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  1. Inaktiver User

    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Ich denke nicht, daß wir von den prominenten Frauen alle Details ihrer Krankengeschichte wissen. Es geht uns auch nichts an. Möglicherweise kam schon die Diagnose zu spät. Oder sie haben bei der Behandlung einen Weg gewählt, der dann nicht erfolgreich war oder oder oder.

    Promis müssen auch nicht jeden Rückschlag öffentlich teilen....

  2. Inaktiver User

    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Zitat Zitat von Rula73 Beitrag anzeigen
    Es gibt leider kein Therapie für Krebs so glaube ich,mir macht immer Angst die Elemente die gleich sind,Beispiel Alter, hormonpositiv,vor Therapie lympfknoten frei, Organe frei und plötzlich kurze Zeit oder monate nach chemo metastasen...Das ist doch nicht normal oder??? Die haben Standard therapien und die setzen dann die ein....
    DAS ist doch Unsinn

    Natürlich gibt es Therapien und auch je nach Krebsart sehr gute. Aber es werden noch lange auch einige Menschen nicht geheilt werden können.

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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Um mal bei den Promis zu bleiben..... Anastacia, Kylie Minogue, Angelina Jolie, Christina Applegate...... sie leben noch, trotz Brustkrebs.
    Ihr dürft nicht vergessen, dass man meist nur von denen hört, die es NICHT geschafft haben.......

    Nicht aufgeben Mädels!!
    liebe Grüße von
    Spotzl



    Stil ist nicht der hintere Teil des Besens und Niveau ist keine Gesichtscreme!

    .... ohne ein paar Katzenhaare ist man nicht vollständig angezogen ....

    ▬|████|▬
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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Es macht mir auch kurzfristig Angst, wenn ich so etwas lese.

    Fakt ist allerdings, dass nicht "alle" sterben. Es werden viel, viel mehr Frauen geheilt. 80 Prozent etwa. Auch Prominente, aber darüber steht dann eben nichts in der Zeitung.
    Ich kenne in meiner weiten Verwandtschaft und in dem Bekanntenkreis meiner Eltern bzw im Ort mindestens 10 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren und dies ist Jahre bis Jahrzehnte her. Alle leben noch.

    Ja, es gibt Frauen, die an Brustkrebs sterben. Auch junge Frauen. Es gibt aber deutlich mehr Frauen, die leben!

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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Meine Arbeitskollegin aus der Personalabteilung...die hat mir vor 7 Monaten, als ich ihr von meiner Diagnose erzählte, gesagt: "Ach, Brustkrebs! Das ist doch heutzutage kein Problem mehr! Wenn ich mir einen Krebs aussuchen könnte, dann würde ich Brustkrebs nehmen."
    Anstatt sie zu beschimpfen (oder mindestens zu verachten), wollte ich so gerne glauben, dass sie einfach Recht hat. Dass das heutzutage kein Todesurteil mehr ist.

    Aber Miriam Pielhau war für mich immer ein so "positives Beispiel". Sie war so jung, sie hat so gekämpft, war so zuversichtlich, so stark, sie hat ein Buch geschrieben, ein Baby bekommen... Ihr Buch habe ich als "Mutmacher" als erstes beim Googeln im November gefunden. Und nun, ein paar lächerliche Monate später, ist sie doch...einfach tot. Verloren.

    Ich bin sehr traurig darüber. Und ich bin jetzt plötzlich so total verängstigt. Wenn ich es 7 Monate geschafft habe, die Todesangst einfach zu verdrängen, so ist sie jetzt mit aller Macht hervorgebrochen.

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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Zitat Zitat von FrolleinRabe Beitrag anzeigen
    Meine Arbeitskollegin aus der Personalabteilung...die hat mir vor 7 Monaten, als ich ihr von meiner Diagnose erzählte, gesagt: "Ach, Brustkrebs! Das ist doch heutzutage kein Problem mehr! Wenn ich mir einen Krebs aussuchen könnte, dann würde ich Brustkrebs nehmen.".
    Die scheint sich ja auszukennen. Im Ernst: spinnt die? Allerdings liegt sie nicht total falsch (nur menschlich komplett daneben), da Brustkrebs eben eine hohe Heilungsrate hat, die bei anderen Krebsarten nicht zu erwarten ist.

    Es ist aber auch nicht Brustkrebs gleich Brustkrebs, jeder ist individuell. Ich habe das Buch von Miriam Pielhau gelesen, das erste, wo sie über ihre Ersterkrankung schreibt. sie hatte bei Diagnosestellung10 befallene Lymphknoten. Von daher war ihr persönliches Risiko im höheren Bereich anzusiedeln.

    Und die Todesangst verdrängen ist keine gute Idee, es klappt nämlich nicht auf Dauer. Kaum liest man dann nämlich so eine Nachricht, bricht sie aus ihrem Versteck heraus. Sie ansehen, akzeptieren und mit ihr leben, aber ihr nicht zu viel Raum geben, ihr nicht die Herrschaft über das eigene Leben überlassen,das kann man aber versuchen und das funktioniert auch. Dafür gibt es Hilfe, zB Psychoonkologen, was ich als unglaublich hilfreich erachtet habe.

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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Zitat Zitat von FrolleinRabe Beitrag anzeigen
    (Ich bin 42, meine Diagnose war im November 2015. IIa, 2,3 cm, G3, aber Luminal A, hormonabhängig, Ki67 10%, OncotypeDX Score 14, keine Lymphknoten befallen, Masektomie links R0 (Wiederaufbau mit DIEP-Flap Anfang 2017), danach "nur" Bestrahlung und 10 Jahre TAM.)
    Du hast statistisch gesehen eine so gute Prognose, dass du auf eine Chemo verzichten konntest, wenn ich es richtig gelesen habe. Das ist doch toll ! Das Restrisiko bleibt natürlich bestehen, ist aber eben klein. Und eine Garantie oder 100 Prozent gibt es auch für gesunde Menschen nicht. Das zu erkennen, hat mir sehr geholfen.

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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Mich wirft das auch gerade total aus der Bahn. Man darf ja auch nicht vergessen, dass man nach 5 Jahren als geheilt gilt, jede Erkrankung danach gilt als Neuerkrankung. Miriam Pielhau war also schon geheilt...

    Trotzdem ist Brustkrebs natürlich, allein aufgrund der hohen Anzahl der Erkrankungen und der darum umfassenden Forschung und Erfahrung, ein gut heilbarer Krebs. Das muss ich mir immer wieder vorsagen...
    Viele Grüße,
    Clara73

  9. Inaktiver User

    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Zitat Zitat von Rapunzel07 Beitrag anzeigen
    Und eine Garantie oder 100 Prozent gibt es auch für gesunde Menschen nicht. Das zu erkennen, hat mir sehr geholfen.
    Oh ja - mir auch.

    Solange einem kein Arzt ein finales, unheilbares Stadium diagnostiziert ist man doch statistisch nicht sehr viel bedrohter als andere.

    Todesangst müssten wir alle haben, alle werden wir sterben.

    Was weiß ich, ob ich nicht morgen einen Unfall habe oder mein Herz stehenbleibt? Das weiß auch niemand, der heute pumperlsgesund ist - oder vielleicht einfach nicht weiß was er schon in sich trägt.

    Der einzige Unterschied ist für mich das Wissen, dass man was hat - ob ich aber deswegen früher oder später sterbe als andere ist damit für mich noch nicht gesagt.

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    AW: Wieso sterben sie alle?!

    Zitat Zitat von spotzl Beitrag anzeigen
    Nicht aufgeben Mädels!!
    Ja, hast Recht. Aufgeben ist keine gute Idee. Aber manchmal, gerade jetzt, wo sich die Meldungen von den Frauen häufen, die es nicht geschafft haben, fällt es einfach schwer.

    Zitat Zitat von Rapunzel07 Beitrag anzeigen
    Die scheint sich ja auszukennen. Im Ernst: spinnt die?
    Ja, die spinnt! Das ist eine von den Personen, die glauben, von allem eine Ahnung zu haben und diese dann ungefragt in die Welt posaunen.

    Zitat Zitat von Rapunzel07 Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es Hilfe, zB Psychoonkologen, was ich als unglaublich hilfreich erachtet habe.
    Im Krankenhaus war ich ein paar Mal bei der Psychoonkologin (weil zwischen meinen zwei OP's innerhalb von 4 Wochen auch noch meine Mutter gestorben ist.) Das hat mir gut getan. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass mir da jetzt noch jemand weiterhelfen könnte, was meine Angst vor einem Rückfall/einer Neuerkrankung beeinflussen könnte. Die Angst ist ja schließlich real, die lässt sich ja nicht weg reden.
    Und im Alltag habe ich es bisher ganz gut geschafft, "positiv zu denken".
    Ich habe eigentlich immer den Gedanken gehabt: okay, das war ein ganz dunkles Kapitel in Deinem Leben, der Schei** ist jetzt aber weg und es geht "normal" weiter - nochmal Glück gehabt.
    Aber wo sich jetzt diese Schreckensmeldungen häufen, wackelt diese Zuversicht und der Glaube, dass es hinter einem liegt.

    Zitat Zitat von Rapunzel07 Beitrag anzeigen
    Du hast statistisch gesehen eine so gute Prognose, dass du auf eine Chemo verzichten konntest, wenn ich es richtig gelesen habe. Das ist doch toll !
    Toll wäre, wenn ich diese Schei**e niemals gekriegt hätte! Aber ich weiß natürlich, was Du mir damit sagen willst - Danke!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der einzige Unterschied ist für mich das Wissen, dass man was hat - [...]
    Aber genau das ist der entscheidende Unterschied! Es ist ein solch großer Unterschied (also, für mich jedenfalls), ob man annimmt, dass man rein hypothetisch morgen vom sprichwörtlichen Dachziegel erschlagen werden könnte, wie jeder andere auch, oder ob man tatsächlich ganz real eine tödliche Krankheit hat. Nicht theoretisch bekommen könnte. Nein, man hat sie!
    Ich fühle mich da im Moment, als würde ich mit einer tickenden Zeitbombe in mir drin rumlaufen, die jederzeit explodieren kann, oder auch nicht.

    Ich bin auch heute Morgen noch so unheimlich traurig, dass Miriam Pielhau es nicht geschafft hat. Sie hat so sehr gekämpft! Sie hat sogar noch ein Baby bekommen! Sie war wieder glücklich! Und dann kommt die Schei**e einfach zurück, noch heimtückischer und noch gnadenloser, als vorher. Das ist doch nicht fair!
    Geändert von FrolleinRabe (14.07.2016 um 08:04 Uhr)
    "And it's hard to dance with a devil on your back - so shake him off!"
    (Florence & the Machine)

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