Antworten
Ergebnis 11 bis 16 von 16
Thema: Mutter hat Brustkrebs
-
15.10.2013, 19:07
AW: Mutter hat Brustkrebs
-
15.10.2013, 19:13
AW: Mutter hat Brustkrebs
Regenbogen, dich lese ich all die Jahre sehr gern hier! Vielen Dank für deine Antwort! Und weißt du was, das ist kein Mut, was die alten Damen haben, so wurden sie erzogen, Augen zu und durch. In der heutigen Zeit ist das kontraproduktiv leider.
Frau kann sich nicht verlassen, auf das was sie dir sagen, da sind Studien, Kosten, andere Beweggründe...
Ich habe nur eine Tochter (15), der Sohn 17, hat sich heute zum 3. mal beim Sport die Nase gebrochen
ich habe beiden ganz klar gesagt was los ist, sie tuen sich schwer, zumal oma und opa seit der diagnose vollständig aus ihrem leben verschwunden sind. beide hatten zwischenzeitlich geburtstag, opa konnte oma keine stunde alleine lassen, um evtl. ein geschenkchen oder eine umarmung zu bringen. meine kleine bekam nichtmal einen anruf zu ihrem 15. geburtstag - das ist alles sehr schwer für uns - zumal das vorher anders war - meine eltern haben nur mich und meine kinder.
-
15.10.2013, 19:14
-
15.10.2013, 19:22
AW: Mutter hat Brustkrebs
so ich hoffe das klappt so, wollte euch noch den stand von heute erzählen, falls es interessiert - nach Telefonat von eben wurde meine Mutter wohl mit Antibiotika vom brustzentrum versorgt um ihre aufflackernde erkältung zu bekämpfen, sie machte sich sorgen, das sie ihre 4. chemo wg. der infektion nicht bekommen kann, nach angaben des zentrums steht der 4. chemo nichts im wege, ich warte, das mein sohn von seinem vater zurückgebracht wird, er ist wg. der zum drittenmal gebrochenen nase in der uniklinik, die kleine ist in berlin auf klassenfahrt und hat hoffentlich nicht zu viele bad vibrations dahin mitgenommen, vielen dank nochmal an euch!!
-
15.10.2013, 20:41Inaktiver User
AW: Mutter hat Brustkrebs
Hallo Illernet,
nicht nur der Jahrgang deiner Mama lebt nach dem Motto "Augen zu und durch". Wenn ich es mir richtig überlege, ist das auch einer meiner Leitsätze. Besonders als ich noch gesund war und ständig bei meinem Arbeitsplatz bis zum geht nicht mehr gefordert wurde.
Ich kann mich an einige ältere Damen erinnern und mir kamen sie immer sehr stark vor. Kann natürlich auch nur die äußere Hülle sein.
Deine Kiddys sind ja miitten in der Pubertät, ist ja eh schon schwer genug. Hoffe sie verdauen die schwere Kost. Aber das ehrlich sein war richtig, so kann man sich auch offen und ehrlich gegenseitig stützen.
Für dein Sohn und seine Nase gute Besserung! In diesem Alter passieren öfter mal solche "Unfälle".
Übrigens, danke für das gerne lesen. Man ist sich gar nicht so bewusst das die halbe Welt mitliest.
-
16.10.2013, 13:36
AW: Mutter hat Brustkrebs
Liebe Illemet

ich kann mir gut vorstellen, wie schwer es für Dich ist, Deine Mutter leiden zu sehen
. Ich hoffe, dass es ihr mit Hilfe der Antibiotika bald besser geht und wünsche ihr alles alles Gute für die noch anstehende Behandlung, vor Allem wenig Nebenwirkungen.
Aber nimm' es mir nicht übel, wenn ich vorsichtig anmerke, dass es sicher schwer ist, vorauszusagen, wie es Deiner Mutter ohne Chemo, aber mit der Diagnose BK in den nächsten 15 Jahren gehen würde. Diese Krankheit ist leider nicht sehr vorhersehbar, sondern es können immer nur statistische Wahrscheinlichkeiten und Risiken, die für oder gegen eine Behandlung sprechen, dargestellt werden. Sicher ist es auch schwer für Ärzte Nutzen und Risiken bei einer Patientin im fortgeschrittenen Alter immer zum Wohle des Patientin sicher gegeneinander abzuwägen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass gerade der gute Allgemeinzustand Deiner Mutter für eine Chemo gesprochen hat.
(PS: meine vorige Antwort war smartphonebedingt etwas wenig ausführlich, sorry)
Die Prozentzahl kommt mir ziemlich hoch vor, es sei denn, es läge tatsächlich ein Gendefekt in Eurer Familie vor. Auf einen solchen kann man aber nicht einfach daraus folgern, dass Deine Mutter an BK erkrankt ist. Auch die Erkrankung Deiner Großmutter genügt für eine derartige Aussage nicht. Vielleicht warst Du verständlicherweise bei dem Gespräch mit Deinem Frauenarzt etwas aufgeregt und hast nur noch die Prozentzahl im Ohr, jedoch nicht, dass sich die an einen - nicht sehr häufigen - Gendefekt knüpft.
Du fragtest noch, ob Herceptin eine Chemo ist. Nein, soweit ich weiß, nicht im eigentlichen Sinne, sondern ein Antikörper, der vereinfacht gesagt an einen bestimmten Wachstumsfaktorrezeptor auf der Zelloberfläche der Krebszelle andockt und so deren Wachstum verhindern soll. Chemomedikamente verhindern hingegen die Teilung der sich schnell teilenden Zellen. Krebszellen sind solche sich schnell teilenden Zellen. Leider aber auch andere "gute" Körperzellen, wie die Zellen der Schleimhäute oder der Haare und die Medis können da leider nicht unterscheiden, so dass auch diese Zellen an der Teilung gehindert werden. Dies führt dann zu den bekannten Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Haarausfall usw.Geändert von lythande (16.10.2013 um 14:10 Uhr) Grund: Druckfehler
Liebe Grüße Lythande
Wenn Du in die Sonne siehst, liegt der Schatten hinter Dir
Es gibt keinen Fahrstuhl zum Glück, Du musst die Treppe nehmen (Werner Bethmann). ▬|████|▬



Zitieren

