern hinstellt, können sich insgeheim geächtet und unweiblich fühlen, weil Frausein und Mutterschaft in der Gesellschaft noch immer als gleichbedeutend gelten. Verzichtet eine Frau auf Familie und Kinder, wird sie von einem beträchtlichen Teil der Gesellschaft als unfruchtbar, lesbisch, unweiblich oder schlicht egoistisch angesehen. Das klingt nicht positiv und kann für eine Frau zu einem gefühlten Spießrutenlauf im Alltag werden.

    Die Welt erwartet von Männern und die meisten Männer fühlen sich im Unterbewusstsein dazu aufgefordert, zu arbeiten, für Unterhalt zu sorgen und die Familie zu beschützen. Die Gesellschaft bläut dem Mann immer wieder ein, dass er arbeiten muss, und sehr gut arbeiten muss, wenn er ein richtiger Mann sein will. Er soll die Karriere und das große Geld schaffen, bevor er für eine schöne Frau gut genug ist. Er soll Tag und Nacht arbeiten und muss sich ständig mit anderen Männern messen, um voranzukommen, weil Geld ist Macht und Macht ist alles! Der Mann soll stark sein, damit er Frauen und Kinder beschützen kann, und er soll keine Gefühle zeigen, weil das ein Zeichen von Schwäche und er dadurch unmännlich ist.

    Das sind Klischees, aber sie werden von der Biologie und der Gesellschaft vorgegeben und eingefordert - und wer zuwider handelt, wird wahrscheinlich immer ein wenig unzufrieden mit seinem Leben sein. Warum Frauen dies machen und Männer lieber was anderes, liegt oft in diesen Klischees verborgen, nach denen wir uns unbewusst verhalten.

    LG Ken

  10. User Info Menu

    AW: Warum lesen Frauen Liebesromane?

    Ich lese gerne Liebesromane in der Art wie "Ein ganzes halbes Jahr" oder "Eine handvoll Worte" von Jojo Moyes.

    Warum ich sowas lese? Keine Ahnung. Sie sind gut geschrieben, unterhalten mich, berühren mich, manchmal spannend.

    Übrigens lese ich neben Liebesromanen genauso gerne Thriller, englische Krimis (die gute alte Agatha), skurille Geschichten wie "Der Hundertjährige....",Ein Mann namens Ove" oder "Rumo", Jugendbuchklassiker (Die unendliche Geschichte, Tintenherz, Das doppelte Lottchen etc) und dramatische Romane wie "Der Junge im gestreiften Pyjama" z.B.

    Ein Buch ist dann richtig gut, wenn ich es entweder nicht aus der Hand legen kann, mir Tränen übers Gesicht laufen oder ich zwischendurch immer wieder laut loslachen muss.

    Liebesromane und seichte Literatur lese ich übrigens bevorzugt im Urlaub. Abends im Bett lieber skurille oder lustige Geschichten. Ist immer tagesformabhängig.

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