Fantasy?
Neil Gaimans "Graveyard Book". Ist jetzt auch als Jugendbuch geeignet, aber, hm, vielseitig.
Mercedes Lackey, "By the Sword". Solide Abenteuer-Fantasy ohne viel Blödsinn.
Einige der Darkover-Bücher von Marion Zimmer Bradley sind trotz allem ganz gut, z.B. "Hawkmistress" und "The Heritage of Hastur" (ein bißchen SF).
Urban Fantasy: Jim Butchers "Dresden Files" Serie (Privatdetektiv/Zauberer in Chicago). Carrie Vaughns "Kitty" Serie (Werwölfin mit Radioshow läßt versehentlich die Existenz des Übernatürlichen auffliegen). Will Shetterlys "Elsewhere".
Schwieriger: Gaiman/Prattchet, "Good Omens". Lois McMaster Bujold "The Curse of Chalion". Steven Brusts "Taltos"-Bücher (in der Reihenfolge des Erscheinens lesen). Ellen Kushner, "Swordspoint" und "The Privilege of the Sword" (sind mehr historische Romane von Nirgendwann als echte Fantasy). Gaimans (ich komme immer wieder auf ihn zurück, ist eben einer meiner Lieblinsgsautoren) "Neverwhere". "Ernsthafte" Fantasy (etwas düster): Carol Bergs "Bridge D'Arnath" und "Rai Kirah"-Bücher.
Guck doch mal bei tor dot com oder in der Bean Free Library (Tante Google weiß, wo das ist) vorbei, da gibt's Leseproben.
Wenn du mehr Details gibst, was du so magst und was du schon gelesen hast, kann ich meinen Bücherschrank auch mal etwas detaillierter auf empfehlbares durchgucken.
Antworten
Ergebnis 11 bis 16 von 16
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26.11.2010, 00:16
AW: Suche gutes, nicht alltzu schweres englischsprachiges Buch
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01.12.2010, 19:46Inaktiver User
AW: Suche gutes, nicht alltzu schweres englischsprachiges Buch
Hallo!
Entschuldigt bitte die späte Antwort
Vielen Dank für die vielen, vielen Buchtipps, da kann ich mich kaum entscheiden.

Also ich muss sagen, dass ich Geschichten von Autorinnen wie Nora Roberts & Co. durch meine ehem. Kollegin soviel gelesen habe, dass ich diese "Krimis" mit "er trifft sie und sie trifft ihn" momentan eher "verschmähe".
Auf deutsch habe ich grad "Kind 44" angefangen, weil ich's geschenkt gekriegt habe. Soll ja ziemlich gut sein.
Das mit Harry Potter kam glaub ich falsch rüber: Habe die schon alle gelesen, es ging nur darum, dass ich eigentlich nichts 2x lesen wollte, aber für Harry Potter doch eine Ausnahme machen würde, wenn hier nichts weiter Interessantes vorgeschlagen worden wäre... Was sich ja jetzt erstmal erledigt hat ;)
Das Problem ist halt, dass ich im Normalfall schon lieber etwas Anspruchsvolleres lese, aber mir das in englischer Sprache nicht soooo gaaaanz zutraue. (Okay, Harry Potter ist nicht so anspruchsvoll, aber einfach super...) Es muss einen schon fesseln, gelle!??!
Ich werde auf jeden Fall die gemachten Vorschläge mal unter die Lupe nehmen und gucken, was ich so darüber finde und welches mich dann interessiert - denn die Titel/Autoren sagen mir eher wenig (mit einigen Ausnahmen - und danke für die Kurzbeschreibungen).
Total lieb, Eure Mühen!
GVLG
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01.12.2010, 20:05Inaktiver User
AW: Suche gutes, nicht alltzu schweres englischsprachiges Buch
Tuesdays with Morrie von Mitch Albom.
Das Buch habe ich auch erst auf englisch und später nochmals in deutscher Sprache gelesen.
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02.12.2010, 20:43
AW: Suche gutes, nicht alltzu schweres englischsprachiges Buch
Liebe Lara,
falls du noch mehr Tipps möchtest, gebe ich auch noch mal meinen Senf dazu
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- die Harry Potters finde ich gut zu lesen und vom Vokabular nicht so schwer (meine persönliche Meinung), allerdings schlage ich selten Vokabeln nach, da ich meistens fast alles verstehe und es nicht ins Gewicht fällt, finde ich, wenn man denn dann mal die eine oder andere Vokabel nicht kennt; wenn es natürlich für den GesamtZusammenhang enorm wichtig ist, schlage ich auch schon mal was nach
- sehr gute und fesselnde Bücher schreiben Jodi Picoult (z.B. "My Sister's Keeper"), Anita Shreve und Karen Quindlen (z.B. "Black and Blue)
- sehr gut gefallen hat mir "The Colour of Water" von James McBride: er beschreibt das Leben seiner Mutter, die als Tochter religiöser jüdischer Eltern einen schwarzen Baptisten heiratete, 12 Kinder nahezu allein großzog und fast allen eine College-Ausbildung ermöglichte
- ein fantastisches und ergreifendes Buch: "Dear Zoe" von Philip Beard - die 15jährige Ich-Erzählerin schreibt ihrer verstorbenen Schwester einen Brief über ihr Leben und das der Familie nach dem Tod. Selten ist mir ein Buch so zu Herzen gegangen.
- ebenfalls sehr gut: "The Secret Life of Bees" von Sue Monk Kidd - die 14jährige Ich-Erzählerin Lily wächst Mitte der 60er bei ihrem lieblosen und fast gewalttätigen Vater auf und befreit sich aus diesen belastenden Lebensumständen
- schöne "Frauenbücher, meiner Meinung nach gut und nicht zu schwer zu lesen: Douglas Kennedy "State of the Union", "Sophie's Bakery for The Broken Hearted" von Lolly Winston, Cathy Kelly "Lessons in Heartbreak", Louise Candlish "Since I Don't Have You"
- eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe: "Into Thin Air" von Jon Krakauer - über eine Mount Everest Besteigung 1996, bei der mehrere Bergsteiger unter tragischsten Umständen ihr Leben verloren; vielleicht aber etwas schwerer zu lesen
- ein Wälzer mit 900 Seiten, sehr gut und fesselnd geschrieben: "I Know This Much Is True" von Wally Lamb - der 40jährige Ich-Erzähler versucht, mit dem Selbstmord seines schizophrenen Zwillingsbruders fertig zu werden, dazu erzählt er nicht nur in der Gegenwart, sondern in Rückblenden immer wieder aus dem Leben und der Familiengeschichte, beginnend in den 50ern.
- gute Bücher schreiben auch Hanif Kureishi ("Intimacy", nicht zu schwer, denke ich), Nick Hornby (meist recht amüsant) und Carl Hiasen (ein bißchen Öko, ein bißchen Krimi, teilweise lustig und skurril, z.B. "Lucky You"
- abraten würde ich von den Twiligth-Bänden ("Biss zum...") von Stephenie Meyer: ich hab mich auf Deutsch durchgequält bzw. quer gelesen und fand, die sind wie Groschenroman für Teenies auf Hunderten von Seiten, und dass auch noch ausgesprochen prüde: die Autorin ist streng gläubige Mormonin, deshalb darf eben bis zur Hochzeit nur selten und dann nur keusch geküßt werden, und die dauert und dauert und dauert bis Band 3, glaub ich.
Vielleicht ist ja was für dich dabei - ich hab wirklich nur die Allerbesten aufgeführt
Happy Reading!
FlabellinaYes we can!
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06.12.2010, 13:59Inaktiver User
AW: Suche gutes, nicht alltzu schweres englischsprachiges Buch
Easy reading:
- Sue Townsend "the diaries of Adrian Mole"
wenn ich mich nicht irre, gab es über die Jahre insgesamt 5 Bände; nicht abschrecken lassen, dass der erste um den 13ten Geburtstag von Adrian spielt; es bleibt peinlich - lustig
- Blackburn "think" (philosophy, surprise:-))
- Smullyan "the Tao is silent"( religion, hmm philosophy, ehem, life, nay, everything?)
- Sally Tisdale "talk dirty to me"(guess what)
- John Diamond "snake oil" (dying of cancer, the now late author examined all kinds of alternative mumbojumbo, that is usually the playground of the desperate and dying and the moneymakers)
Chicklit ist leider nicht so meins, daher gibts aus der Sparte nix von mir.
Hab mal in meine Thrillerecke geschaut, die meisten haben doch eher eine etwas komplexere Ausdrucksweise und spezifischere Alltagssprache, als man es erwartet.
Aber Elroy könnte ich empfehlen, wenn du auf Ein-Wort-Sätze stehst
Stephen King hat eine gut lesbare Schreibe.
Faulkner hab ich als sehr klar empfunden, hab aber nur noch Erinnerungen an "as I lay dying"; vielleicht trügt hier auch meine Erinnerung, weil man sich erstaunlicherweise fortreißen lassen kann von seinen eher akademisch wirkenden klaren Sätzen.Geändert von Inaktiver User (06.12.2010 um 14:09 Uhr)
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06.12.2010, 14:15Inaktiver User
AW: Suche gutes, nicht alltzu schweres englischsprachiges Buch
Isabel Allende´s "Zorro" is very clearly written with not too many vocabulary. I only looked a few words over the first 30 pages up, afterward there weren´t unfamiliar words to me (indeed, this isn´t a compliment for Allende, but you certainly search for a easy book).
The plot is easy to handle and exciting, for me even more exciting than books for children, like Harry Potter.
A little bit more complicated, but even more beautiful both in language and in story, is Pope Joan, from Donna Cross. A fascinating and captivating story! I was really deep impressed and this book became my personal bible and the leading actress, Joan, a saint for me.


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