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  1. Inaktiver User

    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    @Marilyn: Danke, du hast mich verstanden
    Es ist die Kombination der beiden Faktoren "gerne gut essen" und "Sport hassen", die im Endeffekt mein figürliches Problem ausmacht.
    Ich hab das im Übrigen auch nicht deshalb geschrieben, um gute Ratschläge zu kriegen (die Fakten kenn ich selbst), sondern als Beispiel dafür, daß Gewicht nicht unbedingt ein Bildungs- oder Informationsproblem ist.

    Bei mir ist es zwischenzeitlich einfach ein Ermüdungsproblem... ich bin es mit 43 einfach leid, ständig gegen mein innerstes Wesen ankämpfen zu müssen, sei es, weil ich mich auf eine Art ernähre, die mich unglücklich macht oder sei es, weil ich mich zum Sport quäle... (die einzige Bewegungsart, die mir Spaß macht - tanzen - kriegen wir leider aus beruflichen Gründen nicht mehr gebacken).
    Hi Ihr,
    mir zeigt einfach nur: es gibt verschiedene Menschentypen.
    Für mich gibt es nichts Schöneres, als nach der ARbeit meine Jogging-Schuhe anzuziehen und begeistert durch die verschneite Landschaft zu rennen - ein ästhetisches Erlebnis der Luxusklasse, mit nichts aufzuwiegen. Meine besten Ideen hab' ich beim Laufen - auch wenn es richtig knackig kalt ist. Und die heiße Dusche danach - auch nicht schlecht.
    Ich esse auch gerne - aber ich fühle mich schnell satt und mag es gar nicht, wenn mein Magen zu voll ist.
    Mein Mann empfindet ganz ähnlich. Was andere Leute beim Essen empfinden, empfinden wir, wenn wir durch die Gegend rennen: Genuss, Lebensfreude, Glück. Wir wollen das so und nicht anders. Wir beide sehen entsprechend aus: eher hager - müssen eher aufpassen, nicht zu dünn zu werden, obwohl mein Mann in letzter zeit ein Bäuchlein entwickelt (ich finde das irgendwie goldig).

    Gegen das WEsen ankämpfen, das man gerade hat?
    Was soll das? Damit macht man sich nur unglücklich. Wer gerne futtert, soll das tun und er findet ganz sicher Gleichgesinnte. Schlimm, das es nur Vorbilder in einer Richtung gibt: man soll schlank, jung, ebenmässig sein - alles andere ist irgendwie nichts. Warum tun wir Menschen uns das eigentlich an? Was ist mit den Älteren, den Dicken, den zu Dünnen?
    Nur ganz wenige entsprechen dem, was als "schön" gilt - und sie werden diesem Ideal nicht mehr entsprechen, wenn sie altern. Es ist Stress, diesem Ideal gerecht werden zu wollen - und wenn man älter wird, wirds immer zeitaufwändiger ;-) (bin fünfzig). Eigentlich bliebe an einem bestimmten Zeitpunkt nur die Resignation...

    Denkste.
    Es macht Spaß, sich aufzuhübschen - auch mit 50, nicht idealen Kurven und diversen Falten.
    Es wird geschminkt, geschmiert, gefärbt, gestylt - nicht um zu überleben, aber weils gut tut - obwohl ich weiß, daß Aussehen nur ein Faktor von vielen ist, die bestimmen, wie beliebt, glücklich und zufrieden man ist. Ich muss nicht - aber ich kann :-)
    Mein Lebensglück mache ich nicht von meinem Aussehen abhängig.
    Ruby

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hi Ihr,
    mir zeigt einfach nur: es gibt verschiedene Menschentypen.
    Für mich gibt es nichts Schöneres, als nach der ARbeit meine Jogging-Schuhe anzuziehen und begeistert durch die verschneite Landschaft zu rennen - ein ästhetisches Erlebnis der Luxusklasse, mit nichts aufzuwiegen. Meine besten Ideen hab' ich beim Laufen - auch wenn es richtig knackig kalt ist. Und die heiße Dusche danach - auch nicht schlecht.
    Ich esse auch gerne - aber ich fühle mich schnell satt und mag es gar nicht, wenn mein Magen zu voll ist.
    Mein Mann empfindet ganz ähnlich. Was andere Leute beim Essen empfinden, empfinden wir, wenn wir durch die Gegend rennen: Genuss, Lebensfreude, Glück. Wir wollen das so und nicht anders. Wir beide sehen entsprechend aus: eher hager - müssen eher aufpassen, nicht zu dünn zu werden, obwohl mein Mann in letzter zeit ein Bäuchlein entwickelt (ich finde das irgendwie goldig).
    Wenn es das ist, was euch glücklich macht... dann lauft, soweit euch eure Joggingschuhe tragen. Das aktuelle Wetter (kalt, Schnee, sonnig) müsste eigentlich doch traumhaft sein jetzt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gegen das WEsen ankämpfen, das man gerade hat?
    Was soll das? Damit macht man sich nur unglücklich. Wer gerne futtert, soll das tun und er findet ganz sicher Gleichgesinnte. Schlimm, das es nur Vorbilder in einer Richtung gibt: man soll schlank, jung, ebenmässig sein - alles andere ist irgendwie nichts. Warum tun wir Menschen uns das eigentlich an? Was ist mit den Älteren, den Dicken, den zu Dünnen?
    Eben. Es macht unglücklich. Es ist aber nicht einfach, sich irgendwann mal dafür zu entscheiden, sich entgegen dem Trend zu verhalten. Denn: Man passt nicht in den Zeitgeist. Man muss sich anhören, man sei undiszipliniert und faul, schädige eventuell die Allgemeinheit, sei unästhetisch usw. (Um mal in Perspektive zu bleiben: Ich trage mit einer Körpergröße von 1,68m Kleidergröße 46 - das ist sicherlich übergewichtig aber imho noch keine abstoßenden Fettmassen)


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denkste.
    Es macht Spaß, sich aufzuhübschen - auch mit 50, nicht idealen Kurven und diversen Falten.
    Es wird geschminkt, geschmiert, gefärbt, gestylt - nicht um zu überleben, aber weils gut tut - obwohl ich weiß, daß Aussehen nur ein Faktor von vielen ist, die bestimmen, wie beliebt, glücklich und zufrieden man ist. Ich muss nicht - aber ich kann :-)
    Absolut d'accord!
    Daß meine Figur so aussieht, wie sie aussieht, bedeutet nicht, daß mir mein Äußeres egal ist. Ich gehe regelmäßig zum Friseur, schminke mich, trage modische Kleidung (gerne auch flippig-ausgefallen, was in der Größe gar nicht einfach ist), habe einen ausgesprochenen Schuhtick und es gelingt mir wohl, so auszusehen, daß ich regelmäßig Verblüffung ernte, wenn ich meine Kleidergröße erwähne (46? So siehst du aber gar nicht aus...)
    Einfach weil es mir Spaß macht!

    Dennoch werde ich niemals irgendwo als "schön" durchgehen. Und es wird sicherlich Situationen geben, in denen mir mein Äußeres nachteilig ausgelegt wird.
    Beispiel Tanzen: Wir haben jahrelang bei Turnieren letzte und - wenn es mal gut lief - vorletzte Plätze belegt. Schlicht und ergreifend nicht etwa weil wir so schlecht getanzt hätten, sondern deshalb, weil wir beide nicht die Längsten sind und schon immer eher knubbelig waren. Finalisten und Sieger, das waren die großen, die schlanken, die jungen Paare...
    Kaum konnten wir in eine höhere Altersgruppe wechseln, in der keine zukünftigen Weltmeister mehr gesucht wurden sondern die "Konkurrenz" optisch und altersmäßig deutlich gemischter war, hagelte es Finalteilnahmen, Treppchenplätze und Pokale.
    Geändert von Rowellan (06.01.2009 um 13:27 Uhr)
    *lost in the woods*

  3. Inaktiver User

    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Wir haben jahrelang bei Turnieren letzte und - wenn es mal gut lief - vorletzte Plätze belegt. Schlicht und ergreifend nicht etwa weil wir so schlecht getanzt hätten, sondern deshalb, weil wir beide nicht die Längsten sind und schon immer eher knubbelig waren. Finalisten und Sieger, das waren die großen, die schlanken, die jungen Paare...
    Kaum konnten wir in eine höhere Altersgruppe wechseln, in der keine zukünftigen Weltmeister mehr gesucht wurden sondern die "Konkurrenz" optisch und altersmäßig deutlich gemischter war, hagelte es Finalteilnahmen, Treppchenplätze und Pokale.
    Abes damit bestätigst du nur die These, dass die Großen und Schlanken erfolgreicher sind als die Knubbeligen. Und es ist nicht nur beim Tanzen so.

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Palma, dieser These hab ich aber auch nie widersprochen. Im Gegenteil - ich hab sie vom Standpunkt der "Unscheinbaren" aus bestätigt, wie du vielleicht auch in meinem ersten Posting im Strang lesen kannst.
    *lost in the woods*

  5. Inaktiver User

    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    @Rowellan

  6. gesperrt

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Zitat Zitat von Rowellan Beitrag anzeigen
    Beispiel Tanzen: Wir haben jahrelang bei Turnieren letzte und - wenn es mal gut lief - vorletzte Plätze belegt. Schlicht und ergreifend nicht etwa weil wir so schlecht getanzt hätten, sondern deshalb, weil wir beide nicht die Längsten sind und schon immer eher knubbelig waren. Finalisten und Sieger, das waren die großen, die schlanken, die jungen Paare...
    Kaum konnten wir in eine höhere Altersgruppe wechseln, in der keine zukünftigen Weltmeister mehr gesucht wurden sondern die "Konkurrenz" optisch und altersmäßig deutlich gemischter war, hagelte es Finalteilnahmen, Treppchenplätze und Pokale.
    Und das könnte nicht daran liegen, dass die Leistungsanforderungen da deutlich niedriger lagen?

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Zitat Zitat von Schokoholic Beitrag anzeigen
    Und das könnte nicht daran liegen, dass die Leistungsanforderungen da deutlich niedriger lagen?
    Für die höheren Klassen würde ich sagen: Bestimmt.

    Aber in den unteren Klassen gehts erstmal um so schlichte Dinge wie "im Takt bleiben", die Schritte richtig setzen und dabei eine Haltung besser als Quasimodo zu behalten.
    *lost in the woods*

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    btr. Sport und Gewicht
    Sport Macht Spass - tut er das oder muss er das tun, weil die Ärzte das so predigen? Wenn dem so wäre, dann ist es geradezu unerklärlich, daß etwa 80% der sporttauglichen Bevölkerung diese spaßigen Worte nicht ernst nehmen, denn sonst müssten Fitness-Studios an jeder Ecke stehen. Was aber, wenn dieses hohles Geschwätz wäre, weil die Mehrheit die schlichte Erfahrung gemacht hat, daß Sport Plackerei ist und kein Vergnügen . Sport macht sicherlich einer Minderheit Spaß, die die körperlichen Voraussetzungen dafür mitbringt: einen wohlproportionierten Körper ohne Hohlkreuz, Plattfüsse, zu kurze Beine, nach innen gedrehte Kniee, Bäuchlein etc (nicht umsonst suchen Scouts in den Turnvereinen immer nur nach von Natur aus gut proportionierten Kindern). Für den Rest ist's kein Vergnügen - wer es nicht glaubt, dem empfehle ich einmal einen Stock hinter dem Rücken zwischen die Ellenbogen zu klemmen, der ein kleines künstliches Hohlkreuz erzeugt und dann versuchen zu laufen. Das Ergebnis ist im wahrsten Sinne des Wortes 'umwerfend'.
    D.h. wer Sport treibt, tut dies nicht für 'gurnischt' sondern wiederum für 'Belohnung', die m.E, weniger im 'flush' Erlebnis besteht, das sich ohnehin selten einstellt, sondern um der sozialen Anerkennung willen oder - vielleicht ebenso wichtig - um des eigenen Narzissmus willen. Der Selbstbefriedigungseffekt von Schönheit ist sehr hoch, vielleicht der höchste überhaupt, und das klingt in diesem Forum auch immer wieder an. Alle 'postenden sportaddicts' dieses Forums betonen ihre körperliche Schönheit, die sie dazu bringt Sport zu treiben - keine hat bisher den umgekehrten Vorgang beschrieben.
    Um richtig verstanden zu werden - auch ich halte Bewegung/Sport für notwendig, nur möchte ich sie/ihn realistisch betrachtet wissen und nicht mit irgendwelchen flotten, aber hohlen Sprüchen bedacht.

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    zu alte jungfer:

    ich denke noch nicht einmal, dass es etwas mit dem koerper zu tun haben muss, wenn sport keinen spass macht. sport moegen oder nicht moegen, das ist eine reine frage der vorliebe, wie mit so vielen anderen dingen auch.

    fuer manche menschen ist z.b. das spielen eines musikinstruments spass und entspannung, fuer andere ist schon das erlernen des instruments reine nerverei.

    der eine liest leidenschaftlich gern und verschlingt ein buch nach dem anderen, der andere muss sich regelrecht dazu zwingen und ist froh, wenn er das buch endlich durch hat.

    oder der eine hat den groessten spass daran, bei schoenem wetter in seinem schrebergarten zu arbeiten, fuer den anderen waere das ein graus.

    mit dem sport sehe ich es nicht anders. der eine hat hummeln im hintern und kann es gar nicht ertragen, wenn er sich nicht regelmaessig beim sport austoben kann, fuer den anderen ist es eine art aggressionsabbau, und der dritte kann am sport gar nichts finden - fuer den ist es reine plackerei.

    auch dass beim sport (v. a. joggen) glueckshormone ausgeschuettet werden, die den menschen "sportsuechtig" machen sollen, ist so eine maer. die wahrheit ist, dass selbst begeisterte jogger (oder andere sportler) zeiten haben, in denen sie sich aufraffen muessen, um ihr joggen (oder ihren anderen sport) nicht schleifen zu lassen. passt ja wohl mit glueckshormonen und sucht nicht zusammen.

    unterm strich bleibt, dass regelmaessiger sport disziplin erfordert und keine reine spassangelegenheit ist. wenn es reiner spass waere, dann brauchte man naemlich keine disziplin und man brauchte die bevoelkerung nicht staendig zu ermahnen und herauszukehren, wie wichtig doch der sport fuer unsere gesundheit ist. das spassargument ist letztlich teil der propaganda, mehr nicht.

  10. gesperrt

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    AW: Die Schönen und die Unscheinbaren - welche Frauen haben es leichter im Leben?

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    sport moegen oder nicht moegen, das ist eine reine frage der vorliebe, wie mit so vielen anderen dingen auch.
    So isses! Und, auch wenn regelmäßiger Sport natürlich gesund und hilfreich fürs Normalgewicht ist, Sport ist weder der einzige Weg noch eine Grantie dafür, schlank bzw. gutaussehend zu sein.

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