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  1. Avatar von geniesserin
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Hallo Neugierde,

    danke, das habe ich mir mal ausgedruckt und lese es mir durch.

    Sorry, ich habe mich heute überwiegend zu diesem Thema an verschiedenen Stellen durchgefragt, ohne passables Ergebnis, und bin schon leicht entnervt...
    Liebe Grüsse, Geniesserin



    Keep on running!!


  2. Registriert seit
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Zum Thema privat versichert und Kostenübernahme für Taxifahrten zur Chemo / Bestrahlung:

    Ich bin selbst nicht BK-betroffen. Kenne das Thema Fahrtkosten aber von meinem Bruder (MKG-Krebs, gesetzlich versichert, Chemo und Bestrahlung) und meinem Vater (privat versichert plus Beihilfe, gehbehindert durch Parkinson). Für beide habe ich häufig abrechnungstechnische Fragen geklärt. Ansonsten habe ich mich gerade aus anderem Grund mit den Versicherungsbedingungen meiner eigenen privaten Krankenversicherung beschäftigt.

    Ich würde jedem, den das das mit den Fahrtkosten / Taxikosten (oder ähnliche, medizinisch erforderliche Dinge) betrifft, sehr raten, sich seine Versicherungsbedingungen zuschicken zu lassen und gründlich durchzusehen. Und, egal was da drinsteht: Auf Auskünfte am Telefon sollte man sich nicht verlassen. Sondern sich eine Bescheinigung der medizinischen Notwendigkeit vom Arzt geben lassen, die einreichen und darauf bestehen, eine schriftliche Übernahme-Zusage zu bekommen. Falls man stattdessen eine schriftliche Absage bekommt: Schriftlicher Widerspruch inklusive erneuter Bescheinigung der medizinischen Notwendigkeit vom Arzt .

    In meinen Versicherungsbedingungen steht z.B. drin, dass nur "notwendige Transporte mit einem speziellen Krankenfahrzeug in das nächstgelegene Krankenhaus" [= Krankenwagen, Notarztwagen] übernommen werden. Aber auch, dass "ärztlich verordnete Fahrten zur und von der Dialyse, Strahlen- oder Chemotherapie in der nächstgelegenen, nach medizinischen Kriterien geeigneten Einrichtung" übernommen werden. "Nächstgelegen und nach medizinischen Kriterien geeignet" umfasste bei der gesetzlichen Versicherung meines Bruders durchaus auch Fahrten zu 60km entfernte Universitätskliniken.

    Die Kostenübernahme ist übrigens, unahängig davon, was im Tarif drinsteht, medizinisch (und wirtschaftlich) sinnvoll. Weil die PKV weder daran interessiert sein kann, für Folgekosten eines Unfalls bei Selbstfahren aufzukommen. Noch daran, dass sie Folgekosten für Infektionserkrankungen, die man sich mit von der Chemo geschwächtem Abwehrsystem in öffentlichen Verkehrsmitteln holen kann, übernehmen muss.

    Mit einer solchen Argumentation habe ich auch für meinen Vater (behindert durch Parkinson, nicht selbstfahrfähig, stark sturzgefährdet), obwohl in seinem Tarif die Kostenübernahme für Fahrten zu ambulanten Arztterminen ausdrücklich ausgeschlossen ist, die Kosten für Taxen bzw. inzwischen Rollstuhltaxen mit zweiter Begleitperson zu Facharztpraxen durchbekommen. Obwohl mir am Telefon zunächst mehrfach gesagt wurde, dass man das nicht übernehmen wird. Hartnäckig bleiben kann sich da echt auszahlen. Wenn die Kosten erstmal übernommen werden, dann wird (zumindest bei unserer Kasse) auch ein entsprechender Vermerk gemacht, der für folgende Fälle gilt. Man muß also nicht jedes Mal auf's neue gegen die gleiche Windmühle angehen. Sondern einmal kann da durchaus anhaltend wirken.

    Ist natürlich furchtbar nervig, wenn man krank ist, und sich dann auch noch mit der Bürokratie herumschlagen muß. Aber es kann wirklich was bringen.

  3. Avatar von Sybilles
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Huhu

    gerade mal wieder hier und schon eine Frage

    Wurde im Januar 2016 nochmals an betroffenen Seite operiert. Der Schnitt bzw. die Narbe ist jetzt tief eingesunken. Die Brust sie unten aus wie ein Popo. (bei mir wurde 2012 BK diagnostiziert und brusterhaltende operiert, zeitleich eine ziemlich große Reduktionsplastik beider Brüste).
    Jetzt war ich bei der Nachsorge. Der OA war nicht zufrieden wie die operierte Brust aussieht und möchte korrigieren, dabei auch die andere Brust angleichen, die durch eine erhebliche Gewichtsabnahme (knapp 50 KG) jetzt ziemlich leer und schlaff ist. Der mit operierende plastische Chirurg ist auch der Meinung, dass es medizinisch begründbar ist. (Schmerzen)

    Muss jetzt bei der KK Antrag auf Kostenübernahme stellen. Hat jemand Ahnung ob das genehmigt wird?
    Liebe Grüssle Sybille

    ----------------------

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  4. Avatar von Parthenope
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Zitat Zitat von Sybilles Beitrag anzeigen
    ... Muss jetzt bei der KK Antrag auf Kostenübernahme stellen. Hat jemand Ahnung ob das genehmigt wird?
    Einfach mal den Antrag stellen und abwarten.

    Man könnte natürlich ein bisschen auf die Tränendrüse drücken (ich habe z.B. bei meiner Krankenkasse angemerkt, dass ich auf die Kosten für eine Perücke verzichtet habe, als ich die Fahrtkosten eingereicht habe), aber im Zweifelsfall zählen bei allem Leid nur Fakten-Fakten-Fakten.

    Leg sie der Krankenkasse vor. Und dann halte ich dir die Daumen, dass du wenigstens einen Teil deiner Auslagen zurückbekommst, denn das, was du im BK-Fall an NERVEN, ZEIT und LEBENSQUALITÄT investierst, kann dir sowieso keine Krankenkasse der Welt erstatten.

    Geändert von Parthenope (29.08.2016 um 12:31 Uhr) Grund: total vertippt!

  5. Avatar von Sybilles
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Danke Parthenope

    Versuchen werde ich es auf jeden Fall.
    Liebe Grüssle Sybille

    ----------------------

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  6. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Zitat Zitat von Sybilles Beitrag anzeigen

    Muss jetzt bei der KK Antrag auf Kostenübernahme stellen. Hat jemand Ahnung ob das genehmigt wird?
    Huhu Sybille,

    ich drücke schon mal die Daumen, dass das so durchgeht. Meist gibt es Probleme, wenn es rein kosmetisch ist, da muss die Kasse nicht zahlen und tut es leider oft auch nicht .
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen"
    (Albert Schweitzer)

  7. Avatar von Sybilles
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Danke Sunny

    Der Arzt macht Schmerzen geltend - zumindest in der vernarbten Brust - mal schauen, vielleicht sind die von meinen ca. 50 KG-Fett-Verlust so beeindruckt, dass sie zahlen

    Eine Ex-Kollegin von mir hat schon einige Male so eine Fettaufspritzung bekommen. Habe aber keinen Kontakt zu ihr deshalb weiß ich nicht wie sie das gedreht hat.
    Liebe Grüssle Sybille

    ----------------------

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  8. Avatar von Penny62
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Hallo
    Ich lese mich gerade kreuz und quer.
    Jetzt bin ich auf einen SEHR interessanten Artikel gestoßen. Ich habe ja auch so einen RIESEN Ärger mit meiner privaten Krankenkasse.
    Zur Chemotherapie und zur Blutkontrolle haben mich entweder mein Mann oder meine Schwiegermutter gefahren. Jetzt zu den Bestrahlungen fahre ich selbst 😕
    Meine Beihilfe erstattet mir 17 Cent pro km. Die KK hat mir 30 Cent pro km erstattet. Aber wenn ich mit dem Taxi gefahren wäre, hätte mich das täglich 60 €/Tag gekostet. Die KK hätte mir davon 13 €/Tag bezahlt. Was die Beihilfe gezahlt hätte weiß ich nicht. Ich habe im Januar eine schriftliche Anfrage an die KK geschickt. Prompt kam die Ablehnung. Dann bin ich in Einspruch gegangen und es kam wieder die Ablehnung. Dann habe ich mit der KK telefoniert. Sollte das nochmal dahin schreiben und um eine "Ausnahme " bitten. Vom Arzt hatte ich natürlich auch ein Anschreiben. Hat alles nichts gebracht. Jetzt habe ich bei der Beihilfe Einspruch eingelegt, und dachte ich bekomme auch wenigstens 30 Cent pro km. Mal sehen? Ich bin auch total enttäuscht von der KK. Das ganze hat mich unwahrscheinlich viel Kraft gekostet. ........und ich habe mich sehr geärgert, dass könnt ihr mir glauben. 😣
    LG Penny62

  9. Avatar von ereS
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    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    @penny62
    in jedem fall koennt ihr die kosten steuerlich geltend machen, auch deine eigenen fahrten, wo du selbst gefahren bist, hierfuer unbedingt ein fahrtkostentabelle anlegen mit datum fahrstrecke kilometer und anlass
    das sind außergewoehnliche belastungen und die werden IMMER anerkannt, mit 30 cent pro kilometer

    und bei beihilfe nochmal genau in der beihilfeverordnung ( je nach dienstherr ) nachlesen ob das nicht medizinisch notwendig ist wenn der arzt es verordnet, sprich ein rezept ausstelt das es ein MUSS ist, das du transportiert wirst

    bei der pkv kann man oft etwas erreichen wenn man sagt ob es ihnen lieber ist wenn sie den tagessatz einer stationaeren aufnahme bezahen wollen, denn dann sind in den meisten tarifen die taxikosten beinhaltet, wenn man stationaer aufgenommen wird

    mit dieser "drohung" kann man oft auf "good will" eine kostenerstattung erreichen

    und mit taxiunternehmen ( oder fahrern ) kann man auch vertraege und rabatte aushandeln, wenn sie einen ueber einen laengeren zeitraum von a nach b fahren, das machen die kk genauso wie kommunen, die schueler transportieren oder auch firmen

    viel erfolg

  10. Avatar von Penny62
    Registriert seit
    04.07.2016
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    2.332

    AW: Rund um Versicherungsleistungen der gesetzlichen und privaten Kassen bei BK

    Danke ereS. Ist ja lieb von dir der Tipp.
    Steuerlich.........da kennen ich mich aus. Ist mein Job. Ich habe eine hohe zumutbare Eigenbelastung. Erst was drüber ist würde sich steuerlich auswirken 😕
    Mit dem Taxiunternehmen habe ich auch geredet. Keine Chance. Hab ich alles durch 😡
    Da hat man so eine Diagnose und soviel Ärger.
    LG Penny62

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