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  1. Inaktiver User

    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Zitat Zitat von Salina Beitrag anzeigen
    Steven Uhly, Glückskind

    Zu viele unwahrscheinliche Zufälle in der Geschichte, die aber nötig sind, damit es weitergeht. Zu viele Klischees!
    Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig! Kurze Sätze, alles lang ausgewalzt, viele Wiederholungen...
    oh, ein Blick in die Inhaltsangabe sagt mir, das wäre ein Buch für mich...

  2. Inaktiver User

    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Das Jesus Video fand ich garnichtmal so schlecht.

    Ganz schlimm die Biografie von Keith Richards. Nach ausufernder Beschreibung seiner Kindheit habe ich noch etwas geblättert und dann aufgegeben. Bin aber auch kein Stones Fan.
    Jojo Moyes fand ich auch langweilig.
    Den neuen Dan Brown habe ich nur angelesen. Nicht wirklich schlecht, aber halt eine Kopie der Vorgänger.

  3. Inaktiver User

    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Also, Dan Brown ist zumindest im Original schlicht unlesbar! Der hat einen Schreibstil wie ein Achtklässler, es ist nicht auszuhalten.

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    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Ich spare mir mittlerweile:

    1) die meisten Krimis - der psychopathische Massenmörder, der Ermittler mit vielen Problemen, die schöne Frau, die er kennenlernen wird, der gute alte Freund und Berater (stirbt irgendwann im Laufe der Handlung)... gähn... das meiste ist stereotyp und oberflächlich auf Krawall gebürstet. Ich ertrage sie nicht mehr - die Beckets, die Grimes, die Adler-Olsons... alles die gleiche Soße.
    Dabei habe ich nichts gegen Krimis an sich - aber vieles langweilt mich nur.

    2) die witzige Frauenliteratur - wenn ich auf dem Cover schon Stilettos und Handtäschchen sehe... das ganze in ferkelarschrosa gehalten und mit einem ach so originellen Titel versehen (Mann über Bord o.ä.)... uuuaaaaaa

    3) Erbauungsliteratur a la Coelho (wie nannte ihn Dennis Scheck - "esoterischer Schwachsinnsschwurbler), Saint-Exupery usw.- da rutsche ich schon auf dem Weg zum Bücherregal auf der Schleimspur aus.

    4) elegische Frauenschicksale (Kenn-und Warnzeichen: Blumenranken oder händchenhaltende Pärchen auf dem Cover, Titel a la " Der...., der....), in der Steigerung "über drei Generationen" besonders erbaulich, meist auf dem sprachlichen Niveau einer Sonderschulklasse im Seminar "kreatives Schreiben".

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    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Jesus Video fand ich garnichtmal so schlecht.

    Ganz schlimm die Biografie von Keith Richards. Nach ausufernder Beschreibung seiner Kindheit habe ich noch etwas geblättert und dann aufgegeben. Bin aber auch kein Stones Fan.
    Jojo Moyes fand ich auch langweilig.
    Den neuen Dan Brown habe ich nur angelesen. Nicht wirklich schlecht, aber halt eine Kopie der Vorgänger.
    Die Gebrauchsanweisung für Drogen.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  6. Inaktiver User

    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Zitat Zitat von Nordlys76 Beitrag anzeigen
    Ich spare mir mittlerweile:

    1) die meisten Krimis...

    2) die witzige Frauenliteratur...

    3) Erbauungsliteratur a la Coelho...

    4) elegische Frauenschicksale...
    Ja, es kommt schon eine Menge Murks zusammen. Krimis mochte ich noch nie, höchstens Agatha Christie als Teenager. Witzige Frauenliteratur habe ich glaube ich noch nicht mal angelesen, bin schon nach dem Klappentext abgeschreckt. Coelho und Saint-Exupery sind für mich grade noch die Ausnahmen, andere Erbauungsliteratur ist auch nicht meins. Aktuelles Anti-Beispiel: Die Hector-Bücher. Der Autor will glaube ich ein Exupery sein, aber kommt da nichtmal in die selbe Umlaufbahn. Bei Frauenschicksalen gibt es solche und solche. Allzu elegisch ist auch nicht meins. Toll fand ich aktuell "Wir sind doch Schwestern", hab den Namen der Autorin vergessen.

  7. gesperrt

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    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    ich versuch eher, die billigen Kopien zu meiden.

    Saint Exupéry ist sehr gut (und das zu reparierende Flugzeug bringt auch die notwendige Dosis Authentizität in seinen literarischen Traum), aber die zehntausend Leute, die ihn kopiert haben, eher nicht.

    "Der Teufel trägt Prada" ist gut - auch hier wegen der Autentizität - aber mit der Zeit, wenn eine Autorin nur noch sich selbst kopiert, wird's flach und banal.

    "über drei Generationen" habe ich Buddenbrooks gern gelesen, sonst würde mich das erst mal auch abschrecken. elegische Frauenschicksale ist etwas, das auch völlig unter meinem Radar durch ging, irgendwie. Das gibts?

    gruss, barbara

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    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Hape Kerkeling " Der Junge muss an die frische Luft".

    Den Schreibstil fand ich schlimm,viel Geschwurbel, viele Wiederholungen.

    Hab es sofort weitergegeben, damit diejenige sich die 20€ sparen kann .

    LG
    mamu
    Reisen ist tödlich für Vorurteile (Mark Twain)

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    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Das Buch "Der Hundertjährige, der ......" hätte ich wahrscheinlich nach 20 Seiten weggelegt.

    Zur "Ehrenrettung" kann ich empfehlen, sich die Story als Hörbuch mal auszuleihen.
    Otto Sander mit seiner typischen Stimme (schade, dass er gestorben ist) hat diese Geschichte super gut erzählt.
    Es war schon ganz schön schräg, aber wirklich hörenswert.

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    AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????

    Hej,

    Wir sind fünf Buchhändlerinnenkolleginnen und bei uns schwankt es auch sehr. Keiner von uns ist Coelho-Fan. Ich mag einiges von Kerstin Gier (Mütter-Mafia) die restlichen aber bis auf die Jugendbücher nicht so gern. Zwei Kolleginnen lieben Haruki Murakami, eine kann partout nichts mit ihm anfangen. Der Hundertjährige: geliebt und verständnislos beiseitegelegt. Der neue David Nicholls - ich fand das großartig, meine Kollegin fand, es passierte zu wenig. Das unfassbar verkäufliche Rosie-Projekt: ja, es war nett, aber mir ging da inhaltlich einiges auf den Wecker. David Vann - mir viel zu depressiv, meine Kollegin hin und weg. Und so geht das hin und her. Ich glaube, das letzte Buch, was wir alle inkl. Chef gelesen haben und mit 1 bewertet haben, war Stephan Thome - Fliehkräfte.

    Selbst innerhalb meiner diversen Lesegruppen, wo ich den Geschmack seit Jahren kenne, kann ich ab und an mal danebenliegen (und wer mir Bücher schenkt kann auch ganz oft daneben liegen ). Macht es nur umso wichtiger, genau herauszufinden, was mein Kunde möchte, in welche Richtung es gehen darf, denn "witzig" ist ein weites Feld, ebenso "literatisch" "was leichtes, aber bitte nicht seichtes" ...unterhaltsam, aber nicht zu platt...

    Was Marketing angeht: nur weil sich etwas verdammt gut verkauft (Spiegel-Bestseller) muss es noch lange nicht gut sein . Andererseits kann etwas auch Spiegel-Bestseller sein (Robert Seethaler zum Beispiel) und wirklich großartig. Da würde ich mich immer auf meinen Bauch verlassen - etwas deshalb "aus Prinzip" nicht zu lesen, damit kann man sich auch um das ein oder andere Vergnügen bringen. Bei eindeutig "dem Trend" folgenden Dingen bin ich auch eher skeptisch - da funktioniert meist nur das Original.

    Was ich gerne empfehle ist, sich auch mal auf unbekanntere Namen und auch Verlage einzulassen oder auch mal um solche Tipps in der Buchhandlung zu bitten, da gilt es Schätze und Großartigkeiten zu entdecken. Der Blog "We read Indie" macht Lust auf solche Entdechungen: Verbrecher Verlag, marisch Verlag, edition fünf, Secession, Antje Kunstmann, Picus, Frankfurter Verlagsanstalt, Matthes & Seitz, Wagenbach...

    Liebe Grüße,

    Zimtfisch
    That rug really tied the room together. The Big Lebowski

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