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  1. Registriert seit
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    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    hallo, was ich euch immer schon mal sagen wollte: ich bin 29 und hatte so mitte 20 einen kleinen spleen mit dem älterwerden: "wird alles ganz furchtbar und dann ist man nicht mehr schön" etc.. mir fiel eure zeitschrift in die hände, ich hängte ein paar von den tollen models 45+ an meinen spiegel und der spleen war weg.
    ich würde mir wünschen, dass wir mehr von diesen frauen in der "normalen" brigitte sehen - und zwar im modeteil.
    wer weiß, dann taucht der spleen bei uns jüngeren vielleicht gar nicht so schnell auf. weiter so!
    "That life exists/
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    And you may contribute a verse."
    Walt Whitman

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  2. Moderation
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    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    liebe Ariela,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung, wir werden immer mal wieder auch ältere Models fürs Heft fotografieren !

    Schöne Fotos können Sie auch jederzeit in der BRIGITTE woman anschauen, aber ebenso werden wir diesen Hinweis für die BRIGITTE selbst im Hinterkopf behalten.

    herzliche Grüße

  3. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Meiner Meinung nach ist es ein Problem der Brigitte Woman, dass sie als Zielgruppe Frauen ab 40 Jahren hat. Was unterscheidet in der Regel 40-jährige von 30-jährigen Frauen? in der Regel sind doch die Lebensbedingungen noch vergleichbar: Man hat vielleicht noch Kinder im Haus, hat vielleicht das Ende der beruflichen Karriere noch nicht erreicht, steht noch vor den Wechseljahren und auch sonst haben alterstypische Veränderungen des Körpers (und damit meine ich nicht das Dickwerden, das fängt bei vielen Frauen ja schon viel früher an) noch nicht stattgefunden.
    Ich fände es besser, wenn die Zielgruppe bei den 50-jährigen begänne und dabei nach oben offener bliebe, d.h. sich mehr mit den Ansprüchen beschäftigen würde, die man auch nach der Berufstätigkeit an das Leben hat. Und dabei meine ich sowohl Ansprüche an Mode und Kosmetik wie auch an Themen wie Reisen, Bücher, Lebensgestaltung usw.
    Viele Grüße.
    Geändert von Inaktiver User (17.07.2008 um 12:11 Uhr)

  4. Avatar von Rowellan
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    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    jofi, nur der Neugierde halber: Haben 50+ Frauen Interesse an anderen Büchern als 40+ Frauen?
    *lost in the woods*

  5. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Zitat Zitat von Rowellan
    jofi, nur der Neugierde halber: Haben 50+ Frauen Interesse an anderen Büchern als 40+ Frauen?
    Du hast Recht, die Bücher sind ein blödes Beispiel. Bei den Reisen sieht das schon ganz anders aus. Ich habe Null Interesse an der Frage, wo man einen tollen Familienurlaub machen kann. Das hatte ich schon, und das ist auch gut so. Und was die Lebensgestaltung betrifft, so ist auch vieles kein Thema mehr (z.B. Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf usw.). Statt dessen ist mir wichtig, neue Freiheiten zu nutzen um neue Erfahrungen zu machen. Und da kann man Anregungen immer gut brauchen.
    Wie stehst Du denn zu der Zielgruppenfrage?
    Geändert von Inaktiver User (17.07.2008 um 18:06 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Hallo alle,

    für mich war es schon ein Riesenunterschied, 30 oder 40 Jahre alt zu sein. Mit 30 war ich noch voll auf dem Karriereweg, wollte weiterkommen in dem was ich tat. Mit 40 hatte ich alles erreicht, was man in dem Umfeld so erreichen konnte, wollte nicht weiter "nach oben" und suchte eher nach neuen Möglichkeiten, ich selbst zu sein.

    Und die habe ich auch gefunden. Zwar aus eigenem Antrieb, aber nicht umsonst werden die meisten Seminare dazu "sich selbst neu zu erfinden" für Frauen um die vierzig angeboten. Das kann man so schön als "Lebensmitte" bezeichnen. Mit 50 würden sich die meisten das nicht mehr trauen (also zu sagen: "jetzt habe ich die Hälfte herum" -- ich werde das allerdings machen, jawoll!), denke ich, aber mit 40 ist das eine wunderbar freche Art, sein Leben zu betrachten und ihm noch einmal eine ganz neue Richtung zu geben.

    Kinder habe ich nicht, da kann ich vom Lebensgefühl zwischen 30 und 40 her also nicht mitreden.

    LG, Orlando

  7. Moderation Avatar von Ravina
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    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo alle,

    für mich war es schon ein Riesenunterschied, 30 oder 40 Jahre alt zu sein. Mit 30 war ich noch voll auf dem Karriereweg, wollte weiterkommen in dem was ich tat. Mit 40 hatte ich alles erreicht, was man in dem Umfeld so erreichen konnte, wollte nicht weiter "nach oben" und suchte eher nach neuen Möglichkeiten, ich selbst zu sein.

    Und die habe ich auch gefunden. Zwar aus eigenem Antrieb, aber nicht umsonst werden die meisten Seminare dazu "sich selbst neu zu erfinden" für Frauen um die vierzig angeboten. Das kann man so schön als "Lebensmitte" bezeichnen. Mit 50 würden sich die meisten das nicht mehr trauen (also zu sagen: "jetzt habe ich die Hälfte herum" -- ich werde das allerdings machen, jawoll!), denke ich, aber mit 40 ist das eine wunderbar freche Art, sein Leben zu betrachten und ihm noch einmal eine ganz neue Richtung zu geben.

    Kinder habe ich nicht, da kann ich vom Lebensgefühl zwischen 30 und 40 her also nicht mitreden.

    LG, Orlando
    oh nein!!! meine liebe!!
    darf ich dir ein bisschen widersprechen oder ergänzen?

    mit 50 fängt alles erst richtig an...

    du hast erstens:
    die kinder aus dem haus
    zweitens:
    den kopf frei von allen sorgen (meistens sind die eltern dann auch schon erwachsen oder nicht mehr da)
    und drittens:
    wenn man gesund ist, das vorausgesetzt, hat man die finanziellen möglichkeiten sich dinge zu trauen, die eben früher geld gekostet haben.

    wenn ich aufzähle, was ich in dieser zeit danach alles gemacht habe...
    sprengt das hier den rahmen*
    man hat auch einfach so eine schöne *draufsicht* auf das leben und kann genau abschätzen, was man noch schaffen kann.

    also freut euch auf die fünfzig und sechzig... vielleicht auch siebzig? (meine freundin ist mit siebzig auf dem sambesi rudern gewesen!!)

    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.


    DAS Leben malt ein Gemälde, nur ohne Radiergummi!

  8. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Ha, Ravina,

    Du widersprichst mir ja gar nicht! Ich sagte ja: das mit den Kindern kann ich gar nicht beurteilen, da hast Du bestimmt recht. Aber ich wäre doch sehr schockiert, wenn es mit 50 etwa NICHT noch mal so richtig losgehen würde und freue mich richtig drauf ... stimme Dir insofern voll zu! Ab jetzt wird das Leben immer interessanter.

    Für mich insbesondere auch deshalb, weil ich mich inzwischen von einigen der lächerlichsten gesellschaftlichen Konventionen freimachen konnte und mehr ich selbst bin.

    Orlando

  9. Moderation Avatar von Ravina
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    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    na kiek an
    das ist doch schön...
    dann sind wir wieder einmal einer meinung...

    prima
    und das wird schön...
    versprochen?

    über die gesellschaftlichen konventionen, müssen wir dann noch reden, wozu man die braucht um das leben mit 50+ zu genießen...

    ob mit oder ohne

    man lebt....
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.


    DAS Leben malt ein Gemälde, nur ohne Radiergummi!

  10. Avatar von Rowellan
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    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    @jofi: Ich glaube, im Großen und Ganzen sehen wir die Zielgruppenfrage da sogar recht ähnlich. Meine Interessen sind jetzt mit 42 ehrlich gesagt nicht soooo viel anders als mit 30; ich interessiere mich nach wie vor für aktuelle Mode, Jobthemen, auch Reisen und gesellschaftlich-Politisches. Der einzige Punkt ist vielleicht, daß mit 40 das Kinderthema (kriege ich welche? Wenn ja - wie will ich das mit meinem Job kombinieren?) nicht mehr so aktuell ist wie mit 30; die meisten Frauen haben da ihre entsprechenden Entscheidungen getroffen.

    Von daher denke ich auch, man sollte den Schnitt weiter oben anlegen, vielleicht tatsächlich erst mit 50+, wenn das Ende des Joblebens doch allmählich näher rückt (ich meine: hey, unsere Generation wird bis 67 arbeiten müssen, da liegen mit 40 noch 27 Jahre vor mir!), die Kinder tatsächlich allmählich aus dem Haus gehen...
    *lost in the woods*

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