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    Linderung Nebenwirkungen bei Anti-Hormontherapie und Aromatasehemmer

    Ich habe vor einem Jahr die Diagnose Brustkrebs erhalten (2x T1 + Tis, Grading 3, bei BRCA2 Gen-Mutation). Nach mehreren Operationen habe ich mich gegen eine Chemo-Therapie entschieden. Da meine Krebsart jedoch stark hormonempfänglich ist, habe ich vor einem halben Jahr die Anti-Hormontherapie, genauer gesagt in meinem Fall noch vor den Wechseljahren, aber nach Entfernung der Eierstöcke, die Behandlung mit Aromatasehemmern begonnen. Dabei sind alle angekündigten Nebenwirkungen bei mir eingetreten, wenn ich auch gehofft hatte, vielleicht doch von dem einen oder anderen Übel verschont zu bleiben: Starker Haarausfall, starke Hitzewallungen und fast unerträgliche Gelenkschmerzen. Einzig die Knochendichte ist bei mir – noch – ganz gut, da ich einen super Ausgangswert hatte.

    Mein Mann hat schon nach der Erstdiagnose viel recherchiert, später auch bzgl. der möglichen Therapien und Nebenwirkungen. Dabei ist er auf die Magnetfeldresonanztherapie gestoßen, welche in den USA wohl eine übliche Therapie bei Osteoporose (Knochenschwund) und Gelenkschmerzen ist. Ich konnte mir so ein Teil leihen und benutze es seit 3 Monaten regelmäßig. An irgendeinen Strohhalm muss man sich ja klammern, dachte ich. Jetzt aber: Meine Gelenkschmerzen sind fast weg und zu alledem habe ich das Gefühl, dass mein Wohlbefinden sich um einiges verbessert hat. Zum Beispiel schlafe ich nachts, trotz ständiger Hitzewallungen, besser.

    Ich möchte mir das Gerät jetzt anschaffen. Da es recht teuer ist und von der KK nicht bezahlt wird, würde ich gerne wissen, ob jemand von euch damit schon Erfahrungen gesammelt hat und wenn ja, welche?

    Nicht dass ich mir das alles nur einbilde. Wie gesagt, ich glaube mir tut es gut.


    Liebe Grüße,

    T.


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    AW: Linderung Nebenwirkungen bei Anti-Hormontherapie und Aromatasehemmer

    Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich mich hier gemeldet um ein paar Meinungen und ein paar Erfahrungen zu diesem Thema einzusammeln. Leider, und das hat mich sehr überrascht, gab es relativ wenig Rückmeldung. Ich hoffe, das ist keine negative Tendenz, sich mit der Brustkrebserkrankung und den Nebenwirkungen von Therapien nicht aktiv auseinander zu setzen und sich daher seinem Schicksal zu ergeben.

    Nun, vor einem Jahr war ich noch Hilfe suchend, mittlerweile habe ich mich sehr intensiv mit der Magnetfeldresonanztherapie auseinandergesetzt und ich kann – ohne zu übertreiben – sagen: Für mich ist es ein Erfolg auf ganzer Linie.

    Meine Knochen-, Gelenk- und Gliederschmerzen sind mittlerweile (nach einem Jahr Magnetfeldresonanztherapie) absolut erträglich und die Knochendichte hat sich seit Beginn der Therapie nur geringfügig verschlechtert. Von der angekündigten und befürchteten Osteoporose also überhaupt keine Spur. Ich muss dazu aber sagen, dass meine Knochendichte laut der Messung vor Beginn der Therapie auch überdurchschnittlich hoch war.
    Meist morgens habe ich noch leichte Schmerzen an den Fesseln und Handgelenken, deshalb starte ich auch in den Tag mit einer Magnetfeldresonanztherapie-Anwendung.
    Sport ist für mich auch sehr wichtig geworden: 5x in der Woche, Laufband und/oder ein Trainingsprogramm von meiner Personaltrainerin. Ferner achte ich auch auf meine Ernährung (ich esse alles, aber grundsätzlich wenig Kohlehydrate, Fette und Zucker, regelmäßig Ingwer, Chia-Samen, Avocados, Granatapfel, viel Meeresfrüchte.

    Ich habe damit ein für mich praktikables und akzeptables Krebs-Survival-Paket geschnürt. Das wichtigste aber ist, die Krankheit annehmen und stets eine positive Grundeinstellung zum Leben wahren.

    Liebe Grüße

    T.

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