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28.04.2015, 20:21
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
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28.04.2015, 20:33Inaktiver User
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
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28.04.2015, 23:33
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
Zu Coelho hat mE Martenstein alles sagenswerte gesagt.
Ein Autor mit dem ich auch nach mehreren Anläufen nicht warm wurde: Haruki Murakami
Immer die gleichen Figuren.
Wenig originelle Szenen: junge Frau packt den Penis eines älteren Mannes aus und bewundert ihn ausgiebig, bevor sie sich dem Oralsex widmet…
Brutale Bücher kann ich gar nicht haben. Mir waren schon die letzten Harry-Potter-Bände zu viel. Zartes Seelchen.
Ein Buch, durch das ich mich gekämpft habe: das Heimatmuseum (Lenz). Ich frage mich heute noch, warum ich das zu Ende gelesen habe. Die Geschichte hatte auf der letzten Seite immer noch nicht angefangen.
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29.04.2015, 10:41
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner
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29.04.2015, 14:45Inaktiver User
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
Da bin ich froh, dass andere das Hundertjährigen-Buch auch langweilig fanden, und die Harry Potter Bücher > 3 (1 und 3 fand ich prima! Die anderen zunehmend öde, genau wie ebayfan, auch in englischer Sprache) und Fräulein Smilla.
An allegedly guten Büchern, mit denen ich wenig anfangen konnte, fallen mir noch 100 Jahre Einsamkeit ein, Everything is illuminated, im Schatten des Windes, Nachtzug nach Lissabon und Murakami (hab vergessen, welches). Total öde. Gibt mir nix. Genau wie Rosen im Garten: Ich weiß, dass sie schlauen Leuten mit eins-A-Geschmack gut gefallen, aber ich find sie doof und frag mich immer: "Wozu? Was ist der Sinn?"
Stieg Larsson fand ich bisschen wie Harry Potter: Anfangs spannend, aber die letzten zwei waren nur noch immer mehr vom Selben, minus Originalität und Erzählfreude.
Mit Hape Kerkeling ist es seltsam: Die Bücher sind schon irgendwie doof und eitel, aber ich mag sie trotzdem gerne hören. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass ich sie nur als Hörbücher habe und mir so gerne im Auto von Herrn Kerkeling was erzählen lasse.
Ähnlich bei Sven Regener: Von dem habe ich auch mehrere Sachen in Audio und LIEBE es. Ich höre dem total gerne zu und finde den SO WITZIG. Herr Lehmann habe ich auch in Print, und fand es zum Selbst Lesen eher unspektakulär. Hm.
Nochmal anders war es bei den Brüdern Karamasoff: Da wusste ich von Anfang an, worauf ich mich einließ, und dass ich mich würde durchbeißen müssen. Da hat es mich nicht überrascht, dass es kein "Vergnügen" im eigentlich Sinnen war. Drum fand ich das Buch auch gut. (Obwohl ich echt nicht beschwören kann, bei den verschiedenen Personen mit ihren jeweils drei bis vier Namen befriedigend den Überblick behalten zu haben, auch bei fortgeschrittener Lektüre nicht.) Ich weiß heute, nach fünfzehn Jahren oder so, auch nicht mehr verlässlich, wer am Ende noch lebte und wer nicht.
Echt ganz schlimm war übrigens dieses Buch von der Pflegerin/Assistentin, über die fünf Dinge, die Sterbende bereuen. Voll die Mogelpackung. Aber das war wenigstens kein empfohlen "gutes" Buch.
edit & OT:
Apropos Stephen King und Jonathan Franzen: Sehen die sich irgendwie ähnlich, oder mein ich das nur?Geändert von Inaktiver User (29.04.2015 um 15:00 Uhr)
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29.04.2015, 14:55Inaktiver User
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
Langweiler Nr. 1 für mich. Javier Marías, Mein Herz so weiß. Nicht geschafft, einen Satz zu Ende zu lesen, ohne abzudriften (ein Satz war aber häufig über x-Seiten).
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29.04.2015, 14:58Inaktiver User
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29.04.2015, 15:08Inaktiver User
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29.04.2015, 16:32
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
Das stimmt. Bei mir haben Gedichte keine Chance. Ich kann sie nicht ausstehen. Egal in welcher Sprache.
Ich habe dann immer das Bedürfnis, dem Autor zu sagen "Sag was du sagen willst, aber rede Klartext!"
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29.04.2015, 16:41Inaktiver User
AW: Antitipps-Bücher die ICH mir sparen würde????
Auch sowas?
Sachliche Romanze
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.
Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.
Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
Erich Kästner
Ich finde das wunderbar beschrieben.



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