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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Das was Du beschreibst ist ein Nebeneffekt der Spritzen,
    Das sie zur AHT gehören steht auch im Beispackzettel

    WIe hoch deine Teilungsrate ist, sagt der KI67 Wert.
    Der kann sich auch verändern, ebenso wie die Hormonabhängigkeit. Wie hoch war die bei Dir?

    Die AHT wirkt nich auf die Zellen direkt wie Chemo, sondern blockiert Rezeptoren, da Hormone den Tumor quasi füttern.
    Das tückische beim hormonabhängigen BK ist das e Schläferzellen entwicjkeln kan, die erst nach 30 Jahren aktiv werden und vorher durch NICHTS erreichbar sind..
    Da ist definnitiv nicht mit zu spaßen.

    Und wie landi chon schrieb- es gibt nur AHT ja oder nein.

    Ansonsten schreibst Du mal das Du noch keine AHT hast und vor Chemo stehst und dann schreibst Du das Du Tamoxifen abgesetzt hast? Was denn nun? Es wirkt etwas undurchsichtig

    Zitat Zitat von destiny86 Beitrag anzeigen
    Naja also wenn du möchtest, dass deine Eierstöcke auch nach ner Chemo noch funktionieren und Hormone produzieren solltest du sie besser mit solchen Spritzen schützen. Das kann dir jeder Onkologe bestätigen.
    Ich bin BRCA2 positiv- meine Eierstöcke sind raus- da muss ich nix mehr schützen
    Und Chemo bekomme ich sowieso noch mit ins Grab
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Ich bekam Tamoxifen die 3 Wochen vor der OP und dann solange bis zur chemo. Dann wurde das Tamoxifen abgesetzt genau aus den oben genannten Gründen. Der KI67 sollte während der Chemo nicht durch das Tamoxifen reduziert werden weil sonst die Chemo nicht optimal wirkt.
    Der Wert war bei 2 Laboren unterschiedlich. Beim einen bei 10, beim anderen bei 25. Der Arzt meinte das ist nicht so standardisiert in den Laboren. Sie orientieren sich am höheren. Horminrezeptorpositiv war Ostrogen glaub bei 80%. Progesteron bei 20%.
    Und wenn diese Schläferzellen wirklich nach 30 Jahren noch aktiv werden bringt alles was wir in den nächsten 10jahren machen nach der Logik nix. Denn Antihormontherapie geht höchstens 10jahre. Dann ist schluss.
    Wenn du einen fortgeschrittenen Brustkrebs hast bekommst du antihormon und chemo quasi bis ins Grab ja. Aber dann bekommst auch soweit ich weiß keine normale chemo(außer es ist sehr akut) mehr sondern palbociclib in verbindung mit Fulvestrant oder so...

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Bist du im einem Brustzentrum? Hast du eine psychonkologin an deiner Seite?

    Wieso wurde für 3 Wochen AHT angesetzt?
    Das ist eher unüblich.

    Bei hoch hormonabhaengigen Tumoren ist aht wirksamer als chemo-die Auskunft bekam ich vor einigen Jahren vom kid.
    5-10 Jahre St die derzeitige Empfehlung, danach sinkt die wahrscheinlichkeit eines rezidivs und die Frauen sind meist durch die Wechseljahre, also natürlicher AHT.

    Der ki67 wird nicht durch die Therapie beeinflusst und es gibt ein paar mehr Therapien als fulvestrant

    Meine onko berichtete von einer Patientin in 19th line

    Das ganze ist komplex, frag nach in Heidelberg oder weiterer gyn oder Endokrinologie.
    Du kannst dir nicht mal eben das Wissen ergoogeln
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Und ja das alles ist sehr kompliziert und eine AHT effektiver als ne Chemo. Man kann ja auch zudem nicht 5 Jahre lang Chemo geben ��
    Wobei ich grad lieber 3 Chemos machen würde als 5-10 Jahre AHT.
    Glauben Sie mir ich hatte 10 Jahre keine Lebensqualität! Ich habe keine Familie, lebte bei meinen Eltern, konnte nicht arbeiten... Alle Therapien gegen Depressionen, Schmerzen etc versagten.
    Jetzt weiß ich es hat was mit meinen Hormonen zu tun. Das ist so offensichtlich leider. Und nun bekomme ich einen Krebs bei dem ich nie wieder Hormone nehmen darf.
    Ich konnte wieder arbeiten, hatte wieder Lebensqualität, wieder Freude. Auch jetzt am Anfang der Chemo. Und jetzt ist alles wieder weg. Ich kann nicht arbeiten, bin völlig fertig und schlittere wieder in ne fette Depression. Und ja ne psychoonkologin habe ich!
    Für mich stellt sich die Frage was machen denn die Menschen die ne AHT nicht vertragen? Denen kann man doch nicht sagen friss oder stirb wenn die Sache so komplex ist?
    Ich stehe nun vor der Frage entweder überleben und mein Leben wird die nächsten 5-10 Jahre wieder die Hölle oder eben das Risiko eines Rückfalls nach der Chemo eingehen aber dafür die Lebensjahre die ich habe mit Lebensqualität füllen. Warum gibt es denn keinen Mittelweg? Glauben Sie mir ich bin sehr Leidensfähig. Aber das mache ich keine 5-10 Jahre mehr mit.
    Geändert von destiny86 (10.07.2021 um 11:32 Uhr)

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Ja ich war im brustzentrum Tübingen. Soweit ich weiß eines der Führenden in Deutschland.
    Und doch der KI67 ändert sich nach neuesten Untersuchungen ( ich sage nur Oncotype) schon! Kann Ihnen gerne mal Kopien von sowas zukommen lassen. So kann man feststellen, ob die Antihormontherapie überhaupt wirkt. Aber eben nur VOR der OP. Heisst man testet die stanze bei Diagnose Stellung und den Tumor nach OP. Mein KI67 reduzierte sich unter Tamoxifen von 25% auf 10%. Ganz reduziert hat es das Wachstum nicht. Ist aber kein Wunder denn ich nahm zu dem Zeitpunkt noch Paroxetin, was die Wirkung halbieren kann. Sowas wusste ich und nicht die Ärzte und ich musste sie darauf hinweisen und habe deshalb nach der OP auch umgestellt. Davor ging aus beruflichen Gründen nicht. Und zudem haben zwei unterschiedliche Labore unterschiedliche Ki67 Werte rausbekommen. Einmal in einem ortsnahen Brustzentrum KI67 10 und dann in Tübingen 25. Ist gar nicht so unüblich. Einfach mal nachfragen.
    Und es ist absolut üblich dass man das Tamoxifen bei ner Chemo absetzt. Das wurde nur gegeben bis alle Untersuchungen und die OP durch waren um kein Risiko einzugehen. Und um zu schauen ob die AHT nach der Chemo auch wirkt (nochmal Bezug auf Oncotype).
    Das Brustzentrum ist super was Diagnostik,OP und chemoplanung angeht. Da ich aber weiter weg wohne muss ich die chemo ambulant machen und habe hier keinen kompetenten Frauenarzt. Und die Ärzte in dem Zentrum sind halt überwiegend Chirurgen. Wenn ihre Arbeit getan ist geben Sie dir irgendwelche AHT- Medis mit und man muss sehen wie man damit klarkommt. Wenns Probleme gibt steht man alleine da.
    Und ja ich weiß, dass es noch andere Medis als Fulvestrant zusammen mit den neuen Medis gibt. Das war ein Beispiel ;-) Aber ne normale Chemo gibt man in der Regel bei fortgeschrittenem Brustkrebs nicht. Korrigiere mich wenn ich falsch liege. Meine Schwester ist selbst Ärztin und ich frage bei meinen Ärzten viel nach. Habe in meinem Leben genug durchgemacht und will deshalb alles genau wissen und verstehen. Somit ist mein Wissen nicht ausschließlich ergoogelt. Und haben sie denn Medizin studiert oder wo haben sie denn ihr Wissen her?
    Grüße

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Gibt es denn wenigstens Menschen, die sich nach einer gewissen Zeit an die Medikamente gewöhnen?

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Ich wünsche Dir das Du Deinen weiteren Weg findest
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Hi, das liest sich extrem. Bist Du sicher dass das nur von Tamoxifen kommt?
    Ich nehme Tamo seit nun zwei Jahren und zwischendurch habe ich so Gedanken daran, dass ich keinen Bock mehr habe. Aber es ist einfach die beste aller Lösungen. Die Angst vor einem Rückfall ist viel größer.
    Aber ich habe auch ‘nur’ Hitzewallungen und manchmal Stimmungsschwankungen.
    Insofern ziehe ich durch.
    Wende Dich mal nach Heidelberg.

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    AW: Brauche unbedingt sehr guten Spezialisten, der auch andere Wege gehen kann als nu

    Liebe destiny,

    ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht und was du suchst. Für Tübingen bist du mit der Behandlung abgeschlossen, einen Arzt auf dem Land zu finden, der eventuell andere Möglichkeiten bietet, ist auf dem Land so gut wie unmöglich. Du könntest dich höchstens erneut in der Frauenklinik vorstellen und hoffen, dass du einen Arzt erwischst, der auch über den Tellerrand, in diesem Fall die Leitlinien, schaut.

    Verstehe ich es richtig, man ist bei dir davon ausgegangen, dass der Tumor kleiner sei und deswegen zuerst operiert hat?
    Kannst du differenzieren, ob deine Nebenwirkungen von GnRh analoga kommen oder Tamoxifen? Oder ist es die AHT in Summe?
    Sollte es wirklich nur Tamoxifen sein, würde eventuell nach der Chemo auch GnRh analoga in Kombination mit Aromatasehemmer in Frage kommen? Ein Versuch wäre es eventuell wert, ob die Verträglichkeit dann besser wäre.
    Ich selbst habe vor einem Jahr mit Tamoxifen angefangen und hatte anfangs diverse Nebenwirkungen, die sich tatsächlich nach einigen Wochen gelegt haben. Dann wurde bei mir festgestellt, dass ich Probleme mit Verstoffwechslung habe und ich habe vor 4 Monaten auf GnRh analoga plus Aromatasehemmer umgestellt. Einiges ist besser geworden, einiges schlechter. Ich habe aber auch das Gefühl, dass sich der Körper doch mit der Zeit anpasst. Mein größtes Problem sind in der Zwischenzeit die Schlafprobleme. Oft habe ich schon daran gedacht einfach alles hinzuschmeißen und zu hoffen, dass ich auch ohne AHT gesund bleibe. Aber ich habe mit ein Jahr Zeit gegeben und versuche es jetzt durchzuhalten.
    ich wünsche dir alles gute und viel Kraft!
    liebe Grüße

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