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  1. Avatar von marmeladenmami
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    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Zitat Zitat von momolino Beitrag anzeigen
    @Marmeladenmami -TN und das seit 3 Jahren ohne Vorkommnisse?
    Es sind ja "erst" 2 Jahre, aber die sind ohne Vorkommnisse. Wie sagte der nette Dr. in meinem Brustzentrum so schön: er sähe keinen Grund, warum ich nicht wieder ganz gesund werden sollte. Und das sehe ich auch so. Ich lebe ganz normal, mache Sport, ernähre mich abwechslungsreich (auch mit Schoko und Chips in Maßen ). Und halte mir meine Mama vor Augen, die auch im Alter von Mitte 40 BK bekam und nächstes Jahr ihren 80 Geburtstag feiern wird (auch ohne Vorkommnisse).
    Liebe Grüße,

    die Marmeladenmami


    Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.
    (Hans Christian Andersen)

  2. Avatar von momolino
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    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Oh Marmeladenmami, wie super! Das freut mich und baut mich sehr auf!

    Und ich find 2 Jahre super, ich bin jetzt knapp 1,5 Jahre nach Diagnose und mich freut es!

    Weiter so, gell?

  3. Inaktiver User

    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Zitat Zitat von marmeladenmami Beitrag anzeigen
    Und halte mir meine Mama vor Augen, die auch im Alter von Mitte 40 BK bekam und nächstes Jahr ihren 80 Geburtstag feiern wird (auch ohne Vorkommnisse).
    Ja, das ist wirklich super. So etwas lese ich immer gerne.


  4. Registriert seit
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    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Boh bin ich neidisch auf eure Hummerfreie Zeit
    Trotzdem Glückwunsch euch

  5. Inaktiver User

    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Ja, genau, meinen Glückwunsch, auch an Momo!


  6. Avatar von momolino
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    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Ihr zieht nach, da bin ich sicher! Jeder Tag bringt Abstand, vielleicht nehmen wir lieber Tage statt Jahre, das klingt nach mehr!

    ;-))

  7. Inaktiver User

    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Hier wurde noch einmal ganz gut zusammengefasst, worauf Triple-negative-Betroffene achten sollten: Breast Cancer : Would you share integrative tips for early stage triple negative breast cancer survivors who are now NED?

    Werde also meinen Arzt darauf ansprechen, dass ich gerne überprüfen lassen möchte, ob ich an einer Stoffwechselkrankheit leide, z.B. an einer Vorstufe von Diabetes (das ist mit einem "A1C-Test" möglich). Außerdem wird uns empfohlen:
    - viel Obst und Gemüse
    - pflanzliches Eiweiß und Fisch
    - gesunde Öle, also Olivenöl und Omega-3-reiche Öle
    - Nüsse
    - Weißmehl und Zucker zu vermeiden, Vollkornprodukte bevorzugen
    - auf unser Gewicht zu achten, Sport zu treiben.

  8. Avatar von momolino
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    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Ich würde das gerne ergänzen, Frau X! Ich würde gerne das Kokosfett hinzufügen. Es ist ein sehr sehr hochwertiges Fett, wenn man auf den Hersteller schaut. Genau wie bei allen Produkten. Aber Kokosfett sollte in der Ernährung nicht fehlen, im Gegenteil, wir sollten ganz häufig darauf zurückgreifen!


  9. Registriert seit
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    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Guten Abend Frau X, liebe Hope und alle anderen,

    Frau X, ich habe grad den Beitrag mit den Ernährungstipps gelesen und bin begeistert! Danach habe ich vielleicht zu Beginn meiner Erkrankung (vor genau 2 Jahren) intuitiv das Richtige getan? Ich ernähre mich nämlich seitdem fett- und eiweißreich und dafür kohlenhydratarm, sogar ketogen, und hab das bis heute beibehalten.
    Hope, ich wollte Dir schon vor ein paar Tagen davon berichten, mir ist es während der Behandlungen (Chemo wie Bestrahlung) sehr gut damit gegangen (also verhältnismäßig) - und Sport mach ich seitdem auch sehr intensiv, weil Sport nach der Therapie die Überlebenswahrscheinlichkeit verdoppeln und, gemäßigt, auch während der Therapien sehr günstig sein soll. Ich hatte dafür zunächst an einem onkologischen Krebssportprojekt teilgenommen, um mich langsam aufzubauen.
    Um wegen der Ernährung etwas Näheres zu erfahren, nahm ich damals Kontakt zu einer Professorin auf, die seit vielen Jahren intensiv zu diesem Thema forscht und sich insbesondere mit der Auswirkung der fett- und eiweißreichen Diät und auch von Sport auf Brustkrebspatientinnen auseinandersetzt. Habe ihr damals meine Lage geschildert und sie hat mich ermutigt, mit beidem fortzufahren. Sie und ein paar andere haben letztes Jahr ein klasse Buch herausgebracht: "Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett", das ist sozusagen meine kleine Ernährungsbibel ;-) Dazu habe ich ein simples Rezeptbuch, auch für kohlenhydratarme/ eiweißreiche Brote/ Kuchen, weil ich auf auf die Dauer nur sehr schwer darauf verzichten konnte (kann man auch kostenlos runterladen). Ganz interessant hierzu sind auch die nachfolgenden Beiträge bzw. Links zu Studien etc.:

    Ketogene Ernährung - Diät gegen Krebs | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Visite - Medizin - Krebs

    ARD Mediathek: W wie Wissen - Zuckersüchtiger Krebs - Sonntag, 10.03.2013 | Das Erste

    keto bei krebs | die seite zum buch

    wewewe.systemed.de/broschueren

    wewewe.nmsociety.org/index.html

    Home - ClinicalTrials.gov

    Ich kann aber sagen, dass es nicht von jetzt auf gleich ging, dass ich mich SEHR umstellen musste (zur Belohnung bin ich ziemlich schlank geworden ;-) und dass ich eisern auf eigene Kosten zur Kontrolle dieser Ernährungsform regelmäßig bestimmte Blutwerte testen lasse. Grundsätzlich wird in der Literatur immer wieder betont, dass man sich ärztlich begleiten lassen sollte, dafür muss man aber erstmal einen aufgeschlossenen Arzt finden...

    Tja, soviel dazu :-)

    Herzliche Grüße rundum,

    metaminze
    Geändert von annapaulemax (19.03.2013 um 08:31 Uhr) Grund: kommerzielle links entfernt

  10. Inaktiver User

    AW: Der positive Triple-Negative-Thread

    Ihr Lieben, nur kurz noch zum Thema "Fett": Hormonrezeptor-negativ-Betroffene sollten vor allem fettreduziert essen!!! metaminze, tut mir leid! Ich habe es gerade extra noch einmal in Patricia Prijatel's Buch "Surving Triple Negative Breast Cancer" nachgelesen, weil ich langsam auch mit den ganzen Empfehlungen, die es so gibt, durcheinanderkomme. In meinem Ernährungsratgeber von der Verbraucherzentrale wird nämlich z.B. ohne Ende Fett empfohlen, überall soll Butter und Sahne dran etc.. Das mag für manche Krebsarten offenbar richtig sein, nicht aber für uns!

    Patricia Prijatel bezieht sich auf eine Studie, die von 1994 bis 2001 lief, in der hormonrezeptor-negative-Frauen, die um die 32 g Fett täglich zu sich nahmen (also low-fat), ihr Risiko, dass der Krebs zurückkehrt, um 42 % senkten. Bei hormonrezeptor-positiven Frauen waren es nur 15% - d.h. diese Ernährungsempfehlung ist speziell für uns ziemlich wichtig. D.h. also, um es mal für eine 70%ige Chance, kein Rezidiv in den nächsten 2 Jahren zu bekommen, vorzurechnen: 30 % x 42 % = 12,6 %. Mein Risiko liegt also normalerweise bei 30%, abzüglich der 12,6% aber nur noch bei 17,4% (ein ähnliches Rechenbeispiel ist auch in dem Buch).

    Es ist richtig, Kohlenhydrate zu reduzieren und wenn, dann Vollkornprodukte zu wählen und auch, Zucker zu vermeiden. Aber zu viele Fette, wie sie in der ketogenen Diät vorkommen, sind auch nicht gut und vor allem sollten es keine Transfette (kommen z.B. in Margarine vor) und keine gesättigten Fettsäuren sein - die sind vor allem in tierlichen Lebensmitteln wie Butter, Käse, Sahne und leider ebenfalls in Palm- und Kokosfett.
    Geändert von Inaktiver User (17.03.2013 um 21:41 Uhr)

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