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  1. AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Nabend ihr Lieben!

    Gestern zur Mammographie gewesen (autsch!), aber zumindest hier gibt es Entwarnung, keine weiteren Funde. Wir haben das einfach mal als puren Grund zur Freude genommen :)

    Heute wollte mich das Brustzentrum anrufen, nachdem sie sich in der Runde besprochen haben. Tja, auf den Anruf warte ich immer noch und weiß nicht, ob ich das als gutes oder schlechtes Zeichen werten soll. Generell war die Stimmung, die alle Ärzte und Mitarbeiter vermittelt haben, nur furchteinflößend und negativ, kein bisschen zuversichtlich oder positiv. Ich hoffe, ich lerne noch damit umzugehen.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend und ein tolles Wochenende! Montag muss ich dann zum CT, so viel trinken, igitt!


  2. Registriert seit
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    758

    AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Einer meiner Ärzte war auch seltsam empfand ich. Ich hatte verschiedeneÄrzte für Brust und Bauch. Der Brust arzt konnte nicht so ganz nachvollziehen warum ich Angst davor hatte die Amputation durchzuführen und meinte ich solle eher Angst vor der Bauch OP haben. Das war für mich eine wirklich seltsame nicht nachzuvollziehende Äusserung, die mir auch ein wenig mehr Angst vor der Bauch OP gab. Und da er ein Mann war , fand ich die es ironisch, da er ja keine Brust hat und somit die verbundenen Ängste nicht so ganz nachvollziehen kann, obwohl er ein Profi in Sachen Brust war. Machte wenig Sinn und war für mich eher ein Dämpfer meiner eigenen Zuversicht.

    Ich denke Ärzte scheinen immer vom schlechtesten auszugehen, sozusagen als Profession. Vielleicht auch gut so, denn wenn sie mit dem schlimmsten rechnen, sind sie vorbereitet und schauen nach den kleinsten Details. Wir dagegen hoffen auf unsere Zuversicht und gehen wohl intuitiv vom besten schlimmsten aus. So ist es gemeinsam vielleicht eine gute Mischung, und wenn die Schlimmste Version der Ärzte nicht zutrifft, so sind wir immerhin immens erleichtert im Nachhinein, wenn auch stark verunsichert vorher.

    Unterm Strich, ist es so oder so eine beschissene Situation. Und erst die Diagnostik wird klares Licht bringen. Das dich die Ärzte noch nicht angerufen haben, werte mal garnicht aus, wie in jedem anderen Betrieb gibt es hier Faktoren wie Zeitmangel, Menschlicher Fehler, Befunde die noch nicht ausgewertet wurden usw.

  3. Avatar von Melina1
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    AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Liebe Naaane,
    lass die Ärzte und das Pflegepersonal ernste Gesichter machen und fachkompetent nach den besten Behandlungsmöglichkeiten suchen . Für die Zuversicht sind wir hier zuständig . Denn niemand kann in die Zukunft sehen und keiner weiß, welcher Kampfgeist und welche Kräfte in uns stecken , ganz besonders, wenn wir kleine Kinder haben, die uns brauchen.
    Das mit dem nicht erfolgten Anruf würde ich auch nicht negativ bewerten und eher so sehen wie Vael. Natürlich doof, dass jetzt das Wochenende dazwischen liegt und der Anruf wahrscheinlich dann erst am Montag erfolgen wird . Die Warterei ist halt immer sehr blöde. Wünsche dir trotzdem ein schönes Wochenende und genieße deine Kinder.
    Alles Liebe und
    Liebe Grüße
    Melina1

    Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen
    (Guy de Maupassant)

  4. Avatar von Parthenope
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    AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Zitat Zitat von Naaane Beitrag anzeigen
    ... Ich wünsche euch einen schönen Abend und ein tolles Wochenende! Montag muss ich dann zum CT, so viel trinken, igitt!
    Kommt immer darauf an, was man trinkt!

    Ich hoffe, das CT ist halbwegs beruhigend verlaufen. Nicht alles, was leuchtet, ist Krebs. Alles Gute!

  5. AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Hallo ihr Lieben!

    Die Flüssigkeit, die man vorm CT trinken muss, ist ja echt zum, pardon, kotzen... Na ja, ich hab alles drin behalten, na ja, letztlich habe ich nur gut 0,75 Liter geschafft, hat aber gereicht.

    Ergebnis habe ich nicht, bekomme ich auch erst am 04.08., das vom Knochenszinti morgen auch.
    Ich sollte ja Freitag angerufen werden, wie nun das weitere Vorgehen ist. Nachdem sich niemand meldete, war ich vorhin im Brustzentrum und fragte nach. Dann habe ich ewig im Wartezimmer gewartet und dann rief man mich rein, wo mir der Arzt erklärte, er sei Freitag nicht im Haus gewesen und habe sich jetzt mit seinem Kollegen beratschlagt.
    Der Tumor habe eine Wachstumsrate(?) von 50 % und sei triple negativ und da er so ungünstig sitze, habe man sich nun entschlossen, erst die OP durchzuführen und dann mit der Chemo zu beginnen. Dies sei aber in keiner Weise nachteilig, die Leitlinien würden halt umgekehrte Reihenfolge vorgeben, hätte aber alles seine Vor- und Nachteile.
    Am 0308. gehe ich zur Aufnahme, konnte mir dann aussuchen, ob ich gleich da bleiben will oder nicht (sicher nicht, ich vermisse meine Kinder jetzt schon!) und gehe dann am 04.08. morgens rein, muss drei bis vier Tage bleiben, Port wird gleichzeitig mit gemacht. Da bin ich ja schon froh, nur 1x Narkose zu haben und "vorerst" nur 1x ins KH zu müssen (je weniger, desto besser natürlich für meine "Große", die jetzt schon angekündigt hat, nächste Woche schon nicht in den Kindergarten zu wollen, sie will lieber auf ihren Bruder aufpassen).

    So, sorry falls das irgendwie sehr wirr geschrieben ist. Ich muss gestehen, etwas "erleichtert" zu sein, dass das Ding bald raus kommt. Jedes Mal duschen ist eine Qual, weil ich ihn beim einseifen so deutlich spüre und es ekelt mich so an :(

    Viele Grüßlis!

  6. Avatar von Melina1
    Registriert seit
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    AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Liebe Naaane,
    dann geht's ja bald los . Bei mir wurde auch zuerst operiert. Das hat zwar den Nachteil, dass man das Schrumpfen des Miststücks unter der Chemo nicht mehr live beobachten kann, aber ich war irgendwie auch ganz froh, dass es gleich herausoperiert wurde. Weg ist weg und kann nicht mehr soviel Schaden anrichten. Ich drücke dir die Daumen für die OP, war bei mir aber gar nicht schlimm und sobald die Drainagen gezogen waren, das war bei mir am 4. Tag, durfte ich nach Hause.
    Liebe Grüße
    Melina1

    Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen
    (Guy de Maupassant)

  7. AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Genau Melina, der Arzt meinte, es gäbe Vorteile und Nachteile. Nachteil wäre, dass man nicht feststellen kann, wie der Tumor auf die Chemo reagiert, Vorteil wäre wiederum, dass man in Panik gerät, wenn der Tumor gleich groß bleibt oder wächst unter der Chemo.
    Ich sehe es einfach mal positiv, raus mit dem dummen Mistding.


  8. Registriert seit
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    13

    AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Hallo Naane,

    ich bin seit letztem jahr dabei.

    Das sie dir jetzt schon empfehlen, Ersatzhaare auszusuchen, ist eigentlich ziemlich gut. Denn wie hier schon mehrfach geschrieben, ist es für viele ein Problem. Für mich war es das auch. ich hatte lange und viele Haare. Aber irgendwann relativiert sich das. Ich hatte auch Tücher von Buff. Die sind billiger als aus dem Sanitätshaus. Und moderner, wie ich fand.

    Wenn dir schon in den Schwangerschaften so übel war, dann neigst du wahrscheinlich dazu. So war das auch bei mir. Es gibt gute Medis dagegen. Und ich habe, weil ich auch unter Übelkeit gelitten habe, ein Medikament als Vorlauf in die Vene bekommen. das hilft dann schneller und besser. Frag ruhig danach. Nimm die Übelkeit nicht hin und versuche die Heldin zu spelen. Du brauchst deine Kräfte für was anderes.

    Lg, malin

  9. AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Hallo malin!

    Ich habe mir noch nie groß was aus meinen Haaren gemacht, habe eher... Wie nannte meine Hebi das so schön, Elfenhaar, also einfach total fisselig und dünn, viele Naturlocken :D Da würde man eine Perücke sowieso sofort erkennen. Ich habe mir am Wochenende von meinem Mann einen Sidecut machen lassen, mir gefällt es und mein Mann meint, ich hab ein Kurzhaargesicht ^^ Ich werde das mit der Übelkeit auf jeden Fall ansprechen, ich möchte meinen 'spuckfrei seit 2001'-Rekord so lange wie möglich halten ;)

    Keine Auffälligkeiten beim Knochenszintigramm, wir feiern das heute einfach mal wieder :) Nächster Termin ist nur der 03.08. Zur Aufnahme und 04.08. dann die OP.


  10. Registriert seit
    25.07.2007
    Beiträge
    983

    AW: Schicksal kann echt hässlich sein...

    Also gegen Übelkeit kann man auch bestimmte Punkte an der Hand drücken, das hat meine Freundin von einer MFA gezeigt bekommen und erfolgreich angewandt. Man kann Erbrechen nicht vollständig verhindern, aber zumindest verschieben im schlechtesten Fall. Das gibt einem dann ein Gefühl von Kontrolle und man kommt besser zurecht.

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