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  1. Inaktiver User

    AW: Literatur fürs Leben

    Zitat Zitat von lottalitta
    Ich würde da immer Kafka empfehlen. Vielleicht einfach mal mit seinen Erzählungen einsteigen: Die sind nicht so 'lang', das heißt man hat etwas Zeit sich in seinen Schreibstil hineinzulesen. Außderm sind sie auch wunderbar poetisch und schön;)

    Außderdem fand ich Heinrich Bölls 'Ansichten eines Clowns' immer ganz gut. Irgendwie recht typische deutsche Literatur für mich.

    Auch sehr schön: 'das Parfum', von Süßkind, meiner Ansicht nach. Auch wenn das da oben total zerissen wird: Ich fand es super und es hat mich sehr beeindruckt. Ich finde kontroverse Literatur sowieso viel interessanter als so 'schwere' Klassiker wie 'KAtz und Maus', die dann jeder gutfinden muss.

    Aber jedem das sein:)
    was ist denn " kontroverse Literatur " ?

    zu "Katz und Maus" z. B.findest Du doch auch irre viele negative Kritiken.." muss " man nicht gut finden..
    Auch " schwere " Klassiker werden doch von Kritikern kontroves diskutiert und gerne auch "verrissen"

    Kafka hingegen ist unantastbar.. ;-) wie einige wenige..

    Ich finde auch, dass man seinen persönlichen Geschmack und Freude an manchen Büchern gar nicht durch Seitenhiebe auf andere untermauern muss..
    Das klingt doch wie eine Rechtfertigung, derer es doch gar nicht bedarf..
    Wer ein Buch für sich ablehnt , hat Gründe dafür und nur die sind doch für den einzelnen wichtig..

    Ich z. B. konnte überhaupt nichts mit " Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins "von Kundera anfangen.. Aber ich spiele mit dem Gedanken das Buch noch einmal zu lesen..vielleicht aber nur..

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    AW: Literatur fürs Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich z. B. konnte überhaupt nichts mit " Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins "von Kundera anfangen.. Aber ich spiele mit dem Gedanken das Buch noch einmal zu lesen..vielleicht aber nur..
    Oh, Linwen, wir scheinen da wirklich völlig unterschiedliche Präferenzen zu haben. Ich fand das Buch klasse, ist aber auch schon eine Weile her. Und auch "Der Scherz" habe ich als sehr unterhaltsam in Erinnerung, obwohl das Thema ein ernstes war. Kundera habe mit sehr viel Humor das Leben in einem Strafgefangenenlager für politische Gefangene beschrieben. Es gab dort eine Sitaution, die mir unvergesslich im Gedächtnis geblieben ist: Die Gefangenen haben aus purer Ohnmacht angefangen, die Wächter zu schikanieren, indem sie sich einfach dumm gestellt haben. Köstlich!

    Für dich:
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
    Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.

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    AW: Literatur fürs Leben

    Gelesen werden...?
    Anne Rice, die Vampirchroniken. In diesen Büchern stecken mehr Denkanstöße und Lebensphilosopie als in allem, was ich je in der Schule lesen musste (ich denke immer noch mit Grauen an diesen schrecklichen Bestseller "Der Vorleser" brrr.). Jutta Ahrens: "Der König von Assur" - unbedingt. Ich habe in kaum einen Buch einen so vielschichtigen "atmenden" Charakter wie Asarhaddon gefunden.

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