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  1. Inaktiver User

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    @Atempower: 100%ig zustimm!

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Ich kann allen Beiträgen nur zustimmen.
    Der Artikel ist so platt, dass er mir (ungewollt kinderlos) nicht mal weh tut.

    Elisabeth

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Ich hatte lange Zeit Angst, auch eine schlagende Mutter wie die meine zu werden. Erst nach einer Therapie habe ich den Mut zum Kind gefunden und bin darüber glücklich. Leider ist ein zweites Kind nach 2 Fehlgeburten nicht mehr möglich (Alter!). Das habe ich mir vorher gar nicht vorstellen können. Unfrei... ??? Ich habe meine Karriere als Unternehmensberaterin aufgegeben. Aber ich bin glücklich, wenigstens ein Kind ins Leben zu begleiten. Ich genieße es, ein offenes Haus für Freunde zu haben und stundenweise als Coach zu arbeiten. Ja, ich bin eine Luxusmutter, das weiß ich, aber ich habe auch meine Ansprüche deutlich heruntergeschraubt, um es mir leisten zu können. In meinem Job habe ich wesentlich weniger geschlafen als mit Baby und bin nie so glücklich gewesen - stolz ja, aber nicht glücklich!

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Ich finde es gut, dass die Frauen nicht auf die von der Bricom unterschwellig gewünschte (sag ich jetzt einfach mal...) Provokation eingehen und sich die Köpfe einschlagen.
    Ja, der Artikel ist mehr als platt!
    Ich habe zwei Kinder geboren und sie überwiegend allein großgezogen, was in meinem Fall nicht mal schwierig war, aber ich hätte auch gern die Alternative, ein Leben ohne Kinder, kennengelernt.
    Aber alles kann frau nicht haben im Leben, das weiß ich schon lange!
    Wie die jungen Frauen es heute schaffen mit Kindern und anstrengendem qualifizierten Beruf, das weiß ich auch nicht!
    Hut ab vor ihnen und ihrem Mut.

    Have a nice day,
    Lalique
    Do what makes your heart sing

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe Leserinnen,

    Viele Jahre schien es BRIGITTE WOMAN-Autorin Sabine Reichel die allerbeste Idee zu sein, keine Kinder zu haben und Freiheit und Spontaneität zu zelebrieren. Und jetzt? In der neuen BRIGITTE WOMAN (Heft 3) schreibt sie über Zweifel, Sehnsucht und Unentschlossenheit.

    Wie sind Ihre Erfahrungen: Sind Frauen ohne Kinder frei - oder einsam?

    Eine spannende Diskussion wünscht Ihnen

    Ihr BRIGITTE.de-Team
    Ich bin 60 Jahre alt, habe zwei erwachsene Töchter, die ich sher liebe. Meinen Beruf habe ich mit der Geburt meiner ersten Tochter aufgegeben. Heute, bzw. seit dem Auszug unserer jüngsen Tochter, vermisse ich es sehr, nicht mehr berufstätig zu sein. Ideal ist es natürlich, Berufstätigkeit und Kinder unter einen Hut zu bringen. Das war bei mir nicht möglich, da mein Mann viel auf Reisen war.
    Auf Kinder zu verzichten, für eine erfolgreiche Berufstätigkeit , - unvorstellbar-.

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Zitat Zitat von glueckstaler
    Ich bin 60 Jahre alt, habe zwei erwachsene Töchter, die ich sher liebe. Meinen Beruf habe ich mit der Geburt meiner ersten Tochter aufgegeben. Heute, bzw. seit dem Auszug unserer jüngsen Tochter, vermisse ich es sehr, nicht mehr berufstätig zu sein. Ideal ist es natürlich, Berufstätigkeit und Kinder unter einen Hut zu bringen. Das war bei mir nicht möglich, da mein Mann viel auf Reisen war.
    Auf Kinder zu verzichten, für eine erfolgreiche Berufstätigkeit , - unvorstellbar-.
    Hallo Glückstaler,
    du gehörst wie ich zu einer Generation, die mit Ankunft des ersten Kindes zu Hause blieb, meist für immer.
    Das war auch kein Problem, es war gesellschaftlich anerkannt, bzw. die EINZIG mögliche Verhaltensweise.
    Auch Frauen mit einem abgeschlossenen Studium fügten sich in das Schema.
    Wie sie im einzelnen damit zurecht kamen, "nur" Mutter und dem Wohlwollen und Einkommen des Ehemannes völlig ausgeliefert zu sein, steht auf einem anderen Blatt!
    Fakt ist doch, dass das dem Mann eine Macht gab, die ungesund und einer Frau unwürdig ist.
    Aber niemand stellte das infrage!
    Verzichten muss heute eine Frau mit Kind(ern) nicht mehr auf eine Karriere, auf Berufstätigkeit an sich sowieso nicht, aber wie sie das hinkriegt, ist oft ein Eiertanz, zumindest in Deutschland.
    Deshalb und weil das Leben so ungewiss geworden ist und auch, weil sich Frauen nicht mehr mit der früheren Einheitsrolle zufrieden geben wollen, verzichten heute viele auf Kinder.
    Sehr oft aber durchaus ungewollt. Weil nämlich im "richtigen" Alter gerade kein Partner da ist oder nur ein ungenügender und weil es nie richtig passt.
    Natürlich werden das viele später bereuen, um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, aber nicht automatisch alle, es kommt darauf an, wie die einzelne ihr Leben gestaltet.
    Ich bin stolz auf meine Söhne und habe meine Sache mit ihnen gut gemacht, aber ein Teil von mir ist, weil eben nicht alles geht, auf der Strecke geblieben. Das stelle ich ganz realistisch fest.
    Deshalb hätte ich gern mal gewusst, wie mein Leben ohne Kinder verlaufen wäre, auch das gebe ich zu.
    Vor der Wahl, ob ich wegen dieses Alternativlebens auf die Kinder verzichtet hätte, stehe ich ja zum Glück nicht, die Frage stellt sich mir so auch nicht.
    Übrigens, um auf eine Aussage von dir zurückzukommen, sind die wenigsten Frauen heute mit 60 noch berufstätig, ich bin eine Ausnahme, weil der Staat mein Arbeitgeber ist. Deshalb gräme dich nicht, auch ohne Kinder wärest du wahrscheinlich heute genau da, wo du schon bist, nämlich raus aus der Berufswelt.
    Du hättest in ein paar Jahren allerdings eine eigene Rente, und die ist nie zu verachten!

    Have a nice day,
    Lalique
    Geändert von Lalique (26.02.2008 um 09:04 Uhr)
    Do what makes your heart sing

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Ich habe den Artikel (noch) nicht gelesen (bin noch unentschlossen ob ich es tun werde), aber ich denke ich kann mir das fast sparen, denn aufgrund der Beiträge hier kann ich mir annäherend vorstellen welches Klischee verbreitet wird.

    Es wurde hier schon erwähnt. Freiheit und Einsamkeit hängen nicht davon ab ob frau Kinder hat oder nicht. Sie kann auch mit Kindern einsam sein und ohne Kinder unfrei. Diese Empfindungen (natürlich oft auch reale Situationen) hängen doch von vielen sehr unterschiedlichen Faktoren ab und nicht ausschließlich, ja wahrscheinlich nicht einmal vorrangig, von Kindern bzw. Kinderlosigkeit.


    Zitat Zitat von Atempower
    Und was ist mit den Männern, die sich gegen Kinder entschieden haben?
    Gute Frage. Wieso geht man/frau davon aus, dass dieses Thema nur Frauen beträfe? Ganz spontan fällt mir dazu ein männlicher Bekannter ein. Er ist 40 Jahre alt und kinderlos. Seit eineinhalb Jahren hat er wieder eine feste Beziehung. Und jetzt ist er am Überlegen was er will. Zum einen hat er sich schon vorgestellt auch mal Vater zu sein, zum anderen hat er wohl Angst, seine Freiheit aufzugeben (das betrifft bei ihm allerdings auch die Frage ob er sich mit der jetzigen Freundin ein Zusammenleben vorstellen kann, denn noch haben die beiden getrennte Wohnungen, sie leben sogar in verschiedenen Städten, ca. 600 km voneinander entfernt).

    Wenn man die im Titel des threads formulierte Frage überhaupt stellen will, sollte man sie vielleicht nicht allein frauenspezifisch betrachten.

    Zitat Zitat von Atempower
    Zur Richtigstellung: Nicht alle Frauen entscheiden sich gegen Kinder um die große Freiheit zu genießen oder Karriere zu machen. Diese Entscheidung ist sicherlich facettenreicher alsvon der Autorin beschrieben! Sie kann z.B. mit der eigenen Biographie zusammenhängen. Wie war z.B. die Beziehung zu meiner Mutter, wurde ich dort angenommen und geliebt? Wie habe ich Muttersein erlebt? Kann ich einem Kind die Liebe und Fürsorge geben, die es braucht um ein zufriedener und glücklicher Mensch zu werden? Wie sind meine äußeren Bedingungen? Habe ich einen Partner, der die Entscheidung für ein Kind mitträgt? Ich hätte mir da jedenfalls mehr Differenzierung gewünscht!
    Diesen Aussagen kann ich nur hundertprozentig zustimmen!

    Zitat Zitat von Atempower
    Wenn ich nur Kinder bekomme, damit sie meine schöne Nase oder meine tollen Beine erben und dann irgendwann an meinem Grab stehen, dann ist das ohnehin nur purer Egoismus und Narzissmus! Aus diesen Gründen Kinder zu bekommen ist ohnehin nicht empfehlenswert!
    Steht dergleichen in dem Artikel? Dann muss ich ihn wohl doch lesen!

    Zitat Zitat von Atempower
    Die Trauer darüber kein Kind zu haben, nachdem die biologische Uhr ausgetickt ist, kann ich gut nachvollziehen. Die habe auch ich (54, keine Kinder) erlebt und erlebe sie noch. Ich spüre natürlich, dass diese Entscheidung einen Preis hat. Aber auch die Entscheidung für Kinder hat einen Preis und mündet nur im Idealfall, wie beschrieben, in die lebenslange Liebesbeziehung. Die Autorin hätte da wohl einen kritischeren Blick auf die Realität werfen sollen. Denn nicht wenige Mutter-Tochter-Sohn-Beziehungen sind sehr schwierig. Wie viele Menschen (Töchter und Söhne) sind völlig angenervt von ihren Müttern (und auch Vätern)? Wie viele Mütter sind enttäuscht darüber, dass sie von ihren Kindern nicht das bekommen, was sie sich erhofft haben? Natürlich gibt es auch sehr innige Muuter-Kind-Beziehungen, aber die sind nicht unbedingt die Norm!
    Ich kenne einen Fall, da hat die Tochter jeglichen Kontakt zu den Eltern abgebrochen. Sie war auch nicht auf der Beerdigung ihres Vaters (die Mutter lebt noch). Sich auf Kinder zu verlassen, wäre das dümmste was man je machen könnte. Wenn es das Leben ergibt, dass man einen guten Kontakt zu den Kindern hat, dann ist das natürlich sehr schön. Automatisch mit dergleichen zu rechnen könnte böse Enttäuschungen bringen.

    Zitat Zitat von Atempower
    Ob ich aber einsam im Alter sein werde, das entscheidet die Qualität meiner sozialen Kontakte und nicht die fehlenden Kinder!
    Genau so ist es!


    Ich selbst habe übrigens einen mittlerweile erwachsenen Sohn. Ich habe ihn eher zufällig, ich hätte mir jederzeit ein Leben ohne Kinder vorstellen können (jedenfalls bevor ich Mutter wurde). Ich glaube nicht, dass mir etwas abgehen würde, wenn ich kinderlos geblieben wäre - ich hätte die Situation mit Kind ja gar nicht gekannt. Ich habe auch nie zu denen gehört, die glauben, dass nur ein Leben mit Kindern lebenswert wäre und einen nachhaltig bewußten Kinderwunsch habe ich nie verspürt.

    Ich bin allerdings Mutter geworden (war es leid, die Pille zu schlucken und "hantierte" mit alternativen Verhütungsmethoden, die nicht zuverlässig funktioniert haben) und habe ab dem Bewußtsein meiner Schwangerschaft mich auch innerlich für das Kind entschieden. Ich lebte in einer intakten Partnerschaft und bin heute noch mit dem Vater des Kindes zusammen. Im Nachhinein möchte ich die Erfahrung nicht missen, wäre ich aber nie Mutter geworden, glaube ich nicht, dass mir deshalb etwas Entscheidendes abgegangen wäre, denn ich hätte die "andere Seite" niemals persönlich erfahren. Ich kenne außerdem einige kinderlose Paare, die auf mich sehr glücklich und zufrieden wirken.

    Liebe Grüße
    Anitra
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Der Artikel lässt viele Aspekte der Entscheidung für ein Leben ohne Kinder unberücksichtigt. Aber er berührt trotzdem das Thema Kinderlosigkeit, gewollt oder ungewollt. In dem vielen Grau zwischen Schwarz und Weiß einer polarisierenden Darstellung lauern emotionale Fallstricke, die eine Frau wie mich ganz unverhofft beim Blättern in der Zeitschrift im Zug erwischen. Ich bin nicht ganz freiwillig kinderlos, habe mich reif für Kinder gefühlt, als es zu spät war. Da gibt es eben solche Momente wie einen Artikel lesen und traurig werden ob der verpassten Chance. Das ist unumkehrbar.
    Palatia

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Hallo,

    ich find das nervig, daß ich (oder sonstwer) festlegen soll, ob ich mit oder ohne Kinder dies oder jenes bin.

    Es gibt im Leben eines jeden sicher Tage, an denen man überglücklich ist und Tage, die grau und trüb sind. Und ganz sicher sind diese Tage nicht verteilt: Die mit Kindern leben im Glück und die ohne Kinder haben ab nem bestimmten Alter nur noch "Trüb-Tage".

    Ich bin kinderlos – das ist nunmal so. Die Gründe sind in erster Linie mal egal – ob gewollt, ungewollt, aus gesundheitlichen Gründen, weil der Mann nicht wollte, egal.

    Es ist so.

    Und damit richte ich mein Leben ein.

    Und wie man sich sein Leben einrichtet, so findet es statt. Man kann mit Kindern einsam sein und ohne Kinder in einem erfüllten, geselligen Leben stehen.

    Ohne Kinder heißt ja nicht ohne Familie oder ohne Freunde.

    Wenn man sich abschottet, wird man ohne Familie und Freunde einsam sein. Aber ich weiß wovon ich rede: Auch mit Familie kann man sehr einsam sein! Ich kenne solche Leute.

    Es liegt ganz allein an einem selber, wie erfüllt das Leben ist. Man darf nicht warten, daß man „entertaint“ wird. Und feste Bindungen kann man auch aufbauen ohne eigene Kinder.

    Wenn man sieht, in was für ein großes Loch viele fallen, wenn die Kinder aus dem haus sind, womöglich weiter weg ziehen – da ist oft eine weit größer Einsamkeit da, durch die Situation, daß man nicht gelernt hat, außerfamiliär enge Kontakte zu suchen.

    Und ich habe sehr große Zweifel daran, daß die Tatsache, Kinder in die Welt gesetzt zu haben ein Garant für ein erfülltes Leben ist.

    Was soll also das rumkauen auf Stereotypen.

    Antje
    Geändert von Antje3 (27.02.2008 um 09:04 Uhr)

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und nochwas: solche Artikel, in denen es vor Architektinnen, Möbeldesignerinnen und Filmproduzentinnen nur so wimmelt, die die Wahl treffen zwischen Karriere und Kind, kann man doch nun wirklich nicht mehr ernst nehmen!
    @cyberceltic: Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe anfangs ganz gern BriWoman gelesen, aber dann festgestellt, dass ich da nirgends vorkomme.

    Es scheint in Brigittes Weltbild nur arrivierte hochattraktive Frauen zu geben, die sich schnell mal 'ne Tasche für 975 Euro kaufen und - wenn sie nur wollen - auch noch mit 65 einen tollen Mann finden.

    Das mit dem Kinderkriegen ist halt dann doch noch nicht so einfach (wenn man mal von durchgeknallten Omas und den passenden Gynäkologen absieht, die's mit künstlicher Befruchtung schaffen).

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