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  1. Registriert seit
    06.01.2006
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    smirk AW: Das Leben nach der Trennung

    Liebe Mädels, wenn man doch nur einfach den Schalter umlegen und sich mit dem Ende der Beziehung abfinden könnte, wie einfach wäre es dann. Aber nein, es tut weh, dass es manchmal nicht zum Aushalten ist. Im Durchschnitt dauert es drei (!) Jahre, bis man eine Beziehung wirklich abgearbeitet hat und unbeschwert wieder nach vorne sehen kann. Ich selbst habe die erste Zeit damit überstanden, dass ich alle Dinge (BÜcher, Bilder etc), die ich dem Ex zugerechnet habe, in den Keller geräumt habe, bis im Haus nur noch meine Sachen zu sehen waren. Alles aufgeräumt und vor allem "MEINS"! Und ich habe keinerlei Kontakt gehabt, auch nicht per Mail oder Telefon, aber vor allem nicht persönlich. In die Zeit der ersten Trennung fiel auch das Datum unserer Silberhochzeit, da bin ich allein in Urlaub gefahren, an einen Ort, an dem wir zwar auch schon gemeinsam waren, an dem ich während eines Kuraufenthalts aber auch schon allein mit mir glücklich war. Und es hat mit gut getan. Allein war ich dann aber doch nicht, weil zufällig (wirklich zufällig!) Familie am selben Ort war und wir den Abend der Silberhochzeit in fröhlicher Runde essen gegangen sind.
    Z.Z. würde ich am liebsten das ganze Haus umgestalten und neu möblieren, aber da sind natürlich finanzielle Grenzen gesetzt.
    Ansosnsten gibt es nach 7Monaten Trennung viele glückliche Momente, in denen es mir gut geht, aber auchschwere Zeiten, in denen ich mich frage, wieso er mit mir so unzufrieden und unausstehlich war, mit der neuen Frau aber zufrieden und entspannt wirkt. Das tut weh!! Nette Freundinnen, die mir berichten, dass sie ihn noch nie so entspannt beim Sport gesehen hätten, tun ein übriges..
    Mir hilft es, dass ich meine negativen Gefühle wie Wut, Eifersucht und Groll zugebe, auch wenn ich vielleicht ungerecht bin, das ist mir piepegal, ich will sauer sein, dass meine positiven Eigenschaften nicht mehr geschätzt werden und mein Selbstwertgefühl einen empfindlichen Knacks gekriegt hat. Die Neue himmelt ihn an, gibt ihm die nötige Ruhe, die er für seinen anstrengenden Job braucht, mit ihr hat er plötzlich wieder Zeit und vor allem Kraft, am Wochenende Ausflüge zu unternehmen. Das ist bitter und tut weh! Greholfen hat mir ein Satz aus dem Buch "Wenn der Partner geht", von Doris Wolf (übrigens sehr empfehlenswert, begleitet mich treu seit 7 Monaten): "Die Partnerschaft endet nicht w e g e n Ihnen, sondern weil Ihre Eigenschaften und seine Erwartungen nicht mehr zusammenpaßten". Das muss ich mir immer wieder sagen, um gegen die aufkeimende Bitterkeit anzukommen. Ich war lange Zeit gut für ihn, habe ihn gefordert, ermutigt, begleitet und weitergebracht, mit ihm schwierige Zeiten durchgestanden, zwei wunderbare Kinder großgezogen, jetzt braucht er eine weniger anstrengende Frau - schwups, schon ist sie da!
    Aber halten wir es mit Fishermans Friend: Ist sie zu stark, bist du zu schwach!
    Schönen Sonntag noch und lasst es euch gut gehn, ihr habt es verdient!


  2. Registriert seit
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    Hallo, ich bin neu im Forum und lese, wie es euch nach einer Trennung so geht. Leider habe ich eine zweite Trennung hinter mir, Trennung gegen meinen Willen, Verlassen worden ! Es ist jetzt im November 2 Jahre her und ich leide wie am ersten Tage. Ich vermisse den "Mann meines Lebens" noch immer täglich, obwohl er mich so sehr verletzt hat, belogen und betrogen. Es ist gut zu wissen, man ist nicht allein, aber die Traurigkeit und die Einsamkeit ist schlimm, auch jetzt beim Schreiben weine ich mal wieder. Meine Arbeit hält mich aufrecht, aber was wird, wenn ich Rentnerin bin (jetzt fast 57 Jahre), ich habe Angst davor, allein und keine Arbeit, wie gehe ich nur damit um ? Ich lese, lese lese, um meine Gedanken abzulenken, traue mich nicht, etwas allein zu unternehmen und bedaure mich nur. Freundinnen habe ich keine bzw. nur "gut verheiratete", die meine Situation nicht nachvollziehen können. Gott sei dank ist jetzt bald Abend und das Wochenende vorbei. Euch allen eine gute Woche ruthd


  3. Registriert seit
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    @ Wendezeit 06 - - Ich danke dir mal so ganz schlicht für diese Worte hier - bei mir waren es aúch 32 Jahre....aber ich war eigentlich schon lange vor der eigentlichen Trennung gedanklich fort. Ich habe aber alles geändert: Wohnort, alles neue Möbel, neue Freundschaften - aber ich falle immer wieder in so "schwarze Löcher" - gut zu lesen hier, dass es anderen auch so geht! Ich werde versuchen, öfters zu kommen, ich war früher sehr aktiv in der Bricomm! Nur ist auch hier wieder alles anders.... - tschüüüüüs

  4. Avatar von tangochica
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    Herzlich Willkommen ruthd und Janna2!
    Ja, es ist verdammt schwierig, wieder alleine zu funktionieren.

    Habe mich heute mal wieder mit NoMa getroffen, das reißt immer wieder alte Wunden auf...

    Er will halt seine Freiheit leben und am liebsten wäre ihm, wir wären gute Freunde - aber für mich ist das nichts, vielleicht noch nicht. Ich werde dann immer an unsere guten Zeiten erinnert und werde dann schrecklich traurig. Besser geht es mir, wenn ich ihn nicht sehe und dann den Abstand habe und mir mein neues Leben aufbaue. Auch wenns weh tut, es geht auch alleine!

    Allen eine gute, erholsame, wenig tränenreiche Nach! tangochica
    Man muß die Welt nicht verstehen, man muß sich nur in ihr zurecht finden.
    Albert Einstein



    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
    (Carl Gustav Jung, 1875-1961)

  5. Avatar von tangochica
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    ...wo lebst Du denn ruthd? Wenn Du das sagen magst??
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  6. Avatar von purzelinchen
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    Liebe tangochica,
    war dann wohl doch nicht soo toll, sich wieder zu treffen. Und das, wo es doch schon 4 Monate her ist. Das macht mir ja wenig Hoffnung. Habe jetzt wieder einen einsamen traurigen Sonntag hinter mir, wo ich dann ab späten Nachmittag doch wieder nur geheult habe. ER fehlt mir so unglaublich...
    Hast Du Dich von dem Treffen einigermaßen gut erholen können?
    Ich habe, wenn ich nur von ihm höre, mindestens 2 Tage was davon und muss in der Zeit ständig um Fassung ringen...
    Ganz liebe Grüße
    purzelinchen

  7. Avatar von tangochica
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    Liebe purzelinchen,
    ja, wie war es?? Vertraut, leider, angenehm bis auf die Wackersteine im Bauch. Es war nicht mehr Beziehung - und deshalb auch fremd - fremder als mit einem Menschen, den man neu kennenlernt, dem man Dinge aus seinem Leben erzählt, der neugierig ist, aufmerksam, zugewandt.

    Ist halt doch schon Distanz entstanden, die tut gut und die tut weh.
    Überleg Dir also gut, ob Du ihn wirklich sehen willst, Du wirst vielleicht Dinge sehen, die Du nicht sehen willst. Und deshalb werde ich auch keinen weiteren Treffen zustimmen.
    Mag nicht als gute alte Freundin gesehen werden.

    Mir geht es auf jeden Fall besser, wenn ich nach vorne schaue und nicht immer und immer wieder zurück. Denn was war, wird nie mehr so sein!

    Dir und allen anderen einen schönen Nachmittag, hier ist es richtig novembermäßig grau und es regnet..
    tangochica
    Man muß die Welt nicht verstehen, man muß sich nur in ihr zurecht finden.
    Albert Einstein



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  8. Avatar von purzelinchen
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    liebe tangochica,
    ach - das klingt alles so trostlos. Ich habe da auch so meine Bedenken, wie das mit der Freundschaft gehen soll. Mit 20 ging das noch bei mir - aber je älter man wird, um so größer der Schmerz.
    Ich habe gerade eine Email von IHM bekommen. Er will am Samstag den ganzen Rest abholen. Anscheinend hat er jetzt eine Wohnung. - Und ich bin wieder völlig zusammengebrochen. :-( Die Tränen rollen und rollen. Es ist ein solcher Schmerz! Und jetzt habe ich die ganze Woche vor mir und muss immer an den kommenden Samstag denken! Es zereißt mich! Wie soll ich das nur aushalten? Ich war noch nie so unglücklich - Selbst den Tod meines Vaters vor 18 Jahren habe ich besser verkraftet. Aber er hat mich nicht aus freien Stücken verlassen. Und man hat mit mir getrauert. Er hat ja auch anderen gefehlt.
    Aber jetzt fühle ich mich mit meiner Trauer und meinem Unglück so einsam. Alle anderen Freunde und Familie haben IHN ja noch - nur ich ganz alleine habe ihn verloren.
    Für die Freunde geht das Leben weiter mit ihm - Ich steh da irgendwie so allein. Ich kann auch nicht deren Geduld und Mitgefühl überstrapazieren. Wenn ich wenigstens wütend wäre oder ihn anfangen würde zu hassen... aber nein - ich liebe ihn sosehr und bedingungslos und fühle mich dabei so erbärmlich
    liebe Grüße
    purzelinchen

  9. Avatar von tangochica
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    AW: Das Leben nach der Trennung

    Laß Dich mal drücken, purzelinchen, ganz feste!

    Ich weiß genau, wie Du Dich fühlst, leider nur zu genau! Im ersten Moment glaubt man, die Welt müsse aufhören sich zu drehen und der eigene Schmerz würde nie aufhören!

    Aber er tut es, nicht auf einen Schlag, aber immer ein bißchen mehr. Und als alle mir geraten habe, mir selbst Gutes zu tun, habe ich das anfangs gar nicht verstanden! Heute bin ich auf dem Weg dahin und es geht mir wirklich viel besser!

    Auch Du wirst das schaffen, es gibt hier so viele ähnliche Geschichten und die Erkenntnis, dass mir nicht etwas einzigartiges geschehen ist, sondern dass viele ähnliches durchmachen müssen und das auch schaffen, hat mich enorm gestärkt.

    Wenn Du magst, komm doch mal in den Strang "Neuanfang möglich" im Forum 50plus - da findest Du ganz viele tolle, starke Frauen (Du kannst gerne kommen, auch wenn Du noch nicht so alt bist)!

    Ich wünsche Dir eine ganz gute, ruhige Nacht, schieb die Gedanken an ihn beiseite, er verdient das nicht, dass Du Dich seinetwegen so grämst!
    tangochica
    Man muß die Welt nicht verstehen, man muß sich nur in ihr zurecht finden.
    Albert Einstein



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    (Carl Gustav Jung, 1875-1961)


  10. Registriert seit
    04.12.2006
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    12

    AW: Das Leben nach der Trennung

    Hallo Purzelichen

    Das machen nicht nur Männer , von frauen werd man auch Verlassen . Und als Mann macht man das
    Gleiche durch . Ich wurde vor 4 Wochen von meiner PartnerinVerlassen. Ob wohl ich eigeindlich fast alles für Sie gemacht habe . Ich hatte ihr mein Vertrauen geschenk ob Sie 2 Ehen, 3 beziehungen von jeweils von 2 Jahren hatte .Und sonst noch so viele Liebschaften.
    Jetzt fühle ich mich auch so zusagen ganz unten.
    Vor 2 Jahren hatte ich meine 20 Jährige Ehe aufgeben für uns unsere sache. man sagt öfter
    das dies für sich du . Ich fühle mich verraten .
    Ob wohl ich mit bekam das sie mich öfter benutzte. habe dies akzeptiert . Jeder hat seine
    eigendschaften. Und man kann einen Menschen
    nicht Ändern. Aber ich versuche langsam mit der
    situation Fertig zu werden.

    Liebe grüße

    frederic (49)

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