ildiko von irgendwas - alle waren sooo begeistert und haben sooo gelacht - ich nicht!
ich hab allerdings nur eines versucht zu lesen - kann sein, dass ich bei einem anderen buch besseres zu berichten wüßte. aber dieser eine versuch hat es leider unmöglich gemacht in diesem leben noch mal eines ihrer bücher in die hand (und damit ins hirn und ev auch ins herz) zu nehmen!!!!
die gedichte von meinem ansonsten wirklich heißgeliebten hermann hesse - er hättes es bleiben lassen sollen. ich bin zwar nicht mehr 16, aber seine bücher wieder mal durchzublättern ist wie das wiederfinden einer früheren ysa! und es ist ein schönes wiedersehen! aber wie gesagt: seine gedichte sind schwulstig-gruselig! ich gestehe: ich bin ein relativ poesieloser mensch!
irgendwann, ev in diesem leben (je älter ich werde, desto unwahrscheinlicher kommt es mir vor! also hoff ich, daß die wiedergeburtsfraktion recht hat!) werd ich ulysses doch mal lesen... bis jetzt hab ich es leider nicht geschafft. aber das wird schon noch - und dann kann ich sagen, ob es eine enttäuschung war oder nicht.
und absolut ätzend und enttäuschend sind für mich die komischen selbsthilfebücher - venus und mars-geschichten etc.
aber ... momentan fällt mir nix mehr ein!
ysa
ps. es beruhigt mich doch, dass ich wesentlich schneller, wesentlich mehr bücher, die ich immer wieder lese angeben konnte!
Antworten
Ergebnis 91 bis 100 von 105
-
17.07.2009, 22:05
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
-
18.07.2009, 09:27Inaktiver User
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
Ich habe mir letztes Jahr zu Weihnachten den Film "Jane Eyre" geschenkt (vom 2007) - wunderbar, ich habe viel Spaß mit dem Film gehabt.
Nicht so mit dem Buch, leider...
Ich musste mich regelrecht zwingen, um es bis Ende zu lesen (es war schon der zweite Versuch) und ich habe mich ziemlich gelangweilt... Die Protagonistin kam mir auch nicht sehr sympathisch rüber, ich hatte den Eindruck, ein Bericht über eine langweilige Tante zu lesen, die mindestens 45 und nicht 18 war...Geändert von Inaktiver User (18.07.2009 um 12:11 Uhr) Grund: Fehler fehler fehler....
-
18.07.2009, 19:04
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
Von Jane Eyre gibt es übrigens verschiedene Übersetzungen, die sich auch unterschiedlich gut lesen. Manche raffen dabei den Text auch etwas.
Aber auch wenn ich die bewusste Verfilmung nicht kenne - dass man Jane Eyre nicht als 18jähriges Mädchen wahrnimmt, sondern eher als etwas trantütige Tante, kann ich verstehen. Sie ist halt auch arg tugendhaft.
Eine ähnlich unspannende, tugendboldig-passive Heldin ist Fannie Price in Jane Austens "Mansfield Park", obwohl Jane Austen ansonsten ganz wunderbare, lebendige Frauenfiguren erschaffen hat.Ich habe eine Wassermelone getragen.
-
19.07.2009, 12:17Inaktiver User
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
Mag sein, dass es an der Übersetzung lag.
Das war auf jeden Fall einer der wenigen Fällen, wenn mir die Verfilmung viel besser als das Buch gefallen hat.
-
20.07.2009, 17:45
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
Grauenhaft:
Harry Potter (öööööde)
Vom Winde verweht (gääääähn)
Rebecca (auf deutsch), auf englisch einfach klasse!!!
Bei vielen Büchern kommt es echt auf den Übersetzer an. Ich liebe z.B. Prachett, einmal hatte ich eins von einem anderen Übersetzer, ich habe es zur Seite gelegt und werde es mir bei Gelegenheit auf englisch besorgen lassen.
Gruss Woodstock
Normale Menschen machen mir Angst!!! 
**Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**
-
22.07.2009, 11:11
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
Eine herbe Enttäuschung war für mich auch
Ian McEwan, Abbitte
Das Buch wurde so gelobt und ich fand es einfach nur konstruiert und den Umgang mit den Charakteren lieblos.
Die Gewohnheit, alle Dinge von der Lichtseite zu betrachten, ist mehr wert, als ein Einkommen von Tausenden. (David Hume)
-
27.07.2009, 16:21Inaktiver User
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
"Der Alchimist"
Schon nach einigen Seiten konnte ich nicht mehr, keine Ahnung warum eigentlich...
-
29.07.2009, 00:28
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
Da fällt mir ganz spontan ein: Sten Nadolny "Die Entdeckung der Langsamkeit" - ich fand das absolut fade und langweilig.
"Abbitte" von McEwan dagegen war für mich ein Lese-Highlight."Dummheit ist eine angeborene Begabung"
"Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte" Irisches Sprichwort
-
29.07.2009, 08:17Inaktiver User
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
-
29.07.2009, 10:05Inaktiver User
AW: Eure größten literarischen Enttäuschungen
"Die Entdeckung der Langsamkeit" habe ich sogar gekauft und es liegt bis heute ungelesen bei mir im Regal...
Ich glaube, das war das Buch, nach dem ich entschied habe, nur die Bücher zu kaufen, die ich kenne und liebe, und den Rest einfach in der Bibliothek ausleihen...
Natürlich klappt das nicht immer, wenn man so in der Buchhandlung steht, ist die Versuchung einfach manchmal zu groß und man kauft dies und jenes...
Von dem oben genannten Buch ließ ich die ersten 20 Seiten, die ich sehr langweilig fand - das Buch hat es einfach nicht geschafft, mich zu fesseln!
Ich sagte mir: ich versuche irgendwann später... oder auch nicht...


Zitieren
