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  1. Moderation Avatar von Sunny71
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    Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Aus gegebenem Anlass, weil wir in allen möglichen Strängen darüber reden und das niemals wiederfinden.. und weil es bestimmt immer wieder Frauen gibt, die neu einsteigen hier also die Plattform, um über die wichtige und gleichzeitig gefürchtete AHT zu reden. Ich würde mich freuen, wenn auch Dinge wie Partnerschaft, Libido und Wüstenschleimhäute thematisiert werden. Und wenn jemand Lösungen hat - immer her damit ...

    Also, was nehmt Ihr, wie lange schon, habt Ihr Nebenwirkungen/Probleme/Sorgen ?
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen"
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  2. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Dann fang ich mal an *räusper* ... (es hallt immer so in neuen Strängen )

    Ich, die große AHT-Schisserin, nehme seit einer Woche Tam und habe mit Zoladex angefangen. Bisher ist der befürchtete große Knall ausgeblieben und ich habe nur leichte Hitzewellen. Den Ganzkörperschmerz schiebe ich mal auf mein momentanes Sportprogramm. Da man mit dem Wirkmaximum nach etwa 2-3 Wochen rechnet kann noch was kommen, aber ich sportel zur Zeit gegenan und hoffe, ich komme so davon.. mal schauen...
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  3. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ich mach mal ein Kreuz-Zitat aus dem Sportstrang .

    Zitat Zitat von Annabel66 Beitrag anzeigen
    Ich habe ja jetzt erst mal die Bestrahlungen danach so Anfang Juni dann Tam.
    Zoladex bin ich ständig am Nachfragen, und ist noch nicht geklärt.

    Da ich seit Chemo Nr. 5 schon mal ausser Betrieb gesetzt wurde, kann der Hormonstatus erst so in etwa einem halben Jahr geprüft werden.

    Durch die Chemo bin ich ja quasi jetzt schon in die Wechseljahre geschickt worden. Das ist mir erst mit diesen Hitzewallungen so richtig bewusst geworden
    Vielleicht macht's ja Sinn, dann Anfang Juni zum Beginn der AHT einen Hormonstatus zu machen. So ein Zyklus ist ja manchmal schneller wieder da als man so denkt ....
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  4. Avatar von Annabel66
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Hast du toll gemacht, mit dem neuen Thread

    Ich bin ja noch nicht soweit, werde aber eure Tipps eifrig mitverfolgen

    Wenn du nach einer Woche noch so wenige NW's hast, dann bleibt es bestimmt so *daumendrück*

    Und wieder kommen wir zum Sport, ich glaube der hilft wirklich!!!
    Liebe Grüße
    Annabel
    _________

    Willst Du glücklich sein, dann lerne erst zu leiden!

  5. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ich glaube auch, dass der wirklich hilft, in jeder Lebenslage . Ganz besonders merke ich das, wenn es mir stimmungsmäßig nicht gut geht. Wenn ich mich dann aufraffe, ist es hinterher so deutlich besser...
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  6. Avatar von Annabel66
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ja, ich hoffe, dass ich dieses aufraffen mal regelmäßig schaffe

    Mein Laptop lässt mich strommäßig im Stich und ich bin zu faul, das Kabel zu holfen

    Dann spring ich mal in die Kiste
    Liebe Grüße
    Annabel
    _________

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  7. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ich auch, ich bin total platt... gute Nacht, schlaf gut !
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  8. AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ich nehme schon seit 1 Jahr Tamoxifen und ich vertrage es sehr gut. Natürlich habe ich diese Hitzewallungen und die sind natürlich lästig, aber das wird weniger. Ich hatte anfangs jeden Tag welche, mittlerweile nicht mal mehr jede Woche.

    Meine Libido war durch die ganze Krebssache ziemlich chaotisch geworden, um nicht zu sagen, nicht existent. Auch schon vor der AHT. Sie kam dann aber zurück, ungefähr ein halbes Jahr nach Ende der Behandlungen, dann war sie mal wieder weg, jetzt merke ich sie langsam wieder. Also so ein hin und her. Aber kein "komplett für immer weg".

    Mein Onkologe, der ja auch mein Gynäkologe ist, sagte mir übrigens, dass das der große Vorteil von Tamoxifen wäre, dass es in den Geschlechtsorganen wie ein Östrogen wirkt. Ich bin z.B. genau so feucht wie früher (was wohl bei den "normalen" Wechseljahren ein Problem ist).

    Von daher denke ich, dass viele Symptome unserer mangelnden Libido 1. psychisch daraus resultieren, dass wir in unserem ganzen Frausein erschüttert wurden, unserem Körper nicht mehr so vertrauen, usw. und 2. gibt es sicher auch diesen Effekt, dass man Dinge, die vorher schon latent vorhanden waren, dann der AHT in die Schuhe schiebt. Mit meiner Libido war es vor meiner Erkrankung, ehrlich gesagt, auch nicht so dolle. Da ist es jetzt fast besser.

    Ach, und noch was, was ich aber schon mal hier geschrieben habe: Tamoxifen und Gewichtszunahme, muss auch nicht sein (das fiel mir gerade ein, als ich oben den Punkt 2. schrieb). Das ist so, wie wenn man die Pille nimmt, damit kann man es gut vergleichen. Man kann davon zunehmen, muss aber nicht.

    Am besten, ihr lest den Beipackzettel von dem Tamoxifen gar nicht erst!
    Es ist eure Lebensversicherung, das müsst ihr euch klar machen. Es ist euer bester Freund im Kampf gegen das Rezidiv.

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
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  9. Avatar von Annabel66
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Zitat Zitat von Kappuziner Beitrag anzeigen

    Von daher denke ich, dass viele Symptome unserer mangelnden Libido 1. psychisch daraus resultieren, dass wir in unserem ganzen Frausein erschüttert wurden, unserem Körper nicht mehr so vertrauen, usw. und 2. gibt es sicher auch diesen Effekt, dass man Dinge, die vorher schon latent vorhanden waren, dann der AHT in die Schuhe schiebt. Mit meiner Libido war es vor meiner Erkrankung, ehrlich gesagt, auch nicht so dolle. Da ist es jetzt fast besser.
    Ja, ich glaube auch, dass die Psyche viel ausmacht.
    Früher waren Sicherheit und Gefühle gegenüber dem eigenen Körper da. Heute leidet die Psyche sehr, durch das veränderte Aussehen.
    Da ist das eigene Körpergefühl einfach mal weg.
    Wie soll man lieben, wenn man sich selbst nicht mehr liebt?


    kappu: Herzlichen Glückwunsch zur gelungen OP und deiner neuen, schönen Brust.
    Liebe Grüße
    Annabel
    _________

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  10. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Zitat Zitat von Kappuziner Beitrag anzeigen

    Von daher denke ich, dass viele Symptome unserer mangelnden Libido 1. psychisch daraus resultieren, dass wir in unserem ganzen Frausein erschüttert wurden, unserem Körper nicht mehr so vertrauen, usw. und 2. gibt es sicher auch diesen Effekt, dass man Dinge, die vorher schon latent vorhanden waren, dann der AHT in die Schuhe schiebt. Mit meiner Libido war es vor meiner Erkrankung, ehrlich gesagt, auch nicht so dolle. Da ist es jetzt fast besser.
    Kann ich mir auch vorstellen. Von der Pille berichtet man ja auch eine Verminderung der Libido - konnte ich bei mir nicht feststellen. Nach der OP hingegen war sie für mehrere Wochen einfach weg und kam dann von alleine wieder. Kein Problem, da kein Mann da ist, der drauf wartet .

    Allerdings hatte ich dann während der Chemo ziemlich "Wüste" *aua*. Das ist völlig neu für mich, wäre vermutlich aber mit einem Gleitgel zu lösen. Hab ich halt noch nie verwendet, muss aber mal dran denken, es für alle Fälle zu besorgen. Hehe, das nächste Date mit dem PV kommt bestimmt .
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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