Wen er philosophisch angehaucht ist, Dein OdB, dann schenk ihm unbedingt von Bulgakow "Der Meister und Margarita". Ein wunderbares Buch, ein einziger Leserausch, spaßig, nachdenklich, philosophisch und eine Liebesgeschichte ist es auch noch.
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Ergebnis 11 bis 15 von 15
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07.11.2008, 19:59
AW: Buchtipp erwünscht (für einen Mann)
Kottan: "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
Elvira: "Gar koan Fehler?"
Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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07.11.2008, 22:50Inaktiver User
AW: Buchtipp erwünscht (für einen Mann)
'Die Vermessung der Welt' von Daniel Kehlmann ist ein ganz tolles Buch, das mein Mann (entgegen seiner sonstigen Natur
) verschlungen hat.
Passt besonders gut, wenn der Beschenkte ein bißchen naturwissenschaftlich interessiert ist, muß aber nicht sein.
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13.11.2008, 12:44
AW: Buchtipp erwünscht (für einen Mann)
Danke für die weiteren Tipps!
Ich hoffe ja inständig, dass ich ihn noch ein bisschen besser kennenlerne und dann gut einschätzen kann, was ihm gefallen könnte.
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13.11.2008, 12:50
AW: Buchtipp erwünscht (für einen Mann)
naja..wenn der mann - trotz wenig lesens - sich nicht mit kleiner münze abgeben mag, dann ist das ein schlag ins wasser. auch wg möglicher rückschlüsse auf die schenkende. ist halt schon ziemlich einfach gestrickt - zu gleicher thematik gibt es in gleichem genre auch Besseres. Den Büchergeschmack eines Menschen zu treffen, den man kaum kennt, ist fast wie Lotto spielen (ist schon schwierig genug bei menschen, die man ziemlich gut kennt). Am ehesten trifft man es dann noch mit einem Buch zu Hobbies
Zitat von suha
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15.11.2008, 09:03
AW: Buchtipp erwünscht (für einen Mann)
1. Abschied von der Männlichkeit - Jörn Pfennig
- Lieber menschlich als männlich -
(auch ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen)
2. The Discovery of Slowness - Die Entdeckung der Langsamkeit
von Sten Nadolny
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Discovery_of_Slowness
Zitat:
Die Entdeckung der Langsamkeit ist ein 1983 erschienener Roman des deutschen Schriftstellers Sten Nadolny. Sein Protagonist ist der englische Kapitän und Polarforscher John Franklin, der wegen seiner Langsamkeit immer wieder Schwierigkeiten hat, mit der Schnelllebigkeit seiner Zeit Schritt zu halten, aber schließlich doch aufgrund seiner Beharrlichkeit zu einem großen Entdecker wird. Der Roman ist bewusst nicht authentisch gehalten,
denn der im Roman geschilderte Charakter ist im Gegensatz zum realen Vorbild ein der Langsamkeit verpflichteter Mensch mit modernen Idealen.....
(Sir) John Franklin (Protagonist)
Charakter von John Franklin: Schon in seiner Kindheit ist John Franklin langsamer als alle anderen Kinder in seinem Umfeld. Während seine Freunde einfach und ohne Probleme einen Ball fangen können und mit diesem spielen, ist John Franklin oft nur ein Außenseiter. Ihm bleibt zum Beispiel beim Ballspielen nur eine Nebenrolle übrig. So hält John stundenlang das Netz des Ballspiels während die anderen vergnügt und mit großer Freude ihrem
Hobby nachgehen. Doch Franklin hat mit dieser Beschäftigung keinerlei Probleme, da er ganz genau weiß, dass ihm das Mitspielen aufgrund seiner Langsamkeit unmöglich ist und er wegen seiner körperlichen Bewegungsprobleme prädestiniert für diese Aufgabe zu sein scheint. Bereits an diesem Beispiel erkennt der Leser des preisgekrönten Bestsellers die Besonderheit dieser langsamen Person. Er kompensiert nämlich durch einen scheinbar unbändigen Willen seine körperlichen Differenzen und es wird somit deutlich, dass eine Diskrepanz zwischen körperlichen und geistigen Fähigkeiten auftritt, die im Verlauf des Buches eine Hauptrolle annimmt, die Franklin in seiner Kindheit verwehrt blieb...
(Ein Kollege, der viel in der Welt unterwegs ist /war mit Brüdern,
Vater, Sohn, hat mir das Buch sehr empfohlen, alle seine
männlichen Verwandten und Freunde wären begeistert
von diesem Buch gewesen, alleine unsere Unterhaltung
darüber war sehr interessant. Manche Dinge im Leben mache
ich bewusst langsamer und fühle mich dabei gut.)


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