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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Kontaktier mal den Krebsinformationsdienst,die erklären dir super die Zusammenhänge, die sind sehr freundlich und nehmen sich auch Zeit.Ich hab auch einmal angerufen wegen der Chemo und die Erklärung hat mir sehr geholfen.
    LG Pixie62

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    moin zusammen,

    das ist eine Frage, die ich mir auch gestellt hatte. Red mit dem Arzt darüber - ich habe damals eine Erklärung bekommen, die mich überzeugt hat. Ich hab sie inzwischen nur Vergessen :-( - es hatte aber damit zu tun, dass mit jeder Therapieform die Wahrscheinlichkeit, wieder zu erkranken niedriger wurde (glaube ich). Ich habe mich damals entschieden, jedes % mitzunehmen, um mir hinterher keine Vorwürfe zu machen.
    Gruß aus dem Norden vom Nordhuhn

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Ich hatte ja einen anderen Krebs (Lymphdrüsenkrebs) und war in einer Studie, die genau dies testete. Ich war in dem Studienarm "ohne Bestrahlung". Mein Arzt hat sich dies aber nicht getraut, da auch ein KnochenBefall vorlag. Also wurde ich doch bestrahlt (Ich durfte/ sollte dies entscheiden), aber nur in einem kleinen Feld. Früher wurde der ganze Brustkorb bestrahlt und es gab haufenweise Sekundärtumore, Lungen und Herzschädigungen.

    Wie alt bist du?
    Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!

    Voltaire

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Danke, mach ich auf jeden Fall!
    Beim Krebsinformationsdienst anrufen!!!
    Geändert von Ichbins66 (16.02.2019 um 01:43 Uhr) Grund: Oh

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Hallo Tirza,
    Ich bin 52 und in der Menopause

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Mich hat die Bestrahlung ziemlich fertig gemacht. Ich bin in ein echtes Fatigue gerutscht. Die jetzt nach 5 Jahren aber quasi weg ist.
    Andererseits war ich bei der Diagnose erst 38 Jahre und hatte 2 kleine Kinder- ich wollte den Krebs loswerden.
    Klar, die Angst vor anderen Krebsarten ist da, aber ich versuche regelmäßig zu den Vorsorgen zu gehen.
    Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!

    Voltaire

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Liebe ichbins66,
    ich verstehe Deine Skepsis gut, ich bin damit auch durch meine Behandlungen gegangen. Jeden Schritt machte ich GANZ und in meinem Tempo.

    Das hatte zur Folge, dass ich mich manchmal schon fast verrückt fühlte, weil ich soviel nachdachte. Unsere Kolleginnen hier haben mit durch ihr lesen und schreiben in meinem und anderen Strängen sehr geholfen. Und ich habe alle alle alle ernstzunehmenden Quellen genutzt und gefragt, bis ich mich entscheiden konnte.

    Ich fand die Bestrahlung heimtückisch, weil sie mich schleichend, aber ungeheurer nachhaltig geschwächt hat. Aber ich habe 2 Töchter, die ich allein groß ziehe, da kam für mich nur in Frage ALLE Optionen wahrzunehmen.

    Guten Weg wünsche ich Dir!

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Hallo ichbins66,
    mich hat Deine Frage ja SEHR beschäftigt, deshalb frage ich mal neugierig nach, wie Du Dich denn entschieden hast ?
    Und vor allem: wie geht es Dir?

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    AW: Strahlentherapie abbrechen?

    Hallo liebe Kathamarie,

    zunächst mal allerherzlichsten Dank für deine Nachfrage :-)

    Ich habe jetzt nicht nochmal nachgelesen, an welchem Punkt ich damals war,als ich mich hilfesuchend an das Forum wandte. Bitte sieh mir das nach!

    Die abschließende Boostbestrahlung nicht mehr geschafft.
    War bis zum Schluss hin- und hergerissen.
    Als ich gegen Ende weinend vor dem Personal stand und darum bat nur jeden 2. Tag kommen zu dürfen reagierten Sie nicht.
    Ich hatte solche Angst dass meine Brustkrebs ganz kaputtgestrahlt wird, dass ich froh war die Bestrahlungen bis zum boosten durchzuhalten.
    Ich hatte Angst, dass die, von mir ganz subjektiv als schlimm empfundenen sichtbaren Haut- spürbaren tiefereb Gewebeschäden, zu schlimm würden.
    Gegen Ende "musste" ich ein, zwei Mal einen Tag aussetzen, weil ich eseinfach nicht geschafft habe hinzufahren.
    Da ja z.B. an den Wochenenden eh ausgesetzt wurde, hatte ich für mich damals entschieden, dass das besser sei als abbrechen, wenn ich mal einen Tag, wegen zu großer Angst, nicht hinfahren.

    Wenn ich "gekonnt" hätte, hätte ich auch den Boot noch mitgenommen!
    Ich weiß heute aber, dass ich eher vor der Entscheidung stand aber praktisch wohl vor der Entscheidung stand "einfach" abzubrechen oder wenigstens bis zumBeginn der Boostbehandlung durchzuziehen.
    Auch im Gespräch konnte der wirklich nette und kompetente Radiologe mich nicht vom Nutzen im Verhältnis zum weiteren örtlichen Schaden überzeugen.
    Auch meine eigene Recherche (als Krankenschwester sicher nicht die unbedarfteste und schlechteste) hinterließ einen m.E. berechtigten Zweifel.

    Natürlich gibt es immerwieder Momente in denen ich mir wünsche den Boost noch mitgenommen zu haben, aber ich weiß inzwischen sicher, dass ich es nicht konnte. Der mir damals mögliche Austausch hier und mit den 1 bis 2 Menschen die mir dafür nahe genug standen und trotzdem recht "objektiv" zuhören und "berieten" hat mir geholfen die Bestrahlung überhaupt so lange durchzuhalten.
    Am Ende war es für MICH jedesmal ein Kampf und erforderte all meine Kraft wieder hin zu fahren.
    Geschafft habe ich es auch nur soweit, weil eine! der Mitarbeiterinnen dort sehr nett und empathisch war und ich solche Angst vor einem Rezediv hatte.

    Ich hätte mir grundsätzlich mehr Verständnis für meine ganz individuellen Ängste gewünscht und wer weiß, vielleicht hätte ich dann die Bestrahlung wie verordnet, bis zum Ende durchziehen können...

    Aber letztendlich war ich es, die die Kraft nicht aufbrachte, obwohl ich es wollte und mit keinem wirklichen guten Gefühl "abbrach".

    Deshalb habe ich in dieser Sache mit mir Frieden geschlossen, ich habe durchgehalten solange ich die Kraft hatte.

    Wie geht es DIR?

    Von Herzen liebe Grüße
    Birgit

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