..und wen interessiert die Aussage "mancher Leute" und warum ?Lesen ist für manche Leute nur "Dasitzen und nichts tun".
Die Definition " Hobby " sagt doch auch noch nichts über die Qualität der Tätigkeit aus : sie sagt nur, dass es sich um etwas leidenschaftlich betriebenes handelt, das manche Menschen ;-) auch völlig lächerlich finden..
darum verstehe ich nicht warum man so wild darauf ist, sein Lesen als " Hobby " definiert zu sehen..
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Thema: Lesen als legitimes Hobby?
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25.09.2009, 11:05Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
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25.09.2009, 11:08Inaktiver User
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25.09.2009, 11:24Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
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25.09.2009, 11:33Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
Na: so individuell ist das wieder nicht , oder...?
Luftige Stellen vor Satzzeichen sieht man allerorts , wo Regeln nicht bekannt sind .
Und das Auffüllen mit Punkten..., wenn Worte fehlen , doch auch...!
Geändert von Inaktiver User (25.09.2009 um 11:38 Uhr)
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25.09.2009, 12:35
AW: Lesen als legitimes Hobby?
Hallo, Leseratten
!
Jemand hat mal gesagt: Lesen ist der Welt vergnüglichstes Laster - und ich stimme aus vollem Herzen zu.
Ich ersetze das Wort Hobby aber lieber mit Interesse.
Dass man das Lesen an sich abwertet oder abwerten könnte, ist mir vollkommen neu. Auch, dass es passiv sei!
Lesen ist geistige Aktivität, es hält die kleinen grauen Zellen auf Trab!
Da ich, wann immer möglich, englische und französiche Literatur im Original lese, lässt es auch meine Fremdsprachen nicht verkümmern, der Bonus fällt ab dabei.
Auch in meinen Sprachgruppen lesen wir genau so viel wie wir sprechen!
Lesen macht klug, da sind sich alle Fachleute einig, es regt das Sprachzentrum und die Vorstellungskraft an und das schlimmste Desaster der Pisa Studie war, dass Kinder heute nicht mehr genug lesen!
Zuviel Fernsehen verdummt, auch das ist bekannt, die Bilder können sich nicht im Kopf entwickeln, sondern sind vorgekaut. Das ist ein Riesenunterschied!
Jedenfalls bin ich eine passionierte Leserin der Art, wie sie einige hier schildern.
Ein Buch in allen Lebenslagen!
Es kommt natürlich auch darauf an, was man liest!
Reines Bildungslesen mag ich aber nicht, auch ein Sachbuch muss mich fesseln.
Deshalb kann ich einigen Nobelpreisträgern wenig abgewinnen, aber das ist eine andere Geschichte.
Lesen ist einfach toll!
Es pustet das Hirn durch, regt die Phantasie an und gerade Menschen, die viel lesen, sind die besten Gesprächspartner.
Soll mir doch keiner erzählen, dass Leute, die drei Stunden am Tag Tennis spielen, sich zündend über Gott und die Welt unterhalten können, wenn sie nicht auch noch lesen - Leser können das!
Sie haben Welten im Kopf!
Kaum etwas ist ihnen fremd, sie kriegen alles mit, wenn sie sich nicht ausschließlich auf die grade angesagte "Frauenliteratur" beschränken.
Aber auch diese Leser will ich nicht schlecht gemacht wissen!
Man kann es sogar im Fernsehen deutlich erkennen. Wird jemand in seinem häuslichen Umfeld interviewt, der auch nur den Hauch eines Anspruchs an Bildung hat, der hat immer Bücherwände im Rücken.
Lesen ist der pure Genuss!
Und jetzt oute ich noch mit etwas ganz, ganz Schrecklichem: ich schreibe selber ein Buch
.
Ob es je verlegt wird, weiß ich nicht, aber es macht einen Wahnsinnsspaß und ich habe endlich genug Zeit dafür, kann mich so richtig hineinlegen!
Und ich dichte! Das mag ich eigentlich noch lieber!
Kein Tag vergeht bei mir ohne zu dichten und zu reimen.
Spaßreime (von früher hier vielleicht einigen bekannt) aus dem Stegreif habe ich auch hier bei den Schreiberlingen angebracht.
Mittlerweile bin ich in anderen Foren nur zum Dichten, zusammen mit anderen, die das mit der gleichen Begeisterung tun.
An einem kleinen Buch mit "richtigen" Gedichten arbeite ich auch, von denen kommt natürlich kein einziges ins Internet!
Die sind kostbar!
Das werde ich, wenn es vollständig ist, für mich selber drucken lassen, eventuell auch für andere, falls es sie interessiert.
Aber all das hat Zeit, ich überstürze nichts und setze mich nicht unter Druck.
Ich glaube, ich bin ein wordaholic, anders kann ich mir das nicht erklären, und ich bin sicher, es hängt alles mit dem Lesen zusammen.
Selbstverständlich habe ich auch andere Lebensinhalte, ein klassischer Bücherwurm bin ich eigentlich nicht, aber ohne ständige Lektüre würde mir Entscheidendes fehlen!
LG
Lalique
p.s. tut mir Leid, dass es so lang geworden ist…
Das war nicht beabsichtigt, aber wenn ich erstmal anfange mit einem Thema, das mich begeistert, neige ich zur Weitschweifigkeit! Dann kommt eins zum anderen und ich kann mich nicht kurz fassen!Geändert von Lalique (25.09.2009 um 12:56 Uhr)
Do what makes your heart sing
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25.09.2009, 18:06Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
Schön, mal wieder etwas von dir zu lesen,Lalique

Lesen ist als Hobby völlig legitim, finde ich,auch wenn manche Leute
"Lesende" etwas naserümpfend als "weltfremd," "zu ruhig", "abgehoben" usw, einschätzen.
Mir hat mal ein Mann, den ich vor Jahren in einer SB kennengelernt und "gedatet" habe, gesagt, ich sähe gar nicht aus,wie eine Frau, die gern liest....sollte wohl ein Kompliment sein, ich fand es sowas von
Ich finde generell, es gibt viel mehr "lesende Frauen" als Männer,
in unserer (gutsortierten und großen)Stadtbücherei z.B. fällt mir das immer besonders auf,die meisten Männer dort leihen andere Medien aus.
Aber sonderlich "punkten" kann man damit nicht,erwähne ich mal mein Cellospiel, merken alle auf, "Was ,du musizierst!?" usw,
spreche ich das Lesen an, nimmt kaum jemand Notiz...aber das ist mir auch sowas von
PS. bei mir ist es so schlimm,dass ich mich schon in Rezensionen
festgelesen habe (bei Amazon z.B.), um zu erfahren, wie andere "mein Buch" finden, normal ist das ja nicht mehr
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25.09.2009, 18:27Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
..und ich denke eher wie Georg Christioph Lichtenberg von dem ich gerne etwas lese
<<<[F 436] Man empfiehlt Selbst-Denken oft nur, um die Irrtümer anderer beim Studieren von Wahrheit zu unterscheiden. Es ist ein Nutzen aber ist das alles? wie viel unnötiges Lesen wird uns erspart. Ist denn Lesen Studieren: Es hat jemand mit großem Grunde der Wahrheit behauptet, dass die Buchdruckerei Gelehrsamkeit zwar mehr ausgebreitet, aber im Gehalt vermindert hätte. Das viele Lesen ist dem Denken schädlich. Die größten Denker, die mir vorgekommen sind, waren gerade unter allen den Gelehrten, die ich habe kennen gelernt, die, die am wenigsten gelesen hatten. Ist denn Vergnügen der Sinne gar nichts?<<<<
Lese ich hier, dass mancher scheinbar immer und überall seine Nase in Büchern hat, frage ich mir wie viel Raum zum eigenen Denken und Wahrnehmen der Umwelt bleibt. Aber diese Frage stellt sich sicher bei anderen fast manisch betriebenen Tätigkeiten : Hobbies ..Ich möchte das nur anfügen, weil ich an diese Hirnzellenerbauungsgeschichte nicht so ganz glaube, denn sonst müssten ja alle Bücherfresser klug sein und den Eindruck habe ich nicht.Geändert von Inaktiver User (25.09.2009 um 18:32 Uhr)
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25.09.2009, 18:33Inaktiver User
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25.09.2009, 18:49
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25.09.2009, 19:04Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?


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