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  1. Registriert seit
    26.11.2012
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Hallo ihr Lieben,

    im Moment plagen mich wieder mehr "Schwitzattacken". Am schlimmsten und auffälligsten ist es bei "Dazwischen-Wetter", also nicht mehr ganz heiß, aber auch nicht richtig kühl (am ehesten ist es schwül). Wenn ich mich ein wenig bewege und dann zum Beispiel in einen etwas wärmeren Raum komme, z.B. in einen Einkaufsladen, dann spüre ich förmlich, wie sich die Schweißperlen durch die Poren quetschen.
    Es ist noch nicht ganz so krass - meine Haare werden nicht nass (höchstens an den Schläfen und im Nacken) und die Klamotten werden nicht durchweicht, aber mir reicht das auch so. Ich habe dann immer das Gefühl, ich bin auch die einzige, die schwitzt... vermutlich ist das auch so.
    Am unangenehmsten sind dann Räume, in denen die Klimaanlage voll aufgedreht ist. Toll, wenn man da in der kalten Luft steht und einem gleichzeitig die Suppe runterläuft...

    *nerv*

    Liebe Grüße
    Reef


  2. Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Liebe reef, einen Rat habe ich leider nicht, kenne aber das Problem mit dem schwitzen auch zur genüge, noch vor dem bk. Ich muss später auch tam nehmen, wie hoch ist eigentlich der
    Schutz vor Rückfall? In der Literatur finde ich nicht viel und mein onko äußert sich nur sehr zurückhaltend. Merin bk ist zu 80% hormonabhängig. Kullerblume

  3. Avatar von findus111
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Tamoxifen gibt es schon sehr lange, kullerblume,
    so dass Langzeitstudien auf dem Markt sind.
    Gerade im letzten Herbst in San Antonio (Welt-BK-Kongress)
    ging es um die wirklich nachweisbare Wirksamkeit dieses Medikaments*:
    SABCS 2012
    Es scheint so zu sein, dass frau ein paar Prozente mehr noch herausholt,
    wenn sie das 10 Jahre nimmt.
    Mein Doc hat mir das bereits vorgeschlagen - ich habe jetzt drei Jahre rum.
    Ich finde die NW von Tam nicht (mehr) soo schlimm
    und WILL WIRKLICH ALLES DAFÜR TUN, dieses schöne Leben
    so lange wie möglich zu leben.

    Ich weiß, das wollen wir hier alle.

    findus

    * Das Perfide an diesen Studien ist immer,
    dass man mit der Überlebensquote/Sterblichkeitsquote jongliert,
    ich kann das immer nur sehr schlecht vertragen.
    Hinter diesen Zahlen stehen Tausende Frauenleben.
    Da schüttelt´s mich immer etas.


  4. Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Liebe findus, ganz lieben dank für die Information. Auch mir hat der Arzt die Einnahme von zehn Jahren empfohlen, eventuell nach zwei Jahren dann auch aromathasehemmer. Die nebenwirkungen nehme ich gern in kauf, mache viel Sport und vielleicht hilft mir das ja. Ich möchte noch lange auf dieser Welt sein. Kullerblume


  5. Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Frau sein ist manchmal wirklich anstrengend.
    Vorgestern habe ich 3,5 Wochen nach der Ausschabung meine Tage bekommen - aber was für welche! Ich erinnere mich, im Internet gelesen zu haben, dass die erste Periode nach einer Abrasio ziemlich stark sein kann, weil die Gebärmutter auf natürlichem Weg noch einmal ordentlich Gewebe los wird.
    Die Zoladexspritze, die ich vor 4 Tagen bekam, kann natürlich noch nicht wirken, also kann es gut sein, dass dies auch die letzte Periode für lange Zeit sein wird. Ist auch gut so - sowas wünsche ich nicht mal meiner ärgsten Feindin. Unterleibskrämpfe, bei denen selbst Schmerzmittel nur begrenzt helfen und ständiges Tampon- und Bindenwechseln. Die letzten 2 Tage und Nächte waren ein Graus. Ich bin nur froh, dass ich das jetzt durchmache und nicht 2 Wochen später, wenn ich im Urlaub bin.

    Liebe Grüße
    Reef

  6. Avatar von findus111
    Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen


    oh du ärmste!
    Fiese Sache das.
    Aber du kannst fast sicher sein:
    dank Zoladex was das dann erstmal auch.
    Willkommen im Club.


  7. Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Zitat Zitat von findus111 Beitrag anzeigen
    Aber du kannst fast sicher sein:
    dank Zoladex was das dann erstmal auch.
    Da bin ich echt froh! Wenn ich so etwas jeden Monat hätte, wäre ich bald nur noch eine blutleere Hülle.
    Aber so unangenehm das alles auch ist - ich bin dankbar, dass ich all diese Möglichkeiten habe, um dem Schalentier (hoffentlich) die Grenzen aufzuzeigen. Darum geht es ja letztendlich und da nimmt frau auch diesen ganzen nervigen §#%&$&%$§ in Kauf...

    Willkommen im Club.
    Bei diesem Club will ich aber nicht monatlich etwas bestellen müssen.
    Nur Seelenfrieden.


  8. Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Hallo allerseits!

    Zitat Zitat von Reef Beitrag anzeigen
    Die Zoladexspritze, die ich vor 4 Tagen bekam, kann natürlich noch nicht wirken
    Was für ein Irrtum! Genau die war schuld daran, dass ich jetzt tagelang nur noch "rot" gesehen habe. Nachdem am Sonntag die Blutung wirklich abnormal stark wurde, flüchtete ich in der darauffolgenden Nacht ins Krankenhaus, und die haben mich gleich dabehalten. Erstes Untersuchungsergebnis: Gebärmutterschleimhaut wieder hoch aufgebaut. Man hat dann auf Station versucht, die Blutung medikamentös unter Kontrolle zu bekommen und meine Blutwerte im Auge zu behalten. Es wurde aber nicht besser. Ich kann euch sagen, das war echt schon beängstigend - das waren wirklich Unmengen von Blut. Im Bett liegen ging noch irgendwie, aber sobald ich aufstand, half nur noch ein Sprint auf's Klo bevor alles zu spät war.
    Letzlich wurde dann am Dienstag entschieden, dass ich nochmal cürettiert werden muss, da ich sonst wohl noch ewig weitergeblutet hätte. Seitdem ist nun Ruhe.
    Was das nun letztlich war? Leicht erklärt: Zoladex! Meine Uterusschleimhaut hatte sich wieder relativ rasch aufgebaut und dann kam vor einer Woche die erste Zoladex-Spritze. Leider wurde ich zuvor nicht darüber aufgeklärt, was dann passieren kann. Erst jetzt in der Klinik hat man es mir gesagt: Durch den plötzlichen Östrogen-Entzug durch Zoladex versuchen Eierstöcke und Gebärmutter nochmal alles "rauszupumpen", bevor stillgelegt wird. Bei mir war das in ziemlich heftigem Ausmaß der Fall. Laut Arzt müsste sich aber jetzt alles einpendeln. Meine vorhandenen Myome haben die ganze Angelegenheit auch etwas erschwert, weil sie die Gebärmutter-Kontraktionen stören können. Anfangs wurde über eine Hysterektomie nachgedacht, aber jetzt will man abwarten, ob die Myome unter Zoladex nicht vielleicht sowieso schrumpfen. Eine abblutende Eierstockzyste habe ich auch noch, auch die wird erst mal nur beobachtet.
    Was für ein Horror! Ich möchte so etwas nicht mehr erleben müssen. Mittlerweile bin ich wieder zu Hause und habe auch für meinen geplanten Irland-Urlaub (von dem ich mich innerlich schon zu verabschieden begonnen hatte) grünes Licht erhalten. Bin natürlich noch etwas wackelig auf den Beinen, aber dank jeder Menge Aufpäppel-Infusionen im Krankenhaus geht es mir verhältnismäßig gut.
    Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es gut ist, dass es die AHT gibt, auch wenn sie mir schon viele Probleme bereitet hat. Noch wichtiger ist mir jedoch ein möglichst guter Schutz bezüglich Brustkrebs. Ich bin auch guter Hoffnung, dass jetzt langsam Ruhe einkehrt.

    Mit etwas blutleeren Grüßen,
    eure Reef
    (in den letzten Tagen hätte ich mich eher "Trief" nennen sollen )

  9. Avatar von findus111
    Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Oh ja, das Zeugs zeigt Wirkung!
    Dong - da hätten wir auch drauf kommen können, reef!
    Gut so - einmal ordendlich abregnen -
    und dann FeierABEND!

    Genieß deinen Urlaub - du hast ihn echt verdient!
    findus


  10. Registriert seit
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    AW: Tamoxifen und die Nebenwirkungen

    Liebe reef, alles gute für dich und das du bald wieder auf die Beine kommst und für den Urlaub, viele schöne Erlebnisse. Kullerblume

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