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  1. Avatar von Simpleness2
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Ich finde, es wird sehr viel mit der Angst gearbeitet und der Patient wird dadurch sehr verunsichert.

    Wir empfehlen ihnen aus Sicherheitsgründen dies oder das, so sind sie auf der sicheren Seite...

    So läuft es doch, oder hat jemand hier eine andere Empfehlung erhalten?

    Ich nenne dies Angst schüren.

    Was anderes ist es, wenn eindeutig der Krebs nicht völlig entfernt werden konnte.
    Ich möchte Dir sagen, dass ich Dich verstehen kann.

    Ich bin Gott sei Dank keine Betroffene aber ich habe mir auch schon ab und an Gedanken darüber gemacht wie ich im Fall der Fälle vorgehen würde. Für mich wäre es wichtig, dass ich mitentscheiden kann. Ich würde mir auch nicht einfach ein, in den Augen der Ärzte, bewährtes Behandlungskonzept aufdrücken lassen welches ich ohne Widerspruch zu durchlaufen habe. Nachdem ich mich ausreichend gut informiert habe würde ich letztlich auf mein Bauchgefühl/Körperwahrnehmung hören, ob das Vorgeschlagene so für mich stimmt. Das sollte respektiert werden.
    Ich wäre bereit die Verantwortung dafür zu übernehmen und das Risiko zu tragen, falls es schief geht.

    Alles Gute für Dich

    Simpleness


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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Darf ich hier mal folgendes empfehlen? Leitlinienwatch | Das Transparenzportal für medizinische Behandlungsleitlinien. Dort sind alle Leitlinien aufgeführt und es gibt eine unabhängige Untersuchung aller Leitlinien. Wenn ihr nach Mammakarzinom sucht, dann findet ihr dort die Bewertung für diese Krebsart. Und übrigens diese Leitlinie für Mammakarzinom ist gut bewertet.

    Schönen Abend noch

    Ich hoffe, ich darf diese Adresse so eingeben, sonst bitte durch die Moderatorin löschen.

  3. gesperrt
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Ich würde mir auch nicht einfach ein, in den Augen der Ärzte, bewährtes Behandlungskonzept aufdrücken lassen welches ich ohne Widerspruch zu durchlaufen habe. Nachdem ich mich ausreichend gut informiert habe würde ich letztlich auf mein Bauchgefühl/Körperwahrnehmung hören, ob das Vorgeschlagene so für mich stimmt.
    Was sollte Dir an einem bewährten, bei Zweifeln via Zweit/Drittmeinung bestätigten Behandlungskonzept sinnvollerweise widerstreben?
    Dein Bauchgefühl hat weder Medizin studiert, noch als Ärztin gearbeitet...

    Das Problem hierbei:
    Das sollte respektiert werden.
    ist schlicht und ergreifend, daß bei „schlechtem Ergebnis“ des Patientenwunsches das hier
    Ich wäre bereit die Verantwortung dafür zu übernehmen und das Risiko zu tragen, falls es schief geht.
    selten noch wahr ist.
    Dann heißt es „Da hätte man mich doch vor bewahren müssen!“

  4. Avatar von Simpleness2
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Was sollte Dir an einem bewährten, bei Zweifeln via Zweit/Drittmeinung bestätigten Behandlungskonzept sinnvollerweise widerstreben?
    Es muss nicht meine Wahrheit sein d.h. es kann sein das es gefühlt nicht für mich passt.

    Dein Bauchgefühl hat weder Medizin studiert, noch als Ärztin gearbeitet...
    Das stimmt. Und dennoch gibt es da etwas was ich als innere (Körper) Weisheit bezeichnen würde. Hört sich abgehoben an - ist es aber nicht.
    Wenn der Körper mir, trotz umfangreicher Info und logischer Argumente, ein Nein signalisiert, dann vertraue ich diesen Signalen mehr als jedem Arzt.
    Gehört wohl in die Rubrik unpopuläre Meinungen.


    Das Problem hierbei:

    ist schlicht und ergreifend, daß bei „schlechtem Ergebnis“ des Patientenwunsches das hier

    selten noch wahr ist.
    Dann heißt es „Da hätte man mich doch vor bewahren müssen!“
    Ich sagte bereits, ich würde die Verantwortung dafür übernehmen. Und ich hätte kein Problem damit dies zur Absicherung der Ärzte, falls gewünscht, auch zu unterschreiben.

  5. Avatar von charly798
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen

    Wenn der Körper mir, trotz umfangreicher Info und logischer Argumente, ein Nein signalisiert, dann vertraue ich diesen Signalen mehr als jedem Arzt.
    Gehört wohl in die Rubrik unpopuläre Meinungen.

    Ich sagte bereits, ich würde die Verantwortung dafür übernehmen. Und ich hätte kein Problem damit dies zur Absicherung der Ärzte, falls gewünscht, auch zu unterschreiben.

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen

    Ich bin Gott sei Dank keine Betroffene
    .
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.


  6. Registriert seit
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Nochmal allgemein zu diesem mittlerweile ja schon ideologisch aufgeladenen Thema Chemo. Mein Onkologe hat alles an Tests etc ausgereizt, was es gibt um eine Chemo zu umgehen. Er gibt sie nicht leichtfertig. Letztendlich überließ er die Entscheidung mir und er ist alles andere als ein Angst oder Panikmacher.
    Ob Chemo ja oder nein hängt von so vielen Faktoren ab - Tumortyp, Grading, Teilungsfaktor etc. Und es gibt auch nicht die ‚eine Chemo‘. Die Therapien sind so vielfältig wie die Krebsarten. Und Mikrometastasen kann man leider mit keinem bildgebenden Verfahren abbilden. Da hilft kein CT, kein Mammo, kein MRT.
    Pharma/Schulmedizin ist ein Riesen Business und das sind Wunderheiler etc aber genauso. Jeder soll das für sich entscheiden. Ich bin sehr offen für alternative Heilmethoden, wenn es zB um meine Sinusitis geht. Aber es gibt nun einmal Krankheiten, da will ich die Schulmedizin und die aktuelle Forschung nutzen, um weiterzuleben.

  7. Avatar von Spadina
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Krankenkassen zahlen wenn der Arzt eine Indikation für eine Vollnarkose vorgibt. Das ist sein Ermessenspielraum. Da braucht es keine Extra-Genehmigung für. Allenfalls einen Zahnarzt mit angeschlossener Anästhesie.
    Und ob das Medikament oder der Stress einen Anfall auslöst, dafür ist ein Neurologe zuständig.
    Und genau das ist nicht der Fall. Die Krankenkasse gibt mir auch keine schriftliche Zusicherung, dass sie zahlt. Sie behauptet es nur. Weil eben dieses Vorgehen in keinem Katalog aufgeführt ist.....


    Und ich habe das jetzt einige Male hinter mir. Trotz Indikation für eine Vollnarkose zahlt sie nicht, weshalb man mir sogar meine Krankenakte zeigte, dass in der Vergangenheit die Klinik eben draufgezahlt hat und in der Zukunft dies eben nicht mehr tut. Vorkasse, von mir natürlich, bar und cash, sonst keine OP.

    Es ist immer wieder ein Schlag ins. Gesicht, wenn hier die Neunmalklugen behaupten, doch. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

    Und ein Neurologe weiß auch nicht, warum ich Lokalanästhetika nicht vertrage (und auch andere Medikamente nicht). Seit einer Vergiftung mit Leukämie als Folge vor 30 Jahren ist das so, vorher gab es nie Probleme.

    Und da ich keine Epileptikerin bin, aber als Nebenwirkung von Unverträglichkeit eben auch keine Anti-Epileptiker vertrage, sie lösen, ebenso wie Lokalanästhetika Krämpfe aus, sieht die Sache eben so aus, dass außer dummen Sprüchen da nichts rumkommt. Ich habe Unikliniken hoch und runter, ohne Ergebnis.

    Und Leitlinien: hätten mal 32 Ärzte statt Leitlinien auch mal ihr Hirn benutzt, ihre Intuition, wären mir 5 jämmerliche Jahre meines Lebens erspart geblieben. Alles außerhalb der Norm vom Beschwerdebild her.

    Und als dann endlich mal einer nach Aufsuchen von Professoren quer durch die Republik mal sein Hirn einsetzte, war das schon alles so weit fortgeschritten (kein Krebs), dass ich 9 x dran operiert werden mußte.

    Und ich muß ja Ärztefehler beweisen, jedenfalls war das vor 20 Jahren so, und sie haben alle doch genau nach Leitlinie "versucht" zu diagnostizieren. In Amerika wäre ich eine reiche Frau geworden, durch diesen Pfusch.

    Und noch mal: ich bin nicht durch den Wind, ich fürchte auch keine Krebserkrankung, meine FÄ sagt, das muß im Brustzentrum weiter untersucht werden, dort ist von 5 Zentren der nächste freie Termin am 1. Juli.

    Und bis dahin verreise ich eben, ich habe keine Albträume, ich lebe. Und was immer die genauere Untersuchung ergeben wird... Man wird sehen. Aber eben aus diesen Gründen war einfach die Frage nach jemandem, der auch hat keine Biopsie machen lassen.

    Ich lese hier, ja, ist Jahrzehnte her. Alle anderen ereifern sich mächtig.

    Meine Frage wird also keine weiteren Antworten auf mein gestelltes Thema bekommen, wie es aussieht.

    Ist auch gut. Ich werde sehen. Gelassen.....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.


  8. Registriert seit
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Spadina, schade, dass du so angepisst reagierst

    Ich wünsche dir, dass alles gut ist.

    @All - bevor man jetzt die Sinnhaftigkeiten von Chemotherapien und Leitlinien etc. diskutiert: Es ist in keiner Weise sicher, dass Spadina ein Mammakarzinom hat. Das kann auch was ganz anderes sein. Und weil es gutartig und vielleicht sogar schnell behandelbar sein kann, dachte ich daran nicht bis 1.7. zu warten bis man vielleicht sogar Entwarnung bekommt.

    Nur fürs Protokoll

  9. Avatar von Sandra71
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    @All - bevor man jetzt die Sinnhaftigkeiten von Chemotherapien und Leitlinien etc. diskutiert: Es ist in keiner Weise sicher, dass Spadina ein Mammakarzinom hat.
    Wenn ich mich recht erinnere, hat das hier auch niemand behauptet.

  10. Avatar von Spadina
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    AW: Jemand ohne Biopsie gleich operiert worden?

    So. Heute hatte ich einen Termin in einem Brustzentrum.

    Seit dem 17. 5. ist ja eine Weile vergangen. Und ich bin glücklich, dass ich nicht holter die polter irgendwo in die Mangel genommen wurde.

    Ich war in dieser Zeit sehr aktiv.

    Habe Blutegel angesetzt. Habe Tee nach Maria Treben getrunken. Ich habe Homöopathie genommen und habe mich nach dem Buch "Heilung aus dem Nichts" behandelt.

    Im Brustzentrum habe ich eine 3 D Mammographie selbst bezahlt, dazu Ultraschall.

    Von einem Knoten war nicht s mehr zu sehen.

    Glückwunsch, mit ihren Brüsten ist alles in Ordnung.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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