Gelesen habe ich von Austin Wright den Psychothriller „Tony & Susan“.
Es ist ein Roman im Roman. Die Rahmenhandlung bildet Susan, die den Psychothriller um Tony liest. Ihr Exmann, der seit Jahren angehender Schriftsteller hat es ihr, nachdem die Jahre nichts von ihm gehört hat, den Manuskript zugeschickt. Den Teil, wo es in „Nachttiere“ um Tony geht, fand ich total spannend, hat mir von Anfang bis zum Schluss gefallen. Auf die Rahmenhandluch um Susan hätte ich verzichten können. Was sie mit Tony gemeinsam hat und woher ihr Exmann ahnen soll, wie es in ihrer zweiten Ehe läuft, hat sich mir verschlossen. Aber wegen der Tony Geschichte kann ich das Buch empfählen. Soweit ich sehen konnte, ist das das einzige von Austin Wright ins deutsche übersetzte Buch. Das Buch kann ich empfehlen. Die Geschichte um Tony ist gut und mit Susan muss man sich abfinden.
Gruß Ajda
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Thema: Krimiecke
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28.02.2014, 21:19
AW: Krimiecke
Liebes Leben, fang mich ein,
halt mich an die Erde.
Kann doch, was ich bin, nur sein,
wenn ich es auch werde.
Gib mir Tränen gibt mir Mut,
und von allem mehr.
Mach mich böse mach mich gut,
nur nie ungefähr. (K.Wecker)
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10.03.2014, 19:09
AW: Krimiecke
Soeben gelesen habe ich „Der lange Weg nach Hause“ von Brian Keene.
Dabei habe ich noch mal Glück im Unglück gehabt, dass ich das Büchlein ausgeliehen habe und dass die eigentliche Geschichte nur etwa 150 Seiten lang ist. Es geht um das Ende der Welt. Den Anfang fand ich noch interessant, aber bevor ich mich versah war ich in einem Traktat, und als ich es merkte, war die Geschichte schon zu Ende. Brian Keene gibt sich als kritischer Christ aus, aber die Geschichte gibt nur seine infantile kindliche Furcht vor Gott und dem letzten Gericht wieder. Ich habe mich durch den Titel täuschen lassen. Es wundert mich überhaupt, dass dieses Buch für deutsche Leser übersetzt wurde. Dieses Traktätchen ist an amerikanische christliche Fundis und Erweckungsgemeinden gerichtet, von denen es in den USA Massen gibt, aber in Deutschland nicht. Womöglich hat sich der Verlag ausgerechnet, dass noch mehr Lesen wie ich auf den Titel und Cover hereinfallen. Dieses Machwerk kann ich niemand empfehlen.
Gruß AjdaLiebes Leben, fang mich ein,
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19.03.2014, 21:24
AW: Krimiecke
Gelesen habe ich zwei Bücher, die sich romanhaft mit einem Thema befassen, mit dem Tod von Kitty Genovese am 13.03.1964 in New York, Stadtteil Kew Gardens von Queens. Als Kitty Genovese früh morgens von der Bar wo sie arbeitet nach Hause kommt, wird sie vor ihrer Tür überfallen, niedergestochen und vergewaltigt. Über 30 Nachbarn beobachten das Geschehen, aber keiner greift ein.
Das Buch von Didier Decoin „Der Tod der Kitty Genovese“ hat mir viel besser gefallen als das von Ryan David Jahn „Ein Akt der Gewalt“. Während Didier Decoin wirklich auf den Tod der unglücklichen jungen Frau eingeht, tut Ryan David Jahn sich zig Geschichten über die Nachbarn von der New Yorkerin „Katrina Marino“ ausdenkt.
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21.03.2014, 09:48
AW: Krimiecke
"Tea time for the Traditionally Built" auf deutsch: "Übles Spiel mit Mma Ramotswe" von Alexander McCall Smith.
Ich mag diese Krimis. Sie sind so herrlich unaufgeregt und die Lösungen der großen Probleme sind oft so einfach, dass ich mir denke, wir machen uns manchmal unsere Probleme selbst. Die uneitle Weisheit von Mma Ramotswe gefällt mir oft mehr, als die Geschichten im Hintergrund.
Die Personen sind mir sehr sympathisch und der afrikanische Lebensstil fließt deutlich mit ein.
Eine schöne Abwechslung zu allen anderen Krimis und Thrillern, die mir teilweise zu blutrünstig und brutal sind.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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21.03.2014, 15:07
AW: Krimiecke
May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner
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21.03.2014, 19:46
AW: Krimiecke
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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30.03.2014, 14:29
AW: Krimiecke
Gelesen habe ich von Zoe Beck „Das alte Kind“. Dieser so genannter Krimi war eine große Enttäuschung.
Die Handlung ist verworren, nicht immer glaubwürdig und vor allem langweilig.
Gruß AjdaLiebes Leben, fang mich ein,
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01.04.2014, 22:54
AW: Krimiecke
Gelesen habe ich „Die Schuld“ von John Grisha.
Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Kurzweilige Unterhaltung, etwas kitschig, vor allem der Schluss. Aber ich habe etwas über das amerikanische Rechtssystem erfahren, über Sammelklagen und gierige Anwälte.
Gruß AjdaLiebes Leben, fang mich ein,
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02.04.2014, 09:34Inaktiver User
AW: Krimiecke
Karin Alvtegen, Der Seitensprung.
Diese Autorin(schwed.) habe ich vor 8-10 Jahren gelesen. Nun lesen wir sie im Krimi-LK.
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07.04.2014, 13:23
AW: Krimiecke
Hab am Wochenende "Grabesgrün" von Tana French ausgelesen, ein sehr gelungener Krimi aus Irland. Ein ermordetes Mädchen wird auf einem alten Opferstein in der Nähe einer archäologischen Ausgrabungsstätte bei Knocknaree gefunden, und einer der Ermittler hat schlechte Erinnerungen an diesen Ort. Als er zwölf war, verschwanden zwei seiner Freunde, er selbst wurde völlig verstört und mit Blut in den Schuhen im Wald gefunden und kann sich bis heute an nichts erinnern.
Es ist kein megaschneller Actionthriller, sondern hebt eher auf die psychologische Komponente ab, was mir aber ausgenommen gut gefallen hat, weil Tana Frenchs Figuren einfach Menschen sind und keine Superhelden. Auch das Ende fand ich recht gelungen (gerade weil es keine Friede-Freude-Eierkuchen-Auflösung gibt).May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner


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