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  1. Inaktiver User

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Es gibt doch immer solche und solche. Meine Oma, die über 90 Jahre alt ist, lebt im Altenheim. Sie wurde jahrelang zu Hause betreut, aber irgendwann ging es nicht mehr.

    Fast alle Frauen dort haben Kinder. Die Kinderlosen sind wirklich die Ausnahme.

    Leider ist es nicht so, dass die Frauen mit Kindern regelmäßig Besuch haben und sich um sie gekümmert wird. Das gibt es natürlich auch und es ist schön so. Wie bei meiner Oma.

    Aber es gibt auch Frauen mit mehreren Kinder und da schaut nie jemand oder vielleicht ein- oder zweimal im Jahr jemand vorbei.

    Und dann gibt es kinderlose Frauen, die in ihrem Umfeld Kontakte gepflegt haben und sie bekommen Besuch und jemand kümmert sich.

    Für nichts im Leben gibt es eine Garantie.

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Hallo, allerseits,

    ich denke, diese Frage kann jede/r nur individuell für sich beantworten....

    Ich habe zwei Söhne, 19 und 16 Jahre alt, und für mich sind die beiden das Beste, was ich habe in meinem Leben....Aus den Babies von damals sind inzwischen zwei wunderbare junge Männer geworden, und ich bin gespannt, wie sie sich wohl weiterentwickeln werden.....

    Die Baby- und Kleinkindjahre waren aus verschiedenen Gründen für mich zwar schön, aber haben mich auch an den Rand meiner Kräfte gebracht, so dass ich vor 10 Jahren aus Erschöpfung völlig zusammengeklappt bin...

    Inzwischen ist mein Ältester ausgezogen u. studiert, und bei meinem jüngeren Sohn wird es wohl in 2,5 Jahren auch so weit sein....Und dann werde ich etwa 50 Jahre alt sein und habe dann meine "Freiheit "wieder!

    Sicher habe ich der Kinder und Familie wegen andere Dinge nicht so gelebt, wie ich das ohne Kinder hätte tun können, aber das ist nun einmal so gewesen und lässt sich auch nicht mehr rückgängig machen....

    Ich für mich persönlich könnte mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen, aber das soll jede für sich entscheiden....

    In meinem Umkreis erlebe ich jetzt, dass der "Anspruch" an Frauen, "alles schaffen zu können", d.h. berufliche Verwirklichung u. Kinder, diese Frauen leicht zur völligen Erschöpfung treibt, und die zugehörigen Väter teilweise auch. Es sei denn, man hat ein stabiles Netzwerk zur Unterstützung oder genug Geld, sich Unterstützung kaufen zu können.

    Wie auch immer, jede Entscheidung, für oder gegen Kinder, ist mit Kompromissen verbunden! Ich bin froh, dass bei mir die Entscheidung schon gefallen ist und ich darüber nicht mehr nachdenken muss!

    Viele Grüße von
    Harfe

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    Stirnrunzeln AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Ich war sehr enttäuscht, über dieses sicherlich viele Frauen bewegende Thema einen so platten, von Stereotypen nur so wimmelnden Artikel zu lesen. Als hätten Menschen (Frauen) nur die Wahl zwischen diesen beiden Polaritäten. Frei und einsam, oder gebunden (mit Kindern) und geborgen! Und was ist mit den Männern, die sich gegen Kinder entschieden haben?

    Zur Richtigstellung: Nicht alle Frauen entscheiden sich gegen Kinder um die große Freiheit zu genießen oder Karriere zu machen. Diese Entscheidung ist sicherlich facettenreicher alsvon der Autorin beschrieben! Sie kann z.B. mit der eigenen Biographie zusammenhängen. Wie war z.B. die Beziehung zu meiner Mutter, wurde ich dort angenommen und geliebt? Wie habe ich Muttersein erlebt? Kann ich einem Kind die Liebe und Fürsorge geben, die es braucht um ein zufriedener und glücklicher Mensch zu werden? Wie sind meine äußeren Bedingungen? Habe ich einen Partner, der die Entscheidung für ein Kind mitträgt? Ich hätte mir da jedenfalls mehr Differenzierung gewünscht!

    Wenn ich nur Kinder bekomme, damit sie meine schöne Nase oder meine tollen Beine erben und dann irgendwann an meinem Grab stehen, dann ist das ohnehin nur purer Egoismus und Narzissmus! Aus diesen Gründen Kinder zu bekommen ist ohnehin nicht empfehlenswert!

    Die Trauer darüber kein Kind zu haben, nachdem die biologische Uhr ausgetickt ist, kann ich gut nachvollziehen. Die habe auch ich (54, keine Kinder) erlebt und erlebe sie noch. Ich spüre natürlich, dass diese Entscheidung einen Preis hat. Aber auch die Entscheidung für Kinder hat einen Preis und mündet nur im Idealfall, wie beschrieben, in die lebenslange Liebesbeziehung. Die Autorin hätte da wohl einen kritischeren Blick auf die Realität werfen sollen. Denn nicht wenige Mutter-Tochter-Sohn-Beziehungen sind sehr schwierig. Wie viele Menschen (Töchter und Söhne) sind völlig angenervt von ihren Müttern (und auch Vätern)? Wie viele Mütter sind enttäuscht darüber, dass sie von ihren Kindern nicht das bekommen, was sie sich erhofft haben? Natürlich gibt es auch sehr innige Muuter-Kind-Beziehungen, aber die sind nicht unbedingt die Norm!

    Ich jedenfalls weiß, ich habe mit meiner Entscheidung auf einige Freuden und auf eine ganz besondere Form der Bindung (positiv wie negativ) verzichtet. Ob ich aber einsam im Alter sein werde, das entscheidet die Qualität meiner sozialen Kontakte und nicht die fehlenden Kinder!

    Schade, das dieses interessante Thema so klischeehaft am Leben vorbei behandelt wurde!

    Atempower

  4. Inaktiver User

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Uff - brav gelesen ! Aus meiner Sicht trieft der Artikel vor Stereotypen. Das leere Möchtegern-Mutterherz. Das kinderlose Möchtegern-Muttergrab. Die unvererbten Gene der ellenlangen Beine - mir kommen die Tränen vor so viel Versäumnis.

    Ironiemodus aus: Falls es sich bei dem Artikel um die realen Gedanken einer realexistierenden Frau mit nachträglich und zu spät fest gestelltem Kinderwunsch handeln sollte, respektiere ich dies als individuelle Trauer vollauf .

    Ich halte den Artikel allerdings für eine Aneinanderreihung zusammen gesammelter Reueideen. Für eine bessere Untermalung des Schreckens der alten kinderlosen Frau empfehle ich eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung! Heul!

    Gruß von Roxelane
    Zustimmung auf ganzer Linie!!!! Für eines ist der Artikel allerdings perfekt geignet: Er wird all jenen, die uns kinderlosen Frauen immer mit der "Wartet nur ab, bis ihr im Alter einsam seid und euren Entschluss bitter bereut"- Keule kommen, ideales Futter für ihre Pauschalargumente geben.

    Schade, dass das Thema nicht etwas differenzierter angegangen wurde und wieder nur die alten Klischees bedient wurden.

    Gruß, Spellbound

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Zitat Zitat von Pischti_H
    Ehrlich gesagt, finde ich die Frage etwas platt.
    Und eine universelle Antwort im Sinne von frei und einsam gibt es definitiv nicht.

    Definieren sich glueckliche Frauen ueber Kinder? Muessen sie sich so definieren?
    Pischti
    Das kann ich so genau unterschreiben!!

    Ich bin ungewollt kinderlos. Habe sehr viel über mich ergehen lassen, damit es klappt. Alle Versuche waren nicht erfolgreich und heute bin ich glücklich und zufrieden. Denn ich genieße meine Freiheiten.

    Der einzige Wermutstropfen ist, dass man nichts von sich auf dieser Erde zurückläßt, wenn man geht. Aber darüber denke ich nicht oft nach und wenn, dann nur kurz.

    Und um Himmels Willen, warum sollen kinderlose Frauen einsam sein???
    Gruß Petra

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

  6. Inaktiver User

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Zitat Zitat von Petra13
    Der einzige Wermutstropfen ist, dass man nichts von sich auf dieser Erde zurückläßt, wenn man geht.
    Aber das stimmt doch gar nicht.

    Jeder Mensch hinterlässt Spuren...

  7. Inaktiver User

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Weder frei noch einsam.

    Was ist denn das für eine Frage?

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    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Also einsam? Wieso? Ich kenne viele Mütter die sich einsam und ausgeschlossen fühlen. Als ungewollt kinderlose Ehefrau hatte ich anfangs sicher zusammen mit meinem Mann manches "warum" und "wieso wir" etc. zu kämpfen. Mein Mann fragte doch tatsächlich mal: Für wen hab ich jetzt ein Haus gebaut. Ohne zu überlegen sagte ich: in erster Linie doch wohl für uns! Bei mir war das der Anfang zum Akzeptieren. Heute bin ich eine berufstätige, und in ehrenamtlichen Jobs stark engagierte Frau! Bin ich etwa einsam?? Und bin ich weniger Wert, als eine Mutter? Wohl kaum! Wieso auch?

  9. Inaktiver User

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Ich hab drei Kinder, und wenn ich nur deswegen nicht einsam wär, weil ich sie habe: dann hätt ich glaub ich viel falsch gemacht im Leben.

  10. User Info Menu

    AW: Frauen ohne Kinder - frei oder einsam?

    Also, ich mag alleine damit stehen, aber ich denke, die Entscheidung für oder gegen Kinder hängt auch mit der Umgebung bzw. Gesellschaft in der man lebt oder als Kind ge- und erlebt hat zusammen. Nicht einfach nur Kind oder Karriere-Entscheidung.

    Wenn man sowieso keinen sicheren Kinderwunsch hat, können auch Gedanken Platz finden, wie z.B. ne, hier möchte ich keine Kinder haben, die wären nicht willkommen.

    Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber ich habe z.B. als Kind sehr unter den damaligen Alten Leuten ( nicht meine Eltern!) gelitten, als Kind durfte man nichts, wurde nur angemeckert.

    So habe ich meine Entscheidung immer wieder hinausgeschoben, tja also bis jetzt und jetzt ist es zu spät.
    Gedanken mache ich mir viele, bereuen tue ich es noch nicht.
    Ich weiß einfach nicht, ob es richtig war oder nicht.

    Aber die Frage: frei oder einsam ? ist wie schwarz oder weiß.
    Was nicht schwarz ist muß weiß sein und umgekehrt?

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