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  1. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Enkeltochter bekommt eine Goldkette, die ich zur Konfirmation von meiner Großmutter bekommen habe.
    Ich werde die Geschichte der Kette aufschreiben.
    Da die kleine Motte erst 2 1/2 ist, wird sie der Mama, meiner Schwiegertochter, zur Verwahrung gegeben.
    Urgroßeltern gibt es leider nicht mehr.
    Für alle vier Enkelkinder gab es eine kleine Ledergeldbörse zum ersten Geburtstag.
    Sie sind stolz wie Bolle, wenn sie ihr Eis im Urlaub aus der eigenen Börse bezahlen.

    Ich denke darüber nach, ob ich für jedes Kind eine Uhr kaufe, etwas wertiges. Das würde ich jedoch mit den Eltern besprechen.
    Die kleine Ledergeldboerse finde ich auch schön.
    Ich weiss noch wie stolz meine waren als sie das erste Mal was selbst gekauft haben. Die Idee merk ich mir

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    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Schreib doch auf, was Du über die Familiengeschichte weißt, also über Dich, Deine Eltern & Großeltern.

    Und was ich erst im fortgeschrittenen Alter so richtig schätzen gelernt habe war, dass mein Großvater mir, als ich zwischen 10 und 13 Jahre alt war, unsere Familienbibel anvertraut hat, die mich in meinem seitherigen Leben immer begleitet hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Zitat Zitat von sky_ Beitrag anzeigen
    Schreib doch auf, was Du über die Familiengeschichte weißt, also über Dich, Deine Eltern & Großeltern.

    Und was ich erst im fortgeschrittenen Alter so richtig schätzen gelernt habe war, dass mein Großvater mir, als ich zwischen 10 und 13 Jahre alt war, unsere Familienbibel anvertraut hat, die mich in meinem seitherigen Leben immer begleitet hat.
    Da kommt es darauf an ob die Eltern das Kind taufen lassen werden, bzw religiös erziehen. Da loest sich in den letzten Jahren viel auf.

  4. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Ich finde den Wunsch nachvollziehbar, aber den Anspruch auf Erfüllung nicht umsetzbar.
    Man kann einem Menschen nicht vorschreiben, was in der Zukunft eine für ihn wertvolle Erinnerung ist oder an wen er sich durch was erinnern wird.
    Insofern finde ich es tatsächlich unschön und ein Stück weit egoistisch, ein Geschenk sozusagen mit einem Zweck und Hintergedanken zu überreichen.

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    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Noch eine Stimme für das Erinnerungsbuch oder/ ein Fotoalbum , was viel Platz für schriftliche Ergänzungen hat

    Das ist wirklich auch schön für dich (und deine Geschwister ?)

    Und für deine Mutter in den nächsten Jahren

    Die Übergabe kann so spät als möglich erfolgen so dass sie sich auch mit zunehmendem Alter noch dran erfreuen wird
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da kommt es darauf an ob die Eltern das Kind taufen lassen werden, bzw religiös erziehen. Da loest sich in den letzten Jahren viel auf.
    Nicht unbedingt - ich fand schon immer am interessantesten an der Familienbibel hinten den Abschnitt, wo die Daten der Familie drin stehen, dh meiner Urgroßeltern, die die zur Hochzeit erhalten haben, aber auch der Eltern von beiden Urgroßeltern, und die Daten der Abkömmlinge der Urgroßeltern (und auch die mit Kugelschreiber dazu geschriebenen Kommentare von ... ich weiß es nicht. Und auch mein Vater wußte es nicht, wessen Schrift das ist. Die Bibel war bis in die 50er bei meinem Urgroßvater, später bei meinem Opa, aber ich hab keine Ahnung, ob und ggf wo sie noch dazwischen war. Wobei mittlerweile ich - nach meinem Urgroßvater - diejenige bin, wo sie zeitlich "am längesten" ist).

    Und weil mein Urgroßvater taub war, hat sich ferner in der Bibel der vom Pfarrer aufgeschriebene komplette Traugottesdienst erhalten sowie die Trauerfeier meiner Urgroßmutter; außerdem diverse Todesanzeigen, und so ... wie heißen diese? - so Gedenk-Dingens, die die Verwandten in einem Todesfalle haben drucken lassen, mit Name des Verstorbenen, evtl Foto, evtl Bibelwort.

    Abgesehen von der Bedeutung fürs christliche Abendland ist die Bibel doch immer noch einer der großen historischen Texte.
    Geändert von sky_ (15.05.2021 um 13:13 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde den Wunsch nachvollziehbar, aber den Anspruch auf Erfüllung nicht umsetzbar.
    Man kann einem Menschen nicht vorschreiben, was in der Zukunft eine für ihn wertvolle Erinnerung ist oder an wen er sich durch was erinnern wird.
    Insofern finde ich es tatsächlich unschön und ein Stück weit egoistisch, ein Geschenk sozusagen mit einem Zweck und Hintergedanken zu überreichen.
    Da bin ich vollkommen anderer Meinung.

    Als Schenkender hat man einen Wunsch, nämlich dass das Geschenk später schöne Erinnerungen weckt. Das ist legitim und in keiner Weise egoistisch.

    Ob sich dieser Wunsch erfüllt, steht auf einem anderen Blatt.

  8. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Mein Mann und ich sind auch gläubig. Aber bei den jungen Leuten verliert sich das. Ob meine nun verheiratete Tochter noch in der Kirche ist weiss ich nicht. Ihr Mann ist ausgetreten.
    Ich denke das sollte man mit den jungen Leuten besprechen. Wenn die zwei was kleines haben und ich wüsste das die es nicht taufen lassen wollen wuerde ich auch keine Bibel schenken. Das haette fuer mich was von missionieren wollen. Und das geht einfach nicht.

    Was ueber die Familie erzählen und aufschreiben, so eine Art Ahnenforschung, finde ich gut. Das geht immer. Unabhängig von Religionszugehoerigkeit.

    Wobei mir gerade noch einfällt: im Falle meiner Tochter sind die Schwiegereltern katholisch, meine Tochter evangelisch. Da sollten Opas und Omas sich raushalten.

  9. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Ich fände ein Fotoalbum mit Erklärungen gut.
    Anlässlich unseres Umzugs habe ich den Nachlass meiner Großeltern, den ich als wir ihr Haus geräumt haben nur hastig in Kisten packen und auf den Speicher stellen konnte, gesichtet. Von den etwa 5000 Fotos konnte ich nur einen Bruchteil zuordnen. Auf manches kann ich mir einen Reim machen, ein paar Bilder habe bei aufgehoben, weil da immer wieder ein gutaussehender Typ auftaucht, aber kein Mensch weiß, wer das ist.

  10. Inaktiver User

    AW: Großeltern und Urgroßeltern

    Meine Uroma ist gestorben, als ich zwei war, ich habe eine einzige verschwommene Erinnerung an sie. Eine Erinnerungskiste oder ein Fotoalbum wäre für mich nur zeithistorisch interessant, nicht emotional. Muss aber deswegen auch nicht schlechter sein.

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