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27.04.2011, 14:54Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
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27.04.2011, 19:19
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27.04.2011, 19:32Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
Moniks Peetz, Die Dienstagsfrauen
5 Freundinnen begeben sich auf die Pilgerreise nach Santiago de Compostela.
neuer Begriff:
Schokoladenmuffin
suziewong
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27.04.2011, 19:42
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
Schokoladenmuffin
"Umgarnt" oder "Die Maschen der Frauen" heissen die beiden deutschen Titel von Kate Jacobs Friday Night Knitting Club.
Darin macht die jüngste Muffins, alle Arten von Muffins.
Es ist besser als Dienstagsfrauen, viel, viel besser und lustiger und trauriger und vielschichtiger. Und noch besser als seinerzeit Calendar Girls.
Drehbuch.
I'm waiting for the other shoe to drop.
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27.04.2011, 23:07
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
Drehbuch
Das Gedicht des Pornographen - Michael Turner
Ein wirklich gutes Buch
Anfang der achtziger Jahre: Ein ehemaliger Pornoregisseur erzählt von seiner Jugend in Vancouver. Schon als Teenager war er ein Außenseiter, dem die verlogenen Moralvorstellungen der Erwachsenen genauso zuwider waren wie die oberflächlichen Interessen seiner Schulkameraden. In der High School lernt er früh den Umgang mit der Super-8-Kamera. Als er eines Tages heimlich die extravaganten Liebesspiele seiner Nachbarn filmt und den Kurzfilm in Umlauf bringt, wird er schlagartig in den avantgardistischen Kunstkreisen der Stadt bekannt und beschließt, ins Pornogeschäft einzusteigen.
Aus Lyrikwelt de
HockeyIm Windschatten der sexuellen Revolution erlebte Anfang der 70er- Jahre das Schmuddelgenre des Films einen Wertewandel, der aus heutiger Sicht kurios erscheint, wenn nicht gar zynisch. Die Verbreitung von Pornos galt als Aktion zur Befreiung des von zu viel Moral kasteiten Bürgers — und die Männerwelt ließ sich dankbar von einer Flut von Streifen und Magazinen mitreißen. Vor diesem zeitgeschichtlichen Hintergrund verliert der dritte Roman des Kanadiers Michael Turner, der in den 70er Jahren spielt, den Ruch eines Buchs, das nur um eines Skandals Willen geschrieben wurde. Turner zeichnet die sexuellen Wirrungen seines jugendlichen Protagonisten mit so großer Lust am Voyeurismus, das sich bald jemand finden wird, der die Indizierung verlangt.
„Das Gedicht des Pornographen“ ist die Geschichte eines sensiblen Außenseiters, dem der Vater fehlt. Der Junge erlebt das Erwachen seiner Sexualität als Zerreißprobe zwischen dem Glück der Lust und der Gefahr totaler Enthemmtheit. 430 Seiten lang sucht er den Weg der Balance, den ihm Turner bereits verbaut hat, als er zwölf ist und ausgerechnet sein Lieblingslehrer wegen einer pädophilen Handlung mit einem Altersgenossen die Schule verlässt.
Als der Junge kurz darauf seine Initiation erlebt, ist das Wohlgefühl des Ergusses für ihn erneut an das Gefühl gekoppelt, den Boden der Legalität zu verlassen. Der Schock, von seiner Freundin ein kinderpornographisches Foto geschenkt zu bekommen, das sie aus den Akten ihres Vaters, eines Richters, gestohlen hat, markiert zugleich die erste, mit Genuss verbundene Selbstbefriedigung. Es folgen Jahre des haltlosen Herumtappens in den Welten der Hetero- und Homosexualität, bis sich der Highschoolabsolvent schließlich als Avantgarde-Star unter Kanadas Pornoregisseuren etabliert.
Turner geht bewusst so weit, wie die radikalsten Stimmen der sexuellen Revolution gegangen sind. Allerdings zu einem anderen Zweck. Er benutzt die Metapher Porno als Stilmittel. Denn nur durch eine radikale Überzeichnung lassen sich die Abgründe im Sinn Sigmund Freuds vollständig ausleuchten, die sich auftun in den Jahren, in denen sich ein Kind körperlich schneller zum Mann entwickelt, als psychisch.
Was den 1962 geborenen Turner von den Hunderten unterscheidet, die vor ihm das ewige Thema Pubertät zu Literatur verarbeitet haben, ist der ungehemmte Blick auf das, was außerhalb der therapeutischen Praxen nur selten sichtbar wird. Der Roman ist nicht nur extrem. Das Extrem eines gestörten Eros ist zugleich das Thema.
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29.04.2011, 11:05Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
Gilt auch Hurling?
Dann Eoin Colfer: Benny und Omar
Quelle: Perlentaucher.deDer 12-jährige Benny spielt für sein Leben gern Hurling, eine Art Hockey, und mit der Ankündigung seines Vaters bricht für ihn eine Welt zusammen: Umzug nach Nordafrika und das noch vor dem großen Hurling-Finale! In Tunesien spielt niemand Hurling und Benny hat an allem etwas auszusetzen: das Dorf hat den Charakter eines Lagers, seine Lehrer erinnern ihn an alternde Hippies und auf die Hilfe seiner neuen Klassenkameraden kann er sowieso verzichten! Da begegnet er dem tunesischen Waisen Omar, der sich ganz alleine durchschlägt...
Neuer Begriff:
Wanderschuh/e
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29.04.2011, 15:39Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
zu Wanderschuhe fällt mir sofort ein:
Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling.
Zitat von Inaktiver User
Concierge
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29.04.2011, 15:43Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery
Handelt von einer Freundschaft zwischen einer Concierge und einem Mädchen.
neuer Begriff:
Amazonas
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29.04.2011, 15:44Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
die Eleganz des Igels
Concierge René ist 54 Jahre alt, liest Philosophen und argumentiert mit Dostojewski. Sie ist klein, dick, hat Hühneraugen - und versucht trotz des herrschaftlichen Stadthauses in Paris vorzutäuschen, sie gehöre zum Proletariat. Bis eines Tages der Japaner Ozu einzieht und sie sofort durchschaut. Und auch für eine weitere Hausbewohnerin bekommt Ozu eine schicksalhafte Bedeutung: Die zwölfjährige Paloma hat erkannt, dass sich das Leben einer Erwachsenen nicht lohnt und daher den Selbstmord mit 13 Jahren beschlossen. Ein insgesamt illusteres Setting also, das sich die Französin Muriel Barbery für ihren zweiten Roman ausgedacht hat. Doch obwohl "Die Eleganz des Igels" mehrfach ausgezeichnet wurde, vermisst man in der deutschen Übersetzung den vielgepriesenen Charme und Witz. Die kleine Paloma erscheint mehr nervig-altklug als eine französische "Little Miss Sunshine", und man fragt sich, warum Barbery das Konstrukt einer Concierge geschaffen hat, die sich dümmer macht, als sie ist.
Quelle: Amazon
ich fand das Buch ganz toll
Schafe ( hoffe das war noch nicht da )
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29.04.2011, 15:47Inaktiver User
AW: Ich nenn Dir einen Begriff und Du mir ein Buch!
genau daran habe ich gedacht
!!
Schafe : Glennkill. der Schafskrimi von Leonie Swann
fand ich ganz witzig. Nicht so überragend, aber nett zu lesen.
Der Schäfer George Glenn wird tot auf seiner Weide aufgefunden, aus seiner Brust ragt ein Spaten. Das ist unschön und sieht nach Fremdeinwirkung aus. Und: Es verlangt Nachforschungen. Also beginnt Miss Maple, der Sache auf den Grund zu gehen. Nein, kein Schreibfehler - nicht die Miss Marple, Agatha Christies kultivierte Lady, interessiert sich für den Fall, sondern das klügste Schaf aus George Glenns Herde. Schaf? Herde? Ja, genau: Leonie Swann lässt in „Glennkill" eine Schafsdame ermitteln. Gelesen wird diese äußerst amüsante Geschichte von Andrea Sawatzki. Der Schauspielerin, bekannt als Tatort-Kommissarin, gelingt es, den dubiosen Todesfall spannend zu erzählen und gleichzeitig die unterschiedlichen Stimmungen in der Herde sprachlich einzufangen.
es bleibt noch
Amazonas und wo wir schon bei Tieren sind:
Labrador-RetrieverGeändert von Inaktiver User (29.04.2011 um 15:48 Uhr) Grund: p.s.




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