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  1. Avatar von Tirza
    Registriert seit
    02.01.2006
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    AW: Angst vor Metastasen

    Liebe Michpacc, willst du nicht vielleicht die Klinik wechseln, wenn du dich so unwohl fühlst? Ich habe das nach einer schwerwiegenden Komplikation gemacht. Das Vertrauensverhältnis war gestört. Im dem anderen Krankenhaus habe ich mich gleich viel sicherer und wohler gefühlt.
    Einige Symptome die du beschrieben hast, hatte ich auch. Bei mir waren es die Nebenwirkungen vom Cortison. Erhöhte
    Temperatur hatte ich auch, da hat man mich gleich vorsorglich aufgenommen. Fieber könnte echt gefährlich werden. Ich habe wegen der Kinder (2 und 5 Jahre) bei jeder Chemo auch ein Antibiotikum gehabt.

    Dein Kind wollten sie sicher aus der Situation herausnehmen, weil du aufgeregt warst. Das spüren auch die Kleinen. Und man kann offener reden ohne Kinderohren.
    Wir haben Wert darauf gelegt, dass keiner das K*Wort sagt, denn wenn die Kinder erklären, dass ihre Mutter Krebs hat, die Menschen sagen: Krebs? Dann stirbt sie.
    Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!

    Voltaire


  2. Registriert seit
    20.07.2010
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    5.808

    AW: Angst vor Metastasen

    Ein dokumentierter Allergischer Schock ist selbstverständlich eine Kontraindikation.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer bekannten und aufgetretenen Allergie der Allergieauslöser weiter eingesetzt wird.

    Ich habe auch das Gefühl, @Michpacc, du reagierst mit sehr sehr starken Nebenwirkungen. Das ist aber was anderes als "Allergie".

    Beispiel aus dem Alltag: Eine Laktoseintoleranz ist keine Allergie. Eine Erdnussunverträglichkeit meist schon.
    Oder: Es gibt Menschen, die auf Aspirin stark allergisch reagieren. Denen kann und darf man selbstverständlich kein Aspirin geben. Egal aufgrund welcher Indikation.
    Dann gibt es Menschen, die Aspirin so schlecht vertragen, dass sie davon massive Magenprobleme bekommen. Die tatsächlich zu Gastritis führen können. Das ist keine Allergie. Das ist eine (bekannte) Nebenwirkung.

    Hier wäre es Abwägungssache. Allein wegen Kopfweh würde in dem Falle sicher niemand Aspirin nehmen. Da wäre der Nutzen gegenüber der im Einzelfall zu erwartenden Nebenwirkung viel zu gering. Und es gäbe probate Alternativen ohne diese Problematik.

    Aspirin hat aber (hier fängt das Beispiel wie so oft, leider zu hinken an ) durchaus andere Vorteile, die man sich vielleicht zu nutze machen möchte. Blutverdünnung z. B. (wie gesagt, hinkt!) Wenn man also sorgfältig abwägen würde, dass dieser Nutzen auch den zu erwartenden Schaden überwiegt, dann könnte man mit "Magenschutz" oder so arbeiten.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Schaden-Nutzen Abwägung in der Onkologie noch wesentlich gravierender ist. Zu sein hat.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir "Herr Doktor" was gibt, um dir zu schaden. Vielleicht hat auch "Herr Doktor" nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und nicht zwischen Mango oder Mandarine.


    Ich wünsche dir, du findest deinen Weg

    Was mich echt geschockt hat, ist dass du andeutest (?) man habe mal dein Kind entführt? Und das jetzt bei der Ärztin befürchtest?
    Nicht oder? Das habe ich falsch verstanden?

    Sollte das aber tatsächlich ein Gedanke sein, den du hast, dann wechsle. Wechsle sofort. Denn dann ist das Vertrauensverhältnis in einer Art zerstört, dass es einem Wunder gleich käme, wenn du von der Kunst dort profitieren könntest.


  3. Registriert seit
    25.07.2019
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    91

    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo ihr lieben,
    ich komm gerade vom KH.
    Ihr wisst ja das ich eine alternative Lösung haben wollte zu Paclitaxel,da ich dies nicht vertrage.

    Nun der Plan sieht nun so aus daß ich Mittwoch weiterhin caboplatin bekomme und docetaxel.
    Das Docetaxel,ist ein Abkömmling von Paclitaxel.
    Ich hoffe es geht gut.
    Und muss mich zusätzlich jetzt spritzen,ein Tag nach der chemo.denke das ist die Neulasterspritze.
    Und ich hab drei Wochen Pause. Muss einmal die Woche zur Hausärztin, Blutwerte kontrollieren lassen.
    Hoffe wirklich es geht gut.
    Temperatur hab ich seit Samstag nicht mehr.
    Heute war auch wieder eine andere Ärztin da .
    Und ich habe gehört das meine Oberärztin ordentlich einen auf den deckel bekommen hat..

    Lasst es euch gut gehen.


  4. Registriert seit
    25.07.2019
    Beiträge
    91

    AW: Angst vor Metastasen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ein dokumentierter Allergischer Schock ist selbstverständlich eine Kontraindikation.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer bekannten und aufgetretenen Allergie der Allergieauslöser weiter eingesetzt wird.

    Ich habe auch das Gefühl, @Michpacc, du reagierst mit sehr sehr starken Nebenwirkungen. Das ist aber was anderes als "Allergie".

    Beispiel aus dem Alltag: Eine Laktoseintoleranz ist keine Allergie. Eine Erdnussunverträglichkeit meist schon.
    Oder: Es gibt Menschen, die auf Aspirin stark allergisch reagieren. Denen kann und darf man selbstverständlich kein Aspirin geben. Egal aufgrund welcher Indikation.
    Dann gibt es Menschen, die Aspirin so schlecht vertragen, dass sie davon massive Magenprobleme bekommen. Die tatsächlich zu Gastritis führen können. Das ist keine Allergie. Das ist eine (bekannte) Nebenwirkung.

    Hier wäre es Abwägungssache. Allein wegen Kopfweh würde in dem Falle sicher niemand Aspirin nehmen. Da wäre der Nutzen gegenüber der im Einzelfall zu erwartenden Nebenwirkung viel zu gering. Und es gäbe probate Alternativen ohne diese Problematik.

    Aspirin hat aber (hier fängt das Beispiel wie so oft, leider zu hinken an ) durchaus andere Vorteile, die man sich vielleicht zu nutze machen möchte. Blutverdünnung z. B. (wie gesagt, hinkt!) Wenn man also sorgfältig abwägen würde, dass dieser Nutzen auch den zu erwartenden Schaden überwiegt, dann könnte man mit "Magenschutz" oder so arbeiten.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Schaden-Nutzen Abwägung in der Onkologie noch wesentlich gravierender ist. Zu sein hat.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir "Herr Doktor" was gibt, um dir zu schaden. Vielleicht hat auch "Herr Doktor" nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und nicht zwischen Mango oder Mandarine.


    Ich wünsche dir, du findest deinen Weg

    Was mich echt geschockt hat, ist dass du andeutest (?) man habe mal dein Kind entführt? Und das jetzt bei der Ärztin befürchtest?
    Nicht oder? Das habe ich falsch verstanden?

    Sollte das aber tatsächlich ein Gedanke sein, den du hast, dann wechsle. Wechsle sofort. Denn dann ist das Vertrauensverhältnis in einer Art zerstört, dass es einem Wunder gleich käme, wenn du von der Kunst dort profitieren könntest.

    Hallo.
    Ich weiss schon was der Unterschied zwischen Allergie oder Nebenwirkungen ist .
    Ich habe allergisch darauf reagiert,haben die Ärzte nach biegen und ewig nachfragen bestätigt.
    Deshalb habe ich ja so darum gekämpft eine alternative Lösung zu bekommen. Es war nicht einfach,aber ich hoffe mir hilft die Lösung jetzt.

    Deshalb hat meine Oberärztin jetzt einen auf den deckel bekommen,weil sie sich nicht darum gekümmert hat,obwohl wir wochenlang darum gebeten haben. Und immer wurden wir von Assistenzärzte abgewimmelt.


  5. Registriert seit
    25.07.2019
    Beiträge
    91

    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo.
    Hab mich lange nicht gemeldet. Morgen ist der Termin bei der humangenetik.ich hin echt neugierig.

    Es ist jetzt auch schon fast zehn Wochen her wo das letzte Ultraschall war. Kann man auf ein Ultraschall bestehen?mein nächster Termin ist erst am 18.12. ich finde das sehr lang.
    Am Mittwoch bekomm ich meine zweite Behandlung mit docetaxel und Neulastarspritze..das Zeug hat es in sich.

    Wie geht's euch so
    Lg

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