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  1. Registriert seit
    22.02.2018
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    AW: Total-OP und familiäre BK-Vorbelastung

    Hallo, Ihr Lieben,

    inzwischen habe ich die OP hinter mir und bin sehr glücklich.
    Gestern hielt ich auch endlich den Histologiebefund in Händen. Es ist alles (die zwei Eierstöcke, GM und GM-Hals) soweit gutartig bzw. nicht behandlungsbedürftig und in der OP hatte man alles restlos herausschneiden können. Also, wenn ich gekonnt hätte, hätte ich am liebsten einen Purzelbaum geschlagen.
    Der Bauchschnitt beginnt bei mir 3-4cm oberhalb des Nabels, wurde mit selbstauflösenden Fäden vernäht und heilt recht gut ab. Ich werde ganz bestimmt nie wieder Homöopathie belächeln...von einem befreundeten Apotheker habe ich Arnica D12, Hypericum D12 und Schüssler Salze No. 3 bekommen, mit dem Hinweis, ich soll damit schon einige Tage vor der OP anfangen. Am Tag der OP bin ich abends bereits vor der Türe gewesen. Eine Schwester sagte mir ganz direkt, in all ihren Dienstjahren hätte sie noch niemanden gesehen, der sich nach dieser OP derart schnell erholt hat. Sechs Tage danach wurde ich entlassen.

    Ja, alles hätte so gut sein können, denn niemand hat daran geglaubt, daß ich ohne Behandlung aus dem ganzen herauskomme. Zwei Tage später gab es einen neuen Erkrankungsfall in der Familie, meine Oma mit 88 Jahren. Bei dieser Geschichte brauche ich Hilfe, ich weiß aber noch nicht, wo ich es am besten schildern soll, "Forum für Angehörige", "Krebsforum" oder "Reine Familiensache"? Es ist alles irgendwie miteinander verquickt.


  2. Registriert seit
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    AW: Total-OP und familiäre BK-Vorbelastung

    Hallo Mozartstrasse,

    schön dass es hinter dir liegt und alles o.B. ! Ich hatte ähnliche / gleiche Bauch OP, und auch sehr schnell erholt, ich glaube die Op's sind heute mitunter erstklassig. Aber deine Gloobulis haben sich das übrige getan :)

    für deine Oma, findet sich sicher ein Platz hier.

  3. Avatar von Penny62
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    AW: Total-OP und familiäre BK-Vorbelastung

    Schön das die OP jetzt hinter dir liegt. Ich wünsche dir alles Gute und schnelle Genesung
    LG Penny62


  4. Registriert seit
    22.02.2018
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    AW: Total-OP und familiäre BK-Vorbelastung

    Danke für Eure Wünsche.
    Es ist mir, wie erwartet, eine HET angeboten worden bzw. hormonelle Unterstützung, um die Auswirkungen der Wechseljahre abzufedern. Ich habe das abgelehnt. Von den Wechseljahren merke ich bis jetzt nicht viel. Mir wird öfters mal heiß, ich schwitze, aber das kann auch das Fieber sein, das ich im Rahmen der Vaskulitis etc. öfter mal habe (zur Zeit sind es zwar nur zwei Gefäße im Schläfenbereich und da, wo der ZVK war, hat es sich mal kurzzeitig entzündet), doch ich habe keine Kopfschmerzen, keine depressiven Verstimmungen, ich bin auch nicht zickiger geworden, sagen meine Mannen, und bisher gibt es auch keine Gewichtszunahmen. Eher das Gegenteil, endlich ist das Gewebswasser im Abgang begriffen. Ich trinke ja auch Brennesseltee-Mix. Bisher bereue ich meine Entscheidung, auf Hormone komplett zu verzichten, absolut nicht.
    Bezüglich der OP und der Genesung gab es die vergangene Woche ein paar Rückschläge, aber ich denke, das ist der Rennerei und der Gedanken um meine Oma geschuldet.

    Ja, hm, da diese nicht gerade kleine OP derart gut verlief (hatte nur ein paarmal Fieber im KH) und man sich dort ebenfalls schon im Vorfeld auf das CSS eingestellt hat mit prophylaktischer Antibiose, trage ich mich jetzt echt mit dem Gedanken, die Brust-OPs machen zu lassen.
    Ich muß ohnehin zeitnah nach München zum MRT, da möchte ich das dann auch in einem Gespräch abseits der reinen Untersuchung ansprechen. Dem entgegen stand ja 2010 die Autoimmunerkrankung, es könnte Reaktionen geben auf diese Eingriffe und Abstoßungsreaktionen auf die Prothesen.
    Nach einem sehr durchwachsenem 2017 habe ich im ersten Quartal diesen Jahres mit viel Prednisolon und Dexa etc. behandelt. Ab April besserte sich mein Allgemeinzustand zusehend und blieb bis zum Zeitpunkt der OP wirklich stabil. Ich konnte auch meine Schmerzmittel reduzieren.

    Ich bin nicht so deppert zu glauben, daß dies so über längere Zeit bleiben wird. Aber immerhin ging es mir (die Auswirkungen des Tumors/Tumore ausgenommen) besser als seit langer Zeit. Die Brust-OPs müssen ja auch nicht sofort sein, nur dann, wenn ich wieder mal längerfristig eine "Remission" habe. Ich denke ja schon lange darüber nach...selbst wenn es zu Abstoßungsreaktionen der Implantate kommen sollte, ich denke, ich würde dann tabula rasa machen und auf meine Brüste verzichten. Es ist eh nicht viel da, kein Holz vor der Hütte, eher so Cup A, ein sehr kleiner B. In bestimmten Kleidungsstücken könnte man das irgendwie substituieren.
    Die Frage ist auch, sind die Ärzte bereit, das Risiko einer Immunreaktion einzugehen (Operation) aus rein prophylaktischen Gründen. Das war bei dieser OP ja auch so, nur daß die dringend notwendig war, da gab es überhaupt keine Alternative. Ansonsten rührt mich ja nicht einmal ein Zahnarzt an. Naja, man wird sehen.


  5. Registriert seit
    25.06.2016
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    AW: Total-OP und familiäre BK-Vorbelastung

    Aus Brustkrebs Sicht finde ich die Entscheidung auf Hormone zu verzichten gut. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Hormonelle Unterstützung gegen Wechseljahrsbeschwerden die Sache nur verschieben, irgendwann muss man dann eh durch.


  6. Registriert seit
    29.01.2017
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    AW: Total-OP und familiäre BK-Vorbelastung

    Wenn du eh nach München kommst, dann kann ich dir das Klinikum grosshadern Dr kahlert empfehlen. Er hat montags Sprechstunde mit Termin. Er ist der Brustkrebsspezialist, jedes Jahr in st. Antonio mit dabei und operiert super. War mit ihm sehr zufrieden.
    Lg Kerstin

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