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25.02.2009, 10:38
AW: Bücher in der englischen Originalfassung lesen
asa nisi masa
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27.02.2009, 12:42
AW: Bücher in der englischen Originalfassung lesen
Wir lesen im Englisch-Kurs - The uncommon Reader - von Alan Bennett. Sehr amüsant, über die englische Königin, wie diese zum Lesen kommt. Für mich nicht immer gleich verständlich, aber beim 2. oder 3. Mal ist der Sinn klar.
Ich denke, ich wrde einige Eurer Tipps aufnehmen und lesen, da es wirklich hilft, das Schulenglisch zu vervollkommnen.
Schönes Lesewochenende
Heiro
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02.03.2009, 11:47
AW: Bücher in der englischen Originalfassung lesen
Ich möchte jedem, der den englischen Humor schätzt, die Bücher von David Lodge empfehlen, ein Autor, der hierzulande kaum bekannt ist, aber ganz phantastische ironische und spannende Bücher geschrieben hat!
Es ist Literatur vom Feinsten, geschrieben von einem Hochschulprofessor, der "Akademien" aufs Korn nimmt, teilweise im Vergleich zur industriellen Welt und das supergut!
Ob die Bücher leicht zu lesen sind im Original, kann ich nicht so beurteilen, weil ich englisch lese wie deutsch, aber ich empfehle sie jedem Anglophilen, der sie noch nicht kennt!
Have a wonderful day,
Lalique
Do what makes your heart sing
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02.03.2009, 12:08
AW: Bücher in der englischen Originalfassung lesen
da schließe ich mich lalique sofort aus vollem herzen an!
"nice work" habe ich gerade bestimmt zum 10. mal gelesen :-)
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02.03.2009, 13:35
AW: Bücher in der englischen Originalfassung lesen
Hi..
Sachbücher auf Englisch verstehe ich ohne Probleme.
Habe aber vor 5 Monaten angefangen Romane zu lesen.
Leider die Romane , die ich bis jetzt gelesen habe..waren tot langweilig.
Ich verstehe nicht alles (zum Beispiel die Beschreibungen von Sachen)
Aber die Dialogen und worum es geht doch. Und ich muss sagen, man lernt eine Menge..Ich verstehe jetzt auch viel viel mehr, wenn auf Englisch gesprochen wird.
Habe bis jetzt 3 Bücher gelesen:
"At first sight" von Nicolas Sparks: nett gemeint aber total langweilig. Das Ende war aber gut..
Der Autor schreibt sehr einfach, das war schon sehr gut für mich.
"Kaleidoscope" von Danielle Steel: die war schon ok. Gute Geschichte, gut erzählt ohne viel bla, bla, bla
"The memory keeper's daughter" von Kim Edwards
Dieses Buch hat mich richtig enttäuscht. Tolle Geschichte, aber wie die Autorin sie erzählt hat, hat mir überhaupt nicht gefallen. Beschreibungen wie z.B. wie der Wind weht, wonach er riecht, wann er so riecht und warum. Oder wie die Bäume aussehen, warum sie so aussehen, wie sie früher aussahen..usw. usw ..das ging mir echt auf die Nerven. Aber als z.B. eine der Protagonistin ihren Mann betrügt, erzählt sie nicht viel darüber..Man hätte auch so einer Geschichte ein besseres Buch schreiben können. Gückt euch einfach die Resenzionen bei Amazon an.
Die Autorin schreibt auch nicht einfach, ich würde sagen das Buch könnte Leute helfen, die ihren Wortschatz erweitern möchten. Die Autorin benutzt in ihren Beschreibungen eine Menge Adjektive und Synoyme
Jetzt habe ich mit "The Master of the game" angefangen, soll sehr, sehr gut sein, mal sehen, bin gespannt.
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03.03.2009, 10:29
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27.03.2009, 00:15Inaktiver User
AW: Bücher in der englischen Originalfassung lesen
Ich lese Bücher von englischsprachigen Autoren auch gerne in der Originalsprache, weil ich gerne lese, Englisch täglich brauche und nebenher meine Sprachkenntnisse verbessere.
Vor ein paar Monaten habe ich "Engleby" von Sebastian Faulks gelesen. Es war mein erstes Buch von ihm. "Engleby" gibt es noch nicht auf Deutsch, die früheren Bücher schon.
Mike Engleby ist in den 60er Jahren geboren und Arbeiterkind. Aufgrund seiner Hochbegabung bekommt er ein Stipendium für ein Eliteinternat. Dort wird er von den Upperclass-Sprösslingen permanent gedemütigt, ist aber selbst auch kein angenehmer Mensch: Einzelgänger, stielt, dealt mit Drogen, ist arrogant und verletzt andere auch gern. Mike ist heimlich in Jennifer Arkland verliebt, ein attraktives, sehr beliebtes Mittelklassemädchen. Kurz vor dem Schulabschluss verschwindet Jennifer spurlos. Die Polizei nimmt Ermittlungen auf und verdächtigt einige Mitschüler, darunter Mike. Jennifer taucht nicht wieder auf, aber es gibt auch keine hinreichenden Beweise für eine Straftat.
Jahre später arbeitet Mike recht erfolgreich als freischaffender Journalist in London. Plötzlich wird in der Nähe seines alten Internats Jennifers Leiche gefunden, und die Ermittlungen werden wieder aufgenommen. Mike wird unter Mordverdacht verhaftet, später verurteilt und zu anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.
Im Buch ist Mike der Ich-Erzähler. Er schildert sein Leben vom Eintritt ins Internat bis zur Zeit in der forensischen Klinik. Sein Stil ist ganz eigenartig: Er beschreibt sich und andere schonungslos nüchtern, so, als wäre er ein völlig unbeteiligter Berichterstatter seines eigenen Lebens. Dabei wirft er auch Fragen nach Schuld, Verantwortung und Versuchung auf, die sich vermutlich viele Menschen gar nicht gestatten, obwohl diese Gedanken insgeheim wohl in vielen Köpfen herumspuken. Ein ganz eigenartiger Stil, der mich sehr gefesselt hat. Kein "schönes" Buch, aber ein sehr lesenswertes. Es liest sich gut und ging zumindest mir noch eine ganze Weile im Kopf herum.



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