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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    Neun Söhne entsprangen den Lenden von Quellon Greyjoy, aber nur vier erreichten das Mannesalter. Das war der Lauf dieser kalten Welt, wo Männer zum Fischen auf die See fuhren und in der Erde buddelten und starben, während Frauen angestrengt kurzlebige Kinder zur Welt brachten in Betten aus Blut und Schmerzen. Aeron war der Letzte und Allerletzte (the last and least) der vier krakens (Kraken?), Balon der Älteste und Kühnste, ein leidenschaftlicher, grimmiger und furchtloser Junge, der einzig dafür lebte, den verdienten Glanz der Eisengeborenen wiederherzustellen. Mit zehn erklomm er die Flint Cliffs zum Spukturm des Blinden Lords. Mit dreizehn konnte er das Ruder eines Langschiffes bedienen und den Fingertanz besser tanzen als jeder andere Mann der Inseln. Mit fünfzehn segelte er mit Dagmer Cleftjaw zu den Stepstones und verbrachte einen Sommer mit plündern. Dort erschlug er seinen ersten Mann und nahm sich seiner ersten beiden salt wives (salzige Ehefrauen?, nun ich denke, er hat.. seine Männlichkeit gefunden...). Mit siebzehn kommandierte balon sein erstes eigenes Schiff. Er war all das ,was ein älterer Brüder sein sollte, obwohl er Aeron gegenüber nie etwas anderes zeigte als Hohn. –Ich war schwach und voll der Sünde, und Hohn war mehr als ich verdiente (ich verdiente nicht mehr als Hohn). Besser von Balon, dem Tapferen, verhöhnt zu werden als geliebt zu werden von Euron, dem Krähenauge. (Euron ist der zweite Sohn, Balon der erste, you know).
    Und falls das Alter und die Trauer Balon im Laufe der Jahre bitter gemacht hatten, so hatten sie ihn auch entschiedener, entschlossener gemacht als jeden anderen lebenden Mann.
    -Er wurde geboren als eines Lords Sohn und starb als König, gemordet von einem eifersüchtigen Gott-, dachte Aeron, -und nun kam der Sturm, ein Sturm, den die Inseln noch nicht erlebt hatten.-

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    @poison
    Stimmt schon, den Anfang finde ich auch etwas langwierig. Und so richtig rein kommt man erst, wenn man die altbekannten Leute wiedertrifft. Aber das dauert noch ein paar Seiten... *g*

    @susa
    Yep, Leo ist klasse
    Ich hab auch schonmal, als ich ein anderes Buch auf englisch gelesen habe, das zum Teil vorm PC gemacht, nur um immer mal wieder ein Wörtchen nachzuschaun.
    Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich es im Prinzip nicht so genau nehme. Auch bei deutschen Büchern. Wenn eine dreiviertel Seite nur die Landschaft beschrieben wird, werd ich mit Lesen recht schnell und krieg da dann auch nicht alles mit. Aber mir macht das nicht. Ist halt jeder anders.




    Es war schon weit nach Einbruch der Nacht, als der Priester die spitzen Eisen-Zinnen des Hammerhorn erspähte, die nach dem Halbmond griffen. Gorold's Burgfried war klotzig und blockhaft, seine riesigen Steine, waren aus dem Kliff, das hinter der Burg aufragte, herausgebrochen worden. Unter seinen Mauern gähnten die Eingänge zu Höhlen und alten Minen wie zahnlose schwarze Mäuler. Die Eisentore der Hammerhorn waren geschlossen und für die Nacht verriegelt. Aeron schlug mit einem Stein dagegen bis das Gedröhne eine Wache weckte.
    Der Jugendliche, der ihn einließ, war das Ebenbild von Gormond, dessen Pferd er genommen hatte. "Welcher seid Ihr?" forderte Aeron zu wissen.
    "Gran. Mein Vater erwartet Euch im Innerne."
    Die Halle war feucht und zugig, voller Schatten. Eine von Gorold's Töchtern bot dem Priester ein Horn Ale an. Eine andere schürte in einem düsterem Feuer, das mehr Rauch als Hitze abgab. Gorold Goodbrother selbst sprach leise mit einem dünnen Mann in feinen grauen Roben, der um seinen Nacken eine Kette aus vielen Metallen trug und ihn als Maester der Citadel auswies.
    "Wo ist Gormond?" fragte Gorold, als er Aeron sah.
    "Er kommt zufuß zurück. Sendet Eure Frauen fort, my lord. Und auch den Maester." Er hatte keine Liebe für Maester. Ihre Raben waren Kreaturen des Sturmgottes, und er misstraute ihrer Heilkunst, zumindest seit Urri. Kein echter Mann würde ein Leben der Knechtschaft wählen oder eine Kette der Sklaverei schmieden, um sie um seinen Hals zu tragen.
    "Gysella, Gwin, lasst uns allein," sagte Goodbrother knapp. "Du auch Gran. Maester Murenmure wird bleiben."
    "Er wird gehen," bestand Aeron.
    "Dies ist meine Halle, Damphair. Es ist nicht an Euch zu sagen wer geht und wer bleibt. Der Maester bleibt."
    Der Mann lebt zu weit vom Meer entfernt, sagte Aeron zu sich selbst. "Dann werde ich gehen," erklärte er Goodbrother. Trockene Binsen raschelten unter den rissigen Solen seiner nackten schwarzen Füße, als er sich umdrehte und fortstolzierte. Es schien als wäre er einen langen Weg umsonst geritten.
    Aeron war schon fast bei der Tür, als der Maester sich räusperte und sagte, "Euron Crow's Eye (Krähenauge) sitzt auf dem Seastone Chair."

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    Der Damphair drehte sich um. In de Halle war es plötzlich kälter geworden. The Crow's Eye ist eine halbe Welt entfernt. Balon hat ihn vor zwei Jahren fortgeschickt und geschworen, dass es ihm das Leben kosten würde, sollte er je wiederkommen. "Sprecht," sagte er heiser.
    "Er segelte nach Lordsport am Tag nach des König's Tod, und beanspruchte das Schloss und die Krone als Balons ältester Bruder," sagte Gorold Goodbrother. "Jetzt sendet er Raben aus und ruft die Captains und Könige der Inseln nach Pyke, um die Knie zu beugen und ihm als König zu huldigen."
    "Nein." Aeron Damphair wog seine Worte nicht ab. "Nur ein gottestreuer Mann kann auf dem Seastone Chair sitzen. The Crow's Eye betet nichts an ausser seinem eigenen Stolz."
    "Ihr wart vor noch nicht allzu langer Zeit auf Pyke und habt den König gesehen," sagte Goodbrother. "Hat Balon irgendetwas über die Nachfolge gesagt?"
    Aye. Sie hatten im Sea Tower miteinander gesprochen, während der Wind vor den Fenstern heulte und die Wellen unter ihnen ruhelos zusammenschlugen. Balon hatte verzweifelt seinen Kopf geschüttelt, als er hörte was Aeron ihm von seinem letzten verbliebenem Sohn zu sagen hatte. "Die Wölfe haben einen Schwächling aus ihm gemacht, genau wie ich es befürchtet habe," hatte der König gesagt. "Ich bete zu Gott, dass sie ihn getötet haben, damit er Asha nicht im Weg stehen kann." Das war Balon's Blindheit; er sah sich selbst in seiner wilden, eigensinnigen Tochter und glaube, dass sie ihm nachfolgen könnte. In diesem Punkt hatte er unrecht und Aeron versuchte ihm das zu sagen. "Keine Frau wird je die ironborn beherrschen, nichtmal eine Frau wie Asha," beharrte er, aber Balon konnte gegenüber Dingen, die er nicht hören wollte, taub sein.
    Bevor der Priester Gorold Goodbrother antworten konnte, klappte der Mund des Maesters erneut auf. "Dem Recht nach gehört der Seastone Chair Theon, oder Asha, falls der Prinz tod ist. So ist das Gesetz."

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    "Das Gesetz der grünen Lande," sagte Aeron verächtlich. "Was bedeutet das für uns? Wir sind ironborn, die Söhne des Meeres, gewählt vom Drowned God. Keine Frau darf über uns herrschen, und auch kein gottloser Mann."
    "Und Victarion?" fragte Gorold Goodbrother. "Er hat die Eisenflotte. Wird Victarion seinen Anspruch fordern, Damphair?"
    "Euron ist der ältere Bruder..." begann der Maester.
    Aeron schnitt ihm mit einem Blick das Wort ab. In kleinen Fischerstädten genauso wie in großen Steinburgen, würde ein Blick von Damphair Frauen schwindlig werden und Kinder schreiend zu ihren Müttern laufen lassen, und ein Blick war mehr als ausreichend um den Leibeigenen mit der Kette um den Hals zu bezwingen. "Euron ist älter," sagte der Priester, "aber Victarion ist gottestreuer."
    "Wird es zum Krieg zwischen ihnen kommen?" fragte der Maester.
    "Ironborn dürfen das Blut von anderen Ironborn nicht vergiessen."
    "Eine fromme Empfindung, Damphair,"sagte Goodbrother, "aber keine, die Euer Bruder mit euch teilt. Er ließ Sawane Botley ertränken, weil dieser gesagt hatte, dass der Seastone Chair dem Recht nach Theon gehört."
    "Wenn er ertränkt wurde, wurde kein Blut vergossen," sagte Aeron.
    Der Maester und der Lord wechselten einen Blick. "Ich muss Pyke eine Nachricht zukommen lassen, und zwar bald," sagte Gorold Goodbrother. "Damphair, ich möchte Euren Rat hören. Was soll die Nachricht sein, Huldigung oder herausforderung?"
    Aeron zog an seiinem Bart und überlegte. Ich habe den Sturm gesehen und sein Name ist Euron Crow's Eye. "Für den Moment, sendet nur Stille," erklärte er dem Lord.
    "Ich muss darüber (oder dafür? on...) beten."
    "Betet so viel ihr wollt," sagte der Maester. "Das ändert das Gesetz nicht. Theon ist der rechtmäßige Erbe, und danach Asha."
    "Ruhe!" brüllte Aeron. "Zu lange haben die Ironborn auf Euch chain-necked Maester mit dem Geschwätz von grünen Landen und deren Gesetze gehört. Es wird Zeit, dass wir wieder auf das Meer hören. Es ist Zeit, dass wir auf die Stimme Gottes hören." Seine eigene Stimme läutete in dieser verrauchten Halle, so voller Kraft, dass weder Gorold Goodbrother noch sein Maester es wagten darauf zu antworten. Der Drowned God ist mit mir, dachte Aeron. Er hat mir den Weg gezeigt.

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    Goodbrothe bot ihm den Komfort des Schlosses für die Nacht an, aber der Priester lehnte ab. Er schlief selten unter einem Burgdach, und nie so weit entfernt vom Meer. "Komfort werde ich in den wäßrigen hallen des Drowned God finden, unter den Wellen. Wir sind dafür geboren zu leiden, damit unser Leiden uns stark machen möge. Alles was ich brauche ist ein frisches Pferd, das mich nach Pebbleton trägt."
    Goodbrother freute sich ihm dieses bereitstellen zu können. (?) Er schickte auch seinen Sohn Greydon, um dem Priester den kürzesten Weg durch die Hügel ans Meer zu zeigen. Als sie aufbrachen, war es noch eine Stunde bis zum Morgengrauen, aber ihre Pferde waren abgehärtet und mit sicherem Tritt kamen sie trotz der Dunkelheit gut voran. Aeron schloss seine Augen und sprach ein stilles Gebet, nach einer Weile döste er im Sattel.
    Das Geräusch war leise, der Schrei eines verrostete Schaniers. "Urri." murmelte er und erwachte voller Angst. Hier ist kein Schanier, keine Tür, kein Urri. Eine fliegende Axt hatte Urri's halben Kopf abgeschlagen, als er vierzehn war und beim Fingertanz spielte, während sein Vater und seine älteren Brüder fort im Krieg waren. Lord Quellon's dritte Frau war eine Piper von Pinkmaiden Castle gewesen, ein Mädchen mit großen weichen Brüsten und braunen Rehaugen. Anstatt dass sie Urri auf die Alte Art geheilt hätte, mit Feuer und Meerwasser, vertraute sie ihn ihrem Maester aus den grünen landen an, der schwor, dass er die fehlenden Finger wieder annähen konnte. Das tat er und später benutzte er Zaubertränke, poltices und Kräuter, aber die Hand mortified (begann zu faulen?) und Urri bekam Fieber. Als der Maester schließlich seinen Arm absägte, war es zu spät.


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    @Susa
    Ich bin die nächsten 5 Tage leider weg. Wundere dich also nicht, wenn dich die Nachtschicht im Stich lässt

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    @ Mirei
    ich hoffe nur für uns leider
    dir eine schöne Zeit und ich werde versuchen, dich würdig zu vertreten, auch in der Nacht, denn eigentlich bin ich auch eine Nachteule, aber da du auch, wollte ich nicht, daß sich was überschneidet. Unsere Regelung find ich richtig gut.
    Also, gehab dich wohl, bis wir uns wiedersehen.
    Susanne

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    Lord Quellon kehrt niemals von seiner Reise zurück; der Ertränkte Gott in seiner Gnade gewährte ihm ein nasses Grab. Es war Lord Balon, der zurückkam, mit seinen Brüdern Euron und Victarion. Als Balon hörte, was Urri wiederfahren war, nahm er drei Finger von des Maesters Hand mit einem Küchenmesser und sandte diese zu seines Vaters Piper wife (Ehefrau), dass sie sie ihm wieder annähe. Poltices und Zaubertränke halfen dem Maester genauso wenig wie sie Urri geholfen hatten. Er starb tobend, rasend, und Lord Quellons dritte Frau folgete ihm kurz danach, als die Hebamme eine totgeborene Tochter aus ihrem Mutterleib zog. Aeron war froh. Es war nämlich seine Axt gewesen, die Urris Hand abtrennte während sie zusammen den Fingertanz tanzten, zusammen mit Freunden und Brüdern.

    Es fiel ihm schwer, sich an die Jahre zu erinnern, die Urris Tod folgten. Mit sechs-und-zehn ernannte er sich selbst zum Mann, aber in wirklichkeit war er ein Weinschlach auf Beinen. Er sang, er tanzte (aber niemals wieder den Fingertanz), er spottet und plapperte und machte sich selbst zum Gespött. Er spielte auf den Pfeifen (Dudelsack?), er raufte, er ritt, und konnte mehr trinken als jeder andere der Wynches und der Botleys und Hälfte der Harlaws auch. Der Ertränkte Gott gewährt jedem Mann ein Geschenk, sogar ihm; kein anderer konnte länger oder weiter pissen als Aeron Greyjoy, und dass bewies er bei jeder Gelegenheit(Fest). Einmal hatte er sogar sein neues Langschiff gegen eine Herde Ziegen gewettet, dass er ein Herdfeuer mit nichts anderem löschen könne als mit seinem Schwanz. (Das steht da, echt, „cock“). Aeron spendierte ein Jahr lang zu jedem Fest eine Ziege, und sein Langschiff nannte er „Golden Storm“, obwohl Balon drohte, ihn am Mast aufzuhängen, als er hörte, welche Gallionsfigut er am Bug anbringen ließ. (nach einigen Überlegungen, denke ich es hat etwas mit seiner Gabe zu tun ;-))) )
    Am Ende ging die Golden Storm unter bei der Fair Isle während Balons erster Rebellion, zerbrochen in zwei Hälften beim entern eine Kriegsgalere, genannt Fury (Wut), während Stannis Baratheon Victarion den Weg abschnitt und die Iron Fleet zerschmetterte. Da war Gott nicht mit Aeron, auch wenn er ihn an Land spülte. Einige Fischer ergriffen ihn und brachten ihn in Ketten nach Lannisport und er verbrachte den Rest des Krieges in den Verliesen von Casterly Rock, wo er bestätigen konnte dass Krakens (also er) länger und weiter pissen konnte als Löwen, Bären oder Hühnchen.

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    -Dieser Mann ist tot.- Aeron wurde ertränkt und wiedergeboren aus dem Meer, als des Gottes eigener Prophet. Kein toter Mann konnte ihn schrecken, nicht mehr als die Dunkelheit konnte... oder dunkle Erinnerungen, die Knochen (Gerüst?) der Seele. –Das Geräusch einer sich öffnenden Tür, das Quitschen eines rostigen Eisengelenks. Euron war zurückgekommen.- Das machte nichts. Er war der Damphair-Priester, geliebt von Gott.
    „Wird es zum Krieg kommen?“ fragte Greydon Goodbrother als die Sonne hinter den Hügeln aufging. „Zum Krieg Bruder gegen Bruder?“
    „Wenn es das ist, was der Ertränkte Gott will. Kein gottloser Mann kann sitzen auf dem Seastone Chair.“ –Krähenauge würde darum kämpfen, das ist sicher.- Keine Frau könnte sich ihm wiedersetzen, auch Asha nicht, Frauen sollten ihre Kämpfe im Kindbett austragen. Und Theon, falls er noch lebte, was mehr als hoffnungslos war, war ein Junge mit sulks (Schmollmund) and smiles (Lächeln). Auf Winterfell hätte er sich bewähren sollen, such that it was, aber das Krähenauge war kein angeschlagener Junge. Die Planken von Eurons Schiff waren rot angestrichen um all das Blut zu verbergen, mit dem sie getränkt waren. -Victarion. Der König musste Victarion heißen, oder der Sturm wird sie alle erschlagen.-

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    Greydon verließ ihn, als die Sonne aufgegangen war, um die Neuigkeiten von Balons Tod zu seinen Cousins zu bringen, nach Downdelving, zur Crow Spike Festung und zum Corpse Lake. Aeron setzte seinen Weg alleine fort, über Hügel und durch kleine Täler, immer entlang eines Weges, der immer breiten und befahrener wurde je näher er dem Meer kam. In jedem Dorf pausierte er um zu predigen und bei jedem kleinen Lord auch. „Wir sind geboren aus dem Meer und ins Meer werden wir zurückgehen,“ erzählte er ihnen allen. Seine Stimme war tief wie der Ozean und donnerte wie die Wellen. „Der Sturm Gott in seiner wut pflückte Balon von seiner Burg und warf ihn nieder, und nun feiert er unter den Wellen in den wässrigen Hallen des Ertränkten Gottes.“ Er erhob seine Hände. „Balon ist tot! Der König ist tot! Aber bald wird ein neuer König kommen. Was tot ist kann niemehr sterben, aber wieder auferstehen, härter und stärker! Ein König wird auferstehen!“
    Einige, welche ihn hörten, legte ihre Hacken und Picken zur Seite und folgten ihm, so daß er mit der Zeit Dutzende von Männern hinter seinem Pferd herlaufen hörte, berührt von Gott und begierig aufs Ertränken.

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    Re: Saga v. Eis und Feuer

    Pebbleton war das Heim von einigen tausend Fischerleuten, deren Hütten sich zusammendrängten am fuße eines rechteckigen Turmhauses mit Geschütztürmen an jeder Ecke. Twoscore von Aerons Ertränkten Männern erwarteten ihn dort, hatten sich entlang des grauen Sandstrandes häuslich niedergelassen mit Zelten aus Seehundsfell und Unterschlüpfen aus Treibholz. Ihre Hände waren rissig vom Salzwasser, durchzogen von Linien und Netzen, vernarbt vom Rudern und von Hacken und Piken, aber nun führten diese Hände Keulen aus Treibholz hart wie Eisen, sie waren bewaffnet aus dem Waffenarsenal unter dem Meer, ausgerüstet von Gott.
    Sie hatten für den Priester einen Unterschlupf gebaut grad über der Gezeitenlinie. Erleichtert schlüpfte er hinein, nachdem der seine neuesten Gefolgsleute ertränkt hatte. –Mein Gott, betete er, -sprich zu mir mit der Wellen Laut, und sage mir, was zu tun ist. Die Kapitäne und Lords erwarten dein Gebot. Wer soll König werden an Balons Statt? Singe zu mir mit Leviathans Sprache, that I may know his name. Sag mir, Oh Lord unter den Wellen, wer hat die Stärke den Sturm auf Pyke zu bekämpfen?-

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