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  1. Avatar von Sybilles
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    Krebsforscher: Neue Funktion eines alten Bekannten


    Krebsforscher: Neue Funktion eines alten Bekannten – Enzym hebelt Zellschutzprogramm Seneszenz aus



    Liebe Grüssle Sybille

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    Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorbei zieht.
    Leben bedeutet zu lernen im Regen zu tanzen.

  2. Avatar von Diandra53
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    Positive Wirkung von Bisphosphonaten bei Frauen ü50 und Postmenopausalen!

    "Umweltfaktoren" beeinflussen Mammakarzinome - Brustkrebs - derStandard.at
    Liebe Grüße!

    Diandra

  3. Avatar von Diandra53
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    Liebe Grüße!

    Diandra

  4. Inaktiver User

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    Huhu Sybille.

    Super Idee.

    Das habe ich gestern gefunden:Stachelannone. Und noch andere Berichte darüber, einfach mal googeln.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Pflanze???

    Liebe Grüße in die Nacht,

    narrare.


  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Pflanze???..
    Noch nicht wirklich. Ich habe jedoch etwas davon hier und habe mich damit beschäftigt was es macht. Es gibt u.a. auch eine Fallstudie aus 2014 mit 5 Jahre Stabilität bei metastasierendem, chemoresistenten BK aus den USA: "Patient with Metastatic Breast Cancer Achieves Stable Disease for 5 Years on Graviola and Xeloda after Progressing on Multiple Lines of Therapy". [Die dort eingenommene Dosis von aufgebrühten Blättern kann man jedoch nicht umrechnen]

    Es ist schwierig und nicht ungefährlich. Zu den Nebenwirkungen bei längerfristiger hoher Dosis gehören Leberfibrose und Tauopathie [Parkinson]. Ich schätze das es die Nebenwirkungen des Taxol verstärkt. Man kann es vermutlich in Maßen oder gezielt nehmen. Kurzfristig wirkt es antibiotisch und bei längerer Anwendung soll es die Darmflora angreifen (wie Antibiotika auch). Deshalb stand bei der Beschreibung der Packung bei mir glaube ich auch das man bei Anwendung >4Wochen probiotisches zu sich nehmen soll wg. dem Darm.

    Wogegen es m.E. wirkt sind Krebszellen welche auf Glykolyse umgestiegen sind, das ist eine Art der Energieerzeugung welche normale Zellen nicht nutzen weil sie ineffektiv ist (m.E. nur 2ATP statt 13ATP pro Zuckermolekül, wobei "ATP" eine Energieeinheit darstellt). Krebs-Stammzellen (also "Verursacherzellen") nutzen das oft und auch welche die man beispielsweise mit Angiogenesehemmern wie dem Avastin bearbeitet hat. "Angiogenese" ist die Ausbildung von Blutbahnen. Ohne Blutversorgung haben [die das Avastin überlebenden] Zellen zu wenig Sauerstoff für den oxidativen Verbrennungsprozess und nutzen vermehrt die Glycolyse um Zucker in Energie aufzuspalten. In der o.g. Fallstudie ist es eine Patientin mit chemoresistenten Zellen. Schlechte Blutversorgung ist aus verschiedenen Gründen auch ein Grund für erhöhte Chemoresistenz. Zum einen direkt (das Mittel kommt nicht hin) zum anderen indirekt (unter schlechter Sauerstoffversorung/Hypoxia wirken molekular ganz andere Kräfte um z.B. eine Zelle vor Angriffen zu schützen).

    Die Stachelannoe wirkt dabei m.E. ähnlich wie das Metformin und blockiert den Weg für den Zucker etwas [insbesondere HexokinaseII, GLUT1 und GLUT4, die letzteren sind m.E. die Glukosetransporter in die Zelle hinein und heraus]. Das stoppt das Wachstum oder lässt Zellen absterben. Wirkt wie gesagt m.E. nur auf diese Zielgruppe an Zellen. Zellen können jedoch m.E. auch ihre Präferenz ändern wenn das möglich ist, so auch von Glycolyse auf Oxidation und umgekehrt. Bei o.a. Fall sind die Tumorzellen auch "nur" gestoppt, nicht abgestorben. Man hat das getestet und Graviola weggelassen und die Tumore sind wieder gewachsen.


    Es ist eines der [leider wirklich, wirklich] wenigen frei erhältlichen Mittel denen ich eine [tatsächliche] spürbare Wirkung zuschreibe. Die Wirkungsrichtung ist eine gezielte - und ich weiss noch nicht genau wann man es am Besten einsetzen sollte. Bei NED unter Vermutung das noch resistente Zellen übrig sind könnte es evtl. nützlich sein.

    Ich bin aber noch nicht ganz durch was die Wirkung angeht. Es gibt dazu leider nur sehr wenige Studien überhaupt. ..... das was man braucht gibt es meist nicht so.... *grmbl*


    aloming
    Geändert von aloming (20.03.2015 um 14:01 Uhr)

  6. Avatar von Sybilles
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    Danke Narrare

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es im Onko-Cafe nicht gern gesehen wurde, wenn ich da einen Link reingesetzt habe. kann mich aber natürlich auch täuschen.
    Liebe Grüssle Sybille

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  7. Moderation Avatar von lythande
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    Zitat Zitat von Sybilles Beitrag anzeigen
    Danke Narrare

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es im Onko-Cafe nicht gern gesehen wurde, wenn ich da einen Link reingesetzt habe. kann mich aber natürlich auch täuschen.
    Ich denke mal nicht, aberdie Idee mit dem Extra-Strang finde ich auch echt gut.

  8. Avatar von Sybilles
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    Danke Lythande
    Liebe Grüssle Sybille

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  9. Inaktiver User

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    Du siehst, Sybille, alles gut.

    @aloming. Danke für diese ausführliche Antwort. Ich hatte schon einige Dingen recherchiert, aber nicht so im Detail, die Infos, die Du beschrieben hast, merci.

    Ich bin sauer, tief sauer, dass wir diesem System in "der Art" ausgesetzt sind. Lese mich immer mehr in das Thema "Graviola" ein.

    Dennoch: es bleibt festzuhalten, bei mir hat Chemo + Bestrahlung geholfen, G3, KI67, 95%.
    Kein Krebs im Moment, viele Nachsorgeuntersuchungen (habe das Glück, U50 zu sein, wenn auch knapp), mir stehen auch noch zwei MRTs zu.

    Wir haben just einen neuen Fall in der Familie. Tante, mit 83 Jahren Brustkrebs, Kettenraucherin, Lunge frei. Sie hat sich schon entschieden: weder Chemo noch Bestrahlung.

    So "sammeln" wir weiter, die Brustkrebs-Frauen. 50% haben nicht geraucht. Der letzte Mammo-Arzt sagte, wir hätten ganz sicher ein mutiertes Gen, das noch nicht entdeckt wurde.

    Wir haben noch eine Schwester im Bunde, ich wünsche mir so sehr, dass sie verschont bleibt.

    Heute ohne Link, aber mit vielen Grüßen in dieses Thema,

    narrare.


  10. Registriert seit
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    *seufz*


    O.K. Wen es interressiert (und zwangsweise auch diejenigen welche es nicht interessiert). Nicht abschrecken lassen durch das sehr "medizinisch" klingende mit sicherlich erst einmal kryptischen Kürzeln. Wenn man nämlich weiss wo man hebeln sollte kann man ganz praktisch auch einen Hebel finden - potentiell auch bei NEMs.

    Folgenden Kausalzusammenhang, folgende Abfolge könnte es m.E. geben in Verbindung mit ER+, Tamoxifen, Resistenz etc.:

    - Tamoxifen senkt MiR-451 und erhöht 14-3-3ζ was dann irgendwann (vermutlich ab einem gewissen Wert) Resistenz fördert (2)
    - der hohe Wert bei 14-3-3ζ zieht TGF-ß welcher im Anfangsstadiums eines Tumors ein Supressor ist und die Tumorbildung verhindert auf die "dunkle Seite" ab welcher TGF-ß dann Tumore promotet [indem Bindungspartner wechseln] (1)
    - Senken des 14-3-3ζ - Wertes stellt m.E. ein Ansprechen auf Tamoxifen (wieder) her bzw. ein bestimmen des Wertes stellt ein Marker für ein (auch ein erstes) Ansprechen auf Tamoxifen dar (3)


    Das mit der Bedeutung von 14-3-3ζ ist m.E. ein wichtiger Punkt den das MD Anderson da gefunden hat. Es gibt m.E. Mittel um den Wert zu drücken. [.... gibt einige Mittel welche das Ansprechen von Tam verbessern]


    1) 14-3-3ζ Turns TGF-β's Function from Tumor Suppressor to Metastasis Promoter in Breast Cancer by Contextual Changes of Smad Partners from p53 to Gli2 [vom MD Anderson 1/2015]

    2) Tamoxifen downregulation of miR-451 increases 14-3-3ζ and promotes breast cancer cell survival and endocrine resistance (Nature 2012)

    3) Reversal of endocrine resistance in breast cancer: interrelationships among 14-3-3zeta, FOXM1, and a gene signature associated with mitosis
    (Bergamaschi et al 2011)


    [Sollte sich jemand wundern.... bin u.a. mal Wirtschaftsblogger gewesen. Ich scanne inzw. krankheitsbedingt die Fachliteratur bezgl. BK und nicht mehr bzgl. VWL ^ ^ .]
    Geändert von aloming (24.03.2015 um 17:21 Uhr)

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