also ich gebe lesen immer als mein hobby an. vor allem ist für mich lesen auch eine informationsquelle.
Ih hab das mal mitbekommen, dass viele der meinung sind, ich würde ja nur Romane und dergleichen lesen, was ja auch nicht verkehrt ist, aber in meinem damaligen umfeld konnte dann niemand verstehen, warum ich bücher wie "das Judentum" oder "Der jüdische Almanach" oder sowas lese.
Also ich finde, Lesen ist ein reguläres hobby. Ich lese übrigens auch viele Romane oder Fantasybücher, aber eben auch gerne Bücher über ein Land oder eine Religion. Auch viele geschichtliche Bücher :)
LG
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Thema: Lesen als legitimes Hobby?
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24.09.2009, 09:52Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
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24.09.2009, 11:38Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
Irgendwie fällt es mir schwer, deine Gedanken nachzuvollziehen
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Für mich klingt das was du schreibst so nach "Frustrierte Hausfrau hat nichts zu tun und stürzt sich mangels anderer Interessen aufs Lesen oder träumt davon ein Buch zu schreiben, damit sie auch "etwas Eigenes" hat." Mag ja sein, dass es das gibt. Aber das kann man doch bei allen möglichen Interessen anbringen, das ist ein Totschlagargument.
Natürlich gibt es viele Leser, meine Frage war ja auch nicht, ob Lesen an sich eine legitime Tätigkeit ist und ich will mich auch nicht fürs Lesen verteidigen.
Möglicherweise ist "legitim" in diesem Zusammenhang nicht der richtige Ausdruck, aber ich denke, bei den meisten Mitschreiberinnen hier ist angekommen, was ich sagen wollte
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24.09.2009, 11:41Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
Habe bei google mal nachgesehen:
Ein Hobby (Plural: Hobbys[1]) oder Steckenpferd ist eine Lieblingsbeschäftigung. Ein Hobby ist somit im Gegensatz zu Arbeit eine Tätigkeit, der man sich nicht aus Notwendigkeit, sondern freiwillig und aus Interesse, Faszination oder sogar Leidenschaft unterzieht. Die Tätigkeit bringt Vergnügen, Spaß oder Lustgewinn mit sich. Dabei ist mit Arbeit nicht ausschließlich Erwerbsarbeit (Beruf) gemeint.
Somit hat der Begriff Hobby eine deutliche Nähe zum Begriff Spiel. Als Hobby wird allerdings eine Tätigkeit nur genannt, wenn diese Tätigkeit eine im Vergleich zu anderen Freizeitgestaltungen besondere Vorliebe darstellt. Darüber hinaus kann ein Hobby im Gegensatz zum Spiel durchaus eine unmittelbare nicht fiktionale Zweckmäßigkeit haben (über den Spaß bzw. den Lustgewinn an der Tätigkeit hinaus).
Das entspricht schon meiner Definition HOBBY. Auch wenn ich irgendwie immer/ständig lese, so ist es doch nicht das gleiche wie die Notwendigkeit von Essen und Schlafen für die Menschheit.
Auch wenn es auf den Buchmessen nachweislich zig Bücher gibt, die ja anscheinend gelesen werden, ist es NICHT für alle Menschen selbstverständlich, außer Ihrer Tageszeitung auch noch Bücher zu lesen.
Und wenn ich Hobby als Freizeitbeschäftigung definiere - egal, wie lang diese Zeit dann ist ( 5 Minuten / 30 Minuten....) dann ist Lesen eben mein Hobby, weil ich diese freie Zeit oft zum Lesen nutze.
Vielleicht ist Lesen als Hobby nicht so "anerkannt", weil es körperlich recht in/un?aktiv ist (es sei denn beim Krimi rast der Puls
) und viele Leute unter dem Begriff eher Sportarten und kreative Beschäftigungen verstehen.
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24.09.2009, 11:42Inaktiver User
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24.09.2009, 15:26Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
franky
ich hege keinerlei Zweifel daran, dass man das leidenschaftliche Lesen Hobby nennen kann : das erwähnte ich schon und erwähnte auch die Hobbydefinition :
mich interessiert aber die Idee, warum Frau glaubt, sich erklären " legitimieren " zu müssen.
Dieses Bücherfresshobby wird von mancher hier ja tatsächlich genau so beschrieben wie andere fast manisch betriebenen Steckenpferde : es ist doch schön, wenn der Mensch durch diese Leidenschaft erfüllt ist und eigentlich ist es völig egal wie " das Umfeld " reagiert.
Bin ich Umfeld, sind Vielleser " Umfeld " wird der eine oder andere auich über die Hobbyangabe " Lesen " schmunzeln und auch das ist doch o.k. denn andere Vielleser wiederum werden : "Ja, ich auch-supertoll, nicht wahr-ich könnte ohne Bücher nicht leben " sagen. "
Wenn ich so lese wie mancher seine Leidenschaft beschreibt, ist diese ja hobbytypisch .
Ich habe kein Hobby....für mich klingt das immer nach Seidenmalerei und Serviettentechnik.
Das mag an mir liegen..und ist doch hoffentlich nicht schlimm für andere.
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24.09.2009, 16:45
AW: Lesen als legitimes Hobby?
Danke für's Raussuchen. Das entspricht auch meiner Definition. Wobei ich selber den Begriff jetzt auch nicht so verwende, aber wenn ich nach Hobbies gefragt werde, sage ich eben halt Lesen und Reisen. Und Lesen bedeutet bei mir nicht nur Bestsellerromane, sondern auch Sachbücher zu Themen, die mich anspringen.
Und wie ist das nun mit Musikhören und der Inaktivität? Nun man kann dazu tanzen. Aber dann würde ich doch sagen, mein Hobby ist tanzen
Wie dem auch sei, sowohl beim Musikhören als auch beim Lesen werden die grauen Zellen angeregt. Ist doch super
Und selbst Sport ist zu was gut. Heißt ja nicht umsonst: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.
Ich möchte nicht schon am Anfang des Films wissen, dass Bruce Willis selbst auch tot und unsichtbar ist. (gefunden bei Sarah Kuttner)
Bussen und Männern läuft frau nicht hinterher, es sei denn letztere haben Deine Handtasche geklaut (hier in der Bri gelernt
)
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24.09.2009, 17:32Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
..bei google nachgesehen ?Habe bei google mal nachgesehen:
Ja, ich habe auch das Wort Hobby in eine Suchmaschine eingegeben und dann meine Antwort hier gegeben : ich lese nämlich viel..und informiere mich durch Lesen über Begriffsdefinitionen und gleiche das mit dem was ich mir denke ab..
Auch dieses Forum, all die Postings sind aus Schrift..
Und trotzdem ist mir immer noch nicht klar was nun so schlimm daran ist, dass mancher Buchstabenkonsumieren nicht als Hobby ansehen mag : mancher sammelt Kronkorken oder bastelt mit Streichhölzern : mancher sammelt Bücher und liest eben viel... : mancher sammelt Kunst, andere sammeln Schrott Übergänge/Grenzen sind manchmal fließend) ..: wenns Spaß macht, ist beides gleich viel wert..
Geändert von Inaktiver User (24.09.2009 um 17:38 Uhr)
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25.09.2009, 09:36Inaktiver User
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25.09.2009, 09:44Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
DAS ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Nichtstun das können die wenigstens. Irgendwas machen wir ja immer. Auch beim "nichtstun" denken wir ja.
Ich lese übrigens auch sehr gern und würde es nie belächeln wenn für jemanden Lesen ein Hobby ist. Ich bin oft zu rastlos um mich völlig auf ein Buch zu konzentrieren.
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25.09.2009, 10:59Inaktiver User
AW: Lesen als legitimes Hobby?
..wie denn, wie Stephenie Meyers, Paolo Coelho oder wer ? ;-)
Ich kann ja mal Klartext reden, wenn Dir komplexere Sätze und die ungewöhnlichere Form eines Textes Probleme bereiten.
Wenn Frau viel liest und es sie stört, dass man in ihrem Umfeld ihr Lesen nicht als Hobby betrachtet, die leidenschaftliche Leserin aber den Wunsch hegt, dass man ihr Hobby wertschätzt und es in die Reihe von Einradfahren, Seidenmalerei und Kronkorkensammeln aufnimmt, dann ist das eben so und wird wohl auch so bleiben.
War wieder zu komplex: kann ich auch nix dran machen..


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), weiß daß da ganz schön viel Bewegung ist.
