Liebe Suse.
Ich kann deine Ängste und Sorgen auch sehr gut verstehen...
Natürlich verändert sich der Körper, Brüste, altersbedingt auch nicht immer vorteilhaft..
Aber mit einer Krebsdiagnose,
ist es doch mal was ganz anderes.
Deine Diagnose ist noch so neu und frisch.
Der Tag,
an dem du nicht mehr Körperfixiert sondern eher lebensorientiert bist, wird ganz von alleine kommen.
Auch ohne
und später mit aufgebauten Brüsten, ist das Leben lebenswert...
Alles gute für dich und ganz viel Kraft für die Therapie.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 50
-
20.12.2019, 07:43Inaktiver User
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
-
20.12.2019, 07:53
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Ja sehe ich auch wie Du.
Vielleicht war es auch für mich leichter mich von beiden Brüsten zu verabschieden, weil ich mich nicht über die Brust und Eierstöcke als Frau identifiziert habe.
Ich fühle mich innerlich als Frau. Mein Körperbild hat sich verändert, ja. Es ist ein komplett anderes ob man Körbchen G/H rumläuft oder oben ohne.
Aber ich bin ich. Egal was der Spiegel oder auch andere in mir sehen.
Für mich wäre der Tod niemals eine Option gewesen, nur um dem veränderten äußerlichen Erscheinungsbild zu entgehen.
Suse, ich kann Dir nur dringendst empfehlen, Psychoonkolgische Therapie zu suchen.
Das mit Sonntagskind ist furchtbar, sie kämpft schon so lange und hatte immer wieder Teilsiege und jetzt das.
Ich hatte schon länger nicht mehr in Ihren Blog geschaut, letzte Stand von mir, Haare doof, aber Therapie schlägt an.
Das macht mich echt traurig.Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.
-
20.12.2019, 09:21Inaktiver User
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Ja Charly, ich finde es auch sehr traurig. Sie möchte so gern leben und ihre Kinder grosswerden sehen. Und dann ihr soziales Engagement. Hoffentlich klappt heute die OP und sie kann noch ein wenig Zeit schinden.
Charlotte
-
20.12.2019, 09:41
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Hallo
Entschuldigt , ich hab mich gestern wohl missverständlich ausgedrückt. Ihr habt recht dass keine Frau sich leichtfertig eine/beide Brust entfernen lässt. Ich meinte , es gibt Frauen die so stark und selbstbewusst sind , dass sie besser damit klar kommen als andere Frauen.
Liebe suse
Mein Körper ist anders als vorher, durch die natürlichen altersbedingten Veränderungen und auch durch die OP 's .
Umano hat es mit wenigen Worten gut beschrieben.
Das Leben ist schön und lebenswert, auch mit Veränderung
Alles gute
-
20.12.2019, 10:04Inaktiver User
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Meine Herren, sind die ersten Reaktionen hier harsch ausgefallen.
Ich denke mir, nach solch einer Diagnose ist man erstmal "hirnlos". Und schiebt den Verlust, das Optische so in der Vordergrund der betrachtung, weil man sich der Todesangst nicht stellen will.
Ach Suse, es tut mir sehr leid. Ich bin nicht betroffen, ich wüßte nicht, wie es mir mit solch einer Nachricht gehen würde.
Ich wünsche Dir ganz viel Selbstbewußtsein für die schwere Zeit, viel Kraft und dann vielleicht auch einmal neue Brüste.
Und wenn nicht, dann trotzdem ein langes gesundes Leben.
-
20.12.2019, 10:11
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Ich identifiziere mich nicht nur über Eierstöcke und Brüste als Frau. Ich muss mich echt furchtbar anhören. Sie gehören einfach seit vielen Jahren zu meinem eigenen Körperbild dazu.
Ich habe jetzt für mich beschlossen, dass ich auf jeden Fall die Chemo mache und hoffe, dass der fiese Wiederling total verschwindet. Die Op mach ich nicht. Bestrahlung gerne, Antihormontherapie auch, aber keine op. Wenn ich mich durch die Chemo kämpfe mit der Aussicht dann meine Brust zu verlieren, schaff ich das nicht.....
Gibt es noch irgendwelche Tipps zu "Chemovorbereitung"?
Ich bekomm die klassische EC. Am Montag geht's los.
Wenn meine Augen gleich weniger verheult sind, lass ich heute noch Passfotos machen. Für den Behinderten Ausweis und meinen Perso. Der läuft Mitte 2020 ab. Da will ich nicht mit Chemogesicht erscheinen.
Wie ist das mit dem Cortison? Da bekommt man doch ein etwas aufgeschwemmtes Gesicht, oder? Die Ärzte halten sich mit Aussagen ja sehr zurück.
Solltet ihr noch Geheimtipp haben, lässt es mich bitte wissen!
-
20.12.2019, 10:35Inaktiver User
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Das wiederum verstehe ich nicht. Heutzutage wird nicht mehr leichtfertig operiert. Und wenn die Ärzte unisono sagen, dass das der Weg ist, würde ich nicht zögern.
Du setzt Dein Leben aufs Spiel? Wegen der Optik? Nicht Nase ab oder Arme ab....
Gibt es nicht noch Beratungsstellen? Warum fährst Du so auf Optik und nicht aufs Leben ab?
-
20.12.2019, 11:24Inaktiver User
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Niemand zwingt dich zu einer Mastektomie, es zwingt dich auch keiner, dich generell behandeln zu lassen.
Wenn du lieber an deinem Brustkrebs stirbst, als deine Brüste herzugeben, ist das deine Entscheidung...niemand außer dir selber muss dahinterstehen.
Ob du ohne Behandlung deine Zeit tatsächlich noch intensiv nutzen kannst, steht auf einem anderen Blatt und wird sich mit dem Fortschreiten der Krankheit zeigen.
-
20.12.2019, 11:28
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Weil Körper und Geist eng zusammen hängen. Was meinst du, warum die Krankenkassen zum Beispiel eine "Geschlechtsangleichung" zahlen, obwohl die Betroffenen einen gesunden Körper haben?
Generell würde ich diejenigen bitten, ihr u Verständnis zurück zu halten. Ich brauche im Moment nicht auch noch Vorwürfe für meine Sorgen
-
20.12.2019, 12:11Inaktiver User
AW: der schwere Abschied vom alten ich und die Angst vor dem neuen ich
Ich finde, in solchen Situationen wären Informationen hilfreich.
Wie schätzt ein Fachmann/eine Fachfrau die Wahrscheinlichkeiten ein, wenn operiert wird oder wenn nicht operiert wird.
Auf dieser Basis hätte man etwas in der Hand, auch wenn es nur um Wahrscheinlichkeiten geht und nicht um ein Schauen in die Zukunft.
Ansonsten, ich finde, jeder Mensch ist anders und es steht niemandem zu, irgendwelche Urteile zu fällen.
Wenn man eine Freiheit im Leben hat, dann ist es die, wie man sein Leben gestalten will.
Man läuft ja sonst auch nicht mit einem Plakat herum wie "Wer nicht nach meinen Vorstellungen lebt, lebt falsch!".
Auch eine gute Beratung, wie hier schon gesagt wurde, kann sehr gut sein und wichtig.
Eine Beratung, die die seelische Belastung auch zum Thema macht.


Zitieren

