Hallo!
Ich hätte auch einige der Bücher von Pianoforte empfohlen (Wladimir Kaminer (div.), Gebrauchsanweisung für D, ...)
Mir fällt momentan nur non-fiction ein, nicht direkt "von Ami" wie angefragt, aber teils auch auf Englisch erschienen:
- Wenn es auch von einer Italienerin stammen darf: "La deutsche Vita" von Antonella Romeo. Eher seriöser.
- Aus französischer Sicht: "Die Legende vom typisch Deutschen. Eine Kultur im Spiegelbild der Franzosen" von Beatice Durand.
- Nicht so seriös, dafür stellenweise zum laut loslachen Deutschland-Ausgabe der "Pauschal"-Reihe, also: "Die Deutschen - pauschal": Dort schildert ein schon lange in GB lebender Deutscher, den Blick auf D von außen und was Nicht-Deutschen an D und seinen Bewohnern ziemlich irrwitzig erscheinen muss. (Ansonsten kann ich aber nicht jeden Titel der Reihe empfehlen.)
Das Original gibts auf Englisch, da die Reihe ursprünglich aus & für GB war: "The Xenophobe's Guide to the Germans" by Stefan Zeidenitz & Ben Barkow. (Falls Du für jemanden suchst, der nicht auf Deutsch liest.)
- In der neuen Patriotismus-Schiene sind 2005/2006 ja sehr viele Bücher mit 'Blick auf D' herausgekommen, mehr oder weniger ernsthafte, meist nicht sehr lustige, aber das liegt wohl am Thema(z.B. von Florian Langenscheidt, Matthias Matusseken et al.)
Von nicht-deutschen Autoren, z.B. Steve Crawshaw "Ein leichteres Vaterland. Deutschlands Wege zu einem neuen Selbstverständnis" (Engl. Original: "Easier Fatherland.Germany in te Twenty-First Century"), aber das ist schon die schwerere Kost *schluck*.
Zu der Frage nach der "Kategorie" bei Amazon:
Wenn Du eines der hier im Strang genannten Bücher eingibst, kommt Du über die Tipps-Links ("Wer das Buch X angesehen, hat auch Y angesehen." u.ä.) zu weiteren und kannst etwas stöbern.
Könnte mir das zB bei dem "One year in the Merde"-Buch vorstellen, an dem sich ja die Geister scheiden, oder bei "Warum Japaner nerven" (wo ich jedes Mal schon bei dem politisch unkorrekten Titel einen Schreck bekomme) oder bei "Maria, ihm schmeckt's nicht" von Jan Weiler.
*grübel* Es gibt auch einen Roman zu Osteuropäern in London (Autor & Titel entfallen, vielleicht kennt den hier jemand), aber ich glaube, das war am Ende ausgedacht von einen Deutschen...
Das Gleiche unter "Engliche Bücher".
Grüße!
Muggl
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 29
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14.10.2006, 13:15
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
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14.10.2006, 13:32
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
o Wicked German von Howard Tomb
o Scheisse: The Real German You Were Never Taught in School von Gertrude Besserwisser
o The Xenophobe's Guide to the Germans. von Stefan Zeidenitz
All the Best
Jana.
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14.10.2006, 13:40
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
Ja, sehr schön! Aber wurde er ausgeländert
Zitat von TajMahal
Kaminer ist mir übrigens ein paar umdrehungen zu gewollt witzig.
Viel amüsanter finde ich da schon Radek Knapp: Herrn Kufkas Empfehlungen. Spielt allerdings in Wien
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14.10.2006, 13:41
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
Google mal mit "Mark Twain" + Deutschland
da kommen einige Meldungen.
Cook3Eine Beleidigung kann nur treffen, wenn man ihr einen gewissen Wahrheitsgehalt zugesteht - fühlt man sich also beleidigt, sollte man sich fragen, warum dem so ist. (Poison)
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Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe, sondern der Eitelkeit. (Friedrich Nietzsche)
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14.10.2006, 16:33
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
PS zu meinem Posting.
Habe gesehen, dass es hier im Forum bereits einen Strang zu dem angesprochenen Buch über das Leben junger Ausländer in London gibt: Mein Leben als Engländer (ungarischer Held, deutscher Autor).
Vielleicht interessiert Dich so etwas in der Art auch?
Grüße!
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15.10.2006, 23:50
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
Habe gerade "Deutschlandreise" von Ralph Giordano erstanden. "Mein irisiches Tagebuch" von ihm fand ich sehr gut, weiss aber noch nicht, wie dieses ist. Ralph Giordano ist ja in D geboren und aufgewachsen, also vielleicht nicht ganz Deine Kategorie.
Ich lese gern und viel, am liebsten englische Bücher im Original.
Im Moment lese ich:
“The Gravedigger’s Daughter” - Joyce Carol Oates
“Third Culture Kids : The Experience of Growing Up Among Worlds” (Third Culture Kids. Aufwachsen in mehreren Kulturen) - David C. Pollock & Ruth Van Reken
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16.10.2006, 10:39
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
wenn du's gelesen hast, dann berichte doch bitte: das steht bei mir auf der kauf-liste
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16.10.2006, 11:09
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
Mich interessieren alle Bücher, wo jemand (nicht zu ausführlich) von seinen Auslandserfahrungen berichtet.
Darum nerven Japaner habe ich übrigens schon gelesen. Vorher wollte ich unbedingt mal nach Tokio, jetzt nicht mehr wirklich.Warte nicht darauf, dass andere Dich glücklich machen, mach es selber!
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16.10.2006, 11:27
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
Oh, warum denn nicht? Hol Dir den Kulturshock!!
Zitat von netnina

Zu diesem Profil gibt es so viele Bücher. Da bekommst Du sicher einen langen Strang zusammen. Geduld.
Also gehen auch Deutsche im Ausland? (Wie beim "Japaner"-Buch.)
Als Ergänzung zum hier genannten irischen Tagebuch Giordanos habe ich mal das (ältere) "Irische Tagebuch" von Heinrich Böll gelesen. Ein Klassiker, der vieles verstehen hilft. Dort berichtet er auch von seinen Aufenthalten in Irland. Allerdings in den ca. 50er/60er Jahren und nur bedingt 'lustig'. Was auch seinen Reiz hat; aber bin nicht sicher, ob das in Dein "Beuteschema" passt.
Könnte Dir noch einen netten Titel schreiben, wo einen Japanerin über Deutschland berichtet ("... Die haben dort Kuchen, die aussehen wie Gehirne!"
Genau das hatten meine japanischen Freunde auch über den gleichen Kuchen gesagt, und ich hatte mich noch gewundert...!) Glaube, Mülltrennung kommt auch vor. Buch muss ich aber erst suchen...
LG!
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16.10.2006, 11:38
AW: Buch von Ausländern, die in D leben und wie sie das finden
Ja, das wäre super! Was für Gehirn-Kuchen denn?
Warte nicht darauf, dass andere Dich glücklich machen, mach es selber!


(z.B. von Florian Langenscheidt, Matthias Matusseken et al.)
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