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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Mein Hormonrezeptor Status war vor 4 Jahren Östrogen und Gestagen abhängig und ist jetzt zu 98% nur Östrogenabhängig gewesen.

    Ich nehme SD Hormone Euthyr. und bin immer noch in der Einschleichphase.

    Ich halte meinen TSH z.Zt. zwischen 1.5 und 0.6.

    Hatte immer schon Hormonstörungen und wahrscheinlich war ich lange Zeit in Unterfunktion, hat mir aber kein Arzt gesagt.

    Ich sehe hier auch einen Zusammenhang, ist aber nirgends beschrieben.

    Lese mir deine Geschichte in Ruhe durch.

    LG Marcy
    "Leben allein genügt nicht", sagt der Schmetterling,
    "Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben."

    H.Chr. Andersen

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Hallo Marcy, der Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Hashimoto ist dass bei beidenKrankheiten die Natrülichen Killerzellen kaputt sind.

    Dazu kommen noch die Kortisonschwankungen bei der Chemo.

    Ich habe Dir das mal auf einer eigenen Seite abgespeichert. Denn so ist das zu umfangreich.

    http://www.erieping.de/hashimoto_brustkrebs.htm

    Die Frage ist, was man machen kann, um die Killerzellen wieder auf Vordermann zu bringen.
    Denn deren Versagen ist unser großes Problem.

    Aber bestimmt ist eine Chemo nicht von Vorteil. Denn die gibt den Killerzellen entweder direkt oder durch das Kortison, das man dabei bekommt, den Rest und meines Erachtens stirbt man dann noch früher.

    Liebe Grüße Deine Elisabeth
    Geändert von Erieping (11.11.2007 um 20:51 Uhr)

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Hallo Elisabeth,

    ich war soeben, bevor ich mich hier bei Brigitte habe registrieren lassen, in einem Thread zwischen Ihnen, dem Medizinmann99 und einer Marcy. Dabei ging es auch um alternative Heilmethoden bei Krebs. Aber leider finde ich genau den Text jetzt gerade nicht wieder.
    Deshalb bin ich mal hier einfach auf Reply gegangen.
    In dem anderem Thread, in dem ich war, ist der Link zu Ihrer Biographie enthalten. Die hat mich sehr beeindruckt und natürlich auch als betroffene Brustkrebspatientin stutzig gemacht.
    Da habe ich mir gedacht, die Frau würdest Du gern mal kennenlernen.
    Was mich sehr überraschte ist die Aussage, daß der Brustkrebs, sobald er Lymphknoten befallen hat, nicht mehr heilbar sein soll. Das wird von den gynäkologischen Onkologen und auch den behandelnden Gynäkologen ganz anders dargestellt. Es gibt diese Einteilung in ohne Lymphknotenbefall, dann 1-3 befallene Knoten und 4-9. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann ist schon ein befallener Lymphknoten ein Stadium, das mit einer schlechten Prognose behaftet ist. Sie schrieben: "Manchmal habe ich den Eindruck, dass vielen Frauen nicht klar ist, das es bei befallenen Lymphknoten zwar viele Behandlungen gibt, aber keine, die insoweit erfolgreich sind, als dass sie noch heilen können." Ich hätte gern gewußt, wie Sie zu diesem Schluß gekommen sind.
    Es tut mir Leid, wenn ich mit meiner Frage hier an der falschen Stelle im Forum gelandet bin. Es ist übrigens das erste Mal, daß ich an einem Forum teilnehme.

    Herzliche Grüße,
    Esther

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Hallo Esther, der Punkt ist der, dass sobald die Lympfknoten besiedelt wurden, der Krebs eben nicht mehr am Ort geblieben ist und dan kann man in mit Maßnahmen am Ort, also Operation und Amputation nicht mehr erreichen.

    Die ausgewanderten Zellen abzutöten, ist in der Regel mit den herkömmlichen Verfahren aussichtslos. Auch die Entfernung der Lympfknoten bringt nichts, das wird nur wegen des Stagings gemacht, also wegen der Einteilung in Tumorstadien für die Froschung, die ja auch sehr wichtig ist.
    Aber für die Behandlung bringt das nichts.

    Das heißt für mich aber nicht, dass ich es aufgebe. Ich hatte schon vor fünfeinhalb Jahren einen ein inoperabelen Brustkrebs und ich bin immer noch da.

    Ich gehe jetzt einen anderen Weg. Indem ich nach den Ursachen suche, versuche die zu beseitigen und dem Körper zu ermöglichen die Tumorzellen abzutöten. Dazu muss man zwei wichtige Hormone, die das stören, in den Griff bekommen, der Chemo aus dem Weg gehen, denn die gibt der Tumorabwehr den Rest. Und da sitze ich gerade dran und versuche das rauszuknobeln. Und zwar aus den Krankengeschichten. Die sammel ich deshalb und die erklären wirklich Vieles.


    Ich bin gerade dabei die Zusammenzustellen und zu kommentieren, damit die Frauen und auch Ärzte verstehen, was da abläuft.

    Der Grund ist auch nicht bei allen Frauen gleich. Deshalb muss man bei jeder nach der Ursache suchen. Und dann versuchen, diese Brustkrebs begünstigenden Umstände zu verändern.

    Das ist natürlich ganz anders als bisher vorgegangen wird. Und ich bin auch erst am Anfang. Aber ich bin gerade in den letzten Wochen sehr viel weiter gekommen.

    Ich habe ja im letzten Jahr einen Brustkrebsblog aufgebaut und das Dringenste was bei Brustkrebs ansteht, ist die Situation von Frauen mit Metastasen.

    Deshalb habe ich angefangen alles was ich dazu gefunden haben, ganz oben drauf zu setzen und es gibt Einiges. Nicht viel aber immerhin. So wahnsinnig hart , habe ich aber nicht daran gearbeitet, weil ich ja selbst keine Metastasen hatte. Und dan befasst man sich natürlich nicht gerne mit so traurigen Sachen.

    Aber jetzt habe ich welche und da habe ich das ganze noch mal total durchgearbeitet. Und jetzt sehe ich viel klarer, wozu besonders zwei Frauen mit den nicknames annakarenina und kasana beigetragen haben, die total irre Krankengeschichten hatten, aber auch den Mut diese ausführlich zu erzählen.

    Deshalb komme ich jetzt gut weiter und auch meine eigene Behandlung diese Pisaner Immuntherapie läuft auch. Die heilt zwar auch nicht, aber sie führt zu einer Verdreifachung der Überlebensdauer bei Metastasen und es gibt sogar Langzeitüberlebende. Leider nur bei Frauen, bei denen die Antihormonbehandlung noch funktioniert. Aber ich bin sehr daran herauszufinden, warum es bei anderen nicht geht und was man dagegen machen könnte.

    Wenn Du das bist, bei der nur ganz wenige Lymphknoten befallen waren, dann kann ich Dir eines sagen wahrscheinlich hast Du dann wenigstens noch Zeit. Während man bei dicken Metastasen meist bei ein bis zwei Jahren liegt sind, in meiner Situation Metastasen mit Tumormarker CA-15-3 erhöht, sollen es im Schnitt 13 Monate sein.

    Aber mit der heute üblichen Behandlung und vermutlich auch ohne, sind es bei zwei bis drei Lymphknoten oft fünf oder sieben Jahre, bis es mit den Metastasen und Symptomen so richtig losgeht und dann ist man ja auch noch nicht sofort tot. Auch nicht, wenn man nichts macht.

    Ich würde sie nutzen, um das brustkrebsbegünstgende Millieu zu verändern. Liebe Grüsse Deine Elisabeth

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Liebe Esther,
    beim obigen Beitrag musst Du beachten, dass es sich um Elisabeths ureigene, zwar durchaus originelle, aber ganz persönliche und ... hmm ... recht spezielle Theorien und Ansichten handelt, die nicht mit der Lehrmeinung der akademischen Fachwelt übereinstimmen. Dies trifft insbesondere für die Aussage zu, die Du zitiert hast, nämlich dass der Brustkrebs, sobald er Lymphknoten befallen hat, nicht mehr heilbar sein soll. Es ist vollkommen berechtigt, dass Dich das stutzig macht. Ich kenne keine einzige medizinwissenschaftliche Quelle, die diese Behauptung stützt. Zudem hatte ich selber einen T4-Tumor mit zwei befallenen Lymphknoten sowie Befall der Lymphgefäße der Haut und lebe seit über 5 Jahren ohne Rezidiv und Metastasen. Sehr gut sogar! Das sagt natürlich auch nichts Allgemeingültiges und prognostisch Zuverlässiges aus, aber ich wollte Dir das einfach sagen, weil ich sehe, dass Du neu bist „in der Szene" und ich nicht möchte, dass Du noch mehr Sorgen, als unbedingt nötig, mit Dir rumschleppst.
    In den letzten Jahren überleben immer mehr Frauen ihren BK immer länger. Von denen, die nach der Primärtherapie nie mehr etwas hatten, hört man nur nichts.
    Ich wünsche Dir viel Optimismus, eine große Portion Zuversicht und vor allem Ärzte, denen Du vertrauen kannst.
    Alles Liebe - Veronika

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Liebe Veronika, dass freut mich sehr für Dich und ich hoffe, das Esther daraus auch Zuversicht schöpft.

    Mir wie Dir geht es ja hoffentlich nicht darum uns rumzuzanken, sondern den Brustkrebs zurückzudrängen. Und in der Beziehung ist es sicher von großem Vorteil das Auftreten von Metastasen zu erschweren und Medikamente zu vermeiden, die die Lebensdauer von Brustkrebspatientinnen verkürzen, wie EPO zum Beispiel, für dessen Verbreitung sich ja ganz merkwürdige vorgebliche Selbsthilfegruppen einsetzen.

    Mit der Lehrmeinung der akademischen Fachwelt ist es so eine Sache. Auch in der Akademischen Fachwelt gibt es ganz unterschiedliche Ansichten, wie in der ganzen Wissenschaft oder zu Aktienkursen, der Kindererziehung und anderen Themen..
    Ich höre mir gerne Fachkongresse zu Brustkrebs an. Der letzte reine Fachkongress war der Brescam Kongress in Paris, der nur über Brustkrebsmetastasen ging. Interessanterweise war dort die Ansicht, dass die Chemo gegen Brustkrebs nur indirekt nützt, indem sie die Eierstöcke kaputt macht. Von den Fachleuten bis zu den behandelnden Ärzten ist natürlich ein weiter Weg. Und die Diskussion ist wohl ehr, sind befallene Lympfknoten schon Metastasen, die nicht so genannt oder sind es keine.

    Aber das sind natürlich akademische Diskussionen.

    Was wir doch alle sehen, ist dass es noch keine sichere Behandlung gibt. Also lasst uns versuchen, daran zu arbeiten, diese Situation zu verbessern. Ich hoffe da auch auf bessere Medikamente und so weiter und sehe in der Pharmaindustrie keinen Feind, obwohl es sicher manche Exzesse gibt.

    Aber ich hoffe eben auch auf die Ursachenbekämpfung. Wäre das nicht auch was für Dich Veronika.

    Wir haben doch das gleiche Ziel!

    Mit dem Wunsch, dass es Dir noch recht lange gut gehen möge, alles Liebe Deine Elisabeth




    Zum Beispiel letzte Woche habe ich eine Möglichkeit gefunden, wie man den Tumormarker CA 15-3 herunterbekommen kann, einen Todesbote im Brustkrebsverlauf. Und zwar etwas, was an der Ursache dieses Tumormarkeranstiegs ansetzt.
    Und noch schöner ist, es kostet nichts. Jede kann es machen. Auch schon zur Vorbeugung. Das ist doch eine vernünftige Sache auf die ich sehr stolz bin. Der Link ist im Moment noch oben auf meinem Brustkrebsblog. Und man könnte und müsste das auch noch weiter ausarbeiten. Zum Beispiel durch gute Rezepte. Mach doch mit!
    Geändert von Erieping (16.11.2007 um 11:15 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Liebe Veronika, Liebe Elisabeth,

    jede Patientin muß im Umgang mit der Krankheit ihren ganz persönlichen Weg finden und, wie Veronika schon betonte, vor allem Vertrauen finden.
    Ich habe mich z.B. im St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim von Anfang an sehr wohl gefühlt und den Ärzten vertraut. Schon nach 5 Tagen Aufenthal (ein 3cm großer Tumor wurde im Gesunden und brusterhaltend entfernt, sowie 13 Lymphknoten, von denen 3 befallen waren) kam ich zuversichtlich aus der Klinik.
    Mein Tumormarker war übrigens nie erhöht, auch nicht vor der OP.

    Bei den gynäkologischen Onkologen war das mit dem Wohlfühlen schon nicht mehr uneingeschränkt gegeben.
    Bereits in der Tumorkonferenz war beschlossen worden, mir die Teilnahme an der GAIN-Studie ans Herz zu legen. Deshalb sprach ich vor Beginn der Behandlung erst mehrmals mit der Studienassistentin, die für die Abwicklung und Kommunikation mit den Studienträgern in der Praxis verantwortlich ist. Ich bekam Informationsmaterial über die zwei Studienarme, denen die Patientinnen per Computerauswertung zugeteilt wurden.

    Es wurde immer wieder von Seiten der Onkologin betont, daß die Standard-Chemo zwar für meinen Fall ausreichend wäre, eine Teilnahme an der Studie aber mehr Sicherheit bringen würde - was in sich schon einen Widerspruch birgt.
    In der GAIN-Studio - ich gehe davon aus, daß Ihr sie kennt - wird mit höherer Frequenz und mit intensivierter Dosis gearbeitet. Ich hätte in dem einen Studienarm 9x alle 2 Wochen eine Chemo erhalten, bzw. in dem anderen Arm 6 x alle 2 Wochen und dann 6 mal jede Woche, glaube ich. Ich müßte in den Unterlagen nachsehen, um sicher zu sein.
    Jedenfalls dachte ich, die Forschung und letztendlich auch die Patientinnen, sind auf Studien angewiesen, also los.
    Nun habe ich aber das Glück, in meinem Bekanntenkreis in Köln eine Genetikerin zu kennen, die 12 Jahre in der Krebsforschung gearbeitet hat. Sie machte sich schlau über die Studie und rief mich dann den Abend, bevor die Chemo eingentlich starten sollte, an, um mir dringend abzuraten.
    Sie meinte, es würde mit um bis zu 35% erhöhten Dosen gearbeitet werden und das würde bedeuten, daß es mir vermutlich so schlecht gehen würde, daß ich mein Kind nicht mehr versorgen könnte. Mein Sohn Lenard war knapp 5 Jahre alt. Außerdem berichteten ihr alle an der Studie teilnehmenden Onkologen, mit denen sie gesprochen hatte, daß deren Patientinnen alle die Studie abgebrochen hatten, weil es ihnen zu schlecht gegangen war.
    Des weiteren hatten über 40% der Teilnehmerinnen eine Neutropenie und es hatte auch 2 Todesfälle gegeben.

    Ich rief also am folgenden morgen die Studienassistentin an, um ihr mitzuteilen, daß ich es mir anders überlegt habe. Die war doch recht konstaniert und meine Onkologin rief mich zurück mit den Worten: "Wir sind irritiert".
    Nichtsdestotrotz, habe ich noch am selben Tag mit der Chemo begonnen, aber halt mit dem Standard 3 x FEC, gefolgt von 3x Taxol (Docetaxel). Ich verkraftete die Chemo recht gut. Ich trieb weiterhin Sport in Maßen und war selten auf dem Sofa zu finden. Die Versorgung meines Sohnes ließ mir auch keine echten Ruhepausen.

    Was ich noch anmerken möchte zum Thema Chemotherapie ist, daß es sich natürlich um ein riesiges Geschäft in der Pharmaindustrie handelt, weil viel zu schnell bzw. bei manchen Patienten zu oft zur chemischen Keule gegriffen wird.
    Der Aussage aber, daß sie nichts nützte kann ich so nicht zustimmen.
    Es gibt ja viele Fälle, in denen die Chemo der OP vorausgeht, so daß ein großer Tumor noch brusterhaltend operiert werden kann. Bei einer Patientin, die ich im Krankenhaus kennengelernt habe, war der Tumor sogar ganz verschwunden.
    Während der mediz. Rehabilitation habe ich eine bemerkenswerte Frau und ihren 8-jährigen Sohn kennengelernt, die mehrere Rezidivs hatte und demensprechend Metastasen. Vor 4 Jahren wurden ihr noch maximal 2 oder 3 Jahre Lebensdauer vorausgesagt und sie lebt noch heute. Sie unterzieht sich zur Zeit einer sehr langen, niedrig dosierten Chemo und sie ist davon überzeugt, daß sie ohne Chemotherapien längst gestorben wäre.
    Wegen ihr interessiert mich die Sache mit dem Jod bzw. die Pisaner Immuntherapie. Sie hofft, daß sie es noch schafft, ca. 3 Jahre zu überleben, damit ihr Sohn etwas selbstständiger ist, wenn sie dann gehen muß.
    Ich kann und will einfach nicht glauben, daß diese Frau in Kürze nicht mehr unter uns weilen soll. Da muß es irgendetwas geben, was ihr hilft. Sie ist mental sehr stark.

    Entscheidend ist meiner Meinung nach tatsächlich der Kopf: Wie ich mit der Krankheit umgehe, ob sie mir Angst macht, wie viel Zuversicht ich habe etc.
    Ich habe die Krebsdiagnose als ein Zeichen verstanden, daß ich etwas ändern muß in meinem Leben, was natürlich nicht immer so einfach ist. Ich bin quasi nach Gesprächen mit anderen Betroffenen oder deren Angehörigen zu dem Schluß gekommen, daß nur die eine Chance haben, kein Rezidiv zu bekommen, die etwas ändern.
    Viele Frauen hören das nicht gerne, weil sie den Eindruck bekommen, sie wären dann selbst Schuld an der Krankheit. Aber darum geht es überhaupt nicht. Es geht vielmehr darum zu verstehen, daß selbst in dieser Tragödie eine Chance liegt.

    Ich kenne übrigens 2 Frauen, die trotz großen Tumors (bzw. die eine hatte 2 in einer Brust) auch noch nach 4 Jahren ohne Rezidiv sind. Sie befinden sich beide am Ende der Antihormontherapie. Mal sehen, was noch kommt.

    Ich werde jetzt mal schließen. Vielen Dank für Eure Antworten und vielleicht bis bald.

    Liebe Grüße,
    Esther

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Hallo Esther

    Da hast Du aber Glück gehabt. Die Frauen in der GAIN Studie bekommen nämlich alle, also in beiden Armen, Epoetin beta oder Darbepoetin alfa also ein Erythropoietin.

    Erythorpoietin ist aber ein Medikament, das die Lebenserwartung von Krebspatienten auch Brustkrebspatienten massiv verkürzen kann. Weshalb ich schon viel Krach mit einigen EPO Pharmaagenten oder besser gesagt Pharmaagentinnen hatte. Steht alles hier: http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=311


    Epo soll auch mit dem vielen Brustkrebs bei männlichen Leistungssportlern zusammenhängen.

    Also da hast Du ja echt Glück gehabt. Herzlichen Glückwunsch Esther! Du scheinst einen fleissigen Schutzengel zu haben. Leider haben den nicht alle.


    Zur Chemo.
    Es wird auch nicht gesagt, dass die Chemo nichts bringt. Sie bringt schon etwas, sie zerstört die Eierstöcke. Das könnte man aber mit viel weniger Aufwand und Belastung haben. Darauf beruht die Wirkung. Die Operation statt der Eierstockentfernung ist auch sicherer. Denn die herausoperierten Eierstöcke erholen sich nicht wieder wie die chemotherapierten

    Den geringen Effekt der Chemotherapie erkennt man auch bei der Behandlung von Tieren. Gerade hat es wieder einer mit Hunden mit Brustkrebs versucht. Übrigen mit der neusten Kombination. Keine Verbesserung der Überlebenszeit. Obwohl die Tumoren kleiner werden. Was nützt das, wenn man nicht länger lebt?

    Bei der GAIN Studie scheint sowieso einiges im Argen zu liegen. Sie kriegen sie einfach nicht voll.

    Aber Du hast ja Glück gehabt. Davon von ganzem Herzen noch mehr Deine Elisabeth

    Nachtrag:
    breast cancer action warnt auch vor EPO http://bcag.twoday.net/stories/4448098/
    Geändert von Erieping (17.11.2007 um 12:33 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Liebe Elisabeth!

    Vielen Dank für Deine Antwort mit den Links und guten Wünschen .
    Ich freue mich jedesmal, etwas von Dir zu lesen.

    Falls Du mal eine Übersetzung aus dem Englischen brauchst von einem Text, kann ich gern helfen. Habe Englisch und Spanisch studiert und bin Dipl-Übersetzerin.

    Liebe Grüße zurück,
    Esther

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    AW: Sehr gutes Forum für alternative Krebsbehandlung

    Liebe Lisa (ich hoffe, Du interessierst Dich auch für die romani(sti)sche Kultur) !

    Ich bin mal wieder durch eine seelische Talsohle hindurch-geschlichen - genau genommen waren es sogar 2 - egal: Ich habe jetzt all' meine Kräfte beisammen, und kann mich somit besser für den Kampf gegen Brustkrebs engagieren: ich habe endlich (!!!) meinen tollen Job, der mich leider zugegebenermaßen nicht nur traurig, sondern richtig "krank" gemacht hat, an den Nagel gehängt ! FREIHEIT !!! Das heißt nicht, daß ich jetzt arbeitslos wäre, nein, ich werde nun endlich wieder in meinem eigentlichen Beruf arbeiten.

    Es tut richtig weh - ich kann nämlich so schlecht loslassen...heul...heul...

    ...aber, wenn es am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören........!!!!!

    Herzliche Grüsse an alle starken Frauen in diesem Forum und in all' den anderen Foren dieser Welt ,

    estherehrmuth

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