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Thema: Jüdische Schriftsteller
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05.05.2009, 09:28
AW: Jüdische Schriftsteller
Geändert von bienee (05.05.2009 um 09:31 Uhr)
Das Leben ist ein Entwicklungsprozess, eine Kombination verschiedener Phasen, die wir durchlaufen müssen. Wenn wir uns entscheiden, in einem dieser Stadien zu verharren, haben wir versagt und uns für einen kleinen Tod entschieden.
ANAÏS NIN
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05.05.2009, 09:37Inaktiver User
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05.05.2009, 18:00
AW: Jüdische Schriftsteller
Lessing war mit Moses Mendelssohn befreundet, sie haben auch zusammen gearbeitet, und der war ja Jude. Und mit Friedrich Nicolai (kein Jude), die drei waren der Kern der Berliner Aufklärung.
Ich habe eine Wassermelone getragen.
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05.05.2009, 21:13Inaktiver User
AW: Jüdische Schriftsteller
Stefan Zweig war auch Jude (korriegiert mich, wenn ich mich täusche)
"Die Schachnovelle" und seine Erzählungen überhaupt sind genial und die traurige Liebesgeschichte "Die Ungeduld des Herzens"...
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07.05.2009, 22:01Inaktiver User
AW: Jüdische Schriftsteller
Was ich sehr empfehlen kann:
Irene Dische "Großmutter packt aus".
Gefällt mir sehr gut, habe ich in einem Rutsch durchgelesen.
Die Rezensionen waren aber sehr gemischt (ich hatte das Glück, zuerst das Buch und dann erst die Bertungen zu lesen...)
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07.05.2009, 23:00Inaktiver User
AW: Jüdische Schriftsteller
Lotte Paepcke: Ein kleiner Händler, der mein Vater war
Mirjam Pressler: Shylocks Tochter
Binnie Kirshenbaum: Entscheidungen in einem Fall aus Liebe
Emanuel bin Gorion: Geschichten vom Glauben
Primo Levi: Wann, wenn nicht jetzt
Und noch
Felix Salten (Siegfried Salzmann): Bambi, Geschichten aus dem Walde - verfilmt als Zeichetrickfilm von Walt Disney.
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12.05.2009, 20:36
AW: Jüdische Schriftsteller
Hat schon jemand Viola Roggenkamp genannt?
Mein Lieblingsbuch von ihr ist der großartige Roman "Familienleben", der in den 60er Jahren von einer halb-jüdischen Familie handelt, die im 3. Reich durch Untertauchen überlebt hat.
Tolle Geschichte über einen Teil der deutsch-jüdischen Geschichte.
Weitere Bücher von ihr, die ich gut finde, sind "Meine Mamme" und "Frau ohne Kind".
Ein neu erschienener Roman von ihr ist "Die Frau im Turm", da gehts um das Judentum in Deutschland im 18. Jahrhundert. Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch!
Geändert von alice_flauscher (12.05.2009 um 20:37 Uhr) Grund: Fehler
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16.05.2009, 17:30Inaktiver User
AW: Jüdische Schriftsteller
Leider sehe ich erst jetzt diesen Strang. Ich hatte mir schon überlegt, wo ich einen Beitrag zu Herbert A. und Elisabeth Frenzel, Daten deutscher Dichtung unterbringe. Leider schaut man zuerst mal nur nach den eigenen Abos und findet neue Stränge schlecht.
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16.05.2009, 17:37Inaktiver User
AW: Jüdische Schriftsteller
Ich sehe den Strang auch erst jetzt : meine Gedanken dazu
Jüdische Schriftsteller
Kennt ihr welche?
Liebt ihr welche?
Wie seid ihr in Berührung mit ihnen gekommen?
Wollt ihr sie hier vorstellen?
Ich bin immer durch die Besonderheit der Werke der jüdischen Autoren sehr beeindruckt - die Tiefe, die Symbolik...Ich weiß oft gar nicht ob ein Schriftsteller Jude, Moslem, Buddhist etc ist..Die Werke jüdischer Autoren berühren mich auf eine ganz besondere Weise. __________________
Ist die Idee, dass die Arbeiten jüdischer Schriftsteller generell tief und symbolträchtig und "tief berührend" seien, nicht auch ein Vorurteil, die Kehrseite negativer Vorurteile : nur die andere Seite der gleichen Medaille Vorurteil ?Geändert von Inaktiver User (16.05.2009 um 17:52 Uhr)
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16.05.2009, 17:42Inaktiver User
AW: Jüdische Schriftsteller
nenne aber auch eine Schriftstellerin, da ich nahe Wuppertal lebe
Else Lasker-Schüler
Mein blaues KlavierIch habe zu Hause ein blaues Klavier
Und kenne doch keine Note.
Es steht im Dunkel der Kellertür,
Seitdem die Welt verrohte.
Es spielten Sternenhände vier
Die Mondfrau sang im Boote
Nun tanzen die Ratten im Geklirr.
Zerbrochen ist die Klaviatür
Ich beweine die blaue Tote.
Ach liebe Engel öffnet mir
Ich aß vom bitteren Brote
Mir lebend schon die Himmelstür
Auch wider dem Verbote.
Else Lasker - Schüler




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