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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Danke Ayse,deine Worte bestätigen mich sehr! Mein Herz schlägt für eine Schwangerschaft !!

  2. Inaktiver User

    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Liebe Hope,

    es ist wirklich schwer eine Entscheidung zu treffen in Bezug auf Kinder.
    Auf einer Seite sage ich mir, warum sollen Frauen mit BK auf das Mutter sein verzichten? Dann darf man ja gar nichts mehr planen, keiner weiß was die Zukunft mit uns vorhat. Das Gefühl die Zeit nicht auszukosten wenn man gesund ist, kann einem auch zermürben.
    Natürlich geht es dabei nicht nur um ein Schulprojekt-wie bei mir- sondern um ein Menschenleben. Ich schließe mich aber an und bin der Meinung wenn es mit dem Partner abgesprochen ist, warum nicht?
    Gesunde Mütter können auch krank werden, einen Unfall haben oder,oder......
    Wenn dein Körper wieder fit und bereit ist für eine Schwangerschaft, dann gehe nochmal in dich, rede mit deinem Partner und manchmal muss man auch den Verstand ausschalten,oder?

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Ich bin froh zu hören, dass es Dir psychisch wieder gut geht und Du ne tolle zweite Hälfte hast!

    Dann wird alles gut!

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Das ist seit Jahren mein Thema. Meiner Krebs war triple negativ. Die Ärzte haben mir nie Einschränkungen gemacht. Ich hatte bislang kein Rezidiv (4 Jahre ist der Scheiß her). Seit 3 Jahren versuchen wir, ein Kind zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Die Ärzte (auch in der Kinderwunschklinik) wissen nicht, woran es liegt. Im Sommer werde ich 40, ich denke nicht, dass es noch klappt.

    Für meinen Partner und mich war aber immer klar, dass wir es versuchen wollen, wenn die Ärzte das ok geben. Dieser Plan, dass wir es versuchen möchten, hat mir während der Chemo sehr geholfen. Wir haben ganz offen darüber gesprochen, dass es auch sein kann, dass der Krebs bei mir wiederkommt und im Worst Case er dann also allein mit einem Kind dasteht. Für ihn war und ist dieser Gedanke ok. Für mich auch, da ich ihm das alles voll und ganz zutraue.

    1 Jahr nach meiner Chemo haben wir gestartet, den Anlass hat die ungeplante Schwangerschaft einer sehr nahestehenden Person gegeben. Es hat sich einfach richtig für mich angefühlt. Damals war ich 36 Jahre alt und mit Mitte/Ende 30 hat man einfach nicht mehr so viel Zeit.

    Ich denke, das Wichtigste ist, dass Ihr Euch einig seid, egal, wie Euer Plan auch aussehen mag.
    No hell below us, above us only Sky...

  5. Inaktiver User

    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Liebe Hope,

    darf ich als zweifache glückliche Grossmutter etwas dazu sagen? Versuch es! Versuch alles was Du möchtest. Hör auf Dein Herz. Ich drück Dir ganz fest die Daumen.

    Kikaen

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Liebe Hope,

    Ich habe zwei kleine Töchter im Alter von zwei und fünf Jahren. Manchmal ist das im Moment sehr anstrengend und vor allem war es das während der Chemo. Und ständig kommt mir der Gedanke, was ist, wenn...
    Aber trotz allem würde ich NIEMALS auf meine zwei Mädels verzichten wollen und bin so froh, dass ich sie schon habe und mir nicht diese quälende Frage stellen muss, die Du (und Moon ja auch) Dir stellen musst.
    Ehrlich gesagt, würde ich mich in der Entscheidung vom Bauchgefühl leiten lassen. Und es natürlich vorher mit Deinem Mann besprechen ;-) Allerdings würde ich warten, bis die zwei Jahre um sind.
    Es gibt so viele andere Eventualitäten im Leben. Niemand gibt Dir die Garantie, dass nicht irgendetwas anderes passiert, womit Du nicht rechnest.
    Kinder sind etwas wunderbares, egal wie anstrengend sie manchmal sind. Und wenn Dein Herzenswunsch ist, ein Kind zu bekommen, dann tu es!!!
    Liebe Grüsse, Pauline

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Hallo Hope,
    ich möchte Dir gern Mut zu Deinem Kinderwunsch machen.
    Ich bin in ähnlichem Alter wie Du erkrankt - mit 31 Jahren - vor mehr als 22 Jahren und habe nach der Erkrankung zwei Kinder bekommen. Das erste 20 Monate nach der Erkrankung. Ich habe damals auch lange überlegt, ob wir es wagen sollen. Aber die Kinder sind das Beste, was mir nach der Brustkrebserkrankung passiert ist und ich bin immer noch glücklich, dass es sie gibt. Wir wissen alle nicht, wielange wir unsere Kinder ins Leben begleiten können. Das gilt für uns als Betroffene, aber genauso für alle, die gesund sind.
    Und Du siehst, es kann auch gut gehen.
    Ich wünsch Dir alles erdenklich Gute

    Tini-Amalie

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Liebe Hope,

    DANKE FÜR DIESEN STRANG!

    Das ist ja auch das Thema, was mich von der Diagnose an sehr beschäftigt hat. Ich war damals 37 und wurde langsam etwas ungeduldig, weil es einfach nicht klappen wollte mit dem Kind. Wir waren kurz davor in eine KiWU-Klinik zu gehen - dann kam die Krebsdiagnose. Das war im Mai 2011.

    Ich finde, der erste Schritt ist, dass Du mit Deinem Partner klärst, wie er dazu steht und wie wichtig ihm das ist. Denn es ist eine Sache, ob man es "drauf ankommen lässt" und es ist eine andere Sache, ob man es forciert. So oder so muss er den Weg mit gehen. Dann musst Du schauen, wie viel Risiko Du bereit bist, einzugehen. Ich habe auch schon von Frauen gehört, die trotz Knochenmetastasen schwanger wurden. Das würde meine Grenze überschreiten, immerhin ist man ja später auch dem Kind Rechenschaft schuldig.

    Ich sage Dir mal, was unser Stand der Dinge ist:
    Ich werde abwarten, bis 2 Jahre nach Ende der Chemo rum sind, mich aber parallel schon über die verschiedenen Möglichkeiten, die es für mich gibt, infomieren. Ich hoffe, dass in den 2 Jahren nichts passiert. 2 Jahre soll man warten, da durch die Chemo das Erbgut der Zelle verändert sein kann. Für mich sind diese 2 Jahre aber auch wichtig als Einschätzung des Risikos (bin Her2/neu +++, da wird das Risiko eines Rückfalls nach 2-3 Jahren deutlich weniger). Was ich mache, wenn ich ein Rezidiv haben sollte, weiß ich noch nicht. Wenn alles gut geht, werden wir ALLE Möglichkeiten versuchen, ein Kind zu bekommen. Bei mir sieht es leider eher nicht so aus, als ob das ohne medizinische Hilfe klappen würde...

    Wenn Du magst, können wir uns in diesem Strang, per PN oder auch in einem anderen Strang gerne austauschen über die verschiedenen Möglichkeiten.

    Übrigens glaube ich, dass niemand so recht sagen kann, inwiefern Chemo und Herceptin nach 1,2 oder 3 Jahren noch Auswirkungen auf die Eizellen haben....
    Viele Grüße,
    Clara73

  9. Moderation

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Ich denke, dass überhaupt nichts dagegen spricht, nach BK ein Kind zu bekommen. Rein wissenschaftlich betrachtet erhöht eine Schwangerschaft nicht das Rezidivrisiko, nicht mal bei hormonabhängigem Krebs.

    Mit dem Gedanken, dass ich sterben könnte solange ein eventuelles Kind noch klein wäre hat mich mein Onkologe damals auch konfrontiert, das war kurz nach der Diagnose, da war ich gedanklich nur bei meinen Eizellen und wie ich die jetzt schnell noch gezüchtet und ins Eis kriege, so dass mich das erstmal getroffen hat und ich dann eine Weile darüber nachgedacht habe. Ich denke nicht, dass das den Ausschlag geben sollte, denn alle können plötzlich sterben, auch die (vermeintlich) gesunden, und dann steht das andere Elternteil alleine da. Sowas passiert jeden Tag, auch bei Menschen, die keinen Krebs hatten. Insofern meine ich, dass man so nicht planen sollte.



    Ich war ja 38 und Single bei der Diagnose, jetzt bin ich 42, nehme noch Tam und der Zyklus ist kein richtiger, sondern ein Hormonchaos. Das Thema ist für mich vermutlich durch, aber ich natürlich trotzdem bei dem Thema.
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen"
    (Albert Schweitzer)

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    AW: Kinderwunsch nach Brustkrebs,was würdet ihr tun?

    Hallo meine liebe Hope,

    ich würde auch wie die anderen schon gesagt haben, die zwei Jahre abwarten aufgrund der Chemo, das wäre mir dann doch zu heikel mit dem ganzen Gift im Körper. Aber dann versuche es!! Wie schon alle geschrieben haben, es kann bei jedem was passieren, das Leben ist so nicht planbar. Meine Bekannte musste sich nach BK künstlich befruchten lassen und ist jetzt glückliche Mama. 2 Jahre hat sie aber auch gewartet. Also ich weiß zwar selbst nicht wie ich nach einem Rezidiv reagieren würde, aber generell bin ich absolut für Kinder nach BK. Wie Sunny schon schrieb, es gibt keine wissenschaftliche Einwände. Du hast den Mann für's Leben, Du weißt also Dein Kind in guten Händen. Und ich glaube auch, dass gerade das Glück Mama zu sein und für ein kleines Wesen da zu sein, heilende Wirkungen hat. Hör auf Dein Herz. Wenn Du mal 60 od. 70 bist und den Scheiß überlebt hast, wirst Du Dich wohl ärgern. Also viell. bin ich da egoistisch, aber dass mein Kind mal Mutterlos sein könnte, find ich zwar schlimm aber es hätte ja genug Familie um sich herum, schlimmer finde ich für mich persönlich einem kleinen Wesen nicht die Chance zu geben, überhaupt geboren zu werden. Ihr wißt was ich meine?! Und wie ich schon in einem anderen Strang geschrieben habe, wenn doch Tam. auf 10Jahre geändert wird, würde ich das Risiko wohl auf mich nehmen und mit 5Jahren erst mal Pause machen, dann versuchen ein Kind zu bekommen und dann meinetwegen bis in die Puppen weiter AHT machen, da ich dann auch 37J. alt bin und die Uhr vor lauter Ticken fast von der Wand fällt Hör auf Dein Mamaherz, überstürze aber nichts (wg. der Chemo).
    LG Lillipuh
    Alles wird gut!

    06.06.2012 Krebs Adios!

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