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    Bücher über fremde Planeten

    Vielleicht kann mir ja die Schwarmintelligenz weiterhelfen.
    An sich bin ich mehr der Fantasyleser.

    Nun fiel mir aber auf, dass mir eine bestimmte Art von SciFi auch gefällt, nämlich die, wo aus irgendeinem Grund (gerne aus Versehen) ein fremder Planet besiedelt wird.


    Ich weiß, dass es da relativ viel gibt, ich weiß nur nicht was und hoffe hier auf Tipps.

    Was ich schon kenne:

    -Darkover
    -Dune (mochte ich nicht)
    -A Strand in the web (ist eine Kurzgeschichte).



    Hat jemand Lesetipps?

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Solaris von Stanislaw Lem
    schlechte Technik > schlechte Laune


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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Die Liebenden von Philip José Farmer
    Geändert von Babur (01.05.2015 um 23:48 Uhr)

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Geht es dir mehr um Besiedlung und Terraforming, um Alien-Kulturen, oder um Geschichten, die auf anderen Planeten spielen?

    Was mir so auf Anhieb einfällt:
    Die Mars-Trilogie von Kim Stanley Robinson. Terraforming, Planetologie, Politik.
    "We Who Are About To" von Joanna Russ ist eine Kritik des Tropes "Passagiere des abgestürzten Raumschiffs besiedeln Planeten". Ich frage mich, ob Russ dabei an Darkover dachte.
    "40 Thousand in Gehenna" von C.J. Cherryh. Schlecht, wenn man die Eingeborenen so gar nicht versteht...
    "Foreigner" von Cherryh, da geht's mehr darum, daß die Menschen sich mit den Eingeborerenen auskommen müssen, viel Diplomatie und Politik, wenig "technische" Aspekte einer Besiedlung.
    "Downbelow Station", ebenfalls von Cherryh, spielt überwiegend auf einer Raumstation und nur in geringem Maße auf dem Planeten, den sie umkreist.
    In "Lord of Light" von Zelazny ist der Planet bereits besiedelt und die Ältesten beherrschen ihn wie Götter, bis ein Dissident ihnen den Laden aufmischt.
    In "Methusalah's Children" von Heinlein sucht ein Raumschiff voller Außenseiter einen Platz zum Bleiben.
    In LMM Bujolds "Falling Free" geht es hauptsächlich darum, daß die Außenseiter erst einemal überhaupt ein Schiff kriegen, um irgendwo Habitate im Freien Fall zu gründen. Bujold hat in ihrer Vorkosigan-Serie generell viele Planeten, zum Teil schräg. Am schrägesten in "Ethan of Athos", wo der Titelheld von einem Planeten kommt, wo nur Männer leben, aber das Imperium, wo genetische Manipulation Beruf und Berufung des Adels ist, ist auch nicht schlecht.
    Die "Merchant Princes" von Charles Stross beginnen mit der Entdecklung einer Parallelwelt, wo die Wikinger die nordamerikanische Küste besiedelt haben. Das klingt jetzt netter als es ist.
    Ursula Le Guins "The Dispossessed" und "The Left Hand of Darkness" sind Klassiker zum Thema, wie eigenwillige Planeten eigenwillige Kulturen formen, ob die Bücher gut gealtert sind, darüber gehen die Meinungen auseinander.
    George Martins "Dying of the Light" erzählt die letzten Wochen eines Planeten, der nur für eine Messe gestaltet wurde und jetzt in die ewige Nacht treibt. Sein "Tuf Voyaging" hat auch einige interessante, aber skizzenhaft dargestellte Welten, ist ziemlich 80er.

    Du kannst auch mal hier gucken:
    _http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/SettlingTheFrontier
    _http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Settings

    Fällt mir noch ein, aus dem Star Treck Franchise gibt's natürlich Unmengen fremder Planeten... und mit Perry Rhodan wollen wir vielleicht lieber gar nicht anfangen.
    Geändert von wildwusel (02.05.2015 um 00:47 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. gesperrt

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Geht es dir mehr um Besiedlung und Terraforming, um Alien-Kulturen, oder um Geschichten, die auf anderen Planeten spielen?

    Gute Frage.
    Ich mochte Darkover sehr gern, aber was Vergleichbares werde ich wohl nicht finden.
    Terraforming ist auch ok, aber ich mag es, wenn es nicht zu viele Maschinen hat und stattdesse noch ein paar Fantasyelemente.
    Und sei es nur, dass die Bewohner des Planeten irgendeine Religion haben, ob es die Götter dazu wirklich gibt oder nicht.




    Danke für die Liste.

    An sich suche ich im Idealfall genau das Trope das Russ kritisiert!
    Gibt es da noch mehr?

    Dying of the Light kannte ich von Wiki, der ist mir zu gruselig.

    Von Perry Rhodan weiß ich nur dass der sehr bekannt ist, habe aber keine Ahnung wofür.

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen

    Von Perry Rhodan weiß ich nur dass der sehr bekannt ist, habe aber keine Ahnung wofür.

    Science Fiction Fans lieben Perry Rhodan ...die meisten fangen damit an und steigern sich dann.

    Johannes von Buttlar ist auch interessant zu lesen.

  7. Moderation

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ich mochte Darkover sehr gern, aber was Vergleichbares werde ich wohl nicht finden.
    Bujolds Vorkisigan-Bücher. Liest sich stellenweise wie eine Weiterschreibung von MZBs Themen, allerdings ohne PSI.

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    noch ein paar Fantasyelemente.
    Eine SF-Welt, die so tut als sei sie Fantasy, und Noir-Geschichten aus dem organisierten Verbrechen erzählt (zumindest in den ersten Bänden) ist Steven Brusts "Taltos"-Serie. Menschen, Aliens/Elfen/genetische Experimente, Götter, die persönlich auftreten, und manchmal versuchen die Erschaffer der Welt, ihr Experiment wieder in die Finger zu kriegen. DAs findet aber alles sehr im Hintergrund statt -- erst mal sind es ganz lange Noir-Krimis in einer Fantasy-Welt.

    Perry Rhodan ist traditioneller Pulp, gerade in den frühen Jahren der Serie (1961 bis Mitte der 70er) wurde unheimlich viel entdeckt und besiedelt, große Schiffe gebaut, Außerirdische getroffen und sich mit ihnen rumgeprügelt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. gesperrt

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Larry Niven, Ringworld: es geht um eine riesige Welt, die ringförmig um eine Sonne rumgebaut ist.

    Larry Niven, A gift from Earth: Kolonisten von der Erde leben auf einem Planeten, der nur einen winzigen Streifen hat, der für menschliches Leben geeignet ist. Gelegentlich kriegen sie Post von der Erde mit neuen Innovationen, die das Leben auf dem Planeten grundlegend verändern.

    und nochmals Larry Niven (in Zusammenarbeit mit irgendwem), "a Mote in God's Eye", ein Zusammenprall zweier Kulturen.

    Niven ist ziemlich gut drin, sich fremde Kulturen auszudenken, und hat recht viel technische Details. Ich mag sowas.

    Die Bücher hab ich allerdings alle antiquarisch gefunden, weiss nicht, ob man die noch kaufen kann.

    gruss, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    Im Zweifel Kindle.

    Doch, da ist schon was dabei.

    Perry Rhodan fällt erstmal weg, weil ich ganz gern auf Englisch lesen würde, und, entschuldige Wildwusel, ich mag keine Krimis, schon gar keine düsteren.

    Habe mich um Film Noir und auch um Mafiafilme immer gedrückt.


    Störts wen wenn ich weitersammel?


    Eine Bekannte erzählte von einem Buch, konnte sich aber nicht an den Titel erinnern und google half nicht,

    wo ein Raumschiff verschiedene Planeten abgrast und sie dabei feststellen, dass es wohl 3 grundsätzliche Sorten von Vegetation gibt, rote, grüne und noch irgendeine, und grüne ist für den Menschen meist essbar.

    Das KLANG ziemlich interessant, wenn ich jetzt noch wüsste wie das Buch heißt....



    "We who are about to...." ist so eine Geschichte, die mich gar nicht anspringt, ich habe jetzt diverse Zusammenfassungen dazu gelesen, alle loben das Buch......und ich muss sagen, ich stimme eher den Antagonisten zu als der Protagonistin.

  10. VIP

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    AW: Bücher über fremde Planeten

    "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach - erfüllt allerdings nicht den Wunsch auf Englisch zu lesen.
    In einer fernen Zeit ... Schon seit je fertigen die Haarteppichknüpfer für den Kaiser Teppiche, die aus den Haaren ihrer Frauen bestehen. Von dem Erlös eines Teppichs kann eine ganze Generation der Knüpfer leben. Doch eines Tages landet ein
    Raumschiff auf der Welt, um dem Geheimnis der Haarteppiche auf den Grund zu gehen - einem Geheimnis, das alle Vorstellungskraft übersteigt.
    kopiert aus dem itunes Store


    Die Honor Harrington Serie von David Weber. Mittlerweile mehr wie 30 Bände, inkl. Ableger.
    Fantasy-Element: die Baumkatzen, die sich mit manchen Menschen in eine symbiotische Partnerschaft begeben und Emotionen lesen können.
    Es gibt ein eigenes Wiki zu Honor Harrington. Ich empfehle mit dem ersten Band "Auf verlorenem Posten" zu starten. Da geht es auch um die Besiedelung eines fremden Planeten.
    Honor Harrington erhält ihr das Kommando über den mehr als 80 Jahre alten Leichten Kreuzer HMS FEARLESS. Bei einem Manöver stellt sie ihr überragendes taktisches Können unter Beweis und 'vernichtet' mit einer neu entwickelten Waffe das Kommandoschiff des gegnerischen Kommandeurs. Doch damit macht sie sich einen Vorgesetzten zum Feind und wird zum Spielball militärischer Machtinteressen.
    Nachdem sie im weiteren Manöververlauf nur noch Niederlagen einstecken muss, weil man nun die Schlagkraft der Waffe kennt, wird sie in den Basilisk-Vorposten abgeschoben. Dorthin kommen nur die Schlechtesten der Schlechten. Ihre Mannschaft ist demoralisiert und gibt ihr die Schuld an der Strafversetzung. Doch Honor kommt nicht nur an den allerletzten Posten, den ein manticorischer Offizier haben will, sie begegnet dort auch ihrem ganz persönlichen Feind: Lord Pavel Young, der sie auf der Akademie belästigte und den sie daraufhin ins Lazarett schickte. Lord Pavel Young gehört dem Hochadel an, während Honor nur eine Freisassin ist. Ein himmelweiter Unterschied in der gesellschaftlichen Hierarchie des Sternenkönigreiches Manticore. Er führt das Kommando über den Vorposten und lässt Honor deutlich spüren, wie sehr er sie für die erlittene Schmach hasst. Zu allem Überfluss verlässt er wegen angeblich dringender Inspektionsarbeiten das Basilisk-System und überträgt Honor das Kommando - in der Hoffnung, dass sie untergeht.
    Doch Honor resigniert nicht. Sie bildet ihre Crew weiter aus und verschafft sich nach und nach Respekt und schließlich sogar uneingeschränkte Anerkennung. Aber nicht nur bei ihrer Crew, sondern auch bei der planetaren Gouverneurin und den dortigen Angestellten der manticoranischen Verwaltung. Und sie verschafft sich Respekt bei den Schmugglern, die bisher unbehelligt ganz legal Handelsschiffe benutzt haben. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Denn die Volksrepublik Haven, Erzfeind des Sternenkönigreiches Manticore, hat mit dem Basilisk-System ganz eigene Pläne.
    kopiert von fictionfantasy.de
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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