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  1. Avatar von Tirza
    Registriert seit
    02.01.2006
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    AW: Angst vor Metastasen

    Liebe Michpacc, willst du nicht vielleicht die Klinik wechseln, wenn du dich so unwohl fühlst? Ich habe das nach einer schwerwiegenden Komplikation gemacht. Das Vertrauensverhältnis war gestört. Im dem anderen Krankenhaus habe ich mich gleich viel sicherer und wohler gefühlt.
    Einige Symptome die du beschrieben hast, hatte ich auch. Bei mir waren es die Nebenwirkungen vom Cortison. Erhöhte
    Temperatur hatte ich auch, da hat man mich gleich vorsorglich aufgenommen. Fieber könnte echt gefährlich werden. Ich habe wegen der Kinder (2 und 5 Jahre) bei jeder Chemo auch ein Antibiotikum gehabt.

    Dein Kind wollten sie sicher aus der Situation herausnehmen, weil du aufgeregt warst. Das spüren auch die Kleinen. Und man kann offener reden ohne Kinderohren.
    Wir haben Wert darauf gelegt, dass keiner das K*Wort sagt, denn wenn die Kinder erklären, dass ihre Mutter Krebs hat, die Menschen sagen: Krebs? Dann stirbt sie.
    Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!

    Voltaire


  2. Registriert seit
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    AW: Angst vor Metastasen

    Ein dokumentierter Allergischer Schock ist selbstverständlich eine Kontraindikation.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer bekannten und aufgetretenen Allergie der Allergieauslöser weiter eingesetzt wird.

    Ich habe auch das Gefühl, @Michpacc, du reagierst mit sehr sehr starken Nebenwirkungen. Das ist aber was anderes als "Allergie".

    Beispiel aus dem Alltag: Eine Laktoseintoleranz ist keine Allergie. Eine Erdnussunverträglichkeit meist schon.
    Oder: Es gibt Menschen, die auf Aspirin stark allergisch reagieren. Denen kann und darf man selbstverständlich kein Aspirin geben. Egal aufgrund welcher Indikation.
    Dann gibt es Menschen, die Aspirin so schlecht vertragen, dass sie davon massive Magenprobleme bekommen. Die tatsächlich zu Gastritis führen können. Das ist keine Allergie. Das ist eine (bekannte) Nebenwirkung.

    Hier wäre es Abwägungssache. Allein wegen Kopfweh würde in dem Falle sicher niemand Aspirin nehmen. Da wäre der Nutzen gegenüber der im Einzelfall zu erwartenden Nebenwirkung viel zu gering. Und es gäbe probate Alternativen ohne diese Problematik.

    Aspirin hat aber (hier fängt das Beispiel wie so oft, leider zu hinken an ) durchaus andere Vorteile, die man sich vielleicht zu nutze machen möchte. Blutverdünnung z. B. (wie gesagt, hinkt!) Wenn man also sorgfältig abwägen würde, dass dieser Nutzen auch den zu erwartenden Schaden überwiegt, dann könnte man mit "Magenschutz" oder so arbeiten.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Schaden-Nutzen Abwägung in der Onkologie noch wesentlich gravierender ist. Zu sein hat.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir "Herr Doktor" was gibt, um dir zu schaden. Vielleicht hat auch "Herr Doktor" nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und nicht zwischen Mango oder Mandarine.


    Ich wünsche dir, du findest deinen Weg

    Was mich echt geschockt hat, ist dass du andeutest (?) man habe mal dein Kind entführt? Und das jetzt bei der Ärztin befürchtest?
    Nicht oder? Das habe ich falsch verstanden?

    Sollte das aber tatsächlich ein Gedanke sein, den du hast, dann wechsle. Wechsle sofort. Denn dann ist das Vertrauensverhältnis in einer Art zerstört, dass es einem Wunder gleich käme, wenn du von der Kunst dort profitieren könntest.


  3. Registriert seit
    25.07.2019
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    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo ihr lieben,
    ich komm gerade vom KH.
    Ihr wisst ja das ich eine alternative Lösung haben wollte zu Paclitaxel,da ich dies nicht vertrage.

    Nun der Plan sieht nun so aus daß ich Mittwoch weiterhin caboplatin bekomme und docetaxel.
    Das Docetaxel,ist ein Abkömmling von Paclitaxel.
    Ich hoffe es geht gut.
    Und muss mich zusätzlich jetzt spritzen,ein Tag nach der chemo.denke das ist die Neulasterspritze.
    Und ich hab drei Wochen Pause. Muss einmal die Woche zur Hausärztin, Blutwerte kontrollieren lassen.
    Hoffe wirklich es geht gut.
    Temperatur hab ich seit Samstag nicht mehr.
    Heute war auch wieder eine andere Ärztin da .
    Und ich habe gehört das meine Oberärztin ordentlich einen auf den deckel bekommen hat..

    Lasst es euch gut gehen.


  4. Registriert seit
    25.07.2019
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    94

    AW: Angst vor Metastasen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ein dokumentierter Allergischer Schock ist selbstverständlich eine Kontraindikation.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer bekannten und aufgetretenen Allergie der Allergieauslöser weiter eingesetzt wird.

    Ich habe auch das Gefühl, @Michpacc, du reagierst mit sehr sehr starken Nebenwirkungen. Das ist aber was anderes als "Allergie".

    Beispiel aus dem Alltag: Eine Laktoseintoleranz ist keine Allergie. Eine Erdnussunverträglichkeit meist schon.
    Oder: Es gibt Menschen, die auf Aspirin stark allergisch reagieren. Denen kann und darf man selbstverständlich kein Aspirin geben. Egal aufgrund welcher Indikation.
    Dann gibt es Menschen, die Aspirin so schlecht vertragen, dass sie davon massive Magenprobleme bekommen. Die tatsächlich zu Gastritis führen können. Das ist keine Allergie. Das ist eine (bekannte) Nebenwirkung.

    Hier wäre es Abwägungssache. Allein wegen Kopfweh würde in dem Falle sicher niemand Aspirin nehmen. Da wäre der Nutzen gegenüber der im Einzelfall zu erwartenden Nebenwirkung viel zu gering. Und es gäbe probate Alternativen ohne diese Problematik.

    Aspirin hat aber (hier fängt das Beispiel wie so oft, leider zu hinken an ) durchaus andere Vorteile, die man sich vielleicht zu nutze machen möchte. Blutverdünnung z. B. (wie gesagt, hinkt!) Wenn man also sorgfältig abwägen würde, dass dieser Nutzen auch den zu erwartenden Schaden überwiegt, dann könnte man mit "Magenschutz" oder so arbeiten.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Schaden-Nutzen Abwägung in der Onkologie noch wesentlich gravierender ist. Zu sein hat.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir "Herr Doktor" was gibt, um dir zu schaden. Vielleicht hat auch "Herr Doktor" nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und nicht zwischen Mango oder Mandarine.


    Ich wünsche dir, du findest deinen Weg

    Was mich echt geschockt hat, ist dass du andeutest (?) man habe mal dein Kind entführt? Und das jetzt bei der Ärztin befürchtest?
    Nicht oder? Das habe ich falsch verstanden?

    Sollte das aber tatsächlich ein Gedanke sein, den du hast, dann wechsle. Wechsle sofort. Denn dann ist das Vertrauensverhältnis in einer Art zerstört, dass es einem Wunder gleich käme, wenn du von der Kunst dort profitieren könntest.

    Hallo.
    Ich weiss schon was der Unterschied zwischen Allergie oder Nebenwirkungen ist .
    Ich habe allergisch darauf reagiert,haben die Ärzte nach biegen und ewig nachfragen bestätigt.
    Deshalb habe ich ja so darum gekämpft eine alternative Lösung zu bekommen. Es war nicht einfach,aber ich hoffe mir hilft die Lösung jetzt.

    Deshalb hat meine Oberärztin jetzt einen auf den deckel bekommen,weil sie sich nicht darum gekümmert hat,obwohl wir wochenlang darum gebeten haben. Und immer wurden wir von Assistenzärzte abgewimmelt.


  5. Registriert seit
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    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo.
    Hab mich lange nicht gemeldet. Morgen ist der Termin bei der humangenetik.ich hin echt neugierig.

    Es ist jetzt auch schon fast zehn Wochen her wo das letzte Ultraschall war. Kann man auf ein Ultraschall bestehen?mein nächster Termin ist erst am 18.12. ich finde das sehr lang.
    Am Mittwoch bekomm ich meine zweite Behandlung mit docetaxel und Neulastarspritze..das Zeug hat es in sich.

    Wie geht's euch so
    Lg


  6. Registriert seit
    15.05.2016
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    1.318

    AW: Angst vor Metastasen

    Huhu! Wie geht es dir denn? Nachfragen kannst du ja wegen Ultraschall. Mir wollte man zum Abschluss keine CT mehr machen, da habe ich aber so lange genervt bis das passiert ist. Einfach um noch mal Ruhe zu finden im Kopf diesbezüglich.
    Drücke die Daumen für Mittwoch. LG


  7. Registriert seit
    25.07.2019
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    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo Jule.
    Das Ergebnis von der Humangenetik ist da.
    Da steht ...kein Nachweis einer BRCA1/2 Keimbahnmutation bzw. Erblichlichen Variante in den weiteren HBOC assoziierten Geben.

    Klingt doch gut.
    Mir geht's den Umständen entsprechend gut.
    Soweit ich es auch verstanden habe..wird nur eine kleine OP gemacht...laut den Arzt dort. Was das auch immer alles heisst.
    Lg


  8. Registriert seit
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    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo,
    Bin mit unsicher ob das noch einer ließt.
    Mittlerweile bin ich wieder zuhause.hab die Chemo hinter mich gebracht und habe auch schon die OP hinter mir.
    Nun hab ich noch am Donnerstag ein Termin zur Befundbesprechung. Laut Ärztin soll ich noch Bestrahlung bekomm. Egal ob noch Krebszellen da sind oder nicht.soll wohl Standart sein.ich hin davon nicht so begeistert. Auch weil ich Angst davor hab.

    Lasst Mal was von euch hören.


  9. Registriert seit
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    AW: Angst vor Metastasen

    Zitat Zitat von Michpacc82 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Bin mit unsicher ob das noch einer ließt.
    Mittlerweile bin ich wieder zuhause.hab die Chemo hinter mich gebracht und habe auch schon die OP hinter mir.
    Nun hab ich noch am Donnerstag ein Termin zur Befundbesprechung. Laut Ärztin soll ich noch Bestrahlung bekomm. Egal ob noch Krebszellen da sind oder nicht.soll wohl Standart sein.ich hin davon nicht so begeistert. Auch weil ich Angst davor hab.

    Lasst Mal was von euch hören.
    ja Hi

    Wie geht es dir denn? Hast du dich wohler gefühlt bei den Weißkitteln?

    Erzähl, wie ist es euch ergangen?

    Die Abfolge Chemo-OP-Strahlentherapie ist wirklich Standard.

    Du brauchst vor dem Bestrahlen keine Angst haben! Das krasseste hast du wirklich schon hinter dir.

    Hier im Forum gibt es viele Tipps und Infos wie es anderen erging beim bestrahlen. Es ist nervig von der Orga her, aber sonst kein Vergleich mit den Mühen der Chemo!



  10. Registriert seit
    25.07.2019
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    94

    AW: Angst vor Metastasen

    Hallo,ja ich wollte so schnell wie möglich wieder heim.
    Eigentlich wollte die eine Ärztin weiter Chemo machen weil der Tumor ihr noch nicht klein genug war. 4cm war er da. Ich sagte ihr das ich keine Chemo mehr schaffe,körperlich und seelisch nicht mehr..ich wollte die OP. Die ging länger als gedacht.drei Stunden lang. Die Narbe ist wirklich sehr gross. Heilt aber gut,denke ich.
    Ich hab vor der Bestrahlung Angst,wegen Verbrennungen,enge Gefühl auf dem Bestrahlungsgeraet..
    Und dann das fast jeden tag.puhh...stell ich mir echt stressig vor.
    Erhole mich ja immer noch von der OP.
    Letzte Chemo ist sechs Wochen her jetzt.
    Um das alles zu verarbeiten Brauch ich wirklich langsam ein Arzt fürs herz...

    Wie ist es denn wenn man Bestrahlung bekommt?

    Ich brauche in der Sonne keine fünf Minuten stehn und hab fetten Sonnenbrand.
    Lg

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