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  1. Avatar von Sandra71
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich lass' jedes Jahr eine Ultraschall Aufnahme von meinen Eierstöcken machen, weil ich erblich vorbelastet bin.
    Was meinst du mit erblich vorbelastet, hast du einen der bekannten Gendefekte?

    Sonografie ist zur Früherkennung übrigens nicht geeignet.

    Du kannst gerade bei der Sono gewesen sein und ein Jahr später hast du einen fortgeschrittenen Eierstockkrebs. Ist meiner Tante so passiert, und zwar innerhalb eines halben Jahres.


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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Guten Morgen zusammen!

    annakathrin: Ja, ich werde auch nochmal mit meiner eigentlich behandelnden Ärztin im Brust Zentrum sprechen, aber die Entscheidung liegt ja trotzdem bei mir und da helfen mir die verschiedensten Erfahrung schon.
    Vor einigen Jahren war man noch sehr schnell mit diesem Eingriff, z. B. bei hormonpositiven Befunden wie meinem hat man gerne dazu geraten, aber nach neusten Erkenntnissen eben nicht mehr. Daher bin ich ja auch so skeptisch. Hab den Eindruck es wäre eher eine praktische Entscheidung, so wenn man schon mal vor Ort ist kommt der zweite gleich mit raus.

    Charly: ja die Sache mit der schlechten bildgebenden Möglichkeiten stößt mir auch etwas auf. Andererseits bin ich keine Genträgerin, mein Risiko ist "lediglich"durch BK und Tamoxifen erhöht und da weiss ich nicht ob das eine beidseitige Entnahme rechtfertigt. Was denkst du?

    Emullia: Danke für deine Erfahrung. Das Alter spielt ja eine große Rolle, wäre ich 50 wäre die Empfehlung glasklar. Aber mit 41 bin ich doch noch recht weit entfernt und würde meinem Körper einiges zumuten.

    Sandra: Danke, du siehst es wohl ähnlich wie ich. Ich würde mich niemals gegen eine medizinisch notwendige Empfehlung stellen. Aber hier ist ja nur der eine Eierstock betroffen, da geht doch mittlerweile meine Tendenz zum Behalten.

    Ich werde morgen in meinem Brust Zentrum anrufen und um einen weiteren Termin bitten. Die OP ist schon Ende der Woche geplant...

    Danke für eure Meinungen, schönen Sonntag

  3. Avatar von charly798
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Du hast halt ein höheres Osteoporose Risiko, ob das jedoch höher als nur mit TAM würde ich mal nachfragen

    Wie lange sollst Du denn TAM noch nehmen?
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.


  4. Registriert seit
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Noch mindestens 4 Jahre, evtl. auch länger, das ist noch nicht klar.

    Zur Osteoporose kommen aber auch noch vorzeitige Hautalterung, Depressionen, sexuelle Störungen und koronare Erkrankungen. Also natürlich alles nur mit erhöhtem Risiko.

    Ich hoffe meine Ärztin nimmt sich nochmal Zeit und kann mir mehr Klarheit verschaffen.

    Ich hab einfach Angst durch diesen radikalen Schritt zu viel Lebensqualität einzubußen.


  5. Registriert seit
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Zitat Zitat von Emullia Beitrag anzeigen
    Liebe Hannax, ich habe seit ich 48 Jahre alt war keine Eierstöcke mehr ( jetzt bin ich 50).
    Mir geht es prächtig, keine Hitzewallungen, keine Schlafstörungen.
    Ich muss dazu sagen, dass ich sehr rundlich bin und man mir mitgeteilt hat, dass sich im Fettgewebe im Unterbauch auch Östrogen speichert, davon profitiere ich jetzt.
    HET mache ich keine, dürfte ich auch nicht.
    Liebe Hannax,

    hiervon hatte man mir nichts erzählt. Da ich aber zum Zeitpunkt der OPs sehr schlank war, könnte das sicher auch ein Grund sein, weshalb sich in meinem Körper kein Östrogen mehr einlagern konnte und ich so rasend schnell die Auswirkungen gemerkt habe.


  6. Registriert seit
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Zitat Zitat von hannax Beitrag anzeigen
    Ich hab einfach Angst durch diesen radikalen Schritt zu viel Lebensqualität einzubußen.
    Ja, das kann so passieren, wie bei mir, muss aber offenbar auch nicht, wenn man z.B. den Bericht von Emullia liest.

    Ich habe z.B. eine Bekannte, die Brustkrebs hatte und Tamoxifen 5 Jahre lang genommen hat. Die konnte 5 Jahre lang nicht mehr schlafen, die hat nur noch etappenweise gedöst, sie hatte extremste Hitzewallungen, die für jedermann sofort zu erkennen waren, sie ist echt dunkelrot angelaufen und binnen Sekunden wieder runter. Und das den ganzen Tag. Und genauso gibt es Frauen, die unter Tamoxifen kaum Veränderungen merken, du ja scheinbar auch nicht, wie du eingangs schriebst.

    Jeder Körper ist/reagiert anders. Pauschalisieren kann man da nicht. Vielleicht sollte man eben auf "das Schlimmste" eingestellt sein und sich dann freuen, dass es ja gar nicht so schlimm geworden ist.

    Eins noch, was auch andere geschrieben haben: mir hat man auch gesagt, dass man Eierstockkrebs erst auf dem Ultraschall erkennen kann, wenn er da ist und dann ist es meistens schon so weit, dass auch Lymphen befallen sind... ich will Dir keine Angst machen, aber das ist das, was man mir gesagt hat, weil ich auch zunächst enorm im Zweifel war wegen der ES-OP, gerade weil ich noch unter 40 war. Das hat für mich den Ausschlag gegeben.

    Ich würde Dir empfehlen, die OP zu verschieben und vielleicht nochmal eine zweite Meinung einzuholen.


  7. Registriert seit
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Hallo ihr lieben!

    Ich habe es tatsächlich geschafft noch einen Termin zur Zweitmeinung zu bekommen, noch vor der geplanten OP, das beruhigt mich grade sehr. Ich weiss natürlich dass man nicht pauschal vorhersehen kann wie mein Körper darauf reagiert, aber ich hoffe auf eine richtige Aufklärung und Abwägung der Vor- und Nachteile.

    Ich halte euch auf dem Laufenden und danke euch nochmal für euren Input!

    Hanna


  8. Registriert seit
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Gerne liebe Hannax.

    Berichte dann doch mal, wie das Gespräch war und ob du danach klarer für Dich bist.


  9. Registriert seit
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    AW: Eierstockentfernung mit 41?

    Hallo zusammen!

    Ich bin nicht operiert und werde es auch nicht!

    Der Termin bei dem anderen Gynäkologen war wirklich Gold wert. Er hat sich sehr viel Zeit genommen, erschreckender Weise sehr viel mehr als je ein Arzt in meinem Brust Zentrum getan hat, wirkte sehr kompetent und nett war er auch noch.

    Über die OP Empfehlung war er mehr als erschrocken, da ich keine Genträgerin bin ist eine Zyste keine Indikation um gleich einen geschweige denn 2 Eierstöcke zu entfernen. Und wenn man darüber nachdenkt findet er sollte man spätestens dann den Gentest voranstellen um ggf. Alles zu entfernen. Aber alles das was ich so dachte hat er quasi bestätigt.

    Dann, nach ausführlicher Beratung hat er noch mal geschallt und siehe da, die Zyste was ganz weg. Es waren zwar wieder 2 kleiner sichtbar, was aber auch nix schlimmes sei.

    Ja, enttäuscht bin ich natürlich von meinem Brust Zentrum. Ich muss unter den Umständen ja davon ausgehen dass man dort nur seine OP Zahlen zusammen kriegen möchte.

    Von meiner Gynäkologin war ich vorher schon nicht sooo überzeugt und hiermit bin ich jetzt zu dem Arzt gleich mal gewechselt.

    Alles in allem werde ich dabei bleiben auf mein Bauchgefühl zu achten und mich im Zweifel lieber einmal zuviel beraten zu lassen.

    Auch eure Erfahrungen waren wirklich hilfreich, danke noch mal in die Runde!

    Liebe Grüße

    Hanna

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