+ Antworten
Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 40

  1. Registriert seit
    27.01.2014
    Beiträge
    16

    Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo,

    ich bin Anfang 40 verheiratet 2 Kinder und habe Anfang Januar die Diagnose BK erhalten.

    Vor gut einer Woche wurde mir der Port gesetzt und ja wie soll ich sagen....ich merke diesen
    Beim laufen, beim Auto fahren...ich meide Kopfsteinpflasterstraßen

    Er wurde bei mir nicht so wie man es meist liest in der Nähe des Schlüsselbeins gesetzt sondern ca. eine Handbreit über der Brust (die nicht befallene). Das einsetzen war so lala,(würde ich nie wieder unter örtl. Betäubung machen lassen) und ich bekam einen 2. Schnitt in der Nähe des Halses, um noch eine andere Vene zu verbinden.

    Meine Therapie 4 x EC alle 3 Wochen danach 12 x Taxol wöchentlich.

    Nun zu meinen Fragen..... am Mittwoch geht es mit der ersten Chemo los und ich habe Schiss...nicht vor den Nebenwirkungen sondern, dass der Port nicht richtig funktioniert Der Gedanke, dass die Chemo vorbei läuft oder so macht mich irre.

    Irgendwie dachte ich auch, dass ich gut mit Schmerzen umgehen kann, aber seit dem einsetzen habe ich sogar Angst vorm ersten Mal anpieksen. Meine Ärztin meint, dass tut nicht weh, aber ich weiß nicht...

    Bringt es denn etwas wenn ich EMLA Pflaster nutze? Ich meine auf der Wunde vom Port liegen bei mir noch diese Steril Strips...Diese sollten erst mal noch drauf bleiben. Funktioniert denn überhaupt das Pflaster?

    Ist leider etwas lang geworden.

    Ich freue mich dieses Forum gefunden zu haben

    viele Grüße


  2. Registriert seit
    26.11.2012
    Beiträge
    273

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo Izzi,

    willkommen bei uns im Forum!

    Bzgl. Fragen zum Port bin ich im Grunde nicht die richtige Ansprechperson, da ich keinen hatte, aber ich habe während zahlreicher Chemo- und dann Herceptin-Sitzungen immer wieder mitbekommen, wie Frauen ihre Infusionen über Port erhalten haben. Dabei ist es nie zu einem Zwischenfall hinsichtlich "Danebenlaufen" gekommen, auch hat nie eine Frau über Schmerzen beim Anstechen geklagt.

    Ich wünsche dir, dass du dich bald an deinen Port gewöhnen kannst und vor allem alles Gute für deine Behandlung!

    LG
    Reef

  3. Avatar von nichtnurmama
    Registriert seit
    24.01.2009
    Beiträge
    1.396

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Liebe Izzi,

    habe die gleichen Erfahrungen mit dem Port wie Du, Einsetzen war , nicht noch mal mit örtlicher Betäubung, bei mir auch an der Stelle wie bei Dir und auch Schnitt am Hals, der sogar ohne Betäubung....
    Gestört hat er mich auch von Anfang an, vor allem beim Schlafen.
    ABER:
    Er hat einwandfrei funktioniert.
    Vor der Chemo wurde er immer gespült und es wurde kontrolliert, ob er funktioniert.
    Als Dankeschön für diesen Dienst habe ich mich ein Jahr nach Diagnose von ihm verabschiedet, egal, was die Ärzte gesagt haben, er ist rausgeflogen.
    Das Anpieken des Ports ist echt halb so schlimm, wirklich.

    Alles Gute für die 1. Chemo!
    Liebe Grüße von ninuma
    "Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen." (John Lennon)


  4. Registriert seit
    24.01.2014
    Beiträge
    6

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo Izzi,

    ich kann Deine Sorgen ZU GUT verstehen, habe auch seit knapp 10 Tagen den Port (gleichzeitig bei Ablatio gesetzt bekommen, also in Narkose) und habe mich damit auch noch nicht angefreundet - bei mir liegt der so blöd zwischen Schlüsselbein und linker Brust, dass ALLE BH-Träger darauf rumrubbeln und auch ein Rucksack erstmal nicht zu tragen ist. Zum Heulen...
    Beim Schlafen auf der Seite tut er auch weh, ich hoffe, das gibt sich alles noch.
    Auch die Vorstellung, dass da ein Schlauch bis Nähe Herzen geht, finde ich sehr gruselig und darf da nicht so viel drüber nachdenken.
    Aber der Port macht schon Sinn, es wird unsere Venen schonen und ich habe ein paar Frauen getroffen, die hatten alle NIE Probleme mit den Infusionen über den Port.

    Ich wünsche Dir viel Glück am Mi, lass uns doch mal wissen, wie alles lief und wie es Dir geht.
    Meine erste Chemo dürfte auch ganz bald sein, ich erfahre den Therapieplan morgen, hibbel...

    Liebe Grüße!


  5. Registriert seit
    08.05.2012
    Beiträge
    75

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo Izzi,

    vor der Chemo wird wie gesagt gespült und man bekommt immer erst einen Cocktail aus allem Möglichen (Blasenschutz usw.) vor den eigentlichen Zytostatika, dabei wird geschaut, ob nichts daneben läuft. Während der Infusion des eigentlichen Giftzeugs sollte man sich wenig bewegen und durfte z.B. auch nicht aufs Klo, damit nichts passieren kann. Anstechen des Ports ist nicht schlimm, tut viel weniger weh als eine Infusion anlegen.
    Der Port lag bei mir wie bei aroba und stand wie ein Garderobenhaken raus, ich hätte eine Tasche dran aufhängen können. Bin überall hängengeblieben damit. Ich habe ihn sofort nach der Chemo (noch vor der Strahlentherapie) wieder herausmachen lassen. Portlegen war in Narkose, Rausmachen in örtlicher Betäubung - tat auch weh, war mir aber tatsächlich egal, so froh war ich, ihn wieder loszuwerden.
    Alles Gute für die erste Chemo! (Trink nicht zu viel - das habe ich nämlich falsch gemacht, weil ich's besonders "richtig" machen wollte - und mir damit eine grässlichen Widerwillen gegen Flüssigkeiten alles Art "angetrunken"!)


    LG Mara


  6. Registriert seit
    27.01.2014
    Beiträge
    16

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Huhu,

    vielen Dank für die Antworten.

    @ Mara.... wie ist das denn mit dem Trinken gemeint? Während der Chemo lieber nichts trinken oder danach?

    Eigentlich dachte ich soviel wie es geht, damit alles schnell wieder "rausgespült" wird oder so lange wie möglich im Körper "wirken lassen".

    Die Ärztin hat mir das mit dem Blasenschutz auch erklärt und das ich zwischendurch Flüssigkeit bekomme.

    Habe nur vergessen zu Fragen in welcher Form...per Flasche oder Infusion

    viele Grüße


  7. Registriert seit
    08.05.2012
    Beiträge
    75

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo Izzi,

    klar musst aus den genannten Gründen trinken, hat man mir ja auch gesagt. Ich habe nur gedacht, viel hilft viel und schon während der Chemo und danach Mineralwasser, Tee usw. im Übermaß getrunken. Folge: massive Wassereinlagerungen in den Beinen und extremer Widerwille gegen Flüssigkeiten in den ersten fünf Tagen bei alle folgenden Chemozyklen. War so schlimm, dass ich teilweise sogar Infusionen haben musste, weil ich keine Flüssigkeit mehr runterschlucken konnte. Also: Ordentlich trinken, aber nicht übertreiben, das war alles, was ich sagen wollte. Vor und während des Chemococktails gibt 's sowieso auch immer "Getränk" aus der Infusionsflasche. LG Mara

  8. Avatar von cocolin
    Registriert seit
    21.10.2013
    Beiträge
    285

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo Izzy,

    Ich hasse meinen Port auch! Ich habe ihn akzeptiert, weil ich nach zwei dicken, fetten Venenentzündungen in den Armen den Sinn und Nutzen dann doch einsehen musste. Aber es hat wehgetan beim Einbauen, zwei Tage lang habe ich meinen Arm vor lauter Muskelschmerzen nicht bewegen können. Er stört, ständig komme ich dran, bleibe hängen, der BH und Rucksack drückt...Und da ich so dünn geworden bin während der Chemo sieht es auch noch mehr als unmöglich aus. Ich will ihn loswerden. Meine Ärzte raten mir auch davon ab. Aber der Sommer kommt, ich will Urlaub machen und ich bin verdammt nochmal 28 Jahre alt und mir ist es nicht egal, ob ich aussehe wie eine Matrixfigur oder nicht!!!

    So, das war meine kleine Hasstirade auf den Port.

    Ansonsten und das muss ich leider auch sagen, hat er mir wirklich sehr gute Dienste erwiesen. Er hat einwandfrei funktioniert und die Chemositzungen sehr viel angenehmer gemacht. Das Pieken tut kurz weh, aber bitte!... wir haben schon andere Schmerzen ausgehalten. Das kann man vernachlässigen. Ich bin übrigens auch während der Chemobeutel lief zum Klo gerannt. Ich bin überhaupt ganz oft dort hingerannt, so dass meine Chemositzungen immer Gefühlt eine Stunde länger als bei anderen gedauert haben. Durch das Ab- und wieder Dranmachen. Aber ich habe auch getrunken was das Zeug hält.

    Einmal habe ich ein Röntgenbild meines Brustkorbs bekommen und darauf kann man sehen, wie der Schlauch bis zum Herzen geht. Ist wirklich gruselig!

    Du wirst dich schon mit deinem Port arrangieren. Dieses Stechen in die Arme, das ist es was ich überhaupt nicht mehr ab kann.

    Ich drücke dir die Daumen!

    xoxo
    cocolin

    Aus: Was es ist

    "Es ist Unglück
    sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz
    sagt die Angst
    Es ist aussichtslos
    sagt die Einsicht
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe"

    (Erich Fried)

  9. Moderation Avatar von lythande
    Registriert seit
    19.03.2010
    Beiträge
    8.583

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Hallo Izzi,
    herzlich willkommen hier
    Ich denke die Schmerzen werden noch nachlassen. Später wirst Du sicher wieder ohne Beschwerden über Kopfsteinpflaster fahren können.
    Und das Anstechen ist wirklich nur ein kleiner Piks. Ich sollte immer dabei kurz die Luft anhalten. Das hat geholfen. Ich durfte auch zwischendurch auf die Toilette. Den Ständer mit der Infusion habe ich dabei mitgenommen. Übrigens nicht erschrecken beim EC, wenn Du auf die Toilette gehst. Eine der Chemosubstanzen hat eine tiefrote Farbe, die schon nach kurzer Zeit auch im Urin zu sehen ist.
    Alles Gute für Deine erste Chemo.
    Liebe Grüße Lythande
    Wenn Du in die Sonne siehst, liegt der Schatten hinter Dir
    Es gibt keinen Fahrstuhl zum Glück, Du musst die Treppe nehmen (Werner Bethmann). ▬|████|▬



  10. Registriert seit
    29.07.2013
    Beiträge
    213

    AW: Neu hier...einige Fragen zum Port und der ersten Chemo...

    Zitat Zitat von -Izzi- Beitrag anzeigen
    Nun zu meinen Fragen..... am Mittwoch geht es mit der ersten Chemo los und ich habe Schiss...nicht vor den Nebenwirkungen sondern, dass der Port nicht richtig funktioniert Der Gedanke, dass die Chemo vorbei läuft oder so macht mich irre.

    Bringt es denn etwas wenn ich EMLA Pflaster nutze?
    viele Grüße
    Hallo Izzi,
    ich hatte ein EMLA-Pflaster verschrieben bekommen, habe es aber nie benutzt. Zwar bin ich nicht unbedingt der Typ, der Schmerzen ungerührt aushält - aber ganz ehrlich, das Anstechen tut kaum weh und es dauert eh nur ein paar Sekunden.
    Auch über Vorbeilaufen u.ä. brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen, das wird alles kontrolliert.

    Was das Trinken betrifft, so hatte ich unter FEC sehr schnell eine totale Abneigung gegen Wasser, das schmeckte metallisch, igitt... Es ist aber schon wichtig, gerade in den ersten Tagen nach der Chemo "viel" zu trinken - mir hatten die Krankenschwestern 2 Liter pro Tag empfohlen - was ich allerdings nicht geschafft habe.

    Alles Gute für die erste Chemo und die Behandlungen danach !

+ Antworten
Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •