Morgen,
ich wollte euch mitteilen, was ich mir dann gestern gekauft habe. Ich hoffe, es interessiert ...
Harlan Coben: In seinen Händen
Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein im renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen.
Derweil feiert Fernsehreporterin Wendy Tynes mit ihrer Show Quotenerfolge: Vor laufender Kamera stellt sie mutmaßlichen Sexualverbrechern eine Falle. Ihr neues Opfer ist Sozialarbeiter Dan Mercer, den sie mühelos überführt und der bald auch mit Haleys Verschwinden in Verbindung gebracht wird. Doch Dans Geschichte ist nicht so einfach, wie alle glauben, und nach und nach kommen Wendy Zweifel. Sie beginnt neue, unbequeme Fragen zu stellen. Und obwohl ihr dabei jemand gewaltige Steine in den Weg legt, merkt sie bald, dass auch in der Vorstadtidylle oft alles anders ist, als es scheint …
Das Buch hatte ich schonmal in der Hand, habe mich damals für ein anderes entschieden. Gestern habe ich es mitgenommen.
Arnaldur Indridason: Frevelopfer
In einer Wohnung mitten in Reykjavík wird ein Mann tot aufgefunden mit durchtrennter Kehle. Der Täter scheint das Opfer gekannt zu haben, denn nichts weist auf einen Einbruch hin. Kommissarin Elinborg findet am Tatort einen Kaschmirschal, der einen merkwürdigen Geruch verströmt, und in der Jackentasche des Opfers eine Vergewaltigungsdroge. Erlendurs Kollegin ahnt, dass der Mord die Rache für ein brutales Verbrechen war. Und ihm Freveltaten vorrausgingen, die nie gesühnt werden können. Während Kommissar Erlendur in de Ostfjorden seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten versucht, ermittelt Elínborg in einem Mordfall, der nicht nur sie erschüttert.
Kritiken sind gemischt, v.a. weil diesmal nicht Erlendur ermittelt. Ist für mich kein Kriterium, da ich erst 3-4 (?) von ihm kenne und daher noch keine richtige Beziehung zu Erlendur aufgebaut habe.
Petra Busch, Schweig still, mein Kind
Ein 500-Seelen-Dorf im Schwarzwald. Das pure Idyll, so scheint es. Dann liegt in der nahen Rabenschlucht eine tote Schwangere. Sie war gerade erst nach zehn Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrlinspiel nimmt die Ermittlungen auf – und stößt auf mehr als ein düsteres Dorfgeheimnis. Und eine zweite Leiche …
Ich habe es ja schon mehrmal erwähnt.
Ich habe ja selbst viele Jahre in der Buchbranche gearbeitet und bin deswegen immer wieder froh, gute deutsche Krimiautoren zu finden. Vor zehn Jahren hatten wir auch schon gute Krimiautoren, aber irgendwie herrschte immer die "Allgemeinmeinung", Krimis müssten aus England/USA kommen. Sorry, kleiner Diskurs.
Freue mich aufs Lesen.
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Thema: Krimiecke
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26.02.2012, 11:37Inaktiver User
AW: Krimiecke
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26.02.2012, 13:23
AW: Krimiecke
Der Mann, der kein Mörder war!
Ich bin jetzt schon auf Seite 268 und es ist immer noch richtig gut.
Ich ärgere mich manchmal über mich selber, weil ich erst spät nachts lese und
dann gute Stellen verschlafe. Bei Schlaflosigkeit wie letzte Nacht war ich froh,
dass ich weiter lesen konnte.
In den letzten Tagen hatte ich ein Déjà-vu. Bei einem geschäftlichen Mailaustausch gab es Namens- und Straßenübereinstimmungen und vieles mehr aus dem Buch. Ich musste schmunzeln und grübeln, wer da wohl dahinter steckt in Schweden. Es wird doch nicht...? Nein, Schweden ist zu weit weg und
überhaupt, das Buch heißt doch "Der Mann, der kein Mörder war". Wenn ich noch eine Weile weiterlese, kenne ich die Straßen und Plätze und Namen auswendig.
Ich habe sonst kein fotografisches Gedächtnis.
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28.02.2012, 19:45
AW: Krimiecke
"Der Mann der kein Mörder war" lese ich auch gerade.
Es gefällt mir gut aber leider komme ich kaum zum Lesen und ich befürchte, ich habe zu große Abstände hmm, definitiv schade
.
"Ich.darf.nicht.schlafen." hat mir gut gefallen und zuletzt habe ich "Der Brandstifter" von Jane Casey gelesen - war ein Tipp von hier und war super. Von der habe ich mir gerade noch ein Buch bestellt.Geändert von putzwunder (28.02.2012 um 19:48 Uhr) Grund: namen der autorin nachgetragen
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28.02.2012, 21:39
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29.02.2012, 12:36
AW: Krimiecke
Schönen Dank Suzie,
du hast mir mit dem Tipp sehr schöne Stunden beschert.
Ich wünsche mir, dass es "Vom Mann der kein Mörder war" noch Fortsetzungen gibt, habe aber noch nichts darüber in Erfahrung gebracht.
Das Team aus diesem Buch bietet sich ja so "fett" für Fortsetzungen an, da muss noch mehr kommen...........
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29.02.2012, 13:59
AW: Krimiecke
der mann, der kein mörder war habe ich trotz 4 monate altem baby in wenigen tagen verschlungen! ein geniales buch! ich hoffe, die schreiben noch viele weitere so gute bücher!
zimtfisch, danke für den tipp!
Matti und Julia, ihr seid und bleibt unvergessen 
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29.02.2012, 19:06
AW: Krimiecke
Es würde mir auch gefallen, wenn das Schreiber-Team noch ein Buch zusammen
verfasst wie Der Mann, der kein Mörder war.
Inzwischen hat das Buch einen Blutfleck. Den wollte ich wegwischen und
jetzt ist er noch viel größer.
Vielleicht traue ich mich dieses Jahr irgendwann mal wieder, einen deutschen Krimi zu
lesen. Da gab es bei mir nur Reinfälle. Vor allem Krimigeschichten aus dem Süden
enttäuschten mich. Aber die anderen Schreiberlinge darf man ja nicht abstrafen, weil
einige meinen Lesegeschmack nicht getroffen haben. Zum Teil war der Humor zu
aufgesetzt oder es war ein fast guter Krimi, aber total humorlos und mir wurde
der humorlose Autor auch noch vorgestellt.
Über den Tipp von Scott Turow bin ich immer noch sehr dankbar, er kam glaube ich
von Suzie Wong. Da wird es auch noch eine Weile dauern, bis wieder was kommt.
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29.02.2012, 19:20
AW: Krimiecke
Feinsinn, versuch es doch mal mit "Wer das Schweigen bricht" von Mechtild Borrman. Ein super Buch und eine ganz tolle Sprache! Es ist kein Provinzkrimi, und auch nicht gewollt 'humorvoll'.
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29.02.2012, 20:17Inaktiver User
AW: Krimiecke
Nun habt ihr mich aber angefixt mit "Der Mann der kein Mörder war" - zack, nun habe ich es runtergeladen auf mein Kindle
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29.02.2012, 20:29
AW: Krimiecke
Danke für den Tipp, mintjulep. Ich hatte schon einiges über dieses Buch gelesen.
Ich lese keine Bücher (mehr) über die Nachkriegszeit in Deutschland und auch
nicht mehr aus der Zeit davor aus verschiedenen Gründen. Klar kommt manchmal
in einem Buch seitenweise auch aus dieser Zeit etwas vor, aber nicht das Hauptthema.
Das ist genau das, was ich nicht suche. Kürzlich las ich Der Befehl von Scott Turow
und ich wusste, was auf mich zukommt inhaltlich. Ich habe das Buch nur gelesen, weil
er es verfasst hatte und werde es nicht nochmals lesen, aber seine anderen Bücher.
Das Buch, das du vorschlägst, beginnt ja 1998 und blickt dann zurück. Genau das
möchte ich im Moment nicht lesen. Es gab Krimis, in denen auf die Irak-Kriege und Vietnam
Bezug genommen wurde oder Ex-Jugoslawien. Vietnam wäre wohl eine Ausnahme. Ich müsste zu weit ausholen, um das zu erklären. Egal, um welche Bücher es sich handelt, ich bevorzuge die Zeit
von ca. 1968 bis heute. Ein Augenzwinkern sollte immer im Buch zu finden sein.



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