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  1. Avatar von felis
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Interessanter Thread!
    ich hab das alles längst hinter mir (OP vor 16 Jahren), aber vergessen ist es nicht... Ich hab drei Jahre Tam geschluckt, ohne viel davon zu merken (ich war 47 und meine Tochter 2Jahre), meine Periode war vorher noch ganz regelmäßig und dann von 100 auf 0 - ich hatte schlimme Befürchtungen, die aber unbegründet waren. Nur eins, und das gründlich: Ich habe 12 kg zugenommen und erst Jahre später mitgekriegt, dass das mit Tam zusammenhängen könnte. Zehn Jahre habe ich die mit mir rumgeschleppt, dann hats endlich geklappt, inzwischen wiege ich wieder so viel wie vorher. war wohl eher eine Willensfrage als ein medizinisches Problem.
    Jedenfalls möchte ich sagen: Kein Grund zur Panik! Wir wollen froh sein, dass es Medis gibt, die helfen , unser Leben zu retten!
    Liebe Grüße an alle
    Felis
    Geändert von annapaulemax (28.03.2010 um 10:38 Uhr) Grund: Klarnamen geändert

  2. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    7-8% langsame Metabolisierer und 2-3% ultraschnelle Metabolisierer. Also rund 10% der Bevölkerung verstoffwechseln es nicht richtig.

    Oder andersrum: 90% verstoffwechseln es gut. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht sooo groß, davon betroffen zu sein.
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen"
    (Albert Schweitzer)

  3. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Hallo Felis,

    danke , immer wieder beruhigend, dass es anscheinend wirklich ohne schlimme NW geht. Aber 12 Kilo ... ob man da gegensteuern kann, wenn man um die Problematik weiß ? Nicht, wenn man wie ich Schokolade isst vermutlich, aber ich bin jetzt die nächsten Tage ganz diszipliniert .... hoffe ich ...
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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    Geändert von annapaulemax (28.03.2010 um 10:38 Uhr)

  4. Avatar von pixeline
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Hallo alle zusammen,
    ich habe letzten Mittwoch die 2. Zoladex bekommen, dazu nehme ich Femara. Hitzewallungen hatte ich schon leichte zum Ende der Chemo hin, die haben sich mittlerweile doch etwas verstärkt. Manchmal sind es mehrere am Tag, manchmal nur eine, nachts eigentlich überhaupt nicht. Und eigenartiger Weise beschränken sie sich auf meinen Kopf.
    Gelenkschmerzen habe ich auch, bisher hauptsächlich im Hüftbereich, wenig an den Knien. Und auch das ist es sehr unterschiedlich. Wenn ich morgens aufstehe und ich spüre nichts, dann bleibt das für den Rest des Tages auch so. Wenn ich die Gelenke aber morgens schon spüre, kann ich davon ausgehen, daß es den ganzen Tag so bleibt, immer dann, wenn ich vom Sitzen wieder aufstehe, und es ist egal, ob ich nur 5 Minuten oder eine Stunde gesessen habe. Das finde ich schon ziemlich lästig. Aber nach ein paar Schritten geht es weg. Und beim Laufen macht es überhaupt keine Probleme.
    Da ich die AHT aber erst seit 5 Wochen mache, will ich abwarten, wie sich das weiterentwickelt.
    Und was meine Libido angeht, ich glaube, die ist zur Zeit unbekannt verzogen. Aber da ich keinen Partner habe, ist das im Moment nicht wirklich ein Problem.
    Liebe Grüße
    pixeline


  5. Registriert seit
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Guten Morgen Ihr Lieben, Sunny, eine super Idee, diesen Strang aufzumachen.

    Ich bin nach 2 jahren Tamox nun im 3 und letzten Jahr Aromasin. Ich denke, ich höre nach dieser Packung auf. Das muß jetzt reichen.
    Hoffentlich kann ich meine FÄ davon überzeugen und sie redet es mir nicht aus bzw. macht mir eine schlechtes Gewissen.

    Aber, die Nebenwirkungen sind beträchtlich. Knochenmasseverlust 9% bis jetzt, das ist nicht schlimme, ich komme von einem hohen Wert. Extreme Austrockung der Schleimhaut. Mit Ovestin habe ich so meine Probleme vom Kopf her, oben schlucke ich Anti und unten creme ich Hormone. Außerdem habe ich in einer Veröffentlichung des Heidelberger Forschungsinstitutes den Rat gelesen, auf diese Mittel zu verzichten. Vagisan brennt beim auftragen, muß also noch anderes probieren. Libido, was ist das?

    Besonders beeinträchtigend ist die Austrockung der Nase, der Nebenhöhlen.

    Die Ärzte vertreten die Ansicht, dass Aromatasehemmer viel verträglicher sind als Tamox, meiner Ansicht nach nicht, der Hormonentzug ist krasser. Ich denke, die paar Prozent bessere Chancen erkauft man mit stärkeren Nebenwirkungen. In meiner ersten Packung war eine vergleichende liste mit Prozentzahlen. Unter Aromatasehemmern verdickt sich die Gebärmutterschleimhaut nicht so leicht wie bei Tamox. Mittlerweile gibt es keine Vergleichsliste mehr Tamox vs Aromatasehemmer, seltsam. Ob der Preis eine Rolle spielt? (Aromatasehemmer ca. 600,-. Euro 100 Stück/Tamox 30,-- 100 Stück)

    Die Östrogenrestwirkung bei Tamox jedenfalls ist für das Wohlbefinden nicht zu vernachlässigen.

    Einen schönen Sonntag euch allen Carly

  6. Avatar von spiri47
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    hallöchen

    was für ein interessantes thema!

    es hört oder liest sich mit sicherheit etwas seltsam aber ich beneide euch in gewisser weise, dass ihr eine therapie gegen diesen besch..... krebs machen könnt und ich nicht.
    ich vertrage tam nicht, liegt an meiner autonomen schilddrüsenerkrankung,
    lt. arzt darf ich es nicht nehmen.
    aromatasehemmer wäre evtl. die alternative
    habe aber jetzt, vielleicht auch verständlich, angst wieder etwas zu nehmen und es dann nicht zu vertragen.
    darum habe ich mich jetzt entschieden keinerlei AHT zu machen. ob es die richtige entscheidung ist? keiner weiss es.
    eine etwas ratlose und deprimierte dabby:ooooh
    zu meiner libido, seit der op nur wüüüste!!!
    ausserdem bin ich seit der bestrahlung nur noch müüüüüüde! geht es einigen von euch auch so?
    liebe grüsse spiri


    ich habe keine angst vor dem tod. ich möchte nur nicht dabei sein, wenn es passiert.

    woody allen

    wer morgens zerknittert aufwacht, hat tagsüber viele entfaltungsmöglichkeiten.

    unbekannt

  7. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Spiri , verständlich, dass Du Angst hast nachdem was Du mitgemacht hast nach der Tam-Einnahme.... die Aromatasehemmer wirken aber völlig anders, vielleicht würdest Du sie ja vertragen. Ich weiß nicht, ob es da Erfahrungen gibt mit AHT und Schilddrüsenerkrankungen ... ?
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  8. Registriert seit
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Hallo an alle lieben geplagten und verunsicherten AHT-Frauen,
    erst einmal bin ich um die ersten Pillen auch herum geschlichen und wollte nicht...das ist jetzt genau ein Jahr her. Ich nehmen Femara, habe meine Hitzewallungen, nicht so oft, gut zu ertragen. Ich hatte zugenommen, denke aber, dass es an meinem Süßigkeiten lag, viel Schokolade und Kekse und Kuchen und... und... Mit Sport (Nordic Walking und Schwimmen) und Ernährungsumstellung habe ich 9kg abgenommen, wobei ich etwas geschlampt habe und deshalb wieder 3 kg drauf sind. Libido,naja...war vorher aber auch reduziert wegen schon begonnener Wechseljahre. Blöd finde ich den "schlechten" Schlaf. Öfter wachwerden, gar nicht oder schwer wieder einschlafen. Solange ich noch nicht gearbeitet hatte, wars nicht so schlimm. Jetzt ist es manchmal schon lästig... Hat aber auch etwas mit dem "Kopf" zu tun. Wenn es mir gut geht, empfinde ich den veränderten Schlafrhythmus als nicht so schlimm.
    Auch ich hatte eine autoimmune Schilddrüsenüberfunktion, bin seit 10 Jahren operiert und voll substituiert mit jetzt 112 mg Euthyrox. Zusätzlich nehme ich Vit. D für die Knochen und hoffe, dass ich mit eiweißreicher Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft der Osteoporose entgegenwirken kann. Lieben Gruß von Linkerli

  9. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Zitat Zitat von spiri47 Beitrag anzeigen
    ausserdem bin ich seit der bestrahlung nur noch müüüüüüde! geht es einigen von euch auch so?
    Nicht so extrem, aber ich hatte es während der Bestrahlung phasenweise, auch nicht immer. Was mir immer geholfen hat ist Bewegung. Einmal war ich so schlapp, dass ich dachte, ich kann nicht mal aufstehen, geschweige denn zum Sport, aber ich war verabredet, zum pump. Also hab ich mich aufgerafft und bin hingegangen.... und es ging, ich war total erstaunt ! Und hinterher war das weg .

    Also es muss ja nicht pump sein, aber jede Art von Bewegung, gern auch draußen, ist gut... was mir nicht geholfen hat ist schlafen oder ausruhen.
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  10. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Hallo Linkerli ! Hey, Du hast auch geschafft, abzunehmen unter AHT ! Die Berichte häufen sich . Das freut mich sehr.. mir fehlen noch etwas 3 Kilo (immernoch) und die sind festgetackert, allerdings auch schon vor der AHT.

    Die Schlafstörungen finde ich auch nervig. Noch geht es ja, aber wenn ich wieder arbeite wird es blöd. Ich wache z.T. auch wegen der Hitzewallungen auf. Machst Du irgendwas gegen die Schlafstörungen ?
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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