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  1. Registriert seit
    09.07.2019
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    Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo,
    ich bin noch ziemlich fertig und ängstlich. Weiß gar nicht wie es weiter gehen soll.


  2. Registriert seit
    29.01.2017
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    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo Birgit,
    Willkommen in unserem Forum.
    Normalerweise ist man doch in einem Brustzentrum , dass einem den Fahrplan vorgibt. Was hast du denn für einen Krebs. Brauchst du eine Chemotherapie oder reicht Bestrahlung? Kopf hoch, am Anfang denkt man, diese Diagnose ist das Ende vom Leben. Ist es aber nicht. Mittlerweile gehen 85 Prozent geheilt nach Hause. Und jetzt zählt nur, einen guten Weg zu finden, gesund zu werden.
    Lg Kerstin

  3. Avatar von Melina1
    Registriert seit
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    493

    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo Birgit,
    herzlich willkommen im Forum, auch wenn man hier wohl lieber nicht aktiv werden möchte. Ich glaube, diesen Schockzustand, den du beschreibst, kennen die Meisten von uns. Nach der Diagnose im Januar 2016 war ich mir sicher, das Jahr nicht zu überleben. Wie du siehst, bin ich auch drei Jahre später noch da und es geht mir eigentlich hervorragend. Natürlich ist die Therapie kein Zuckerschlecken und fordert sehr viel Energie, aber es ist machbar. Wie Kerstin schon schrieb, ist jetzt erstmal wichtig, dass du (möglichst in einem Brustzentrum) einen guten Therapieplan bekommst.
    Alles Gute und melde dich, wenn du Hilfe brauchst.
    Liebe Grüße
    Melina1

    Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen
    (Guy de Maupassant)

  4. Inaktiver User

    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo und willlkommen!
    Ich hoffe Du findest hier viele info und auch immer ein offenes Ohr. Es ist eine scheiss Krankheit. Aber es ist zu schaffen. Du bist nicht allein!
    Liebe Grüße und viel Kraft


  5. Registriert seit
    15.05.2016
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    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hi Birgit, willkommen! Erzähl‘ doch ein bisschen mehr wenn Du magst.
    Rückblickend fand ich die ersten zwei drei Wochen nach der Diagnose die schlimmsten. Wenn man dann einen Therapieplan hat, geht es einem mental dann schon besser. Schreibe einfach immer hier rein, wenn es Dir schlecht geht. Oder gut geht. Immer wenn Du was loswerden musst, es hilft! Alles Liebe!


  6. Registriert seit
    01.05.2019
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    98

    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo Birgit,


    in meinen ersten Wochen nach der Diagnose war ich emotional und im Handeln entweder erstarrt ( "Hä? Nee,oder? "), wie hinter einer Glaswand, konnte nicht realisieren, dass die Ärzte mich meinen, über mich sprechen. Oder mich packte der Aktionismus (" Klar, gehen wir an, kriegen wir schon hin!"), ich wühlte mich durch Internet, durch die Stadtbibliothek, wollte alles genau wissen.

    Wenn du ein Mensch bist, dem es hilft zu reden - gerne auch erstmal unsortiert und wirr, weil ängstlich - dann kann ich dir sehr die PsychoonkologInnen empfehlen. Die Fachleute sind genau darauf geschult uns Patientinnen - grade auch in so wirren Situationen - dort abzuholen wo wir grad stehen. Und wenn dir grad nach heulen und jammern ist, dann wird dir auch der Raum dafür geboten und du wirst erstmal aufgefangen. Deren Aufgabe ist es ja uns zu helfen einen Weg zu finden mit dieser Krankheit zu leben, möglichst gut zu leben.

    Zertifizierte Brustzentren müssen psychoonkologische Fachkräfte vorhalten. Ansonsten kannst du über Krebsberatungsstellen den Kontakt herstellen. Oder deine Frauenärztin bitten, wenn du dich noch zu wackelig und unsicher fühlst.

  7. Avatar von Kathamarie
    Registriert seit
    16.03.2016
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    755

    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo Birgit,

    ich möchte Salznuss' Hinweis auf die PsychoonkologInnen verstärken. Die helfen wirklich, weil sie die Situation kennen und Sprechen hilft beim bewältigen der drückenden Situation.
    🌺
    Grüße von Kathamarie


  8. Registriert seit
    09.07.2019
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    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Mein Tumor ist ein Mittelding. Kein Lymphebefall, 1,5 cm, Wachstum 25%, Hormonrezeptoren vorhanden. Man hatte mir gesagt, dass es besser wäre eine Chemo zu machen aber nicht zwingend erforderlich. Ich hatte mich dagegen entschieden, da ich auch noch Multiple Sklerose habe.
    Erst mal diese Schockdiagnose und dann muss ich auch noch diese Entscheidung treffen. Ich hatte da mehrer Gespräche geführt. Einmal mit meinen Onkologen, dann meinen Gynäkologen, mit meinem Hausarzt.
    Was dann nochmal erschwerend hinzukommt, dass man mir geraten hat mit bezüglich auf Gene beraten und eventuell testen zu lassen. Das macht mir eine riesen Angst. Ich bin jetzt nur noch im Internet am lesen über BCRA 1 und 2 und steigere mich da immer mehr hinein.
    Mein Vater hatte Prostata krebs und eine Cousine von mir, väterlicher Seite , hatte auch vor 14 Jahren Brustkrebs. Ihr geht es heute aber wieder ganz gut. Jetzt habe ich riesen Angst, dass es bei mir in der Familie liegt.
    Geändert von Birgit0808 (18.07.2019 um 06:00 Uhr)

  9. Avatar von Inisheer
    Registriert seit
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    269

    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Liebe Birgit, tut mir leid, dass du so voller Angst bist. Hast du jemanden zum Reden? Das macht einen erstmal fertig alles, und diese Ungewissheit, wie es weiter geht und was wird. Grund zur Hoffnung ist doch aber, dass keine Lymphknoten befallen sind! Der Tumor ist auch nicht ganz so groß. Wann wirst du operiert? ? Auch ich habe mich gegen eine Chemotherapie entschieden, das war vielleicht eine Quälerei, diese Entscheidung zu treffen... Mach einen Schritt nach dem anderen. Der BRCA-Test eilt doch nicht? Dass es deiner Cousine wieder gut geht, ist tröstlich, vielleicht könnt ihr euch mal austauschen und sie kann dir Mut zusprechen?
    alles Gute dir!
    I.


  10. Registriert seit
    09.07.2019
    Beiträge
    3

    AW: Diagnose vor 5 Wochen erhalten

    Hallo Inis,
    ich bin am 04.06. operiert worden. Heute hatte ich meine dritte Bestrahlung. Wenn diese verfluchte Angst nicht wäre. Mit meiner Cousine kann ich leider nicht darüber reden. Sie ist sehr seltsam und will von der ganzen Sache nichts mehr wissen. Für sie ist die Sache in eine Schublade, die sie nicht mehr auf machen möchte. Muss ich dann wohl akzeptieren. Ich bin ja schon froh, dass sie mir ein kleines bisschen über ihre Diagnose erzählt hat. Sie war damals 42 Jahre und es geht ihr heute gut. Wie lange ist es denn bei dir her als du die Diagnose bekommen hast?

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