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  1. Registriert seit
    03.01.2008
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    Leserbrief an Till Raether

    Sehr geehrter Herr Raether!
    Sie machen es einer gar nicht so einfach.. Da les ich in der Brigitte einen wirklich guten Artikel über einen Schriftsteller von ihnen und denk so bei mir:" Ja, ja ich weiß warum ich den so gern lese..!" und dann.... ich lese in der Brigitte Women meiner Schwester und stoße auf ihren Wohnenartikel.
    Bitte sagen sie mir, dass sie den Auftrag für einen Artikel hatten, aber zuviel Streß, zuwenig Zeit oder einfach keine Lust hatten - ganz lange... und dann als der Abgabetermin immer näher rückte hatten sie immer noch keine Lust, hatten einen ganz schlimmen Kater, wollten ihr Bücherregal umräumen und hatten einfach ganz viel anderes vor. Dann in der Nacht vor der Deadline haben sie sich hingesetzt und einfach was geschrieben, so ganz uninspiriert, aber mit der Miet-, Strom- und Gastronomierechnung im Hinterkopf. Bitte sagen sie mir, das dies alles zu diesem Artikel geführt hat, denn sonst müßte ich mich fragen - wie kommen sie auf solche An- und Einsichten? Haben sie bei anderem "Frauenzeitschriften" spioniert? Vielleicht aus dem Jahr 1970? Welche Art von Frau kennen sie denn? Muß ich mir Sorgen machen um sie? Also, ich gehöre zur Gattung Frau, meine Wohnung ist klein aber fein. Ich sitze auf meiner Couch und genieße. Ich entferne die Krümmel vom Tisch, weil ich es eklig finde sie Stunden- oder Tagelang liegen zu lassen, aber sicher nicht weil es mein optisches Wohlbefinden stört und ich sonst nicht mehr wohnen könnte. In ihrem Artikel scheint der Mann es nicht zu tun, weil er eine Deppin hat die blöd genug ist zu glauben, dies hätte etwas mit "wohen" und nicht mit "Faulheit" zu tun. Ignoranz braucht nur ein anderes Mäntelchen und schon hat man einen fadenscheinigen Artikel mit noch fadenscheinigeren Argumenten.... vielleicht sollten sie wieder einmal so richtig wohnen und laden sich ihre Frau/Freundin dazu ein - sie werden überrascht sein!
    Ich mag sie trotzdem noch lesen! Mit freundlichen Grüßen, Reni Pirchmoser

  2. Moderation
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    AW: Leserbrief an Till Raether

    Sehr geehrte Frau Pirchmoser!

    Vielen Dank für Ihren Leserbrief und die kritischen Anmerkungen zu meinem Artikel “Frauen können nicht wohnen” in BRIGITTEwoman. Wenn ich Ihnen sage, dass die meisten Beispiele im Text von den Kolleginnen aus der Redaktion stammen, macht es die Sache vermutlich nicht besser, weil es klingt, als wollte ich mich hinter den Kolleginnen verstecken, und zudem vermutlich aus Ihrer Sicht auch noch ein schlechtes Licht auf die Kolleginnen wirft. Sagen wir also lieber so: Was in dem Artikel steht, ist zwar übertrieben und zugespitzt, deckt sich aber im Großen und Ganzen auch mit meinen persönlichen Erfahrungen und Recherchen. Andererseits stimme ich Ihnen indirekt zu, denn sehr viele Frauen und Männer wohnen dann doch auch wieder sehr ähnlich, bzw. sie haben andere Konflikte als den, wie denn nun richtig gewohnt wird. Oder der Wohnkonflikt ist ein Stellvertreterkonflikt. Was dann wieder ein anderes Thema ist. Eines, das eine nüchternere Betrachtung erfordern würde.

    Vor allem aber freut mich, dass Ihnen der Artikel über Simon Borowiak gefallen hat.

    Herzliche Grüße,
    T. Raether


  3. Registriert seit
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    Kuss AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Lieber Herr Raether,
    bei mir und meinem Mann ist es genau umgekehrt. Er ist derjenige, der immer wieder etwas umstellt, die Blumen gießt usf., während ich es lieber so lasse, wie es ist. Manchmal protestiere ich aber, wenn mir seine Ideen nicht gefallen oder ich sie unmöglich finde. Dann geht er entweder auf meine Vorstellungen ein oder wir einigen uns auf etwas Neues. Aber er war es, der für mich einen ganz persönlichen Raum kreiert hat.
    Vielleicht noch: Er ist ein Krebs, ich bin Fisch, mit viel Wassermann, bin also manchmal ein bisschen flatterhaft.
    Singschwan

  4. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    liebe Singschwan,

    vielleicht schreibt Till Raether ja demnächst mal über die "Ausnahmen".
    Wir wünschen Ihnen in jedem Fall erst einmal viel Spaß mit den neuen Wohn-Ideen und natürlich auch mit der BRIGITTE woman !

  5. Moderation Avatar von frangipani
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    18.577

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Hallo Beatrix Gerstberger

    Vielen Dank fuer den schoenen Artikel ueber Angela und Tiziano Terzani. Ich habe seine Buecher, gerade auch die beiden letzten, gelesen, und bin immer wieder fasziniert von den beiden und ihrem gemeinsamen Leben.

    Beste Gruesse vom anderen Ende der Welt.
    frangipani
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  6. Moderation
    Registriert seit
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    Beiträge
    546

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    liebe Frangipani,

    vielen Dank, wir haben das Lob gerne an die Autorin direkt weitergeleitet.
    Schön, dass Ihnen der Artikel so gut gefällt !

  7. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Liebe Brigitte-Redakteurinnen,

    bitte, bitte, bitte lernen Sie das Wort "einander" und benutzen Sie es ab und zu! Und sei es auch nur in Ihren sonst so schönen Artikeln über die Liebe. Da stellen Sie uns wunderbare Liebespaare vor, und dann heißt es "... Wir unterstützten uns, wo wir konnten ..." wie im aktuellen Heft im Artikel über Lillian Bassman und Paul Himmel. Da lieben die beiden einander seit zig Jahren und wir unterstellen ihnen, dass sie "sich" unterstützten statt einander? Der englische Ausdruck von Paul Himmel war -- da wette ich -- irgendeine Wendung mit "each other". Das könnte einen auf die richtige Übersetzungsfährte bringen.

    Was ist die Liebe ohne "einander"? Lieben wir nicht einander statt "uns" (oder wenigstens, christlich gesehen, einander genau so sehr wie uns), schauen einander in die Augen, verbringen unsere Zeit miteinander? Ist das heutzutage so unerhört, dass man es nicht mehr aussprechen darf? Anscheinend, denn lieber greift man sogar zum nun schon ziemlich verqueren "uns gegenseitig", weil man "einander" nicht mehr kennt. Schade!

    Ich weiß, ich bin kleinlich, auch wenn mein Beispiel nur eines von vielen ist, die ich allein aus der aktuellen Ausgabe herausgreifen könnte. Aber mir verdirbt diese sprachliche Ichbezogenheit -- sie lieben sich -- die Freude am Lesen.

    LG, Orlando
    < Und bitte weiter so mit Ihren Liebespaaren. Die Geschichten sind oft sehr anrührend. >

  8. Moderation
    Registriert seit
    23.01.2002
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    546

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    liebe Orlando,

    vielen Dank für Ihre Anmerkungen, wir geben diese gerne direkt in die Redaktion weiter.
    Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude beim Lesen der Geschichten über Liebespaare,...vielleicht trotz manch "ichbezogener Formulierung"...die ja auch die Gegenseitigkeit und das Gemeinsame vereinen.
    herzliche Grüße

  9. Inaktiver User

    AW: Leserbriefe an BRIGITTE woman

    Vielen Dank!

    Bin gespannt, ob ich das Wort demnächst mal wieder in einer Ihrer Zeitschriften zu lesen bekomme. Habe übrigens heute im Flieger wegen akuter Langeweile eine Cosmo durchgeblättert: da weiß ich wieder, was ich an der Brigitte (Woman) habe. Auch wenn ich manchmal an der Sprachqualität ein bisschen was zu meckern habe.

    Im Prinzip also: weiter so.

    LG, Orlando

  10. Inaktiver User

    AW: Re: Leserbriefe an BRIGITTEwoman

    "Ein Thema, das ich im Bereich Mode mal gerne sehen würde: Welche Frauen über 40 haben
    welchen Stil und warum. Lasst doch einige Leserinnen mal zu Wort kommen, die berichten, was sie gerne tragen, was sie nie tragen, wie sie ihren Stil gefunden haben".
    Super Idee, aber dann auch wirklich mindestens bis 70!!!

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