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  1. Inaktiver User

    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen

    Henryk Sinkiewicz - ich habe Die Kreuzritter mit Vergnügen gelesen, fand auch dieses polnische Sichtweise auf die Ritter des Deutschen Orden sehr interessant. Mit Feuer und Schwert will ich bei Gelegenheit auch noch lesen, ich finde zur Zeit die Ukraine ganz spannend.
    "Die Kreuzritter" mochte ich auch sehr.
    Die echten Kreuzritter hatten allerdings keinen guten Ruhm, weil sie unter dem Deckmäntelchen des Christentums eigentlich nur Eroberer waren... und ziemlich verhasst.
    Geändert von Inaktiver User (12.10.2009 um 09:20 Uhr) Grund: ortographie!!!

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    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Die Kreuzritter" mochte ich auch sehr.
    Die echten Kreuzritter hatten allerdings keinen guten Ruhm, weil sie unter dem Deckmantälchen des Christentums eigentlich nur Eroberer waren... und ziemlich verhasst.
    Moment - genau so stellt Sinkiewicz sie doch auch dar.
    Ich habe eine Wassermelone getragen.

  3. Inaktiver User

    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Moment - genau so stellt Sinkiewicz sie doch auch dar.
    Ja, stimmt!

    Im Fall von "Mit Feuer und Schwert" bleibt er aber den geschichtlichen Tatsachen nicht immer ganz treu... Ich meine die Beziehung zu der Ukraine.

    Es sind aber sehr gute Romane, Sienkiewicz war von seinen Zeitgenossen nicht umsonst sehr verehrt und geliebt.

  4. gesperrt

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    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Danke für die Übersicht,madiba

    also: Kipling sehr, Lagerlöf geht so, Heyse ganz interessant, Hauptmann: Pflichtlektüre, nicht ungern, aber ...Dramen lese ich nicht so gerne; im Theater schon lieber, allerdings war ich damals primär empfänglich für die sozialkritischen Aspekte.
    Rolland: die Jean-Christophe-Bände hab ich verschlungen
    Hamsun: uääää!

    Yeats: steht noch auf meiner Liste ()
    Shaw: grandios
    Undset: schnauf

    Thomas Mann: grandios, großartig, phänomenal, witzig, Sprachkunst

    Lewis: wie Yeats

    Hesse: muss man dazu noch was sagen? die Stufen sind unübertroffen..die Romane waren allerdings mehr Jugendlektüre

    Gide: irgendwie nicht mein Fall, gilt auch für
    Camus+Sartre

    Russell: zu wenig gelesen, gilt auch für Churchill, Andric

    Hemingway: kann ich nicht ausstehen!

    Steinbeck: ähnlich wie Hesse-Romane

    Für Beckett bin ich zu blöd, gibt mir überhaupt nichts

    Solschenizyn: hochinteressant, literarischer Wert stand für mich nicht im Vordergrund

    Mit Neruda konnte ich nicht warm werden, dito Marquez

    Böll: typische Jugendlektüre, jetzt ödet er mich an

    Canetti: graus!

    Kertész: teils-teils

    Jelinek: s. Canetti

    Pamuk: toll!

    Lessing: eigentlich...warum eigentlich nicht? weil sie mir beim Lesen "immer mehr" wird, wie ein ungesalzenter Brotbrocken im Mund? Ah..ich seh grad: das fünfte Kind. Hat mir gefallen.
    Hab ich Puck tatsächlich übersehen? die hab ich ganz gerne gelesen.

    Alle übrigens "privat", wenn Schullektüre, dann hab ich die meistens schon gekannt.
    Geändert von Ila (11.10.2009 um 20:21 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Rudyard Kipling - Und das Gedicht If fand ich auch eindrucksvoll. Pathetisch, aber eindrucksvoll.
    Oh, ich liebe dieses Gedicht:

    If you can keep your head when all about you
    Are losing theirs and blaming it on you;
    If you can trust yourself when all men doubt you,
    But make allowance for their doubting too;
    If you can wait and not be tired by waiting,
    Or, being lied about, don't deal in lies,
    Or, being hated, don't give way to hating,
    And yet don't look too good, nor talk too wise;

    If you can dream - and not make dreams your master;
    If you can think - and not make thoughts your aim;
    If you can meet with triumph and disaster
    And treat those two imposters just the same;
    If you can bear to hear the truth you've spoken
    Twisted by knaves to make a trap for fools,
    Or watch the things you gave your life to broken,
    And stoop and build 'em up with wornout tools;

    If you can make one heap of all your winnings
    And risk it on one turn of pitch-and-toss,
    And lose, and start again at your beginnings
    And never breath a word about your loss;
    If you can force your heart and nerve and sinew
    To serve your turn long after they are gone,
    And so hold on when there is nothing in you
    Except the Will which says to them: "Hold on";

    If you can talk with crowds and keep your virtue,
    Or walk with kings - nor lose the common touch;
    If neither foes nor loving friends can hurt you;
    If all men count with you, but none too much;
    If you can fill the unforgiving minute
    With sixty seconds' worth of distance run -
    Yours is the Earth and everything that's in it,
    And - which is more - you'll be a Man my son!

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Von Selma Lagerlöf [..] Gösta Berling[/I] steht auf meiner "noch-zu-lesen"-Liste.
    Fand ich zu düster.

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Von Paul Heyse hab ich einige literaturtheoretische Texte gelesen, literarische (noch) nicht.
    Ich auch.

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    John Steinbeck -East Of Eden kenne ich nur als Film. Aber da ich mit James Dean nicht so viel anfangen kann, hat mich der Film auch nicht sooo sehr beeindruckt.
    Darüber bin ich überhaupt erst zu Steinbeck gekommen, in der Schule hatte ich den nämlich nicht. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher, und die Botschaft: "Timschal!" ("Du kannst!") gilt für mich noch heute.

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Von Günter Grass habe ich nur Im Krebsgang gelesen - gefiel mir, las sich gut.
    Lesbar fand ich nur "Aus dem Tagebuch einer Schnecke", worin er seine Wahlunterstützung für die SPD beschreibt: "Was ist die Schnecke?" - "Na, das ist der Fortschritt!"


    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Von Elfriede Jelinek kenne ich nur das Theaterstück Über Tiere - ich fand danach nicht, dass ich von der Frau mehr lesen muss.
    "Lust" von ihr fand ich hart an der geschmacklichen Grenze, aber gut. Und besser überhaupt "Die Klavierspielerin" - aber die erwähnte ich ja bereits.
    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Von der Übergangene-Autoren-Liste kenne und schätze ich Ibsen (Die Wildente ist toll!)
    Ich liebte und liebe "Nora - ein Puppenheim", außerdem noch "Gespenster", und "Hedda Gabler".

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Virginia Woolf habe ich Orlando mit Vergnügen gelesen, von Tolkien den Herrn der Ringe und den Hobbit
    Genau! Von Woolf ist auch "Mrs Dalloway" super.

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Frisch ist eine zu schließende Lücke, scheint mir.
    Ja, aber man merkt ihm schon an, dass er ganz männlich seine Gefühle wegdrückt, das ist manchmal unangenehm. Schön ist wirklich "Homo Faber", und den kenne ich tatsächlich noch aus der Schule.

    Zitat Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
    Kafka - ich werde nicht warm mit ihm.
    Ja, geht mir auch so.

    Sorry für dieses überlange Posting, aber nachdem ich Dich eingeladen hatte und mich wie erwartet angesprochen fühlte...
    musste ich einfach reagieren!

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    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    @Ehrensenf: Von Max Frisch müsste ich den Homo Faber und Andorra eigentlich in der Schule gelesen haben, nur klingelt da so überhaupt nichts, wenn ich die Zusammenfassungen lese. Bei Stiller klingelt es allerdings, vielleicht hab ich da was verwechselt.

    Naja, dann ist Max Frisch doch nicht ganz terra incognita für mich.

    Ibsens Nora oder ein Puppenheim finde ich auch großartig, Hedda Gabler und Gespenster kenne ich noch nicht.

    Und überhaupt- so viele Bücher, so wenig Zeit.
    Ich habe eine Wassermelone getragen.

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Germanistik:
    Na ja, hier habe ich das meiste freiwillig gelesen, die Schule zwang uns dazu nicht...

    Gerhart Hauptmann - einzelne Gedichte, war wohl ein Zufall, dass ich ihn überhaupt gelesen hatte

    Thomas Mann - war keine Pflichtlektüre bei uns, völlig freiwillig und mit Begeisterung gelesen, später auch seinen Sohn Klaus Mann

    Günter Grass - war Pflichtlektüre, "Blechtrommel" gelesen, beim besten Willen weiß ich nicht mehr, worum es da ging, ich weiß nur, dass ich Grass nie mehr lesen will!

    Heinrich Böll ist mir nicht unbekannt, ich habe aber kein größeres Werk von ihm gelesen

    Hermann Hesse mag ich sehr! Ich wusste gar nicht, dass er den Nobelpreis erhalten hat... Das gilt für viele Autoren aus der verlinkten Liste!

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    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    hier mein Senf dazu:

    Theodor Mommsen: so sollten Geschichtbücher geschrieben werden

    Henryk Sienkiewicz: was für eine Schwarte, sein "Quo vadis"

    Kipling: natürlich

    Lagerlöf, Selma (als Namenspatronin unserer jüngsten Tochter hoch verehrt)

    Romain Rolland

    Anatole France

    Thomas Mann (immer wieder und voller Begeisterung)

    Sinclair Lewis (damals hat es gefallen, heute verstehe ich das nicht mehr)

    Iwan Bunin

    Hermann Hesse (natürlich mit 17 verschlungen)

    Andre Gide

    William Faulkner

    Bertrand Russell (er hätte besser den für Physik bekommen sollen)

    Winston Churchill (No sports!)

    Hemingway

    Albert Camus (im Gegensatz zu Sartre Existenzialismus mit Gefühl und Gewissen)

    Boris Pasternak

    John Steinbeck

    Sartre (der mit den schmutzigen Füßen im Bett)

    M. Scholochov ("Neuland unterm Pflug" - stalinistische Verherrlichung der Kollektivierung als DDR Schullektüre - schon deshalb hätte man ihm niemals diesen Preis geben dürfen - und die Gerüchte, er wäre nicht der Autor vom "Stillen Don" verstimmten auch nie)

    Alexander Solschenizyn (ich halte den Archipel Gulag für das wichtigste Buch des 20. Jahrhunderts)

    Pablo Neruda

    Heinrich Böll

    Elias Canetti

    Gabriel Garcia Marquez

    William Golding

    Günter Grass (den "Butt" fand ich köstlich)


    zu Herta Müller: ich finde, Christa Wolf wäre die bessere Wahl gewesen, wenn man eine Berlinerin mit sozialistischen Wurzeln gesucht hat.

    Verdient aber nie bekommen: Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Robert Musil, Franz Kafka, James Joyce, Marcel Proust!

    Gruß
    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  9. Inaktiver User

    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Schöner Strang, ich schließe mich auch mal an:

    William Butler Yeats – einige Gedichte, wunderschön
    Henri Bergson – steht auf meiner Wunsch-Leseliste
    Thomas Mann – die Buddenbrooks haben mich gelangweilt, deswegen habe ich anderes noch nicht versucht
    Pearl S. Buck – als Kind geliebt
    Hermann Hesse – früher ja, heute nicht mehr meins, „Das Glasperlenspiel“ habe ich weggelegt
    T.S. Eliot – beeindruckend für mich vor allem „Four Quartets“. Und ganz wunderbar: Old Possums Katzenbuch
    Ernest Hemingway – zwiegespalten nach den Romanen, die Erzählungen stehen auf meiner Liste
    Saint-John Perse – unbedingt, schade, dass er heute nahezu unbekannt ist: das sind Gedichte mit großem Atem, die nicht halt machen vor dem Sonderbaren, Dunklen; interessante Nobelpreisrede
    Alexander Solschenizyn – „Der Archipel Gulag“, vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen, hat mich damals sehr beeindruckt
    Pablo Neruda – liebe ich
    Heinrich Böll – ein Autor, von dem ich nicht viel kenne, den ich aber immer gemocht habe. Sein Irisches Tagebuch ist eines meiner Lieblingsbücher. Hier bewahrheit sich für mich, dass der Blick des Schreibenden auf die Welt ein wichtiges Qualitätsmerkmal in der Literatur ist
    Eugenio Montale – ich habe die gesammelten Gedichte und lese immer mal wieder darin, nicht eben leicht zugänglich, aber auch viele Fundstücke
    Czesław Miłosz – einige Gedichte, steht auch auf meiner „Mehr-Lesen-Liste“
    Gabriel García Márquez – einer meiner Lieblingsautoren, ich kenne fast alles von ihm, nur bei der Autobiographie habe ich beinahe gestreikt
    Joseph Brodsky –die Gedichte und viele Essays, letztere sind eine Empfehlung für alle, die sich fragen, was ein gutes Gedicht ausmacht oder was Gedichte überhaupt ausmacht
    Octavio Paz – für mich eine Entdeckung, fast alles gelesen, was ich bisher in die Finger bekommen habe, auch die Gedichte
    Derek Walcott – die Gedichte sind mir manchmal zu opulent
    Seamus Heaney – Gedichte und Essays, letztere schätze ich sehr
    Wisława Szymborska – einige Gedichte, ein Gedichtband dämmert noch auf meinem Nachtisch vor sich hin
    José Saramago – ein Roman, sein Portugiesisches Tagebuch, ein zweiter Roman liegt auf meinem Nachtisch, eine Liebesgeschichte wird das aber vermutlich nicht mehr
    Günter Grass – nur die Blechtrommel irgendwann in der Jugend
    V. S. Naipaul – war mir vor der Verleihung des Nobelpreises unbekannt, danach einen Roman gelesen und für mich gespürt, dass ich keinen Zugang dazu finde – ich hatte das Gefühl, dieses Buch sei für eine andere Welt geschrieben als meine. Später zufällig ein Essay von ihm gelesen, in dem er beschreibt, dass es ihm mit der europäischen Literatur anfangs ähnlich erging
    Imre Kertész – Romane, Essays, sein Galeerentagebuch, hatte ich schon vor dem Nobelpreis für mich entdeckt. Letzteren hätte ich ihm auch verliehen, wenn ich zu entscheiden hätte
    J. M. Coetzee – kannte ich vorher nur flüchtig als wissenschaftlichen Autor; nach der Nobelpreisverleihung bekam ich von ihm zwei Romane geschenkt und war sehr angetan, steht auch auf meiner Liste
    Elfriede Jelinek – nie gelesen, ich erwarte etwas Schweres, Anstrengendes; ich pflege nämlich ein Vorurteil gegen deutschsprachige Literatur
    Orhan Pamuk – einen Roman habe ich gelesen, keine Qual, aber doch ein zähes Ringen damit

    Grüße, luv

  10. Inaktiver User

    AW: Welche Nobelpreisträger habt ihr gelesen und wie haben sie euch gefallen?

    Nach Slavistik und Germanistik berichte ich über den Rest:

    R. Kipling - lange lange her

    Romain Rolland - mochte ich, stand im Studium auf der Liste der Weltliteratur

    Anatol France - siehe oben

    William Yeats - magisch schön

    George Bernard Shaw - hat mir unglaublich gefallen

    Grazia Deledda - Marianna, Sicra

    Henri Bergson - hier vor allem seine philosophischen Werke, die mir sehr gefallen hatten

    Luigi Pirandello - "Il fu Mattia Pascal" - gut

    Thomas S. Eliot - sehr gut!!!

    William Faulkner - alles von ihm fand ich gut, berührte mich sehr

    François Mauriac - siehe oben!

    Ernest Hemingway - etwas zwiespaltig, aber "Der alte Mann und das Meer" ist ein unbestrittenes Meisterwerk

    A. Camus - mag ich, alles was ich von ihm kenne, habe ich mit großem, tiefen Interesse gelesen

    John Steinbeck - ist mein Lieblingsschriftsteller, den ich sehr bewundere

    Jean- Paul Sartre - hat mich nicht tiefer berührt

    Samuel Beckett - immer interessant

    Pablo Neruda

    Saul Bellow - amüsant, hat aber keine tiefen Spuren hinterlassen...

    Issac B. Singer - ich wusste gar nicht, dass er den Nobelpreis erhalten hat, er schreibt einfach nur magisch, fantastisch, herrlich...

    Marquez - traurig und schön, schöne Traurigkeit, traurige Schönheit

    W. Golding - hat mich tief beeinruckt

    Und noch mal die, über die ich schon berichtet habe, damit die Liste vollständig aussieht:

    Gerhart Hauptmann - einzelne Gedichte, war wohl ein Zufall, dass ich ihn überhaupt gelesen hatte

    Thomas Mann - war keine Pflichtlektüre bei uns, völlig freiwillig und mit Begeisterung gelesen, später auch seinen Sohn Klaus Mann

    Günter Grass - war Pflichtlektüre, "Blechtrommel" gelesen, beim besten Willen weiß ich nicht mehr, worum es da ging, ich weiß nur, dass ich Grass nie mehr lesen will!

    Heinrich Böll ist mir nicht unbekannt, ich habe aber kein größeres Werk von ihm gelesen

    Hermann Hesse mag ich sehr! Ich wusste gar nicht, dass er den Nobelpreis erhalten hat... Das gilt für viele Autoren aus der verlinkten Liste!


    Und noch:

    Jaroslav Seifert - sehr schöne Dichtung, steht in meinem Regal!

    Henryk Sienkiewicz - Quo Vadis (mag ich sehr, herrlich geschrieben), ansonsten alle seine historischen Romane, andere Romane, Kurzgeschichten, Briefe - einfach alles, was er geschrieben hat. Sienkiewicz ist sehr amüsant, auch wenn seine Romane alle nach dem gleichen Muster (also ich meine Figurenkonstellationen) gestaltet wurden. Er ist ein guter Beobachter, sieht man in seinen Kurzgeschichten.

    Wladyslaw Reymont - sein Nationalepos "Die Bauern", ansonsten "Das gelobte Land" und vermutlich noch was, habe schon vergessen. Ein sehr guter Schriftsteller, alles von ihm hat mir gefallen.

    Michail Scholochov - "Der stille Don" - ähm...ich weiß nicht mehr, ob es mir gefallen hat oder nicht...

    Aleksander Solschenizyn - "Der Archipelag Gulag" - sollte meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für alle sein, "Krebsstation" und "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" - Meisterwerke

    Czeslaw Milosz - eher seine Dichtung, von den Romanen "Das Tal der Issa", ich kann Milosz nicht lesen, er langweilt mich unglaublich, und ich bin der Meinung, dass der Nobelpreis in seinem Fall ein rein politisches Manover war...

    Wislawa Szymborska - wie gesagt, eine sehr gute Dichterin, hat keine Begeisterung in mir ausgelöst...
    Geändert von Inaktiver User (12.10.2009 um 14:39 Uhr)

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