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  1. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Zitat Zitat von Kappuziner Beitrag anzeigen
    Mein Onkologe, der ja auch mein Gynäkologe ist, sagte mir übrigens, dass das der große Vorteil von Tamoxifen wäre, dass es in den Geschlechtsorganen wie ein Östrogen wirkt. Ich bin z.B. genau so feucht wie früher (was wohl bei den "normalen" Wechseljahren ein Problem ist).
    Ah stimmt, das ist ein interessanter Gedanke. Wobei ich mich frage, wie das in Kombi mit Zoladex ist. Muss ich mal recherchieren .
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen"
    (Albert Schweitzer)

  2. Avatar von Loewin
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Um mal ein bisschen Recherchearbeit zu sparen: Auch in Kombi mit Zoladex muss frau nicht austrocknen. Bei mir hat sich das alles wieder eingependelt, nachdem die ersten Wochen mit ohne Hormone eher chaotisch waren. Jetzt merke ich keinen großen Unterschied zu früher. Und die Lust? War während der Chemo völlig weg, ich konnte mir kaum vorstellen, jemals wieder Sex zu haben. Die ersten Male wars dann auch schwierig, aber auch weil ich psychisch mit der Situation nicht wirklich klar kam. Und nun stecke ich ja eh im größten Gefühlswirrwarr, was aber eindeutig nicht hierher gehört, da keine NW von Antihormonen.
    Was ich merke, ohne euch Angst machen zu wollen: Meine Gelenkschmerzen breiten sich aus. War es am Anfang eher nur das "Fahrgestell", das sich bei jedem Aufstehen anfühlte wie eingerostet, tun mir jetzt oft auch die Ellbogen und die Fingergelenke weh. Das empfinde ich schon als störend.
    Dafür kann ich vermelden, dass ich seit der AHT kein Gramm zugenommen habe - und ich kasteie mich wirklich nicht, eher im Gegenteil, lecker Essen sag ich nicht nein

    Von demher warte ich einfach relativ gelassen ab, ob es nicht in ein paar Monaten von allein besser wird. Schließlich sind wir auf einem Hormonstatus wie NACH den Wechseljahren, also sollte sich der Körper irgendwann dran gewöhnt haben, denke ich.

    Löwin
    Meistens kommt es anders, wenn man denkt...

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  3. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ah, danke Löwin ! Das hört sich aber gut an im großen und ganzen, jedenfalls die Sache mit der Libido und dem Gewicht . Ich hoffe ja irgendwie auch, dass das bei mir so läuft und dass ich das ganze zumindest mit Sport in Schach halten kann.

    Vor Gelenkschmerzen fürchte ich mich ein bisschen. Auch diese kann man ja angeblich mit regelmäßiger Bewegung erträglich halten, ich hab aber trotzdem Sorge, dass mich das beruflich einschränken könnte . Naja, nicht schon wieder vorher verrückt machen, sunny... .
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  4. Avatar von Loewin
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Sunny,
    je mehr ich mich bewege, desto weniger Gelenkschmerzen habe ich. Das sind doch gute Aussichten für dich
    Löwin
    Meistens kommt es anders, wenn man denkt...

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  5. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ha ! Das ist dann zumindest etwas, das mich zwingt, mich zu bewegen, auch in Zeiten, in denen ich weniger Zeit/Lust/wasauchimmer habe .

    Wobei - Lust habe ich meistens, aber wenn ich im Arbeitstrott bin bin ich abends manchmal so müde, dass ich mich nicht mehr bewegen will und dann gerate ich schnell in so eine Faulheitsspirale. Das soll jetzt aber nicht mehr passieren, wenn Sport Rezidiv- UND Nebenwirkungsprophylaxe ist .
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  6. Inaktiver User

    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    dann werde auch ich meinen senf dazugeben...

    gewichtzunahme ------ nein

    stimmungsschwankungen ------ nein

    hitzewallungen ------ ohne ende ( gerade gestern abend auf einer party, lästig, aber man kann damit leben )

    verlust der libido ----- nein ( ich hatte ein gleitgel gekauft, während der chemo, habe es aber bis heute nicht gebraucht )

    gelenkschmerzen ----- ja, aber durch sport gut im griff zu bekommen ( die ersten schritte morgens sind unangenehm, man fühlt sich alt, aber wie war das mit dem dieselmotor ???? )

    ich hatte wahnsinnige angst vor der aht, aber es ist in ordnung, ich habe mir es viel schlimmer vorgestellt.....

  7. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Ich bin jetzt schon froh, den Thread gestartet zu haben . Hier gehen die ganzen Erfahrungen nicht so unter und ich finde, es macht einfach Mut, zu sehen, dass man mit der AHT ganz normal umgehen kann.

    Danke !
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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  8. Registriert seit
    09.07.2006
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    59

    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Hallo leute,
    super idee diesen thread zu starten. Hab zwar noch ca. 6-7 wochen bis zur AHT, aber war schon immer neugierig schon vorher alles zu erfahren. Vorteile wie nachteile.
    Meine freundin hat unter der AHT 30kg zugenommen und tierische depression bekommen und mein arzt hat mich auch schon gewarnt, also ist es echt gut zu lesen das das nicht die regel ist.
    Weiß jemand von euch vieleicht , ob eine sterilisation eine möglichkeit zur AHT sein könnte? Hab schon darüber nachgedacht, weil ich keine alternative zur verhütung finde die mir zusagt. Darf ja die pille nicht mehr nehmen und fange jetzt erstmal an zu über alternativen zu grübeln.
    Also dann immer weiter mit euren tipps, damit ich vorbereitet bin.
    liebe grüße
    kyraa

  9. AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Liebe Kyraa,

    unter der AHT hast Du normalerweise sowieso keinen Eisprung - soweit ich weiß. Da bin ich mir nicht sicher. Ich bin mir aber sicher, dass eine Sterilisation kein Ersatz für die AHT ist. Der Grund ist, dass auch andere Bereiche in Deinem Körper Östrogen produzieren, nicht nur die Eierstöcke. Das heißt, eine Sterilisation würde die Gefahr nicht bannen.
    Aber wenn Du Angst vor einer Gewichtszunahme hast - die KANN ja unter einer Sterilisation auch geschehen, genau wie bei der AHT.

    Lieber gleich von Anfang an aufpassen, auf die Waage steigen und beobachten, wohin sich der Körper bewegt. Man muss wirklich nicht davon zunehmen. Diese Antohormone übernehmen keineswegs die "Kontrolle" über Dich.

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

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  10. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Antihormontherapie - Probleme und Lösungen

    Kyraa, bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter durchtrennt, das ändert rein gar nichts am Hormonhaushalt. Eine Eierstockentfernung wäre eine Möglichkeit, aufs Zoladex zu verzichten - wobei, wie schon gesagt, die Nebenwirkungen vom Östrogenentzug ja prinzipiell dann auch da sind. Und einen Aromatasehemmer müsstest Du dann noch nehmen.

    Die Wechseljahre unter AHT sind zwar künstlich herbeigeführt und daher zu früh und sehr plötzlich, aber letztlich kommen die meisten NW vom Östrogenentzug - und um den kommen wir nicht herum .
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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