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  1. Inaktiver User

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Auch glaube, meine Entscheidung getroffen zu haben. Ich will die Trennung, nach 16 Jahren. Noch fehlt mir der Mut meinem Mann das Ganze mitzuteilen, weil er wieder hysterisch wird. Aber ich werde es ganz bald tun. Unsere diesjährige Selvesterfeier war die schlimmste in meinem ganzen Leben. So kann es nicht mehr weiter gehen.


  2. Registriert seit
    27.02.2007
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    74

    verwirrt AW: Das Leben nach der Trennung

    guten morgen ihr lieben da draußen...!

    ich bin hier völlig neu. habe mit großem interesse die verschiedensten beiträge gelesen.
    ich befinde mich zur zeit in einer psychischen ausnahmesituation. ich bin letzten freitag geschieden worden. 16 jahre habe ich mit diesem mann eng zusammengelebt. vor 15 monaten begegnete mir der mann meines lebens. jedenfalls glaube ich das.

    ich hatte den besten sex meines lebens, von dem ich nicht wusste, dass es ihn in dieser form gibt. außerdem sind wir uns auch sonst sehr nah. persönlichkeit und vieles mehr stimmen überein.
    wir sind nach 4 wochen zusammengeszogen und leben jetzt 15 monate sehr eng zusammen.
    in 2 monaten wollen wir heiraten. vieles ist bereits geplant.
    seit dem ich vor ein paar tagen geschieden wurde, spielt meine psyche verrückt. auch ein paar wochen vorher schon zeichnete es sich ab.
    meine psyche ging nach und nach den bach runter. und ich weiß nicht warum.
    zweifel und mißtrauen meinem neuen partner gegenüber sind meine ständigen begleiter geworden.
    ich hörte , dass mein geschiedener sich langsam totsäuft. meine bilder wie einen altar vor sich aufbaut und nicht von mir loskommt. ich fühle mich deshalb auch schuldig. ich bin völlig kunfus.
    zudem machen mir plötzlich heftige wechseljahrsbeschwerden das leben nicht gerade angenehmer.

    ich bin 52 jahre.

    seit 8 wochen jagt ein infekt den anderen. irgendwie müsste ich fröhlich und happy sein. ich kann es aber nicht.

    ich spüre auch meinen körper nicht mehr richtig. er fühlt sich taub an. seit 10 tagen kann ich mich meinem neuen mann nicht mehr körperlich öffnen.
    ...ich weiß nicht mehr richtig weiter.

    war jemand von euch schon in ähnlicher situation...?

    dankeschön, falls ihr mir antwortet.....


  3. Registriert seit
    19.02.2007
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    740

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Hallo elisafee,
    ich habe auch gerade dieses Thema gefunden. Bin 44, habe eine 17-jährige Tochter und bin zur Zeit Single. Meine Scheidung liegt nun ca. 15 Jahre zurück, es folgten diverse mehr oder weniger tolle LAG. Ich habe JAHRE gebraucht, um die Scheidung zu verkraften, obwohl ich sie wollte.

    Will sagen, so eine Trennung steckt man nicht so einfach weg. Auch wenn man danach total verliebt ist und auf Wolke 7. Das ging mir damals ganz genau so, ein anderer toller Mann war der Scheidungsgrund.

    Du solltest dir Zeit leisten, regelrecht Trauerarbeit machen, nichts überstürzen. Aber dein Exmann sollte dir auch nicht leid tun, er muß das selber geregelt kriegen, du bist nicht verantwortlich für ihn.

    Erst wenn du das hinter dir hast und im Reinen bist, bist du wirklich bereit für deine neue Liebe. Ich wünsch dir dafür alles Glück


  4. Registriert seit
    06.01.2006
    Beiträge
    21

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder, mein bedürfnis zu schreiben war nicht da, also hab ich es gelassen. Aber es ist interessant anhand der selbst verfassten Beiträge zu sehen wie weit man schon gekommen ist. Meine Trennung (nach 32 mehr oder weniger schwierigen Jahren) liegt nun etwa 13 Monate zurück (ich fange an, nicht mehr genau zu zählen), mir geht es insgesamt gut und immer besser, wozu ein ausgefülltes berufliches leben beiträgt. Auch geben mir Freunde und vor allem meine Kinder sehr viel. Meinen NoMa sehe ich von Zeit zu Zeit (meistens, um etwas zu besprechen, nie ohne Anlass), aber mir geht es eigentlich dann besser, wenn ich ihn nicht sehe. Was mir zu schaffen macht ist meine Eifersucht. Er lebt seit 9 Monaten mit seiner neuen Beziehung zusammen, und das macht mir schwer zu schafffen. Ich könnte ihr die Augen auskratzen!!! Beide möchten wohl am liebsten ein geordnetes Miteinander, man ist nett zueinander und macht sich gegenseitig keinen Stress, aber ich will nur, dass sie mich in Ruhe lässt, ich will nicht , dass sich unsere Kreise irgendwie überschneiden. Gibt es irgendeinen Grund mit der Neuen seines Ex Kontakt aufzunehmen oder zu haben?? Vermutlich nicht, denn die Kinder sind groß und wir wohnen nicht im selben Ort. Wie geht ihr mit dieser Eifersucht um? Sie hindert einen am Loslassen, sie verschafft nagende und ungute Gefühle, aber ich fühle mich einfach ausgetauscht gegen eine andere, die vermutlich die Bedürfnisse erfüllt, die ich nicht erfüllen konnte. Dabei habe ich das Gefühl, dass alles das, was ich in die Beziehung eingebracht habe, nichts mehr wert ist. Ich habe soviel investiert. Es ist bitter sich nicht (mehr) geliebt zu fühlen. Man fühlt sich wertlos , fragt sich permanent, wie andere Frauen (die man u.U. als weniger hübsch, intelligent, interessant etc ansieht) ihren Kerl halten können. Liegt es daran, dass frau sich über die Liebe zu einem Mann definiert? Wie kommt frau davon los?


  5. Registriert seit
    31.07.2010
    Beiträge
    1

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Jetzt komme ich auch mit meiner Geschichte. Ich finde es toll das es euch gibt und eure Ratschläge haben mir auch schon geholfen.

    Ich bin seit einem halben Jahr geschieden, lebte davor 1 Jahr getrennt und davor seit 2003 in getrennten Zimmern in einem Haus. Mein Exmann hat sich von einem liebenswerten humorvollen und aktiven Menschen zu einem nörgelnden, ewig grantelnden passiven Typen entwickelt. Die letzten 10 Jahre habe ich wirklich gelitten und versucht immer alles recht zu machen. Aber weit gefehlt - ich hätte tun und lassen können was ich wollte er hatte immer was zu meckern. Vor ein paar Jahren wurde ich krank und geriet schon mit 36 in den Wechsel. Zu dieser ganzen Missere nahm ich zu weil mein Hormonhaushalt gestört war. Ich war selbst ziemlich unglücklich darüber, denn ich bin wirklich kein Großesser. Als ich bei 130 kg angekommen bin musste ich ins Krankenhaus und bekam eine Totaloperation. Danach wurde ich eingestellt mit Hormonen und nahm wieder langsam ab - bis jetzt über 45kg. Für meinen Ex war ich furchtbar peinlich weil fett ohne Ende und er ging immer vor mir oder hinter mir. Einmal sogar mit einer Arbeitskollegin auf dem Volksfest - nach langen Demütigungen, die er als solche nicht so sah, kam dann der Finalschlag und er ging auf einer Kur mit einer Geschäftsfrau fremd, brachte zweieinhalb Tausend Euro durch und kam dann heulend zu mir nach Hause. Doch das ganze endete nicht und ich setzte ein Ultimatum und schmiss ihn Jan 2009 raus. Meine Gefühle in den Wochen vor der Trennung waren gespalten, einerseits war ich heilfroh das das Ganze jetzt zu Ende war, auf der anderen Seite hatte ich furchtbar Angst vor dem was auf mich zu kam. Und ich sollte auch Recht behalten. In der ersten Zeit nach dem er ausgezogen war wurde das Familienleben zwischen meinem Sohn und mir sehr harmonisch. Wir verstanden uns gut und halfen zusammen wo es nur ging. Doch er ist ausgezogen und hat mir einen Berg Schulden hinterlassen, an dem ich immer noch arbeite. Ich fiel auf einen Finanzjongleur herein, er versprach mir eine Umschuldung und einen Neuanfang für mein Haus. Weit gefehlt. Ein Jahr Kampf mit der Bank, arrogante Bankberater, überheblich und unfähig auch nur eine einzige Entscheidung zu treffen. Mein Ex hatte damals schon längst eine neue Küche in der Wohnung und ein Darlehen... eine alleinerziehende Frau mit Kind (egal wie alt) bekommt so was nicht. Ich war so fertig. Kurz vor Weihnachten 2009 hatte ich es dann fast geschafft und den Vertrag fürs Haus schon in der Tasche als die Bank dann ganz schnell einen Rückzieher machte und den Vertrag kündigte. Eine Woche vor Weihnachten... ich war am Ende... Wie sich das Weihnachten dann darstellte kann sich jeder vorstellen. Noch dazu weil ich immer wieder nachgetragen bekam wie viele Frauen mein Ex derzeit abschleppte und überhaupt er nimmt was er kriegen kann. Leider rief er immer wieder an und wurde ziemlich lästig. Ab Jan. 2010 beendete ich alle Kontakte ich zog mich restlos zurück und mied irgendwelche Gespräche, der Schuldenberg wurde immer größer, ich zog vom Haus aus in eine Wohnung. Nach 20 Jahre Ehe und keinerlei Erfahrung mit Mietwohnung habe ich natürlich voll daneben gegriffen - gott sei Dank habe ich meine Arbeit, die Wohnung hatte Nachtspeicheröfen welche größtenteils defekt waren und die Wohnung war nicht isoliert, infolgedessen, hätte ich mich arm gezahlt, dann kündigte ich nach 3 Monaten die Wohnung und zog wieder in ein kleines Doppelhaus.. Dort ist es jetzt auszuhalten.Zu meinem Ex habe ich jeglichen Kontakt abgebrochen, ich werde auch keinen mehr aufnehmen da ich selbst eine ziemliche Abneigung habe und es mir einfach nicht gut tut. Meine Schulden baue ich jetzt ab, ich verkaufe das Haus und versuche so sparsam wie möglich zu leben.. was auch nicht immer einfach ist. Zurück möchte ich ihn nicht mehr... lieber alleine bleiben als das Ganze Drama von vorne....Mein Leben hat sich eigentlich grundlegend verändert. Ich bin frei, kann meine Entscheidungen selbst treffen und auch mein Leben genießen. Sicher ich bin alleine und auf mich gestellt, aber ich bin weit aus glücklicher als mit dem Ex zusammen. Keiner nörgelt mehr an mir rum, für keinen muss ich mich aufdonnern um neben ihm brillieren zu können und ich keinen unangemessenen Maßstäben mehr entsprechen wobei er ja diesen auch nicht entspricht. Keiner behandelt mich mehr arrogant und überheblich und singt mich vor anderen runter... Ein Leben mit zwei seiten.....
    lindalinchen


  6. Registriert seit
    07.08.2010
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    9

    AW: Das Leben nach der Trennung

    guten morgen,ja wer geht so früh in ein forum,ich eben.schlaflose nächte -der versuch sich nach einer trennung zu recht zu finden ,neu eingewandert in die schweiz ,anstrengende arbeit ,noch wenig alltag alles im umbruch-wird das anders-bin 47 jahre alt -und gibt es ein weiter kommen?lieber gruss


  7. Registriert seit
    07.08.2010
    Beiträge
    9

    AW: Das Leben nach der Trennung

    ja ich bin heute nach einer schlecht geschlafen nacht früh in das forum um ,ja um zu lesen wieviele nette frauen ,mutige frauen es gibt und vielleicht auf diesem weg neue kontakte nach einer trennung ,umzug in die schweiz typs zu bekommen ...


  8. Registriert seit
    26.05.2015
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    4

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Hallo Zauberblume

    Du hast mir mit so vielem aus dem Herzen gesprochen.
    Ich war nach der Trennung von meinen (sehr geliebten!) Mann noch gar nicht so richtig alleine!
    Gut ein halbes Jahr danach habe ich mich auch in eine Abhängigkeitsbeziehung begeben.
    Was tut Frau nicht alles, um nicht alkein zu sein.
    Habe mich davon entfernt, weil ich nicht länger Ersatzfrau sein wollte.
    Jetzt lerne ich recht mühsam, mit 49 Jahren, das allein sein.
    Ich mache es wie du, gehe viel raus und versuche gut zu mur zu sein!
    Ab und an tappe ich jedoch nich in die Falle und schreibe meinen Bekannten an. Immer in der Hoffnung, das er doch sagt, komm her...

    Ja, es ist nich einfach sich zu trennen...

    Ich will es weiter als Chance sehen. Ich suche (wie hier) nach neuen Kontakten, Meinungen und vielleicht Freunden, da ich in den letzten vier Jahren ALLES nach diesem Bekannten gerichtet habe!
    Heute bin ich von der Arbeit zu Hause geblieben, um mich zu sortieren...

    Also Trennung als Chance!!! :-)


  9. Registriert seit
    17.05.2015
    Beiträge
    13

    AW: Das Leben nach der Trennung

    hallo trulla
    ich kann sehr gut mit dir fühlen denn mein mann und ich haben uns nach fast 30 jahren getrennt.wir hatten in den letzten jahren eigentlich nur mehr streitigkeiten und er ging immer mehr unter die gürtellinie,ich habs nicht mehr ertragen.er ist vor einem halben jahr ausgezogen.wie ich mich jetzt fühle? einerseits total erleichtert weil ruhe herrscht und ich nicht mehr ständig kritisiert werde,andererseits fühle ich mich als versagerin weil ich es nicht geschafft habe unsere ehe aufrechtzuerhalten.ich hab gute und schlechte tage wo ich fast am verzweifeln bin.ich war noch nie alleine,bin oft seeeehr einsam.ich weiss schon dass nur ich selber die situation ändern kann mir fehltaber zur zeit noch die kraft dafür.mein sohn wohnt noch bei mir er war in der letzten zeit eine grosse stütze für mich aber es belastet ihn doch sehr und deshalb rede ich nicht mehr über seinen vater.
    ich möchte doch nur ein bisschen glücklich sein ist das zuviel verlangt.
    l.g.komtess
    Geändert von komtess (27.05.2015 um 16:34 Uhr)


  10. Registriert seit
    26.05.2015
    Beiträge
    4

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Liebe Komtess

    ... du bringst es am Ende genau auf den Punkt: nur wieder ein kleines Bisschen glücklich sein...

    Es wird uns aber bestimmt irgendwann auch wieder gelingen - dieses kleine, doch sooo große Glük!!!!

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