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  1. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Mitglied zweiter Klasse ? Warum das denn ? Ist doch klasse, dass Du keine Chemo machen musst ! Darum ist die Krankheit doch nicht weniger schlimm oder sowas... oder wie meinst Du das ?

    Zur Bestrahlung kann ich leider noch nichts beitragen, da müssen die Expertinnen her.... *rausschleich*
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen"
    (Albert Schweitzer)

  2. VIP Avatar von Kappuziner
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Hallo meghi,

    in dem Fall, gratuliere zur "zweiten Klasse"!
    Die Bestrahlungen sind überhaupt nicht schlimm. Körperlich merkt man nichts (diese Sympome wie Erschöpfung, Kopfschmerzen etc. die gibt es, wenn andere Regionen bestrahlt werden, z.B. der Kopf).
    Ich bin immer mit dem Rad zur Bestrahlung gefahren und es ging mir gut dabei. Die Sitzungen dauern auch nicht so lange.

    Ich habe mich an die Anweisung gehalten, nicht zu duschen oder zu baden (habe mich gereinigt, indem ich mir eine Badewann eingelassen habe, mit Wasser bis kurz unter die bestrahlte Fläche und dann habe ich am gesunden Arm eine "Katzenwäsche" gemacht, das ging ganz gut.

    Ich habe auch viel Sport gemacht in der Zeit, da habe ich mich anfangs erschrocken, weil die aufgemalten Striche durch den Schweiß verliefen. Das macht aber nichts - die malen die einfach wieder neu drauf.

    Mehr fällt mir nicht ein. Vor der Bestrahlung muss man wirklich keine Angst haben. Ich hatte zum Schluss die Haut in der bestrahlten Gegend verbrannt, das tat nicht weh, aber man sah es halt. Aber das ging dann auch wieder weg. Im Ganzen kann man das wirklich gut aushalten.

    Viel Glück damit!
    Kappuziner

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
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    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

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  3. Avatar von anda
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Hallo Meghi und Ihr anderen,
    bei mir wurden für die Bestrahlungen Punkte tätowiert, da durfte ich auch unter die Dusche (dort aber kein Badezeugs, nur klares Wasser). Zum eincremen habe ich Ringelblumensalbe genommen - die Ärztinnen fragten, was ich nehme und sagten dann "machen Sie weiter so", weil sich die Haut gut gehalten hat. Nur am Schluss kamen leichtgradige Reaktionen. Ansonsten merkte ich die Müdigkeit und ein leichtes Aufflackern von Chemosymptomen (z.B. komischen Geschmack im Mund). Ich konnte aber Sport und alles gut machen.
    Liebe Grüße Anda

    Das Leben ist ein Abenteuer der Seele.

    Everything is okay in the end. If it's not okay, then it's not the end.



  4. Avatar von meghi
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Zweite Klasse weil ich zu euren tollen Ideen wie die Fotos von Euch ohne Haare zu bewundern usw. nix richtiges beitragen kann.
    Heute war meine erste Bestrahlung, und ich bin ziemlich angepflaumt worden, denn ich war auf dem Weg zur Arbeit und hatte meinen Schlepptopp dabei : ich sollte auf der operierten Seite nichts tragen
    Das hatte mir bisher keiner gesagt, und ich hab sogar ziemlich viel gerudert, und mich eigentlich dabei wohlgefuehlt.
    Cremes und so was, da habe ich nachgefragt heute, gaeben sie erst spaeter (mit der Frage war ich wahrscheinlich schon unten durch bei der Frau die Sache mit dem Computerrucksack kam danach...)
    Bei mir haben sie auch taetowiert und ich darf einseifen, baden, duschen, schwimmen, machen was ich will (ausser: mal ein paar tage wegfahren )
    Hoffentlich treffe ich bei den naechsten Dates auf eine andere Krankenschwester ...

    Das Nette ist: ich habe gestern festgestellt, das eine Freundin meinen Behandlungsplan fuer die Radio ausgerechnet hat, sie ist Physikerin undhat gerade die stelle gewechselt; ich bin ihr erster Fall, sie hat den ganzen Tag dran gesessen, der Chef hat gesagt, der sei ganz super, hat versucht, ihn zu verbessern, war aber nichts zu machen
    mal ueber den Tellerrand gucken

  5. Inaktiver User

    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Hallo Meghi,

    das habe ich schon mal von einer meiner Taxifahrerinnen gehört, die auch BK hatte, dass sie tätowiert wurde und sich immer duschen durfte. Allerdings wurde nichts von baden oder schwimmen gesagt, dass das erlaubt sei. Mein Bestrahlungsarzt hat mir auch Seife, Schwitzen (es war Hochsommer bei meiner Bestrahlung), und eben Baden verboten, weil das angeblich die Haut aufweicht (stimmt ja) und dann die STrahlen weiter ins gewebe gehen, als notwendig. Da ich leider noch eingezeichnet wurde und die Farbe durch Seife und Schwitzen wegging, habe ich mich nur mit Wasser geduscht (einmal kurz Wasser drüber laufen lassen) und man fühlte sich wenigstens erfrischt. Schließlich war Sommer. Die Taxifahrerin sagte auch etwas von Nivea-Body-lotion, als die Haut trockener wurde.

    Meine Methode - nur mit Wasser duschen, keine Sonnenbäder, kein Schwimmbadbesuch, wenig Schwitzen (kein Sport gemacht, was aber bei mir nicht unbedingt ein Verzicht war ) - hat jedoch gut getan. Außer etwas Abgeschlagenheit und ein wenig Hautrötung ist nichts passiert. Die Haut fühlt sich fast genauso an wie früher, nur beim warmen Duschen, sieht man die bestralten Bereiche noch etwas (durch Hautrötungen). Nach dem eincremen mit normaler Bodylotion (ich habe nie Öl verwendet, wie mir geraten wurde, weil ich eher finde, das staut die Hitze im Gewebe noch länger als notwendig) ist das aber so gut wie nicht mehr zu sehen.

    Ich soll in Zukunft - mein ganzes Leben lang - mit Sonne in dem Bereich etwas vorsichtig sein. Aber da gibt es gute Sunblocker, die man auf den Bereich auftragen kann, dann kann ich in einem halben Jahr auch wieder einen Sonnenurlaub in Erwägung ziehen....

    Gruß, Kylie

  6. Inaktiver User

    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Zitat Zitat von meghi Beitrag anzeigen
    Heute war meine erste Bestrahlung, und ich bin ziemlich angepflaumt worden, denn ich war auf dem Weg zur Arbeit und hatte meinen Schlepptopp dabei : ich sollte auf der operierten Seite nichts tragen
    Das hatte mir bisher keiner gesagt, und ich hab sogar ziemlich viel gerudert, und mich eigentlich dabei wohlgefuehlt.
    Hi meghi,
    Bei dem heutigen Gewicht eines Schlepptopps - denke ich mal nicht, dass Du da viel falsch gemacht hast. Sonst dürftest Du nicht mal eine Flasche Wasser hoch heben - die immerhin auch schon ein Kilo wiegt! Die Schwester im Strahlenzentrum hatte wohl einen besonders schlechten Tag, wie mir scheint....

    Gruß, Kylie

  7. Avatar von anda
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Heute war meine erste Bestrahlung, und ich bin ziemlich angepflaumt worden
    Ich hatte auch das Gefühl, das ein Teil des Personals die Bestrahlungsklinik mit einer Autowerkstatt verwechselt. Wie am Fließband durchgeschleust. Wurde auch schonmal angepflaumt, und mit Erklärungen war nicht viel zu holen. Wurde dann aber besser. Die Ärztinnen waren gemischt, nette und nicht so nette, jenachdem, wer grade Dienst hatte. In der Chemoambulanz war die persönliche Ansprache besser.
    Mit dem Schonen und nicht schwer heben dürfen: hab mich nie so dran gehalten, eher nach Gefühl, ob es ok ist oder zuviel. Habe auch ganz normal Sport gemacht. Allerdings habe ich meist auf den BH verzichtet, das war doch unangenehm auf der Haut, wurde auch im Lymphbereich bestrahlt, also auch die Bereiche, wo die Träger entlanglaufen.
    Liebe Grüße Anda

    Das Leben ist ein Abenteuer der Seele.

    Everything is okay in the end. If it's not okay, then it's not the end.



  8. Moderation Avatar von Sunny71
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Angepflaumt .... echt, sowas geht GAR nicht . Ich weiss nicht, was manche sich so denken. Man kann das doch auch normal sagen .


    Ich hatte mal so ein Erlebnis der dritten Art in der Nuklearmedizin, als eine MTA anfing, ohne Vorwarnung an meinen Armen rumzuzerren zwei Tage nach der OP *aua*. Ich wäre am liebsten in Tränen ausgebrochen, war eh noch grad ziemlich labil - klar. Hab mich aber zusammengerissen und sie statt dessen angeschimpft, ich sei wach und ansprechbar und sie könne mir einfach sagen, was ich mit den Armen machen solle . Das hat tatsächlich geholfen.


    Fazit: WEHREN
    Liebe Grüße
    sunny Moderation im Brustkrebsforum, ansonsten normale Userin

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    (Albert Schweitzer)

  9. Avatar von meghi
    Registriert seit
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    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hi meghi,
    Die Schwester im Strahlenzentrum hatte wohl einen besonders schlechten Tag, wie mir scheint....
    ich glaub die ist immer so, denn eine Freundin, die in einer anderen Abteilung als MTA arbeitet, wusste sofort, wer gemeint war
    das mit dem Tragen hab ich meiner Tochter abends bei Einkaufen erzaehlt, und prompt hat sie mir die Tuete nach Hause getragen, aber heute, wenn wir zusammen rudern gehen (am 24. unsere erste gemeinsame Regata, d.h. wir beide sind zwei von 6 im boot bei einer Frauenregatta) heisst es wieder, Mamma, einen Schlag mehr...
    mal ueber den Tellerrand gucken

  10. Avatar von braunimaus
    Registriert seit
    13.10.2009
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    5.851

    AW: Tipps und Tricks für Brustkrebs-Patientinnen

    Hallo, Ihr Lieben,

    ich bekomme für die Chemo- und Bestrahlungszeit Enzyme verschrieben (muss eine med. Indikation draufstehen, damit Kasse bezahlt). Die heißen Equizym MCA und sind speziell zur Unterstützung bei Belastungen durch Chemo-oder Strahlentherapie. Sie enthalten Bromelainkonzentrat aus Ananas, Papainkonzentrat aus Papaya, lektinreicher Linsenextrakt und Selen, alles was der Körper besonders braucht und verwerten kann in der Zeit. Das Immunsystem wird dadurch stabilisiert, Selen schützt die körpereigenen Zellen und Lektin wirkt auf Schleimhäute und Immunsystem.
    Außerdem habe ich mir gutes Vitamin C mit Zink besorgt, u.a. für die Blase.

    Liebe Grüße, braunimaus

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